wie sollte ich seroquel absetzen?

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9 Antworten

Mache das nur unter ärztlicher Aufsicht.Außerdem kannst du nicht einschätzen,ob ein Absetzen dieses Medikamentes für dich gut wäre.

Hello there,

ich würde dir empfehlen, auf jeden Fall mit einem Arzt über deinen Wunsch, Seroquel abzusetzen zu sprechen. Wir kennen ja dein Krankheitsbild nicht und wissen nicht, inwieweit bei dir eine Rückfallgefahr bestehen könnte.

Ganz allgemein sollten Psychopharmaka und auch Neuroleptika wie Seroquel nach Möglichkeit immer ausgeschlichen werden. Zum einen ist das für dich besser, weil du ansonsten Schlafprobleme oder andere Entzugserscheinungen durchleiden könntest, zum Anderen verminderst du so das Risiko eines Rebounds. Manche Neuroleptika, darunter auch Seroquel bergen auch das Risiko einer Absetzpsychose, die schwerwiegender als die Grunderkrankung sein kann. Also ist Vorsicht geboten.

300mg ist ja jetz keine so hohe Dosis, dennoch würde ich nicht zu schnell absetzen, sondern auch bisschen kucken wies dir mit der niedrigeren Dosis geht (zumindest nach der ersten Reduktion würde ich mal 3-4 wochen warten).

Ich würde beim ersten Schritt auf 200-250mg gehen. Dann erstmal schauen. Wenns weiter gut läuft würde ich sagen wir mal jede Woche weitere 25mg weg. Dann bist du innem Vierteljahr von den Medikamenten weg und bist auf der sicheren Seite. Sollte es aber doch zu Rückschlägen kommen, solltest du das mit dem Absetzen aber sein lassen, bzw genau Abwägen, was dir lieber ist: "Medikamente einnehmen, oder psychische Störungen durchleiden".

Hoffe ich konnte dir helfen.

MfG

Alex

Da Du über einen langen Zeitraum an das Medikament gewöhnt bist, ist es riskant das Medikament abzusetzen. Auch wenn es langsam ausgeschlichen wird, kann es sein, dass psychische Veränderungen auftreten, mit denen Du alleine nicht umgehen kannst. Deshalb solltest Du mit Deinem Arzt besprechen, wann Du mit dem Reduzieren anfangen kannst und woraus Du genau achten musst. Es hängt auch von den Beschwerden ab, wegen derer Du das Medikament bekommen hast. Das ist nicht bei jedem Patienten gleich. Deshalb wäre es wichtig, zu einem Arzt zu gehen, der Dich kennt.

Hi bladefinshark,bitte nicht selbständig absetzen,sondern nur nach Rücksprachen mit dem verordnenden Arzt.Sonst kommt es sicher zu Rückfällen,die schwierig im Griff zu bekommen sind.LG Sto

Du solltest es ausschleichen, d.h. die Dosis langsam reduzieren und dich dabei gut beobachten - solltest du dich schlechter fühlen, mußt du evtl. ein anderes Medikament bekommen.

Darum kann ich nur nochmal bekräftigen, was der Haupttenor hier ist: Mach es gemeinsam mit deinem dich behandelnden Arzt. Solltest du zu ihm kein Vertrauen haben, suche dir jemand anderen und sprich mit ihm offen über dein Vorhaben. Es kann sein, dass du zunächst alles so belassen sollst, damit er sich ein Bild machen kann. Dennoch solltest du diese Dosis nicht alleine reduzieren, sie ist sehr hoch, dafür wird es Gründe geben ;-)

Alles Gute!

Auf keinen Fall ohne ärztliche Begleitung des Prozesses. Kann sonst massive Folgen haben, dich sogar in Suizid treiben. Wer immer es dir verschrieben hat, sollte das Absetzen in deinem individuellen Fall (denn jeder ist anders!!! Jede Fern- und Allgemein-Beratung wäre hier absolut fehl am Platz!) dosieren und "beobachten". Wenn der Arzt von damals dazu nicht mehr in Frage kommt, geh zu einem anderen, unbedingt! Du gefährdest dich sonst, evtl. wird es sogar erst in der Zukunft für dich spürbar.

Bitte wende dich an einen Arzt damit.

Lilienfisch 15.10.2012, 15:50

Kaum ein Arzt hilft einem beim absetzten..

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sakura09 16.10.2012, 00:54
@Lilienfisch

Ohne - - - wenn du mich fragst (und das tatest du ja hier...), geht es aber leider nicht.

Wenn du bisher keinen gefunden hast, - weitersuchen.

Wenn keiner es absetzen will, kann das gute Gründe haben.

Wenn du es trotzdem unbedingt los sein willst, mach das einem Arzt so deutlich, dass er dich entweder wirklich vom Gegenteil überzeugt, oder dir hilft dabei.

Kein mündiger Mensch kann gezwungen werden, ein Medikament einzunehmen (so lange keine "Eigen- oder Fremdgefährdung" besteht). Der Arzt kann nur dazu raten. Wenn du es absetzt, brauchst du aber ärztliche Beratung und Begleitung, WIE du es machen kannst ohne dir zu schaden.

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Mich würde mal interessieren, ob es mit dem absetzen geklappt hat.

Hallo,

kein Psychiater wird Dir helfen, ein Psychopharmaka abzusetzen- das Verbrecher in Weiß. Wir leben in der Pillenzeit, die den Pharmafirmen Milliarden Umsätze bringt. Gerade Neuroleptika haben extreme Nebenwirkungen udn wirken kaum- der Schrott ist aber auf dem Markt udn die Kittel in Weiß lernen nur noch Pillen. Menschen mit Pillen zu hehandeln. Es reicht die 8. klasse für die Psychiater.
Sie helfen nicht nie! Beim absetzen! Darum mache es alleine. Hilfe bekommst du von der Antipsychiatrie. Den Leuten. Meine Empfehlung nach einem sehr langen Leidensweg mit leider auch einer Absetzpsychiose von einem Neuroleptikum- infolge ich diesen Scheiß erst einmal wieder eine Zeit nehmen musst. Mache es alleine. Wenn Du 300mg nimmst, dann ab auf 100mg. Wirst schon was merken- geh da durch! Bebehalten, dann auf 50mg. Und zuletzt die 50 hacken in kleinste Teile, bis nur noch eine Mikrodosis übrig bleibt. So gehst du Absetzfolgen aus dem Weg udn gibst Deinem Gehirn die Möglichkeit, sich sehr langsam wieder auf Normalform umzustellen. Vorsicht auch bein der Fahr auf Null. Also Schrittweise. Mit Sympathie vom Psychiater kannst nicht daran denken! Der ist nicht Dein Freund. Rede mit dem Hausarzt. Für mich sind Psychiater Nazis.

Frage: wie sollte ich seroquel absetzen? Antwort: unter Aufsicht eines Facharztes für Psychiatrie!, ggf. ist dies sogar stationär oder teilstationär durchzuführen!

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