Wie soll mein Leben weiter gehen.Abi oder Fachabi, Erst Chemie oder erst Medizin?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Sollten Dir beide Wege offen stehen (NC....) würde ich tatsächlich das Medizinstudium als erstes in Angriff nehmen. Weil Dir da dann die Augen geöffnet werden, wo es drauf ankommt., was die wirklich wichtigen Punkte sind

Und stürze Dich dann in die Biochemie. Wenn Du da mit einem Medizinhintergrund fit bist, kannst Du echt was bewirken. Es gibt, man glaubt es kaum, da sehr viele ungeklärte Felder. Aber Du weißt dann echt, an welchen Problemen es lohnt zu arbeiten und auch, welche Proben Du nimmst,,,,, was untersuchenswert ist,

Zu Fachabi und Abi  (den Unterschieden bzgl . der Zulassung) weiß ich herzlich wenig. Erkundige Dich da bitte anderswo!

MEIN Rat: Medizinstudium, danach Aufbaustudium: Biochemie.

Aber konentriere Dich jetzt in der Schule echt auf Chemie- ist obendrein gut für das Medizinstudium.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von herzilein35
13.09.2016, 22:38

Vollabitur mit einem Notendurchschnitt von 1,0

1

Also wenn du chemische Forschung (ich denke jetzt mal du meinst Arzneimittelforschung) betreiben willst, kannst du mit einem Medizinstudium wenig anfangen. Sinnvoller ist dann Chemie mit anschließender Spezialisierung auf Organische Chemie und/oder Biochemie/Pharmakologie/Physiologische Chemie.

Mediziner hat mit der eigentlichen Entwicklung von Arzneimitteln wenig zu tun. Die übernehmen dann höchstens die Studien im Krankenhaus am Ende. Die Entwicklung bei Bayer und Co wird größtenteils von Pharmakologen, organischen Chemikern und Biochemikern übernommen.

Deshalb schließt sich Arzt werden und chemische Forschung betreiben eigentlich auch beinahe aus. Überlege dir erstmal was von beidem du wirklich willst und was dir mehr liegt.

Und eins sei dir noch gesagt sein: Der NC sagt wenig über die Schwierigkeit des Studiengangs aus. Nur weil Chemie oft (fast) keinen NC hat, bedeutet das nicht, dass es ein Zuckerschlecken ist (--> Man hat fast kein Leben außerhalb der Chemie). Ich studiere kein Medizin, aber ich glaube nciht, dass sich die Studiengänge vom Aufwand und Schwierigkeitsgrad sich allzu viel nehmen.

PS: Was den Hinweis mit dem Medizinstudium mit Aufbaustudium Biochemie angeht: Im Medizinstudium lernt man viel zu wenige chemische Grundlagen, um ein Biochemiestudium darauf aufzubauen. Die Chemie im Medizinstudium ist de facto gehobenes LK-Niveau, nicht mehr und nicht weniger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mgausmann
14.09.2016, 12:33

Außerdem solltest du dir auch im Klaren sein, wielange es dauert bis du im Job landest
Medizin -> 6-8 Jahre
Chemie -> 8-10 Jahre (Promotion quasi Pflicht)
Nach keinem der beiden Studiengänge würde ich also noch allzulange die Hörsaalbank drücken wollen ;)

1

Um ein Zweitstudium genehmigt zu bekommen brauchst du recht gute Gründe ein passender NC reicht nicht immer

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was genau meinst du mit chemischer Forschung? Eventuell gibt es einen anderen, evtl schnelleren Weg, dein Ziel zu erreichen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Arzt wollen sehr viele werden, aber nur wenige von denen schaffen es auch. Mit FHR (Fachabi) geht das schon mal gar nicht !

Ganz oben wird die Luft eben immer dünner, so dünn, dass viele nicht mehr atmen können.

Mach erst mal Abitur und leg' Dir ne passende Strategie zurecht, sonst hast Du überhaupt keine Chance.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also nach meinen Erfahrungen im AC-Praktikum für Medis schließen sich Chemie und Medizin so ziemlich aus...   ;(((

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von paulazck
13.09.2016, 21:38

HAHAHA (sad but true...)

3
Kommentar von mgausmann
14.09.2016, 12:17

Ohja beste Anekdote: Wir müssen bis 180°C messen können. Das Thermometer geht nur bis 150°C. Stellen wir einfach 2 rein. (leider gottes so passiert...)

1

Was möchtest Du wissen?