Wie sollte ich ein Interview als freiberufliche Journalistin anbieten?

4 Antworten

Am besten, du beschreibst in eigenen Worten, worum es in dem Interview geht und welche wertvollen Informationen darin zu finden sind - ohne diese genau zu benennen.

Beispiel: "Prommi X erzählt in meinem Interview, wie er die Scheidung von Y. empfunden hat und wie genau es dazu gekommen ist."

Willst du mehr preisgeben, empfiehlt sich ein Vorvertrag mit einer Verschwiegenheits-Klausel, am besten strafbewehrt.

Wenn du schon länger Vertragspartner eines zuverlässigen Mediums bist, kannst du auch einfach dazu schreiben: Sperrvermerk bis Vertragsabschluss. Oder so.

Zu den Urheber-Rechten, die der Interviewer an einem Interview erworben hat, kann ich bei Bedarf noch ein Urteil verlinken. Aber das nützt nur bei der Verwendung wesentlicher Passagen - einzelne Infos sind dadurch nicht geschützt, etwa "Ich musste weinen bei der Scheidung" oder so ;-)-

Gruß aus Berlin, Gerd

Das hängt natürlich maßgeblich auch von der Person ab, die du interviewt hast, ob das Interview nur printtauglich ist oder auch für das Radio geeignet...

Überleg dir halt, wem du es am ehesten anbieten kannst und nimm dann telefonischen Kontakt mit dem Chefredakteur auf.

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