Wie soll man mit dem Tod von geliebten Familienmitgliedern zurechtkommen?

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7 Antworten

du beschäftigst dich jetzt schon zu viel damit obwohl deine oma noch lebt, nehme doch die zeit JETZT und denke nicht darüber nach WIE ES WOHL SEIN KÖNNTE WENN...der tod eines geliebten familienmitgliedes ist immer schwer ABER wenn der mensch nicht so konstruiert wäre das er damit zurecht kommt, würde niemand sterben. was ich damit sagen will,man verkraftet es...85 jahre ist schon ein gute alter. mein opa ist mit 62 gestorben :-(( er war mein ein und alles,meine oma mit 70,mein onkel mit 65...wir werden irgendwie nicht alt ;-) nutze die zeit mit deiner oma,habt spass,redet viel und das werden die dinge sein,die dir irgendwann in erinnerung bleiben. sie ist nicht krank,sei dankbar dafür,denn eine schwere krankheit verändert den menschen, so das er oft nicht mehr der ist,der er mal war :-( ich wünsche euch noch ein paar tolle jahre :-)

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Ich finde es gut dass Deine Oma das Thema anschneidet. So könnt Ihr gemeinsam überlegen was Ihr unbedingt noch gemeinsam erleben möchtet, was Euch aneinander wichtig ist und so fort.

Stirbt sie dann tatsächlich so kannst Du ein Erinnerungstagebuch anlegen. Nicht nur dadurch ist sie Dir dann nicht ganz verloren. Davon abgesehen leben die Menschen in unseren Herzen, in den Dingen durch welche wir von ihnen geprägt wurden in uns weiter.

Es ist durchaus eine Übung in Liebe loslassen zu wollen und zu können. Nicht ohne Grund gibt es den Begriff Trauerarbeit. Es wird ein Prozess werden.

Als mein Vater starb wusste ich dass seine Lebensuhr abgelaufen war, keine Energie mehr in seiner Lebensbatterie war.

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Sei nett zu ihr und sei eine "gute" Enkelin. Sprich mit ihr, lass Dir alles erzählen, frage Sie Dinge aus Ihrer Zeit, erfahre Ihre Anschichten und Meinungen. Freue Dich mit Ihr, dass ihr noch zusammen sein könnt. Genieße diese Zeit. Der Tod gehört zum Leben unabdingbar dazu. Auch darüber kannst Du sicher mit ihr sprechen. Sie wird sich über eine Enkelin freuen die diese Gedanken hat und nicht wie eine Kuh auf der Wiese in den Tag hinein lebt.

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Also meine Ur-Oma wurde 98, ... aber ich weiss, das hilft Dir nicht wirklich.

Du fühlst jetzt voraus, wie es für Dich wäre, wenn sie jetzt stirbt. Jetzt, da es sooooo schön ist, und da sie noch so fit ist. Sie selbst denkt offenbar weniger an ihren eigenen Tod, als Du.

Vielleicht wird sie irgendwann - dann, wenn es soweit sein soll - krank, und sie leidet, ... und dann fällt es Dir vielleicht auch nicht mehr so schwer, sie loszulassen. Dann kannst Du es vielleicht mehr als Erlösung für sie sehen. Ich habe auch das Gefühl, dass Du es wagen kannst, mit ihr darüber zu sprechen - sicherlich hat sie auch schon darüber nachgedacht. Vielleicht kannst Du von ihrer Lebenserfahrung auch in diesem Fall "profitieren". Ja, vielleicht kann sie Dir erzählen, wie es für sie war, als sie einen geliebten Menschen verloren hat.

Bleibe mit Deinen Gedanken mehr im Jetzt, sei dankbar, dafür, wie es jetzt ist.

An ein Wiedersehen im Himmel glaube ich nicht. Wie sollte das dann sein? Wie alt wäre dann jeder einzelne= Es macht doch keinen Sinn, daran zu glauben. Das Leben ist jetzt - das reicht doch, oder?

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Verbringe einfach soviel Zeit wie nur möglich mit ihr ... der Tod gehört genau wie die Geburt zum Leben - wir alle müssen uns irgendwann hier auf dem Planeten von geliebten Menschen verabschieden - manchmal sehr früh (mein Bruder ging mit 29 Jahren) andere leben manchmal länger als gedacht ... eins ist ganz sicher - eines Tages werden wir sie dann wiedersehen - hinter dem Regenbogen ... da glaube ich ganz fest dran.

Und nun nutze die Zeit mit deiner Oma!

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Ich bin fast 88. Ich rede mit meinen Kindern und meiner Frau (83) über den Tod. Trotzdem genieße ich noch das Leben, obwohl ich weiß, dass es morgen vorbei sein kann.

Ich habe inzwischen alle meine Altvorderen verloren. Der Tod gehört zum Leben. Das ist ein altes deutsches Sprichwort. Und ein anderes. Die Zeit heilt Wunden.

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Liebe Annabella1105,

es wird mit Sicherheit schwer für Dich werden, wenn Deine Oma nicht mehr lebt. Es geht uns allen so, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren.

Aber noch lebt Deine Oma und erfreut sich, Deiner Schilderung nach, sogar bester Gesundheit. Also genieße so viel Zeit wie möglich mit ihr und sei dankbar, daß Du die Zeit mit ihr verbringen darfst.

Im Übrigen ist meine Oma 89 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh..... :-)

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