Wie soll man sich das genau vorstellen?

8 Antworten

  • aus Trauer sich selbst und die übrig gebliebenen Kinder vernachlässigen.
  • die Kinder überbehüten
  • sich und den Kindern jede Lebensfreude verbieten
  • sich abkapseln und die Kinder zwingen, es ebenfalls zu tun
  • Trauer als etwas auffassen, was man bekämpfen muss, und den Kindern verbieten, so zu trauern, wie die es wollen und empfinden.

Positiv:

  • Sich Zeit nehmen zu trauern und mit der Familie Trauerrituale entwickeln.
  • Sich viel mehr Zeit nehmen, ohne Trauer zu leben und das Leben zu spüren - jeder für sich und die Familie zusammen mit den Kindern.
  • Tod gehört zum Leben. Das Leben ist also viel mehr als (nur) der Tod. Also sollten die Eltern vorleben, wie man ganz positiv leben kann, gerade weil man sich auch immer wieder Zeit nimmt für seine Trauer.

Wenn Eltern ein Kind durch Tod verloren haben, kann es sein, dass sie gegenüber den übrigen Kindern überfürsorglich sind, damit denen nicht auch ein Unglück zustößt oder sie krank werden.

Möglicherweise werden die lebenden Kinder auch besonders verhätschelt. Sie bekommen dann die Liebe, die das verstorbene Kind bekommen sollte, sozusagen "oben drauf".

Es kann auch sein, dass von überlebenden Kindern erwartet wird, das verstorbene Kind zu ersetzen und dessen Rolle, dessen Verhalten und dessen Interessen zu übernehmen. Oder dass sie ständig mit Erinnerungen der Eltern konfrontiert werden, ohne selbst als eigenständige Persönlichkeiten - auch mit ihrer eigenen Trauer! - wahrgenommen zu werden.

Geh davon aus, dass Eltern, die ein Kind verloren haben, dies als Schicksal ansehen. Ihre Psyche leidet darüber. Dies wirkt sich auch auf die ganze Familie aus.

Spruch: Es bleibt nichts in den Kleidern stecken.

Ich spreche aus Erfahrung. Als Ersatzkind, für eine verstorbenene Schwester, hängt dir dein ganzes Leben an. Dankbar hier zu sein, wirst du oft ausgenutzt. Aber irgendwann bekommst du den Ausgleich von Gott. Und das ist dann wie Paradies.

Nicht jeder wird eines solchen "Ausgleichs" teilhaftig, allein schon, weil das Leben keine Bilanz ist.

Übrigens werden deine Eltern nagenden Zweifel an ihrem Glauben verspüren.

Warum hätte dein angeblich doch so gütiger Gott sie ihrer Tochter berauben sollen?

Aber wenn dir die Vorstellung eines Ausgleichs und des Drumherums hilft, hänge ihnen an.

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Danke für deine Antwort! Der Ausgleich dauert 40-50 Jahre. __ Meine Eltern waren Art Brahmanen. __ Schicksal war die Kriegszeit, nicht Gott. __ Ich erlebe den Ausgleich seit 17 Jahren. Rückwärts mein Leben verstehen, stimmt es, was ich oben antwortete. __ Gott der das bewusste Sein ist, ist ewig. Man darf es nicht kurzsichtig betrachten. __ Gruss und schöne Zeit dir! 🍀

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@Monianka

Berausch dich an deinem substanzschwachen Geschwätz, sodass deine kalte Realität dich nicht zermalmt.

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@ADAsperger

Deine Replik ist schwach ADAsperger! Und es spricht Neid aus ihr!

Welchen Nutzen ziehst Du daraus?

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Beutelkind! Danke für 💚! Schöne Zeit dir 🌞!

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