Wie sollte Martin Schulz nun vorgehen, bezüglich Koalitionen etc?

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5 Antworten

Hat ihm der Sigi doch schon untergejubelt, er will Außenminister werden.
Was er nur in einer GroKo werden könnte.

Abgesehen davon, eine andere Möglichkeit als Groko hat die SPD nicht.
Und die auch nur, falls Merkel nicht was mit Grünen und FDP anfängt.

Ob der Martin nun auf- und niederhüpft, er wird kein Kanzler, nur eben auch kein Außenminister, verbleibt noch Parteichef, mehr lässt ihm die SPD nicht.

Im Moment wäre jede Partei schlecht beraten über Koalitionen zu diskutieren.

Vernünftiger wäre es, wenn jede Partei sich erst einmal um die Inhalte kümmert, also um die Frage, welche Ziele sie in den nächsten vier Jahren umsetzen will.

Dann sollten sie für ihre Ziele werben und den Wähler entscheiden lassen und anschließend mit dieser Entscheidung abwägen, mit wem die Ziele erreichbar sind.

Martin Schulz wäre gut beraten, wenn er Soziale Gerechtigkeit und Europäische Einigung zum Schwerpunkt seiner Agenda machen würde.

Schulz hat heute bekannt gegeben, dass er offen sei für alle Konstellationen, die ihm das Regieren ermöglichen. Offenbar also würde er sich sogar von der AfD zum Kanzler wählen lassen.

Die Wähler sollten dringend darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, nach der FDP endlich auch die SPD aus dem Bundestag verschwinden zu lassen.

MfG

Arnold

Knastduscher 26.01.2017, 00:44

Nein, nicht wieder etwas hineininterpretieren, um gegen eine demokratische Partei schlechte Stimmung zu machen!!!

Die SPD wird SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT MIT ADOLFS ENKELN KOALIEREN!

Wenn Martin Schulz das gesagt haben sollte, meinte er alle Möglichkeiten mit den DEMOKRATISCHEN Parteien und nicht mit der braunen Truppe!

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ArnoldBentheim 26.01.2017, 16:00
@Knastduscher

Wenn Schulz das "gemeint" hat  -  dann hätte er das klipp und klar sagen sollen! Aber das hat er nicht, sondern er sprach von "allen Konstellationen"!

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Wenn er klug ist, wird er erst einmal seine Klappe halten und nicht zu viel preisgeben.

HansH41 24.01.2017, 21:22

Bislang hat er sehr gerne und sehr viel geredet.

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wilees 24.01.2017, 21:35
@HansH41

Was ja bekanntlich nicht immer klug ist.

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Nach den lezten 3 Niederlagen der SPD würde es jeder verstehen, wenn Schulz in Rente ginge. Bis dato hat er noch nichts Verwertbares zu Tage gefördert und wird es auch in Zukunft nicht. Es war eben nur ein kurzes Strohfeuer, das er nicht verstand, zu seinen Gunsten zu nutzen. Mit "ausgebreiteten Armen" den Heilsbringer zu mimen, führt zu beträchtlichen Stimmenverlusten. Bundeskanzlerin Merkel kann es nur Recht sein.

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