Wie soll man von Mindestlohn sein Leben finanzieren?

12 Antworten

Ich hoffe mal, der Mindestlohnkollege ist trotz großer Schwächen eingestellt worden, um ihm die Chance zu geben, noch wirkliche Berufsreife zu erlangen. Dann wäre das ja noch irgendwie legitim. Und du hast mit ordentlichen Leistungen (?) hoffentlich eine sehr viel bessere Chance.

Strategien:

Die erste wäre, möglichst lange bei den Eltern zu wohnen. Ich hab mir in meiner Ausbildungszeit und in den ersten Berufsjahren ein ordentliches Polster verschafft. Dieses Geld, etwa in einen ausschüttenden Dax-ETF angelegt, könnte dir dann einen gewissen jährlichen Zuschuss bringen.

Und wenn es mit Eltern nicht mehr geht, ist günstig wohnen oberste Pflicht.

Ein Auto geht nicht. Haustiere gehen nicht. Zigaretten gehen nicht. Urlaub geht nicht.

Alles andere geht, und du kannst auch mit 1300 Brutto ein monatliches Plus von 100 - 150 erwirtschaften, wenn du in einer nicht zu teuren Wohngegend lebst. (München wäre wohl schlecht^^).

Aber besser ist natürlich, wenn du später mehr verdienst... :o)


Es gibt eine ganze Menge Leute, die davon leben müssen. 

Wie man das macht? Man schraubt seine Erwartungen zurück, sucht sich eine möglichst günstige Wohnung und achtet beim Einkaufen auf die Preise. Am besten man sucht sich noch einen Lebenspartner, der auch für Einkommen sorgt. 

Nein, Spaß beiseite. Man kann eine ganze Menge, wenn man muss. 

Im Fall der Fälle musst du dir später eine Firma suchen, die mehr zahlt. 

Ich vermute, dass da irgend etwas im Argen liegt.

Als gelernte Kraft mit Berufserfahrung sollte man in dem Beruf eigentlich immer über dem Mindestlohn liegen.

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