Wie sollte der Sex in der christlichen Ehe sein? Sind Oralsex oder wechselseitige Masturbation pervers und wollüstig oder normal und natürlich?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Kein Sex in der christlichen Ehe zu haben ist unnatürlich 38%
Erzwungener Vaginalsex ist in der Ehe pervers 23%
Nur Vaginalsex in der Ehe ist auf Dauer langweilig 14%
Oralsex als Vorspiel ("Anblasen") ist in der Ehe normal 9%
Wechselseitige Masturbation ist in der Ehe normal 4%
Oralsex in der Ehe ist normal-machen fast alle Ehepaare 4%
Oralsex -auch als Vorspiel- in der Ehe ist pervers 4%

22 Antworten

Erzwungener Vaginalsex ist in der Ehe pervers

„Pervers“ ist nicht ganz zutreffend. Auch außerhalb einer Intimbeziehung ist Erzwungenes eine Unverschämtheit, die so viel Vertrauen zerstört, dass alles weitere verunmöglicht wird.

Weil ich keinen Sinn hinter dieser Frage sehe, antworte ich mal mit zusammengekniffenem Auge:

Ein wirklich christliches Hirn hat so viel Vorstellungskraft, dass es sich bedingungslose Liebe allein durch Reiben eines Schulterblattes einbilden kann und dadurch höchstes Glück erfährt und nichts anderes mehr braucht. Na ja. Ab und zu einen Löffel Suppe vielleicht ... ;-)

Oralsex als Vorspiel ("Anblasen") ist in der Ehe normal

Die meisten Frauen -so auch meine Erfahrung -blasen gerne. Die Fom der Eichel regt die Frauen meist dazu an. Das scheint so eine Art Urreflex zu sein - so antwortete mir mal ein Arzt. Daher würde ich behaupten, dass Oralsex in der Ehe y-zumindest als Vorspiel-normal ist. Erstens erregt es die Frau, bereitet sie auf den Geschlechtsverkehr vor, ist intimer (wie durch Lecken oder wechselseitige Masturbation). Dann wird meistens leidenschaftlichen Vaginalsex praktiziert -aber nicht nur in der Missionarstellung. Es gibt Doggystellung, Reiterstellung, Sex von der Seite. Erzwungener Sex -egal welcher Art - ist immer pervers. Ein Christ sollte auf die Bedürfnisse der Frau Rücksicht nehmen, über Sexualität der Frau Bescheid wissen...Kein Sex in der Ehe ist- wenn beide Ehepartner nicht damit einverstanden sind- auf jeden Fall unnatürlich. Wenn das Problem nicht behoben wird und sich nicht ein Kompromiss findet, sollte Trennung erwogen werden. Denn zum Sex zwingen kann man in der Ehe niemanden, aber der andere abgewiesene Partner hat dann Ruhe und hat keine Vanilletorte vor sich, wovon er nicht naschen kann (er kommt dann nicht durch Anwesenheit des Partners nicht in Versuchung).

In einer "christlichen Ehe" ist natürlich nur die sogenannte "Missionarsstellung" erlaubt und diese auch noch möglichst nicht (!) unbekleidet.

Aber was soll das hier bringen.

Diese Thematik solltest Du unbedingt mal mit den Moralwächtern der Kirchen (aller Kirchen, auch der Nicht-Christlichen) besprechen. Vielleicht kannst Du sie ja überzeugen und die starten dann eine Aufklärung ihrer Schäfchen.

Sexuell zufriedene Menschen, da bin ich mir sicher, sind auch allgemein zufriedenere Menschen. Die Frage ist nur, ob die Kirchen und Sekten das so gerne haben!

Auch wenn das einige Kirchen anders sehen. Die Bibel das einzig was eigentlich für uns Christen zählen sollte, gibt in keinster Weise vor wie Sex in der Ehe sein sollte und auch nicht das dieser keinen Spass machen darf und oder nur zur Fortpflanzung dienen soll.

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@Arianer1995

Wann hat es Kirchen jeder Couleur je wirklich interessiert was in ihren jeweiligen Schriften steht. Was nicht passt wird passend gemacht, verfälscht usw.

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@Arianer1995

Stimmt nicht komplett. Onanieren ist nicht erlaubt (die Geschichte vo Onan). Insofern wird das vorgegeben. Und auch beim gegenseitigen Handarbeiten fällt der Samen auf die Erde.

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@Archimedeshiwi

Nein.

Aus der Geschichte Onan, geht kein Masturbations-Verbot hervor.

Zum einen wird dort nicht Masturbiert sondern lediglich ein Sexakt abgebrochen.

Desweitern wird nicht klar ob, Gott das verschütten des Samens verurteilt oder Onans ungehorsam gegenüber seines Vaters, was ich persönlich für schlüssiger halte, da das gehorchen der Eltern ein immer wiederkehrendes Thema in der Bibel ist.

Es ist auch unklar, ob eine Verurteilung in einer solch spezifischen Situation wirklich genügt, um davon auszugehen das Gott generell etwas gegen das Verschütten von Samen hat. 

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@Arianer1995

Seht ihr! So läuft das. Der eine liest das, der andere interpretiert jenes.

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Hei, Dunkerjinn, In einer "christlichen Ehe" ist natürlich nur die sogenannte "Missionarsstellung" erlaubt und diese auch noch möglichst nicht (!) unbekleidet. Das ist - mit Verlaub - Quatsch.

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@zehnvorzwei

Das ist kein Quatsch, ebenfalls mit Verlaub, ich habe da eine ganze Menge Wissen und Einblicke aus eigener Erfahrung z.B. in einer Freikirche!

Aber natürlich gilt auch hier, nicht alles ist immer allgemeingültig, es gibt immer Ecken und Kanten, Schwarz und weiß.....

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@Dunkerjinn

o.k. Ich hatte eher die röm.-katholische Perspektive nicht von annotobak, sondern von heute im Sinn. Also: Sorry! Grüße!

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In der Bibel steht beim ehel. Sex "mögen ihre Brüste dich für immer berauschen..." (Sprüche 5:18,19) -auf der anderen Seite "ertötet alle sexuellen Gelüste"?

Auf der einen Seite schreibt die Bibel über Sex in der Ehe "mögen ihre Brüste dich immer berauschen.... " (Sprüche 5:18,19), "seid fruchtbar und werdet viele" und "der Mann leiste seiner Frau das, was ihr zusteht und gleicherweise die Frau dem Mann,....entzieht es einander nicht, damit Satan euch nicht versuche,..." (1. Korinther 7:1-...) und auf der anderen Seite heisst es im Neuen Testament (was man auch auf die christliche Ehe beziehen kann) "ertötet alle sexuellen Gelüste,...inbezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, Habsucht, die Götzendienst ist...." (Kolosser 3:5,6). Wie passt das zusammen?

Auf der einen Seite erlaubt die Bibel den Sex in der Ehe (schliesslich hat Gott den Sex in der Ehe und die Geschlechtsorgane -nicht nur zur Fortpflanzung- erschaffen), um auch nicht in Versuchung zu geraten -auf der anderen Seite scheint Sex in der Ehe nur mit Naserümpfen erlaubt zu sein oder ohne Lust und Leidenschaft. Sex ohne Lust -wie kriegt man das hin, damit ein Ehepaar überhaupt was im Bett hinkriegt?

Ich könnte bei einer Regelliste und ohne Lust im Bett nichts hinkriegen. Und ich glaube nicht dass man beim Sex in der Ehe alle genau kontrollieren kann oder steuern kann, wenn einem Ehepaar die Lust überkommt oder Gefühle im Spiel sind, da ist man normaler Weise berauscht, der Verstand schaltet sich aus, man denkt nicht mehr an Regeln. Lust ist für mich dann Lust, da werden Bedürfnisse beim Sex befriedigt, es kann schon mal beim (Vaginal-)sex und auch beim Vorspiel-Oralsex wilder, feuriger zugehen, -gerade wenn Gefühle noch ins Spiel kommen, wird alles noch intensiver -alles normal und natürlich.

Zuviel Lust beim ehelichen Sex gibt es nicht. Es gibt nur Lust oder keine Lust oder schlechten Sex, was verheerende Nebenwirkungen haben kann (Ein Scheitern der Ehe). Wenn ich eine Frau kennenlerne, die mir gefällt und die ich heiraten will, dann entstehen automatisch normalerweise sexuelle Gefühle, Träume, Fantasien, das Glied des Mannes kann nachts z.B. im Traum bei den Gedanken an der Frau steinhart erigiert sein und diese Gefühle/Bedürfnisse (die fast jeder Mann, jede Frau hat) werden normalerweise beim Sex in der Ehe (z.B. durch Vorspiel, Vaginalsex) gestillt.

Daran ist normalerweise nichts Perverses und ich finde es befremdend von einigen Christen (z.B. Katholiken, Mormonen) den ehelichen Sex als "sexuelle Gelüste" (was ist das genau?), Wolllust zu betiteln. Warum sollten Ehepaare sich beim Sex immer zügeln, stressen, ihre Lust abtrainieren, nur im Sünden wie "sexuelle Gelüste" , Habsucht, Wolllust, Unanständigkeit zu vermeiden, wenn gleichzeitig erwartet wird dass in Abständen Sex -um Hurerei zu vermeiden-laufen sollte, Kinder gezeugt werden müssen (zumindest im alten Testament)? Wie passt das alles logisch zusammen? Was ist Eure Meinung zu Thema?

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