Wie sollte ich zum Thema Flüchtlinge stehen?

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13 Antworten

Hi,

Hintergründe und aktuelle Informationen zu der Debatte findest du z.B. auf den Seiten der Tagesschau: http://www.tagesschau.de/ausland/eu-fluechtlinge-107.html

Da man das Thema hier nicht umfassend erörtern kann und in kürze ohnehin wieder eine hitzige Debatte ausbrechen wird, ein paar Infos in aller Kürze:

Laut Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist Asyl ein Menschenrecht. In unserer eigenen Verfassung ist das Recht auf politisches Asyl in Art. 16a verankert. Und (wie mittlerweile alle Staaten auf dieser Welt) haben wir die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet. Die Frage "wollen" wir grundsätzlich Flüchtlinge akzeptieren, stellt sich daher zum Glück gar nicht erst.

Sich international nach den Erfahrungen des zweiten Weltkriegs auf dieses Recht zu einigen, gehört zu den wichtigsten humanitären Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Das wir nicht aus der Geschichte gelernt haben und nun wieder eine Debatte führen in der Menschen zu Menschen zweiter Klasse degradiert werden, finde ich beschämend.

Alle "Befürchtungen" wie sie von Pegida und co vorgebracht werden, lassen sich entkräften, wenn man sich etwas tiefer gehend mit der Thematik auseinander setzt. Die aktuelle Hetze gegen Ausländer findet ihren Ursprung in einer unbegründeten Angst der Menschen vor dem "fremden".

Ja wir können oder könnten es uns leisten noch viel mehr Menschen aufzunehmen. Wir könnten sie auch integrieren. Sowohl gesellschaftlich als auch auf dem Arbeitsmarkt. Wir könnten sie sogar gut gebrauchen, denn wir sind eine alternde Gesellschaft, die nicht genug Nachwuchs hat. Nein, man muss keine Angst vor Überfremdung haben. Kultur ist immer etwas, was sich verändert. "Die deutsche Kultur" und den "Deutschen" hat es nie gegeben. Integration funktioniert nicht einseitig. Sie ist eine Herausforderung und Aufgabe für die, die kommen und alle die schon hier sind.

Mit offenen Grüßen,

Susan

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Kommentar von DanielNord
29.08.2015, 08:17
"Die deutsche Kultur" und den "Deutschen" hat es nie gegeben.

Ziemlich schwammig und naiv  diese Aussage. Sehr wohl gibt es eine deutsche Kultur.

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Du hast doch schon eine Meinung zu dem Thema. Es gibt ja keine falsche Meinung. am ehesten könnte man sagen das man einen schlechten oder falschen Wissensstand zu einem Thema hat, was bei dir aber auch nicht der Fall zu sein scheint.

zu deiner Frage, wieso die Flüchtlinge sich in ihren Ländern nicht zusammentun und etwas dagegen tun. so einfach ist das oftmals nicht. schau doch nur mal auf unsere eigene Deutsche Geschichte. viele sind geflohen weil sie im dritten reich verfolgt wurden. andere sind geblieben und haben gekämpft und mussten dafür ihr Leben lassen.

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Erstmal: Ich find´s gut, dass du gefragt hast, viele trauen sich das gar nicht so wirklich.

Ich finde, man sollte auf keinen Fall assi reagieren. Man muss immer im Kopf behalten, dass die Flüchtlinge zu uns kommen, da in ihrer Heimat beispielsweise Krieg ist und sie dort nicht mehr sicher sind. Sie gehen ja nicht zum Vergnügen in ein anderes Land. Stellt euch mal vor, ihr kommt in ein anderes Land, wo ihr die Sprache nicht versteht, niemanden kennt und nichts habt, ihr habt davor ALLES aufgegeben, und dann werdet ihr auch noch abstoßend, rassistisch und sogar mit Gewalt behandelt. Ich würde mich ja nicht so toll fühlen.

Man kann natürlich niemandem vorschreiben, was er tun soll, das ist mir schon klar, aber ich finde, man sollte sich einfach mal in die Flüchtlinge versetzen, bevor man (eine extremes Beispiel und ich will auch nicht sagen, dass irgendwer hier das macht, aber) ihre Unterkünfte anfackelt oder mit Bierflaschen bewirft.

LG Skye

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Ich beantworte dir die Frage nicht. Ich reg dich lediglich zum Denken an, damit du dir deine eigene, für dich richtige Antwort suchen kannst. Alles andere wäre Manipulation und das will ich nicht. ▪▪▪ Stell dir vor du lebst in einem etwas ärmeren, diktatorischen Land... • Jeden Tag auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit läufst du Gefahr, dass du auf offener Strasse Opfer von Terrorismus werden kannst. • Oder du wohnst in einem Gebiet, in dem nahezu immer Krieg ist und du alles verlierst. • Du gehörst einer Religion an, die in diesem Land nicht willkommen ist. Wenn du Pech hast, wirst du gefangen und zu Tode gefoltert. Wenn du Glück hast, wirst du auf der Stelle erschossen. Würdest du dich freiwillig jeden Tag dieser Gefahr stellen oder würdest du von einem sicheren Leben träumen und dich der Gefahr aussetzen, auf dem Weg dorthin zu sterben?

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Also um eines klar zustellen, man sollte den Leuten schon helfen. Aber viele kommen halt nur nach Deutschland, weil man denen hier alles in den "hintern" schiebt. Guckt euch an, wie viele da mit den teuersten Sachen rumlaufen (Handy, Kleidung etc.). Hab das am Anfang ja auch nicht wirklich geglaubt, aber denen geht es viel besser, als vielen deutschen. Und das kann es nicht sein. Und was auch Sorgen macht, ist die Anzahl von Flüchtlingen. Aber sage du mal was in diesem Land gegen die Flüchtlinge, dann bist du gleich Rassist, Nazi und immer so weiter. Wurde jetzt schon oft genug als "Nazi" hingestellt, nur juckt mich das einen "Dreck"...! Wer mich als so etwas hinstellt, der kassiert!

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Zunachst mal solltest du lernen zu differenzieren und nicht alle über einen Kamm zu scheren. Es gibt nicht "die Flüchtlinge". Jeder der Sich hier ein besseren Leben erhofft und dafür sogar das Risiko des eingenen Todes in Kauf nimmt sollte hier willkommen sein.

Einen Wandel im eigenen Land herbeizuführen ist oft schwerer als man denkt, das war immer so und wird auch immer so sein. Irgendwer redet den Diktatoren oder was auch immer, immer nach dem Mund. Somit ist es schwer eine genügend mächtige Opposition aufzubauen. Schau dir solche Filme wie "Die Welle" an, dann wirst du verstehen wie sowas funktioniert.

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Du kannst dir deine eigene Meinung bilden. Niemand ist gezwungen zu irgendeinem Thema " genau so und so " zu stehen. Verlass dich aber nicht nur auf die Medien, die erzählen meist einseitig oder nur die halbe Wahrheit.

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Ich bin kein Fan dieser "Herzlich Willkommen" Politik, da sie sehr oft missbraucht wird und es auch Terrororganisationen leichter machte ihre Leute hier einzuschleusen. Nichts destotrotz finde ich es richtig widerlich wie manche Leute diese armen Menschen anfeinden. Überleg mal, die kommen grad aus nem Kriegsgebiet und dann werden sie hier sofort wieder in Gefahr gebracht durch Fremdenfeindliche übergriffe oder ähnlichem Mist. Es is halt ein heikles Thema und ich verstehe beide Ansichten.

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Dir wird niemand sagen können, wie du dazu stehen sollst. Es hat doch jeder seine eigene Meinung und die geht sehr auseinander. Oder hilft es dir weiter, wenn ich dir jetzt sage, dass du Flüchtlinge akzeptieren und ihnen helfen solltest, während dir der nächste vielleicht genau das Gegenteil rät?

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Deutschland braucht Zuwachs! Deutschland braucht Fachkräfte! Ich arbeite ehrenamtlich in einem Flüchtlingsheim mit ca 300 Menschen. Hauptsächlich aus Syrien. Diese Menschen sind dankbar, extrem freundlich, hilfsbereit, wissbegierig, und sehr bestrebt hier Fuß zu fassen. Es gibt viele unterschiedliche Wege die hierher geführt haben. Aber der Grund war überall der Gleiche: Krieg! Menschen die vor 4 Jahren noch ein zu Hause hatten, ein Dach über dem Kopf, Arbeit, Auto, Freunde....sie hatten ein Leben!! Jetzt ist alles zerbombt...zerstört. Männer müssen kämpfen oder werden hingerichtet. Die letzte Möglichkeit: Flucht!! Wenn du im Internet oder sonst wo rechte Parolen hörst...."Männer die ihre Frauen und Kinder zurück lassen sollten verrecken!" Oder "Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeit weg!" Oder oder oder.. .das ist alles Schwachsinn. Ich habe viel gelernt die letzten Monate. Wenn du fragen hast. SCHREIB MIR!!! :-)

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Kommentar von Nordfriesin
27.08.2015, 19:55

übrigens sind ca 90% der Syrier bei uns im Heim Akademiker.

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Kommentar von Nordfriesin
28.08.2015, 09:49

Die genaue Zahl weiß ich nicht! Aber ein sehr großer Teil der Erwachsenen hier sind Fachkräfte ODER Akademiker!!!!

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Kommentar von Nordfriesin
28.08.2015, 09:49

konnte mein Kommentar nicht ändern;-)

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Kommentar von Nordfriesin
28.08.2015, 09:50

und von den 300 sind ein Großteil Jugendlich oder Kinder...die zählen ja nicht mit ;-)

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Foren gibt's genug. Nutz einfach die Suchmaschinen. Diese ganze Siedlungspolitik  ist politisch gewollt.

Dialoge Zukunft Vision 2050  Das Ziel ist die Vermischung der Rassen damit es z.B. das Wort Migrationshintergrund nicht mehr geben soll.

Zitat Thomas Barnett:

Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.

“Jawohl, ich nehme die Vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie Widerstand gegen die Globale Weltordnung leisten, fordere ich „We shall kill them“ (wir werden sie töten).”
such mal auf You Tube mit Stichwort Thomas Barnett

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Das musst du für dich entscheiden.
Man kann für Asylanten sein, man hat aber auch sein gutes Recht, dagegen zu sein, allerdings sollte man seine Meinung immer sachlich begründen können.

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Bilde dir deine eigene Meinung was magst du an ihnen was nicht

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