Wie soll man in einer Diskussion mit begriffsstutzigen Menschen umgehen?

27 Antworten

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Für deine Behauptung wirst du Zustimmung im Lager der AfD finden und im Lager der Gegner der AfD, du wirst Zustimmung im Lager von Verschwörungsleugnern und im Lager von Verschwörungstheoretikern finden, im Lager von Anhängern der Homöopathie und im Lager von Gegnern der Homöopathie, im Lager von Anhängern des Neoliberalismus und im Lager von Anhängern des Sozialismus ...

Wenn dir jeder zustimmt, musst du wohl mit deiner Behauptung Recht haben, oder?  

Und jetzt zu deiner eigentlichen Frage wie man damit umgeht? Zunächst musst du akzeptieren, dass niemand gerne belehrt wird, es sei denn, er hätte sich seinen Lehrer selber nach sorgfältiger Prüfung ausgesucht. Wenn du wirklich die Meinung der Menschen beeinflussen willst, dann musst du versuchen sie glauben zu machen, sie wären von selber auf die Lösung gekommen und könnten es nun dir erklären. Natürlich ist das schwer hinzudrehen, aber eine bessere Methode gibt es wohl nicht.

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Ich danke dir ganz besonders für den Stern. Damit habe ich nicht gerechnet, da ich in meiner Antwort dein Statement ja auch ein bisschen ironisch hinterfragt hatte. Dass dir die Antwort trotzdem gefallen hat zeigt, dass du nicht zu den Menschen gehörst, die du kritisierst und dass du gute Argumente zu schätzen weißt. 

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Hallo Lessuelsch.

Das liegt oft nicht an deren Dummheit. Die meisten Menschen könnten sehr wohl verstehen, was Du sagst. Könnten!

Dazu will ich Dir einmal eine Geschichte erzählen (solche habe ich
Massenweise erlebt). Ich habe einmal in einer Firma gearbeitet, das
wusste ich nach einer Woche, wenn sich hier einer aufbläst, dann
überprüft man am Besten alles selber, denn der hat mit Sicherheit von
Tuten und Blasen nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung. Ich habe in
dieser Firma die Dokumente zusammengestellt, die bei den Maschinen
mitgeliefert werden. Eines Tages las ich in einem Vertrag
"Qualitätszeugnis nach DIN xxxx. Tante Google gefragt. Keine Antwort.

Denke ich, wenn ich jetzt hier jemanden Frage, dann labern die mir ne
Klinke ans Knie, und hinterher weiß ich wieder nicht was Sache ist. Also
bis Freitag 15:00 Uhr gewartet, an die Stempeluhr, ausgestempelt und in
eine Großstadt in der Nähe, wo ich eine Bücherei kenne, in der das
gesamte Deutsche Normenwerk auf aktuellem Stand steht. Titel der Norm:
"Qualitätssicherung in Kernkraftwerken". Mir war sofort klar, dass
diesen Aufwand kein Mensch für eine primitive Abfüllanlage betreibt oder
bezahlt. Aber ich habe die auch gelesen und verstanden. Der reine
Wahnsinn was da für ein Aufwand zu treiben ist. Aber es gibt noch in
einer Anderen DIN ein Qualitätszeugnis. Da bescheinigt der
Verantwortliche in der Firma auf einem Blatt Papier, dass die Maschine
vertragsgemäß ausgeführt und geliefert wurde. Eine DIN A4 Seite. fertig.
Kam der Kunde, gab eine Besprechung wie die Unterlagen aussehen
müssten. Habe ich erklärt, dass der Aufwand für die vertraglich
vereinbarte Qualitätssicherung für so eine Abfüllanlage etwas
überkanditelt ist. Hat der auch sofort verstanden, und die eine Seite,
die ich angeboten habe akzeptiert. Meint der verantwortliche
Projektleiter zum Geschäftsführer (Dr. Ing), das mit dem
Qualitätszeugnis hat ja der Herr Barney noch mal abbiegen können. Meint
der Geschäftsführer: Nein Herr Barney, da haben Sie unrecht! Wenn wir
das Vorher wissen, dann können wir bei unseren Lieferanten so ein
Qualitätszeugnis anfordern!. Na ja, klar. Meine Firma bestellt einen
Trichter für die Abfüllanlage, die haben gerade eine alte Straßenwalze
auf dem Hof stehen und liefern die. In meiner Firma merkt das keiner,
und die bauen die als Trichter ein. Da können die natürlich hinterher
nicht mehr bescheinigen, dass sie einen Trichter geliefert haben. klar,
verstehe ich. Vor meinen inneren Auge habe genau gesehen, wie der Chef
der Werkstatt mit Kondensstreifen am Chef vorbeigeschossen ist, und ihm
genau das gesagt hat, nämlich dass wir das nur vorher wissen müssen.

Wie kommt so etwas? In dem Fall war das ganz einfach. Der Herr Dr. Ing
hat am Flugzeugtriebwerk promoviert. Damit ist er ja nicht dumm. Er hat
Jahrelang im Triebwerksbau gearbeitet, und kommt dann in eine Firma, in
der Abfüllanlagen gebaut werden. Da hat er natürlich kein Spezialwissen.
Also fragt er irgendwelche Leute um ihre Meinung und wenn ihm das
vernünftig erscheint, dann glaubt er das. Und ist natürlich von seiner
Meinung überzeugt, weil er ja schließlich Doktor ist. Der hat ganz
einfach nicht gemerkt , dass in dem Laden keiner Ahnung hat und
irgendetwas nachprüft. 'Da plappert einer dem Anderen nach. Und wenn Du
da gegenhältst, merken die schnell, dass sie unrecht haben. Das
verunsichert die im innersten. Denken sich ich bin doch nicht blöd und
beginnen wild ihre Meinung zu verteidigen. Das ist reine Gefühlssache
und hat mit Vernunft gar nichts zu tun. In diesem Moment erreichst Du
die nicht mit vernünftigen Argumenten. Ich habe erlebt, dass die richtig
böse werden können, ja sogar kriminell, weil sie das Gefühl haben sie
müssen den Anderen für die schlechten Gefühle, die sie bekommen
bestrafen zu müssen. Schau mal unter Kognitiver Dissonanz. Die haben
schlechte Gefühle und Du kommst denen rein sachlich! Das ist eine
vollkommen andere Ebene. Da redest Du an denen vorbei.

Kann Dir da noch ein paar haarsträubende Geschichten liefern. Die glaubt
teilweise keiner, der da nicht dabei war und das selbst erlebt hat. Reg
Dich darüber nicht auf, das macht es nur schlimmer und Du bist der/die
Böse weil Du Dich noch aufregst.

Oft ist das tatsächlich noch gepaart mit Arroganz, Selbstherrlichkeit,
halt all das was Du schreibst. Das findet bei denen halt alles auf der
Gefühlsebene statt. Die fühlen sich überlegen und merken gar nicht dass
sie keine Ahnung haben. Aus der Psychologie gibt es da noch den
Dunning-Kruger-Effekt. Den kann man kurz so zusammenfassen: Die Leute,
die keine Ahnung haben, kommen sich unheimlich schlau vor, und halten
die für Dumm, die richtig Ahnung haben. Das können die aber erst
erkennen, wenn sie Ahnung haben! Das ist wissenschaftlich untersucht,
und die Entdeckung wurde sogar mit einem Preis ausgezeichnet.

Als einmal so eine ganz tolle Person mir gegenüber saß, und ich ihr
meine andere Meinung erklären wollte, meinte sie: "Du kannst mich nicht
überzeugen, Duuuuuuuuuhhhhhhh nicht!" Habe ich cool geantwortet: "Das
kann ich mir gut vorstellen. Trotzdem habe ich mit intensiv mit dem
'Thema beschäftigt und bin Überzeugt davon dass ich Recht habe, und es
sich lohnt anzuhören, was ich zu sagen habe!" Damit war für mich das 
Thema erledigt.

Ärgern bringt jedenfalls nichts. Was auch gut wirkt ist, wenn Du ihre
Ansichten aufgreifst, und ins lächerliche ziehst. Aber dier fühlen sich
im Recht. Vor allem wenn sie viele gleichgesinnte haben.

LG, und cool bleiben. Wie sagte doch Barbara Berckhan, die Kommunikationspsychologin: "Die Menschen mit ihren Seltsamkeiten"

Hallo!

Solche Menschen bezeichne ich als "beratungsresistent". Die werden's in diesem Leben auch nicht mehr lernen & so blöd es klingt, man sollte solche Typen einfach mal babbeln lassen, nicht ernst nehmen und ihren Unsinn zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder raus lassen. Das ist die einzige leichte Möglichkeit um "nervenschonend" aus solchen Wortgefechten/Unterhaltungen rauszukommen.

Ansonsten kann man beratungsresistenten Menschen - wenn man rhethorisch fit genug ist & andere gern an die Wand diskutiert - auch durchaus mal einen Streich spielen, indem man sie nach allen Regeln der Kunst niederredet :) Das ist aber eine relativ schwere Sache, für die man genügend ich sag' mal "Redekunst" braucht ---------> wer es sich zutraut, dem sei's empfohlen.. ich habe das als mal schon aus Witz gemacht & fand es immer zum Schieflachen im Nachhinein.. vor allem merkten die Typen nicht, dass ich sie einfach nur auf die Schippe genommen habe^^

Eine weitere Methode ist es, sich über solche Besserwisser & Diskutierer einfach lustig zu machen.. 

Hoffe, ich konnte dir helfen :)

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