Wie sollte man mit Spendensammlern an der Tür umgehen?

8 Antworten

Sage, "ich spende schon, allerdings für Projekte, deren Mitarbeiter ich persönlich kenne oder für Menschen in Not, die ich persönlich kenne. Vielen Dank für Ihr Verständnis."

Alternative: Laaaaanges Gespräch mit ihnen, aber nichts geben. Wenn du nicht gerade die Zeugen Jehovas vor der Tür hast, die gerne länger reden, kommst du auf die "schwarze Liste" als jemand, bei dem es sich nicht lohnt zu klingeln, weil du sie lange aufhältst (in der Zeit gehen Spenden anderer Leute flöten) und nichts gibst.

Alternative:

"Ich brauche selbst Geld - können Sie mir etwas spenden?" Dann verschwinden sie auch meist recht schnell wieder.

Grundsätzlich:

ALLES, was du aus schlechtem Gewissen machst, solltest du überdenken und größtenteils lassen. Wenn du nur etwas gibst, weil du Schuldgefühle hast oder die Leute wieder höflich loswerden willst, dann WILLST du eigentlich dafür nicht spenden, sondern tust es nur unter Druck.

Wenn du spenden WILLST, wirst du dir ein Projekt dafür suchen (oder deinen Nachbarn mit geringem Einkommen unterstützen), also aktiv danach suchen und selbst entscheiden, was du in welchen Abständen wem gibst. Sobald dich jemand dazu drängt, wolltest du es nicht wirklich von dir aus. Also lasse es. 

Überlege: Es ist dein Geld, du darfst darüber entscheiden, wer es bekommt.

Durchschaue auch die Mechanismen: Wer überweist/ überweisen soll gibt meist mehr als ein paar Euro (man "schämt" sich, z.B. 1,50 € zu überweisen). Wer etwas in eine Dose auf der Straße oder in den Klingelbeutel der Kirche wirft, gibt oft Kleingeld, also maximal 2 €. Bettlern gibt man oft noch weniger, einen Cent bis 50 Cent. Man tut das meist unbewusst, aber allen Gelegenheiten ist eines gemeinsam: Man ist normalerweise nicht von alleine auf den Spendenbittsteller zugegangen, sondern fühlte sich mehr oder weniger gedrängt, etwas zu geben. Sonst würde man jedem zu seltenen Gelegenheiten einen größere Summe geben.

Du kannst auch statt einer Kamera ein Schild an die Tür kleben: "Bitte nicht nach Spenden fragen." Wer dann trotzdem klingelt, wird einfach an das Schild verwiesen; Erklärungen brauchst du NICHT.

Früher kamen noch "Bettler und Hausierer" an die Tür (dann wurde das verboten). Meine Mutter hat denen immer ein Mittagessen in ihrer Küche angeboten, aber kein Geld. Wer also wirklich Hunger hatte, blieb, die anderen gingen.

Bei Spendensammlern kann man sagen: "Bitte geben Sie mir doch eine Internetadresse, unter der ich mich informieren kann, ich werde dann ggf. etwas überweisen." Und interessanterweise "dürfen" das viele nicht, sondern "müssen" vor Ort kassieren. Also die sortieren sich damit selbst aus!

Wer einen guten Zweck vertritt, kann darauf vertrauen, dass Menschen auch nach Bedenkzeit spenden, wenn keiner mehr vor ihnen steht, der ihnen Schuldgefühle einflößt! Alle anderen haben gar keine Spenden verdient!

Ich möchte hier mal auf ein krasses Beispiel verweisen: Ich war in einem Forum, in dem die Betreiberin eine gGmbH hatte, für die sie Spenden einsammeln durfte. Die Forenuser waren größtenteils eher Geringverdiener, die Betreiberin war es nicht. Und ständig erklärte sie, wie man trotz geringem Einkommen spenden könne, wenn man etwa auf diesen oder jenen "Luxus" (rauchen, Urlaub etc.) verzichtete, oder dass sie sich ja so bemühte mit dem Forum, Fragen beantwortete "und trotzdem hat hier im Thread noch keiner gespendet". Die Frau hat kürzlich ihr Haus für 600.000 € verkauft. Die wenigsten Forenuser dürften über solche Möglichkeiten verfügen. Man sollte also genau prüfen, wer da nach Spenden fragt und auch sein eigenes Budget bedenken. In der Tat haben in dem Forum einige User erklärt, auf was sie verzichteten, um etwas spenden zu können. Z.B. spendete eine Frau, die erklärte, sie müsse mehrere Monate auf ein 24 € teures Buch sparen. Solche Leute sollten GAR NICHTS spenden, die brauchen jeden Cent für sich und sollten das auch erkennen und offen sagen dürfen!

 RoberTOnline

Spendensammler an der Türe?

Denen gebe ich gar nichts, denn die meisten kennt man bei uns und in 99 Prozent sind das jetzt vor Weihnachten Drückerkolonnen mit unglaublichen Geschichten, die sie den Leuten auftischen.

Außerdem braucht man keine Ausrede, wenn man etwas nicht geben will und mit Mitleid wird da schon von vornherein gerechnet.

Zudem sollte man sich den Ausweis zeigen lassen für welche Orga die sammeln und je nachdem wann die klingeln, kann man den Ausweis nehmen, kurz die Türe zumachen und dort anrufen.

Dann wirst du sehen, wie schnell die weg sind, denn als Laie weißt du nicht, ob die Ausweise nicht gefälscht sind. Heute ist alles möglich.

Zudem gebe ich bei Spenden nicht irgendwem meine Kontodaten, wo man evtl. noch ein Formular ausfüllen muss und womöglich nicht mal einen Durchschlag bekommt.

Wenn ich Spenden will, dann suche ich mir das selber aus, aber nicht an der Haustüre.

Ich sage immer "ich habe schon im Buero gespendet" :-D

Aber wenn es Schulkinder sind, die Spenden sammeln, gebe ich denen etwas weil ich an sich gut finde, dass sie sich engagieren.

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