Wie sprecht Ihr in der Regel Wörter wie "wenig" oder "eklig" aus?

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10 Antworten

In der deutschen Standardaussprache ist festgelegt, dass die Endung -ig wie -ich ausgesprochen wird, z.B. Hon-ich oder Kön-ich. Ausnahme: Wenn es sich um ein Kompositum handelt und noch ein -ch- folgt, wird es -ig ausgesprochen, also Honigbrötchen oder Königreich. Auch die Aussprache des Ch- am Wortanfang ist festgelegt: Vor hellen Vokalen wird es Ch- gesprochen, also China oder Chemie, vor dunklen Vokalen wird es K- ausgesprochen, also Chor oder Charakter. Wie Sch- wird es nie ausgesprochen, nur bei Fremdwörtern wie Champagner.

Genau wie "König" (Kö-nich) oder "günstig" (gün-stich).

Aber: "Königin" (Kö-ni-gin), "günstige" (gün-sti-ge), "wenige" (we-ni-ge), "eklige" (ek-li-ge).

Genau so ist die Regel im Deutschen. Was Bayern oder Schweizer machen, ist Dialekt!

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@HelmutRn

Für die einen ist's Dialekt,

Für die anderen die längste ... Halskrankheit der Welt.

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Korrekt ist wie g am Ende ausgesprochen, aber das ch hat sich eingebürgert.

So wie man sie schreibt. Mit ch am Ende habe ich sie auch bisher noch nicht gehört. Werde aber jetzt mal drauf achten.

Der Bayer spricht die Endung wie geschrieben - -ig -, alle anderen sprechen -ich. Und so ist es auch richtig.

ich sprech sie immer mit -ch-. Mit -g- klingt das so überzogen.

UlfDunkel und Zustimmende haben recht: http://www.duden.de/downloads/produkte/dudenreihe/Dudenreihe.pdf

Natürlich so wie man sie schreibt. Viel schlimmer sind aber die Wörter mit ch, wie z.b. Schina oder Schemie - SCHRECKLICH!

Lach...die Bayern haben da einen Trick; die sagen dann einfach "K", also "Kina" oder "Kemie".

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Die Wörter mit -ig am Ende spricht man wie -ich aus.

Dazu einen schlauen Artikel:

Der stimmlose palatale Frikativ ist in verschiedenen Sprachen lautlich und orthographisch wie folgt realisiert:

* Deutsch [ç]: Allophon von /x/: Jedes ch, das nicht auf einen hinteren Vokal (a, o, u) folgt,

sowie in der Verkleinerungssilbe „-chen“. In der deutschen Standardvarietät (siehe: Varietät) oft auch bei anlautendem ch sowie in der Endung -ig (wenn kein Vokal folgt).

      o Beispiele:

ich [ˈɪç], möchte [ˈmœçtʰə], Mädchen [ˈmɛːtçən].

http://de.wikipedia.org/wiki/Stimmloser_palataler_Frikativ

Das gruseligste Beispiel, wie man es nicht machen sollte, ist die neueste Werbung von Almighurt. Da sagt die Frauenstimme cremikk und ich kriegen nen Knoten ins Ohr. *brrrrrrr

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Die Endung "-ig" wird laut Duden offiziell im Hochdeutschen als "-ich" ausgesprochen.

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