Wie sollte man das gesparte Geld anlegen?

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11 Antworten

Informiere Dich zunächst selbst (siehe Antwort von "Grubenschmalz"), damit Du ein gewisses Grundwissen hast, sonst bist Du Beratern, ob abhängig (Banken/Sparkassen) oder unabhängig, ausgeliefert.

Leider gibt es viel zu viele schlechte Beratungen, da oft sehr hohe Provisionen im Spiel sind. Das führt dann dazu, dass Anlagen empfohlen werden, die eher für den Berater selbst von Vorteil sind.

Leider muss man viel Glück haben, einen guten Berater zu finden, die es natürlich gibt. Je schlauer man selbst ist, desto besser kann man das beurteilen.

Eine gute, seriöse Informationsquelle ist die Zeitschrift "Finanztest" (von denen ist auch der Link, den "Grubenschmalz" genannt hat, guter Tipp!) und deren Bücher und Spezialhefte. Diese sind auch für Laien gut verständlich.

Wenn Du Dir die Zeit nimmst und einige von den Monatsheften liest, bist Du schon ein Stück weiter. Für genauere Informationen kann man dann deren Bücher lesen, dort gibt es zu jeder Deiner Fragen das passende z.B.:

  • Immobilienfinanzierung, die richtige Strategie
  • Geldanlage für Vorsichtige (auch für ...Faule und ... Fleissige)
  • Der Renten-Fahrplan

Dort gibt es auch auch Tipps, wie man einen seriösen Berater findet.

Es kostet zwar etwas Geld und auch Zeitaufwand, sich damit zu befassen, aber da es am Ende um recht viel Geld geht, lohnt sich das allemal!

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Du kannst zurzeit nicht viel mehr tun, als das Geld auf einem Tagesgeldkonto zu sammeln. Drei Monatsgehälter solltest Du ohnehin als Notfallreserve dort bereithalten.

Damit wäre der Zeitdruck schon mal aus der Geschichte heraus. Versuche, einen unabhängigen Finanzberater aufzutreiben, der zwar etwas kostet, der aber nicht nur sein Produkt verkaufen will.

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Kommentar von ahrimann
10.04.2016, 14:33

und wo findet man so einen unabhängigen Finanzberater ? 

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Du solltest dein Geld mehrheitlich in Aktien bzw. Aktien- oder Indexfonds (ETFs) und ggf. fremdgenutzten Immobilienbesitz investieren. --> Sachwerte!

Geldwerte sind relativ uninteressant. Halte eine Barreserve verfügbar und investiere auch einen Teil in deine eigene Weiterbildung und Qualifikation, denn die bringt meistens die beste Rendite.

Wer kommt da als Berater am ehesten in Frage ?

Ein unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler mit entsprechendem Schwerpunkt. Sparanstrengungen vor Absicherung der eigenen Arbeitskraft durch eine gute Berufsunfähigskeitsversicherung sind relativ sinnlos.

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Das kommt darauf an, ob Du einen festen Termin hast, zu dem das Geld verfügbar sein muss und an dem Deine Anlage nicht im Minus sein darf.

Wenn Du wirklich langfristig sparen willst, könntest Du alle paar Monate eine Kauforder mit Indexfonds (also auf den DAX oder den Index der weltweit wichtigsten Aktien MSCI) aufgeben.

Diese Fonds bilden einfach die Zusammensetzung dieser Aktien-"Warenkörbe" ab, so dass keine teure Aktienrecherche betrieben wird; alle paar Monate, weil die einzelne Kauforder eben doch ein paar Euro kostet.

Langfristig sind Aktien recht gute Geldanlagen - insbesondere in Zeiten, in denen Herr Draghi sich alle Mühe gibt, den Wert des Euros durch Inflation zu ruinieren.

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Kommentar von grubenschmalz
10.04.2016, 14:54

Indexfonds sind ziemlicher Unsinn in diesem Fall, da er offensichtlich in eine Immobilie investieren will. Viel zu kurzfristig also für Fonds.

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Das kann dir hier keiner so pauschal beantworten. Es ist auch keine Antwort hier falsch oder richtig. Lass dich von mehreren verschiedenen beraten was deine Situation angeht. Frag auch Bekannte, Familie, Freunde ob se da jemanden kennen mit dem se zufrieden sind und vertrauen.

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Dann arbeite dich in die Materie ein. Für die Grundlagen benötigt man nicht mehr als 10-20 Stunden.

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Kommentar von ahrimann
10.04.2016, 17:46

Hast du konkrete Literaturempfehlungen? 

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also ich empfehle dir, dich erstmal von einem kostenlosen und unabhängigen Finanzberater beraten zu lassen je nachdem woaruf du Wert legst z.B. persönliche Beratung vor Ort oder nur telefonische / online Beratung. --> www.consorsbank.de/beratung <-- evtl. wirst du dann sogar (möglich bei einem höheren Verdienst) sogar direkt mit einem Honoraberter vermittelt. Ich selbst nutzte es gern, da ich mit meinem Berater über meine Wünsche und Ängste bezüglich Geldmarkt reden kann und er mir dann versucht ein auf mich passenden Plan zu erstellen.

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Kommentar von kevin1905
10.04.2016, 15:31

Wieso ist der Berater einer Bank unabhängig? o.O

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Kommentar von Pangaea
10.04.2016, 17:47

Ein "kostenloser" Berater kann teuer werden. Der verdient dann nämlich an den Provisionen für die verkauften Produkte.

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Kommentar von HGiefing
11.04.2016, 10:30

Kostenlose Berater gibt's nicht. Jeder muss irgendwie sein Geld verdienen. Entweder über ein Stundenhonorar oder über das Produkt, das er/sie vermittelt.

Produktunabhängig beraten wird man beim Honorarberater, der verdient nichts am Produkt (=der Veranlagung).

Auch der Bankberater kostet Geld, nur sieht man es als Kunde meist nicht.

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Wie, du hast keine private Rentenversicherung? Bist du denn nicht im Versorgungswerk versichert? Hol das schleunigst nach und wirf kein Geld mehr in die öffentliche Rentenkasse, das siehst du nie wieder!

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Kommentar von ahrimann
10.04.2016, 14:30

...doch im Versorgungswerk bin ich schon... glaube ich :) wusste nicht dass es eine private Rentenversicherung ist.

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Von welchem Anlagehorizont sprechen wir denn?

Ohne diesen zu kennen, kann man seriös nichts raten.

Günter

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Kommentar von ahrimann
10.04.2016, 18:28

Wie ich bereits gesagt habe - leider habe ich von Finanzen nicht unbedingt viel Ahnung. Um das zu verdeutlichen stelle ich folgende Frage: Was ist ein Anlagehorizont? :)  

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Hey, um ein Haus zu kaufen, könntest du einen Bausparvertrag abschließen. Oder auch das alte gute Sparbuch, das einfach ungerührt bleibt und du größere Summen sparen kannst.

Da ich jetzt die Gelegenheit gefunden habe, habe ich auch eine Frage an dich. Du bist Assistenzarzt, hast also Medizin studiert, nicht wahr? Ich überlege es mir nämlich auch, aber bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen kann. Was meinst du, würdest du es mir als "Vor-Student" also Abiturient empfehlen?

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Kommentar von ahrimann
10.04.2016, 14:32

wenn man sich anstrengt würde es man auf jedem fall schaffen...was man danach macht ist eher die Frage. Ich liebe mein Job, aber es ist sehr unterschiedlich von Person zu Person..

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Kommentar von neutralisiert
10.04.2016, 15:15

Ich habe schon mal ein Praktikum im Krankenhaus gemacht und hab auch hin und wieder mal mit Assistenzärzten von dort gesprochen. Die Atmosphäre dort hat mir schon gut gefallen, mein Problem ist halt, dass ich nicht klar komme, wie alle meinen, es wäre sooo schwer, dass ich es nicht schaffen kann. Wie viel verdienst du, wenn ich fragen darf? Und dein wie vieles Jahr ist es jetzt?

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Und was zahlst Du zusätzlich zu den 5-600,--€ noch monatlich an Miete und allem....????

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