Wie spreche ich meinen Therapeuten auf eine Brust-OP an?

1 Antwort

Eine Brustverkleinerung kann, unter gewissen Umständen und mit ein wenig Glück, von der Krankenkasse übernommen werden - du bezahlst dann entsprechend keinen Cent dafür.

Diese Kosten werden jedoch nicht einfach so übernommen, es muss einen beziehungsweise triftige Gründe geben, die einen solchen Eingriff auch aus medizinischer respektive gesundheitlicher Perspektive notwendig werden lassen. Du sprichst beispielsweise von einem "ganz dicken Buckel auf dem Nacken" und auch von Schmerzen - genau diese Indikatoren könnten diesen Eingriff von einem rein ästhetischen zu einem medizinisch notwendigen werden lassen. Auch die psychische Belastung, die durch die zu große Oberweite entsteht, ist durchaus ein Aspekt der dabei beachtet werden wird, wenn diese Belastung auch als Hauptgrund oftmals nicht anerkannt wird. 
Um überhaupt erst einmal beginnen zu können, solltest du dich dabei mit deiner Krankenkasse in Verbindung setzen und anfragen, ob eine solche Kostenübernahme in einem solchen Fall überhaupt angeboten wird und unter welchen Umständen die möglich ist. Daran kannst du dich dann auch orientieren.

Wichtig wird in jedem Falle sein, dass du, für einen späteren Antrag, etwas in der Hand hast, was diese Einschränkungen und gesundheitlichen Schäden bestätigen kann. Geht es um die psychische Belastung, dann ist dein Therapeut natürlich ein guter Ansprechpartner - dieser kann ein Schriftstück aufsetzen, in dem er sich für einen solchen Eingriff ausspricht und sich dabei auf die psychische Belastung stützt. Das muss er nicht sofort machen aber wenn es mal notwendig wird, ist es gut zu wissen, ob dein Therapeut sich dafür bereit erklären würde.
Für die körperlichen Schädigungen und Schmerzen ist dein Therapeut jedoch nicht zuständig - an dieser Stelle musst du dich mit einem Facharzt in Verbindung setzen.
Als erster Ansprechpartner kann dafür dein Hausarzt dienen, dieser kann eventuell eine erste Einschätzung abgeben und dich auch an einen entsprechenden Facharzt weiter vermitteln.

Nun fragst du, bevor wir gedanklich einen Schritt weiter gehen, wie du dies ansprechen kannst und dabei würde ich zu einem plädieren - offen. 
Ein Therapeut ist eine Vertrauensperson und mit diesem kannst du auch über diese Belastung sprechen und auch deine Pläne, eine Brustverkleinerung durchführen lassen zu wollen, besprechen. So kannst du schildern, wie du dich mit deiner körperlichen Situation fühlst und was diese mit dir macht - im Prinzip also auch, wie bei jedem anderen Thema auch, welches in einer Therapie angesprochen wird.
Für alles weitere, wie erwähnt, ist dein Therapeut nicht zuständig. Er kann dich zwar unterstützen aber eine Überweisung wird er nicht ausstellen können - daher der Gang zum Hausarzt. 

Der Facharzt wird dann den entscheidenden Faktor bilden - denn ein Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie ist schlussendlich der, der einen solchen Eingriff auch durchführen wird. Du kannst dich selbstverständlich auch schon direkt bei einem solchen melden und dich von diesem beraten lassen - der Gang zum Hausarzt gibt dir jedoch die Möglichkeit, eventuell eine Empfehlung zu erhalten. 
Dieser kann dann auch Einschätzen, ob eine Kostenübernahme möglich sein könnte oder eben nicht - diese kennen sich mit der Prozedur meist sehr gut aus. Eben jener kann dich dann auch unterstützen beziehungsweise dir erklären, wie du einen entsprechenden Antrag an die Krankenkasse stellen kannst. 

Ab diesem Punkt heißt es warten. 
Die Krankenkasse wird deinen Antrag prüfen und dir dann anschließend antworten. Nun ist es leider so, dass die Krankenkassen dazu neigen sich gerne aus der Affäre zu ziehen, wenn es um solche Eingriffe geht - es könnte also sein, dass du einen Widerspruch einlegen und ein wenig um diese Kostenübernahme kämpfen musst. Das muss nicht sein aber du solltest auf jeden Fall wissen, dass diese Möglichkeit besteht. 
Geht dann alles gut, dann steht auch deinem Eingriff nichts mehr im Wege und du musst nur noch einen entsprechenden Termin ausmachen.

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Im Kurzform heißt das, dass ich dir zuerst raten würde mit deinem Therapeuten und Hausarzt über das Thema zu sprechen. Danach solltest du dich mit einem entsprechenden Facharzt, vielleicht kann dein Hausarzt dich weitervermitteln, in Verbindung setzen und dort abklären, ob ein Eingriff überhaupt möglich ist und wie es um eine Kostenübernahme stünde.
Von da an wirst du auch entsprechend instruiert. 

Eine Kostenübernahme zu bekommen ist nicht einfach und wird auch immer schwerer. Ich kann dir an der Stelle nur wünschen, dass deine Krankenkasse sich nicht quer stellt und du an einen guten Arzt gerätst, der dich bei diesem Weg unterstützen kannst. Womöglich können dir genannte "Erstansprechpartner" auch dabei eine Unterstützung sein - der Versuch wird zumindest nicht schaden.

Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und hoffe, dass es dir in absehbarer Zukunft besser geht mit dir und deinem Körper.

Liebe Grüße.

Bin ich Schizophren? Ich habe das Gefühl in wir lebt ein zweites Ich von mir?

Hallo erstmal. Ich habe ziemlich lange mit mir selbst gerungen ob ich das nun Fragen soll oder nicht. Jedoch kann ich mich so schlecht langsam einschätzen und meine Freunde würden das eher als Gäg als ernste Frage sehen. Darum stelle ich meine Symptome kurz vor um einfach zu sehen wie Fremde das einschätzen würden. Ich bitte daher darum das nicht irgendwie in den Dreck zu ziehen oder mich gleich abzustempeln. Ebenfalls um zu verstehen bitte ich euch den Text auch wenn er lang ist vollständig zu lesen!

Also ich bin 19 Jahre alt. Lebe eig ein normales leben (Freunde, arbeit, schule, freizeitbeschäftigungen usw.) Ich falle nicht sonderlich auf und lebe halt so durch den Alttag (nicht falsch verstehen). Um kurz zu verstehen warum ich diese gedanken das ich Schizophren bin entwickelt habe muss ich kurz über meine Kindheit erzählen. Ich war eig immer alleine im Kindergarten wie bis zur 5 Klasse. Wie das halt so ist wenn man ein Kind ist hatte ich auch sowas wie ein Unsichtbaren Freund. Naja ich war halt ein aussenseiter, wurde gemobt und hatte Probleme Freunde zu finden. Das änderte sich aber ab der 6. Klasse da ich ab da eine ganze Freundesgruppe fand die mich verstand und mich akzeptierten. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl das in mir drinnen noch jemand ist. Ich redete trotzdem oft mit mir selbst. (Sah dann so aus das ich auf offener Straße den mund ständig bewegte und in gedanken mit mir selbst sprach) Dann passierten viel schlimme Psychische Ereignisse. (eltern trennten sich, starke depressionen traten auf verbunden mit Selbstverletzung, Einsamkeit, lustlosigkeit usw.) Ich hatte zwar freunde doch die konnten mir oft nicht helfen aber das "etwas" in mir drinenn schon. Es sagte mir das ich niemanden bräuchte, er sagte ich solle mir selbst schaden weil ich es brauche. Ich begang eine Therapie mit 18. Und in dieser Therapie Zeit verschwand auch größtenteils diese Stimme. Aber nicht ganz. Heute bedrachte ich diese Innere Stimme, eben dieses Zweite ich in mir als mein Dunkles Ich. Es sagt mir einfach das ich diese Therapie nicht brauche. Es bringt mich ständig in Wiedersprüche. Es will nicht das es mir besser geht. Wenn ich mich z.b verletzen will ermutigt es mich dazu. Obwohl ich es nicht machen will. Es ist schwer zu beschreiben aber ich habe einfach das gefühl das in mir noch jemand ist. eben eine gespaltene Person meiner selbst. IIch bin verwirrt über mich selbst. Es ist so komisch diesen Gedanken zu haben das in mir etwas zweites Lebt. Zur Frage warum ich mit meinem Therapeuten nicht darüber spreche kann ich nur die Antwort geben...ich weiß es nicht! Ich glaube das mein "zweites ich" das nicht will...

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