Wie sollten Christen und Moslems jemals friedlich nebeneinander leben können, wo sich die meisten Christen und Moslems nicht leiden können?

23 Antworten

Die Frage ist falsch gestellt. Es geht nicht um die Religionen sondern um die Wertevorstellungender westlichen Länder.  Diese sind nunmal unterschiedlich. Auch Atheisten und andere Religionen mögen keine Scharia und menschverachtende Gesetzte.

Werden sie nicht, ist religiös so determiniert.
Es gab oder gibt den Dialog der abrahamitischen Religionen (Juden/Christen/Moslems) auf Großkopfertenebene. Weit gekommen sind die damit nicht.

Letztlich gibt es auch höchst irdische Wirtschaftsinteressen, die dabei eine Rolle spielen.

Es wird nicht möglich sein zu sagen, "Schwamm drüber, piep, piep, piep wir haben uns alle lieb".

Die meisten Moslems und Christen leben ganz friedlich zusammen.

Die "Großkopfertenebene" interessiert kaum jemand.

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@SchakKlusoh

Unbestritten, nur ändert das nichts an politischen Vorgaben und eben der großkopferten Glaubensinterpreten.

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Führen die in Deutschland denn schon seit Jahrzehnten einen Bürgerkrieg? Offensichtlich funktioniert das doch sehr gut, wenn beide sich mit einem Minimum an Respekt und Toleranz begegnen. 

Diesbezüglich sehe ich in einer Phase, in der eine Bundestagspartei mit ignoranter Inbrunst den Islam kurzerhand aus der deutschen Realität wegdefinieren möchte, die Muslime in Deutschland weit im Vorteil und die Christen eher in einer gewissen Bringschuld, namentlich wenn sie auch noch rechts sind...

Buergerkriege fangen nicht mit Schießereien an. Mit Hetzereien hinter den Fenstern

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@Motega

Oder hier in GF.

Indem man Moslems pauschal unterstellt, sie würden lügen udn täuschen.

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@SchakKlusoh

Wer nur so tut als ob, ist noch kein Lügner. Und die wenigen Moslems, die bisher gegen den IS Terror demonstriert haben, brauchen kaum erwähnt zu werden. Christen sind andersherum auch nicht besser: sie tun nur so solidarisch, wenn es Moslems trifft. Und in der Öffentlichkeit gibt keiner von beiden zu, dass sie sich lieber aus dem Weg gehen

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@Motega

P.S. Feiern Christen solidarisch mit Moslems zusammen Ramadan? Oder feiern Moslems mit Christen zusammen Weihnachten? Weihnachten mag kaum ein Moslem, und Ramadan mag kaum ein Christ  

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@Motega

Beide müssen ja auch nicht zusammen ihre religiösen Feiertage zusammen feiern, um friedlich miteinander zu leben. Offensichtlich. Ansonsten kommt das durchaus vor, dass man wechselseitig an den Feiern der anderen teilnimmt. 

Die einzigen, die systematisch gegen das friedliche Zusammenleben hetzen, ist der rechte Abschaum dieser Gesellschaft.

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@Motega

Beides ist nicht vergleichbar.

Ich finde die Freßgelage nach Sonnenuntergang bei den Moslems so lustig, wie verlogen.

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@Motega

Was die Moslems FASTEN nennen, da lacht der strenggläubige Christ nur.

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Also mich interessiert der eine Glaube soviel wie der andere aber wie Du auf die Idee kommst, die Christen, also übersetzt wohl eher die Deutschen, hätten eine Bringschuld gegenüber Moslems, erschliesst sich mir nicht.

Dazu noch eine Begründung, die wohl, wiederum übersetzt, heissen soll, weil 13% der Wähler die AFD gewählt haben, versetzt das das deutsche Volk (also die, die schon länger hier sind) in ein Schuldverhältnis gegenüber denen, die kürzer hier sind. Ich glaube ich bin für beide Aussagen zu alt.

Bleiben wir bei Muttis Sprachregelung, um nichts falsch zu machen. Die, die schon länger hier sind, betrachtet der objektive Beobachter als Gastgeber für die die, die kürzer da sind. Der Wortinhalt sagt es ja schon: Geber. Das tun wir, wie es sich für Gastgeber gehört, und wir tun es auch für solche Neuankömmlinge, die von wenigen eingeladen aber von vielen unterhalten werden, die zur Einladung nicht gefragt wurden. Trotzdem haben wir eine Bringschuld? Wie sollen wir, also die, die schon länger hier sind, diese erfüllen? Die Wohnungen räumen, das Land verlassen, uns erschiessen?

Und das alles machst Du an einer demokratisch gewählten Partei fest, deren Partei- bzw. Wahlprogramm Du wahrscheinlich nur vom Hörensagen kennst. Liegt es daran, dass Du nicht ertragen kannst, dass eine, Dir nicht genehme Partei einfach so von denen, die schon länger da sind, mit einem 2-stelligen Ergebnis gewählt wurde?

Du hast da irgendwo etwas von Toleranz geschrieben. Gilt die auch für andere Meinungen?

In mir entsteht gerade ein Bild von Dir, das mich Dir vorsichtshalber schreiben lässt, dass ich nicht ausländerfeindlich bin, da ich sonst wohl kaum mit einer Ausländerin verheiratet wäre. Trotzdem sage ich auch, dass mir vieles von dem, was in diesem Land in den letzten Jahren geschehen ist, nicht gefällt. Da ich weder wegziehen, noch mich erschiessen will, vor allem aber weil ich denke, dass die Deutschen weit mehr gegeben haben, als eine nicht vorhandene Bringschuld erfordert hätte, gehöre ich zu den 13% oder wie es korrekt heisst, zum Bodensatz der Gesellschaft.

Nicht weil ich mit Knüppeln auf unsere Gäste, eingeladen oder nicht, losgehen will, sondern weil die einzige Alternative gewesen wäre, nicht zu wählen. Die etablierten Parteien sind so glatt geschliffen, dass eine dort abgegebene Stimme immer bis zu Mutti durchrutscht. Ausserdem möchte ich mein gesetzlich verbrieftes Recht zu wählen, wen immer ich mag wahrnehmen, ohne dass ich mich dann von unseren "Volksvertretern", beschimpfen lassen muss. Wie ich erleben musste, ist das nicht möglich. Habe ich es vor der Wahl durchaus in Erwägung gezogen, wurde mir jetzt bereits unmöglich gemacht, künftig als Bodensatz der Gesellschaft, wieder eine etablierte Partei zu wählen.

Kommen wir zum Glauben zurück. Nach wie vor halte ich jegliche Religion für ein Grundübel. Andererseits sollte es für halbwegs vernunftbegabte Wesen einsichtig sein, dass man als Gastgeber keine Hütte der Gäste anzündet, als Gast das Minimum an Anstand besitzt, die Sitten (nicht Religion) der Leute, die das Leben hier ermöglichen zu respektieren. Wenn ich das Geschehen der letzten Jahre jeweils in die entsprechende Waagschale werfe, sehe ich alles, aber keine Bringschuld derer, die schon länger da sind.

harobo

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@harobo

Eine Bleiwüste, die zwar nichts mit der eigentlichen Frage mehr zu tun hat, sich aber "tapfer" zum eigenen Sozialneid und Rassismus.

In der Frage geht es um das Verhältnis von Christen und Muslimen in Deutschland und darum, ob die überhaupt zu einem friedlichen Umgang miteinander fähig seien.

Offensichtlich sind sie das seit Jahrzehnten. 

Offensichtlich machen sich nicht Muslime Gedanken, ob das Christentum zu Deutschland gehört.

Offensichtlich gibt es Organisationen, die regelmäßig Demos gegen den Islam und Muslime veranstalten und dafür den zivilisatorisch und politisch-kulturellen ostzonalen Mob aktivieren.

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@atzef

Da hast Du vollkommen recht, Muslime machen sich keine Gedanken, ob das Christentum zu Deutschland gehört. Sie gehen, selbst wenn sie nur kurz da sind, einfach davon aus, dass es nicht so ist. Wie sonst wären all die bedauerlichen Einzelfälle, Parallelgesellschaften o. ä. zu erklären.

Dass Deutsche sich darüber Gedanken machen sollte vielleicht sogar für Dich nachvollziehbar sein. Wenn Du als Hausbesitzer einige Deiner Wohnungen Mietern nicht nur kostenlos zur Verfügung stellst sondern Deine Mieter zusätzlich subventionierst, könnte ich mir vorstellen, Du würdest auch nachdenklich, wenn Deine Mieter erklären, dass sie Dein Spitzdach abreissen wollen und dafür ein Flachdach hinkommt und Du über kurz oder lang hier sowieso nichts mehr zu suchen hast.

Ich werde nicht nochmal einen Roman wie oben schreiben. Leute die Mitmenschen als zivilisatorisch bzw. politisch-kulturellen ostzonalen Mob (die zusätzliche regionale Eingrenzung zeugt von einer Geistesgröße, die mich erblassen lässt. Da fällt mir nur ein: ich würde mich ja gerne auf intellektueller Ebene mit Dir duellieren, ich fürchte aber es wäre gegen einen Unbewaffneten unfair) bezeichnen, leben offensichtlich nicht auf dem gleichen Planeten wie ich.

In einem hast Du jedoch recht: über Jahrzehnte war es ruhig bzw. fielen die jetzt zu Tage tretenden Differenzen, die nunmal religiös und damit Hand in Hand gehend, auch kulturell bedingt nicht auf. Seit Mutti "lasset die Kindlein zu mir kommen" Politik, hat sich das geändert.

Lass gut sein. Ich bekomme sonst wieder das Gefühl, gegen den Sturm zu rufen, das macht auch keinen Sinn.

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@harobo

Bleiwüstige Propaganda der albersten Sorte die hetzerisch Muslimen etwas unterstellt, für das sich keine Realitätsentsprechung finden lässt. Es sind Hetzer wie du, die das friedliche Zusammenleben stören und die man systematisch und mit aller gebotenen Konsequenz überall dort in die Schranken zu verweisen hat, wo sie hervorgekrochen kommen.

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