Wie soll man mit Menschen umgehen die nach Gott fragen aber sich aus mehreren Religionen z.B Budismus und Christentum Aspekte heraussuchen und Dinge vermischen?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leider ist es so, wie Du sagst: die Menschen basteln sich ihre eigene Wohlfühlreligion. So sind sie niemandem wirklich verpflichtet.

Zu fragen: "Wie wünscht der wahre Gott angebetet zu werden?" bringt für viele schon Verpflichtungen mit sich, die sie nicht übernehmen möchten.

Du fragst: "Wie soll man mit Menschen umgehen, die nach Gott fragen ...?"

Es ist gut, wenn Menschen diese Frage haben und nach der wahren Religion suchen. Dabei werden sie zwangsläufig verschiedene Religionen "abklopfen". Dabei sollte allerdings nicht das Ziel sein, herausfinden zu wollen, ob diese Religion zu mir passt, sondern, ob sie von Gott gutgeheissen wird.

Zuerst muss man nach dem wahren Gott suchen. Das älteste Buch, das uns über Gott Aufschluss gibt, ist die Bibel. Hier hat sich der Schöpfer sogar mit Namen geoffenbart:

"Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht." (2. Mose 3:15, Elberf. B.)

Jetzt muss man nur noch herausfinden, welche Form der Anbetung JAHWE gutheisst. Darüber gibt uns sein Sohn, Jesus Christus, Aufschluss, der von seinem himmlischen Vater, JAHWE, zum König seines Königreiches ernannt wurde:

"Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh. 13:35)

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion hat Christus dem Satan genannt, als der ihn zu falscher Anbetung verleiten wollte:

"Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “" (Mat. 4:10, NWÜ)

Jesus zitierte hier aus dem "Alten Testament" — aus 5. Mose 10:20:

"Jahwe, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen und ihm anhangen, und bei seinem Namen sollst du schwören." (Elberf. B.)

Hier hast Du bereits zwei wesentliche Merkmale, anhand der Du die wahre Religion identifizieren kannst:

Sie muss weltweiten Frieden und Einheit fördern, und sie muss JAHWE / JEHOVA als den Schöpfer anbeten.

Wie kann man Menschen, die auf der Suche nach dem wahren Gott / der wahren Religion sind, davon überzeugen, dass es sich bei JAHWE / JEHOVA um den wahren Gott handelt?

Die Bibel gibt Aufschluss über ihn. Also muss man sich mit der Bibel befassen. 

Da sind unter anderem viele Prophezeiungen enthalten, die sich bis ins kleinste Detail erfüllt haben — überzeugende Argumente dafür, dass die Bibel aus einer höheren Quelle stammt.

Desweiteren sind die moralischen Grundsätze heute noch weltweit anwendbar.

"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk." (2. Tim. 3:16, 17)

Das sollten überzeugende Argumente dafür sein, sich weiter in die Bibel zu vertiefen, um den Willen Gottes herauszufinden und ihn dann zu tun.

Danke für das Sternchen.

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Diese "Patchwork-Religiosität" ist für viele Menschen attraktiver, als sich in ein Korsett aus Geboten und Regeln etablierter Religionen zu zwängen, die teilweise auch nicht mehr als zeitgemäß empfunden werden.

Wenn etwa ein Christ sich einerseits auf die Lehre der Nächstenliebe im Neuen Testament beruft, im nächsten Atemzug aber aufgrund des Alten Testaments die Homosexuellen verdammt, dann wirkt das womöglich scheinheilig.

Wir leben in einem Land mit gesetzlich zugesicherten Freiheiten - dazu gehört auch die Religionsfreiheit, so dass jeder seinen Überzeugungen folgen kann, so lange deren Praxis nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

Du wirst also die Haltung dieser Menschen dulden müssen - unabhängig davon, ob dir ihre jeweilige Weltanschauung nun persönlich nun zusagt, oder nicht.

Es wäre meiner Meinung nach außerdem sehr einseitig, den Menschen nur auf seine religiösen Überzeugungen zu reduzieren. Die Persönlichkeit des Menschen besteht eben aus deutlich mehr.

In der Regel wird man übrigens kaum mit den religiösen Ideen anderer Menschen in Kontakt kommen, sofern niemand das Thema aufdrängt - womöglich auch noch in missionarischer Absicht.

Also lebe einfach damit, dass die Menschen verschieden sind, und dazu gehören eben auch unterschiedliche Bekenntnisse, Patchwork-Religiosität und Ideen des "New Age" bzw. der Esoterik.

Ich würde halt gerne einmal in meinem Leben jemanden Begegnen der nicht in diese 2 Muster fällt. Aber anscheinden brauchts dazu ein Wunder.

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@ProfFrink

Ich denke, Dogsharing meint auf der einen Seite die "Gott-Nichtsucher" und auf der anderen Seite die "Patchwork-Gläubigen".

Aber so ist das nun einmal, die Menschen haben ihren eigenen Kopf und jeder macht sich seine eigenen Gedanken (oder auch nicht).

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Da nachweislich jede Religion menschliche Fehler hat - Bei der christlichen Kirche wissen wir zum Beispiel das Konzil von Nicäa (ein Überstimmungsbeschluss)... Oder das Hieronymus den Kanon im Auftrag zusammengestellt hat... usw...

Wenn wir also wissen das eigentlich alles von Menschen geschrieben, zusammengestellt und ausgelegt wurde - Dann liegt eben auch nahe dass falls ein Gott existiert bis jetzt noch keine einzige Religion die Wahre ist.

Also kann man auch mit gutem Gewissen sagen dass jede Religion ein Kern Wahrheit hat - Und diesen muss jeder für sich selber rausfinden. 

Ich bin einfach frustriert dass es tatsächlich immer noch Menschen gibt die glauben ihre Religion sei die einzig wahre. Die Suche nach der Wahrheit - falls es eine gibt - ist mit den Christen nicht beendet. Ich halte dies für etwas arrogant :-)

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