Wie spricht man den Chef an, dass man genausoviel Lohn wie die männ. Kollegen will?

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12 Antworten

Warte doch erst einmal ab.

Dass Frauen weniger verdienen, ist eine statistische Zahl. Es bedeutet nicht, dass jetzt da ein Mann und eine Frau direkt nebeneinander sitzen, den gleichen Job machen, aber der Mann bekommt mehr. (So war es früher einmal - während des Dritten Reiches haben Ärztinnen nur ca. halb so viel verdient wie Ärzte!)

Aber Frauen arbeiten öfter halbtags (die Kinder!), nehmen eine schlechtere Stelle an, fordern von Anfang an nicht so viel Gehalt, und schwuppdiwupp sagt die Statistik, "Frauen verdienen weniger".

Du solltest dich informieren, wie viel Gehalt in deiner Branche üblich ist, bevor du ins Vorstellungsgespräch gehst. Und wenn dich der Personalchef dann fragt, welches Gehalt du dir denn vorgestellt hast, dann soltest du eben eine Ahnung haben, wie viel man da bekommen kann.

Wenn du richtig viel verdienen willst, dann musst du eh dein eigenes Unternehmen gründen. So was wie Facebook z.B. - der hat einfach so mehr aus Spaß etwas programmiert, mit dem man mit seinen ehemaligen Mitschülern in Kontakt bleiben kann, und jetzt schau dir das Ergebnis an. Der muss nie mehr arbeiten, wenn er nicht will.

Das Problem ist wohl eher, dass Männer in Berufen arbeiten, in denen mehr Geld verdient wird. Sicher wird man Beispiele finden, in denen beide Geschlechter im gleichen Beruf unterschiedlich verdienen. Dies aber zu verallgemeinern, ist schwierig.

Du solltest Dich in Sachen Verdienst überhaupt nicht mit anderen vergleichen, sondern wissen, was Du Dir wert bist und Deine Gehaltsverhandlungen entsprechend führen.

Außerdem ist es ein Unterschied, ob Du einen Lohn oder ein Gehalt bekommst. Löhne sind an eine real erbrachte Leistung gekoppelt. Wenn Du in einer solchen Situation weniger verdienst, als Deine männlicher Kollege, liegt das an der unterschiedlichen Leistung. Ihr werdet den gleichen Stücklohn haben. Jeder bekommt für die Fertigung eines Gegenstandes das gleiche Geld. Wer mehr Gegenstände herstellt, hat also mehr Geld. Wenn es einen Stundenlohn gibt, dann hängt die Höhe des Monatsverdienstes, von der gearbeiteten Stundenanzahl ab. Nur wenn Du in der Stunde weniger Geld bekommst, als Dein männlicher Kollege, und das bei gleicher Arbeit, hast Du Grund Dich aufzuregen.

Das gesellschaftliche Problem, von dem Du schreibst, ist ein anderes. Nämlich, dass Du als Frau nicht die gleichen Aufstiegschancen hast, wie Männer. Das ändert sich aber Stück für Stück.

Gruß Matti

Hallo,

mach Dir doch nicht jetzt schon nen Kopp über ungelegte Eier. ;o))!

In der Regel ist es heute nicht mehr so, das Männer im gleichen Job mehr verdienen als Frauen. Solltest Du später wirklich mal so einen Chrf haben, dann geht man zum Betriebsrat / Gewerkschaft / Frauenbeauftragten und / oder Anwalt!

LG

In der Regel ist es heute nicht mehr so, das Männer im gleichen Job mehr verdienen als Frauen.

Bei Büro Jobs etc gebe ich dir recht und dort sollten auch Männer und Frauen gleich viel verdienen. Bei Handwerklichen Jobs. etc (Mechaniker, Maurer) sehe ich das anders, dort können Frauen nicht den selbe hohen Arbeitsleistung erbringen wie Männer und verdienen dementsprechend weniger.

Aber bei allen andren Arbeiten hast du recht.

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@NeuHistory

Schätzelein..............

Ich habe 13 Jahre lang auf einem Friedhof gearbeitet! Als einzige Frau unter 25 Männern. Ich habe gemauert, gepflastert, 50kg Zementsäcke geschleppt, bin LKW gefahren, habe Gräber per Hand zugeschaufelt und zum Schluß den Friedhof in Vertretung geleitet. Und ich habe mehr Gehalt als meine Kollegen bekommen!

Ich konnte an jeder Hand 2!! Wasserkästen in die 2.te Etage tragen und habe körperlich oft mehr geleistet als so manch "männlicher" Kollege.

Ich bin immer noch beim selben Arbeitgeber, habe aber die Stelle gewechselt. Ich habe am Anfang bei diesem Job 8 Stunden lang die Motorsäge geschwungen, oft in schwindelerregender Höhe gearbeitet und bekomme zum teil immer noch mehr als die Männer. Also erzähle Du mir bitte nicht, wir Frauen könnten körperlich nicht mithalten!!

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@taigafee

Das war aber nicht gefragt, sondern es geht darum, das Frauen sehr wohl das gleiche leisten können wie Männer und das es nicht gerechtfertigt ist, wenn sie weniger verdienen als ein männlicher Kollege. ;o))

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@MaSiReMa

Toll deine Aussage . Nur manche - noch Schülerin - wollen ohne aktive Tätigkeit hohe Löhne haben .

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Sollte es wirklich der Fall sein, so kannst du fragen: "Chef, sind Sie eigentlich für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern?"

Es wird dir aber nicht leicht fallen, überhaupt reale Vergleiche anstellen zu können. Außer, du arbeitest in der Buchhaltung. Niemand wird dir so ohne weiteres verraten, wieviel er verdient.
Dazu kommen unterschiedliche Zeiten mit Berufserfahrungen, unterschiedliche Leistungseinstufungen sowie, wenn der Chef allein entscheiden kann, durchaus auch unterschiedliche Sympathien.

Willst du das generell vermeiden, geh in den Öffentlichen Dienst. Da gilt das Gleichheitsprinzip keineswegs nur für Beamte. Die Mehrzahl der Beschäftigten dort sind Angestellte und Arbeiter.
Allerdings könntest du selbst dort bei Beförderungen und Aufstiegsmöglichkeiten benachteiligt werden. Traurig aber wahr.

Ähm, so vielleicht besser nicht und zumindest ich würde mich da auch ganz sicher nicht mit dir verbünden, dazu ist mir mein Arbeitsplatz zu wichtig. Normalerweise wirst du nach Tarif bezahlt oder musst dein Gehalt verhandeln, dabei kommt es dann halt auf das individuelle Verhandlungsgeschick an. Man sagt den Männern nach auf diesem Gebiet talentierter zu sein, das könnte aber auch daran liegen das zumindest meiner Generation noch die angeblich typisch weiblichen Tugenden eingetrichtert wurden, die allesamt extrem hinderlich sind bei derartigen Verhandlungen. Allerdings sind diese noch lange nicht so ungeschickt wie jetzt z.B. die Aussage ''hey Boss, der X kriegt so und so viel und das will ich jetzt auch''. So läuft es nun wirklich nicht, weder für eine Frau, noch für einen Mann. Zudem hatte ich bislang noch in jedem Arbeitsvertrag die dicke fette Klausel stehen, dass ich über mein Entgelt gefälligst Stillschweigen zu bewahren habe. Nicht unbedingt dem Finanzamt gegenüber aber auf jeden Fall gegenüber den Kollegen. Du würdest also gleich euch alle beide in Schwierigkeiten bringen.

Wenn du sicher gehen willst, dass du später mindestens so viel Geld bekommst wie du verdienst, so lege dir besser zwei Dinge zu:

  1. Verhandlungsgeschick (dazu müsstest du u.a. noch etwas an der Art dich auszudrücken arbeiten).
  2. Die Fähigkeit Werbung in eigener Sache zu machen ohne dabei anzuecken.

Niemals etwas über Kollegen sagen oder verhandeln. Du würdest dich auf eine Höhe mit dem Chef stellen und willst mit ihm über seine Angestellten diskutieren wohl noch während der Arbeitszeit. Ich würde dich rausschmeißen wenn ich der Chef wäre. Du versuchst im Chef seinen Entscheidungen mitzumischen. Deine Kolleggen gehen dich kein bisschen was an. Du erhältst Lohn dafür das du der Firma entsprechende Leistungen verrichtest wie deine Kolleggen. Du musst dir selber das Geld Wert sein durch entsprechendes. Wer nicht nach mehr Geld fragt, ist sich das dann wohl nicht Wert und kommt eventuell der normalen Arbeitsgeschwindigkeit nicht gut nach. Sonst hätte man doch den Stolz nach mehr zufragen Und das must du bei LohnVerhandlungen auch entsprechend überzeugend rüberbringen. Außerdem wirst du für schlechte Stimmung sorgen wenn du nicht genausoviel verdienen wirst wie deine Kolleggen. Oder beobachtest Kollegen was die den ganzen Tag arbeiten und regst dich dann auf über deren Faulheit auf.

Das Problem ist, dass bei weiblichen Arbeitnehmerinnen das "Risiko" besteht, dass sie Schwanger werden. Dies bedeutet bezahlten Schwangerschafts + Mutterschaftsurlaub. Die Versicherung erstattet dem Arbeitgeber zwar eine gewisse Summe, doch ist es immer noch ein finanzieller Verlust. Von dem her besitzen Frauen leider etwas weniger Lohn. Darauf ansprechen kannst du ihn natürlich, doch darfst du nichts erwarten :/

Das ist absoluter Blödsinn. Nur weil Frauen Kinder kriegen "könnten", heißt es nicht, das sie es auch tun! Ich verdiene sogar zum Teil mehr als meine Männlichen Kollegen und habe 2 Kinder. Wäre mir jemand mit so einem Stuß gekommen, dann hätte ich dem Personalrat, der Gewerkschaft und der Frauenbeauftragten die Tür eingerannt und hätte geklagt. Und das auch mit Recht!!

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@MaSiReMa

Dem Chef ist selbst überlassen, was er für einen Lohn austeilt (ausser einigen Bedingungen) und da sind seine Gründe (leider zum Teil auch bei Rassismus und Sexismus) ihm überlassen.

Und dies ist einer der Gründe, weshalb Frauen oft einen niedrigen Lohn beziehen müssen. Vielleicht "Stuss" aber dennoch eine Tatsache.

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und wenn ich schon jetzt weiß dass ich (leider) keine Kinder bekommen kann?

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@IamOTHER

Wenn es der Boss halt direkt als Argument bringt, kannst du dies ihm durchaus mitteilen. Bei solchen Angelegenheiten muss man aber mehr über das Ganze wissen, um genauer darauf einzugehen.

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Je àlter man wird desto weniger arbeitet man und desto mehr verdient man. Weniger körperliche Arbeit und mehr Geld Viel körperliche Arbeit und wenig Geld hat ein Lehrling

Normalerweise spricht man mit den Kollegen nicht über Lohn. Außerdem ist es Sache des Chefs wem er wir viel zahlt. Zudem wirst du ja nicht gezwungen für den Lohn zu arbeiten, kannst ja jederzeit kündigen ;)

Nein das ist falsch ein chef muss für die gleiche arbeit gleich viel zahlen egal ob mann oder frau

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@ichbins220

Kommt auf das Wesen und das Land an. Soweit ich weiss, ist jeder Lohn individuell geregelt. Ausser Mindestlohn usw.

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@ichbins220

Das ist definitiv falsch was du schreibst. Ein Chef kann auch dem einen Mann mehr zahlen als dem anderen. Es kommt nicht darauf an ob du Mann oder Frau bist. Den Tarifvertrag/Mindestlohn kriegt jeder, aber der CHef darf auch den einen MItarbeiter übertariflich bezahlen den anderen nicht.

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Das kannst du gerne ansprechen, aber das wird nicht viel bringen.

a) Kommt es oft auf die Gehaltsverhandlungen an. Wenn du dich mit weniger zufrieden gibst, als deine männlichen Kollegen bzw. nicht so gut verhandelst, dann ist das deine Schuld, nicht irgendwelche Benachteiligungen aufgrund deines Geschlechts.

b) Kommt das durchschnittlich geringere Gehalt nicht aufgrund deines Geschlechts prinzipiell, sondern daher, dass Frauen häufiger nur Teilzeit arbeiten und Aussetzer wegen Erziehungszeiten haben. Daher weniger Erfahrung.

Unsinn. Wennn Mann und Frau den selben Beruf haben, verdienen sie heutzutage auch gleich. Frauen verdienen statistisch gesehen weniger als Männer, ja aber das liegt daran das typische "Frauenberufe" nun einmal schlechter vergütet werden als "Männerberufe."

höflich aber bestimmend, außerdem gilt der Leitsatz: nur wer Forderungen stellt wird ernst genommen!

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