Wie soll man die absolute Wahrheit finden?

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30 Antworten

Hi, du stellst eine Frage die immer wieder interessant ist aber auch immer wieder in denselben Antworten endet - seit x-tausend Jahren.

Egal ob du aus einer religiösen, esotherischen oder rationalen Perspektive daran gehst - achte immer auf Widersprüche bei denen, die behaupten im Besitz dieser Wahrheit zu sein oder zu wissen wie man diese erlangen könnte. Beispiel: Wenn eine Religion oder ein Religionsführer sein Wahrheitsverständnis für allgemeingültig erklärt, in Gläubige und Ungläubige, in Erleuchtete und nicht Erleuchtete in Göttliche und Verdammte usw. usw. unterteilt, Menschen ausgrenzt und Abwertungsprofile erzeugt so erhebt sie/er den Anspruch auf ein allumfassendes Wissen welches sie / ihn in den Stand eines fehlerfreien Urteilens versetzt. Das aber wäre nach Maßgabe aller theistischen (gottesbezogenen) Religionen selbst Gottelästerung der schlimmsten Art denn da ist ein Mensch, der sich eine Eigenschaft zuordnet, die nach seiner eigenen Vorstellung nur Gott zukommen könnte.

Hier offenbart sich eher ein psychologisches Problem gemischt mit einem ganz irdischen Bedürfnis nach Macht. - Nicht immer aggressiv,- aber oft. Die Psychologie von Diktatoren ist genauso gestrickt - egal welche politische Farbe ihr Mäntelchen hatte oder welches "hoh(l)e Ideal sie angeblich zum Wohle aller propagiert haben.

Apropos psychologisches Problem: Deine Frage macht aber auch Angst: Angst vor den Menschen, die dieses Bedürfnis nach einer absoluten Wahrheit überhaupt haben, denn sie sind in der Regel die, die ein Problem mit Vielfalt, mit dem Unbekannten haben, sich durch offene Fragen beunruhigt fühlen statt herausgefordert im Spaß an Neugierde, am Entdecken von neuen Horizonten, an Austausch unbekannter Ideen usw. und die deshalb die Einfachheit suchen. Ich meine nicht dich persönlich sondern die Gefahr in diesem Wunsch. Was wäre denn wenn es diese absolute Wahrheit gäbe? Wir Menschen als prozeßgesteuerte Erkenntnisroboter, die nach einem vorgegebenen Algorhythmus nach Erkenntnis streben bis sie die haben,- so wie der Industrieroboter an der Bandstraße einer Autofabrik, der nur abgleicht zwischen Ist- und Soll-Zustand bis er fertig ist? Und wenn wir unsere absolute Wahrheit dann erreicht haben,- so wie der Roboter sein Programmziel? Was dann? Was sind wir dann? - Vielleicht so vereint mit der absoluten Wahrheit das es keinen Unterschied zum Tod ist? - Keine Dynamik, kein Leben, das leben will - einfach nur da und allwissend? - Gruselig. Und Gott sei dank geht das nicht. Wenn du dich für Philosophie interessierst schau mal nach bei dem Ewigkeitsproblem der "All-Aussagen" und "Letztbegründungen". Und freue dich doch einfach, daß die Welt dir noch was zum entdecken übrig gelassen hat. - Der Weg ist das Ziel. Absolute Wahrheit ist dasselbe wie absolute Gleichförmigkeit die als absolute Ruhe von Allem nichts anderes ist als der Tod. Der Physiker kennt das in Form einer vollständigen Entropie und die bedeutet ein erstarrtes totes Universum.

Es gibt aber einen kleinen bescheidenen Ausweg, den ich dir anbieten könnte. Da müßtest du aber deine Angst vor dem "Theoretischen / Rationalen" überwinden. Und da dieser Ausweg schlußendlich zu sowas universell gültigem wie der Formulierung der Menschenrechte geführt hat finde ich das zumindest beachtenswert.

Das Problem beginnt mit einer verhängnisvollen Entgleisung unserer westlich- technologischen Denktraditionen und hat mit einem Konflikt zwischen Positivismus (angelsächsische Philosophierichtung) und Idealismus (Festlandseuropäische, vor allem deutsch-französische / griechisch-antike) Philosophieausrichtung zu tun. Positivismus = beobachtbar, wiegen, messen, = erfahrbar eben (empirisch). Idealismus = Idee = klar, auch Beweise finden für die Idee aber zuerst ist die Idee, die Erkenntnis schafft - dann kommt der Rest. - OK: Demokratie, Gerechtigkeit kann man nicht messen, wiegen, im Labor mit chemisch verändern etc. Dennoch hat sich bei uns mittlerweile der Gedanke festgesetzt, daß nur wahr ist was in einem empirischen Sinne nachweisbar ist. Aber wenn ich tausend weiße Schwäne zähle und dann aufhöre und behaupte "alle Schwäne sind weiß" habe ich vielleicht genau den Schwan verpaßt, der schwarz ist. Und wenn ich tausend Menschen befrage, die mir sagen, daß sie mindestens 2,500 Euro verdienen möchten und dann aufhöre habe ich vielleicht die verpaßt, die vielleicht lieber weniger Geld und dafür mehr Freizeit hätten. Du siehst: mit Wissenschaft kann man genauso Schindluder treiben wie mit Religion.

Aber da ist der Mensch mit seinen Ideen und die machen ein ganzes buntes Universum. Das Problem fängt erst da an wo Menschen behaupten, daß ihre Idee einen höheren Wert besäßen als andere. - Wohl gemerkt: Es gibt schon Unterschiede zwischen Ideen, die zusammen eine schlüssige Theorie ergeben und Ideen, die nicht zusammen passen wollen. Aber jede Idee könnte auch jede Theorie (theoretisch :-) ) erweitern. Wovor wir uns hüten müssen sind Werturteile.

Und damit kommt ein Satz von Platon ins Spiel: Ich weiß, das ich nichts weiß und deshalb glaube ich auch nicht, Etwas zu wissen.

Menschenrechte sind rational weil sie genau nach diesem Prinzip funktionieren: Wenn du behauptest, mehr wert zu sein als ich, beweise es mir so, das es unumstößlich wahr ist. Wenn du es nicht kannst hast du kein Recht, mehr Leben zu beanspruchen als ich.

Es ist eine Logik des Nicht-Wissen-Können also sozusagen eine Passiv- oder Negativlogik die die größt mögliche Wahrheitswarscheinlichkeit für sich beanspruchen kann. Genau an diesem Leitfaden entlang trennst du wahrscheinlich - vielleicht sogar ganz intuitiv - ohne es dir bewußt zu machen, gerecht von ungerecht. Da wird dann Logik zu einer fühlbaren "Wahrheit".

In unseren sog. westlichen "Zivilisationen" beruft man sich so gerne auf die "Aufklärung". Sie sollte einmal die "Befreiung des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit" sein indem man sich vom dumpfen Diktat der Religion befreit hat. Ich denke, daß dies noch nicht wirklich gelungen ist und wir nur die einen Götzen gegen andere ausgetauscht haben. - Aber noch ist die Messe ja nicht gelesen.

Und wenn es einen Leuchturm gibt, der uns durch den Nebel dieser ganzen Ideotien leiten könnte dann sind es dies Menschenrechte in der immer gern zitierte aber selten befolgte "Kathegorische Imperativ von Immanuel Kant: "Handle so, daß die Maxime deines Handelns jederzeit zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung werden könnte". Na - wenn das nicht mal eine bestechende Plausibilität hat. - Da hättest du deine "Wahrheit". Die ist nichts was man finden kann wie die schönste aller Muscheln am Strand.

Das ist eine Wahrheit, die kann man / muß man sogar selber machen!!! - Keine leichte Aufgabe!

In diesem Zusammenhang war es die Antwort von "Berkersheim" in diesem Forum die, die dir wirklich weiter helfen könnte.

Bleib tapfer und fröhlich und freu dich mehr auf die Fragen als auf die Antworten, die dir das Leben vielleicht noch bietet.

Gruß

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Hallo Zetterin,

Du hast es Deiner Frage zufolge bisher ganz ähnlich versucht mit der Wahrheitsfindung, wie ich das auch gemacht habe. Weil Du nicht nach noch einem weiteren Glaubenssystem gefragt hast, das Du dann eben glauben kannst oder auch nicht, will ich meine Erfahrung aus meiner Eigenen Wahrheitssuche mit Dir teilen.

Ich habe mir zu Beginn verschiedene Religionen angesehen, manche auch mit Ernsthaftigkeit praktiziert in dem Wunsch, das zu finden, was wirklich wahr ist. Das Ergebnis war für mich ähnlich wie für Dich: es gibt so viele unterschiedliche Aussagen und mancher verficht seinen Glauben dann auch gern als die einzige heilsbringende Wahrheit.
Letztendlich ist es aber eben ein Glauben und kein Wissen. Meine Frage danach, wie man den wirklich wissen könne, was wahr ist, wurde in diesen
Glaubensgemeinschaften aber nie beantwortet.


Viele Jahre später habe ich nun begriffen, dass man diese eine grundlegende Wahrheit, auf der die Existenz aller Dinge fußt, nicht mit dem Verstand wissen kann. Der Verstand kann immer nur in Kategorien denken, er sortiert, beurteilt und benennt, vergleicht und formt anhand aller Erfahrungen und
Informationen, die wir im Laufe des Lebens sammeln, ein individuelles Weltbild.
Was mein Verstand glaubt oder weiß, wird also immer nur ein Ausschnitt der Wahrheit sein, der noch dazu auf das begrenzt ist, was ich mit meinen Sinnen oder geeigneten Hilfsmitteln wahrnehmen kann.

In gewisser Weise habe ich die Menschen, die einfach an die Worte in einem Buch glauben können, immer ein wenig beneidet, weil sie damit ein Stück „Peace of Mind“ haben, ihren Verstand darin ruhen lassen können und
nicht ewig weiter suchen müssen, was ja auch ermüdend und bisweilen
frustrierend ist, wenn nie eine endgültige Antwort gefunden werden kann.

Meine persönliche Einsicht zur Wahrheit ist, dass sie gültig ist, ganz egal was sieben Milliarden Menschen (einschließlich meiner selbst) in ihren individuellen Ansichten glauben. Sie ist auch dann noch wahr, wenn wir
alle tot sind und keiner mehr an irgendetwas glaubt.



Die Frage ist nun, wie kann man diese Wahrheit dann erkennen, wenn sie so gar nichts mit meinem Verstand zu tun hat? Es gab und gibt im indischen Kulturraum viele Weise, die den Wahrheitssuchern empfehlen, den Verstand zur Ruhe zu bringen, was ungefähr so einfach ist, wie einen Aal anzubinden. ;-) Sie sagen, dass die große Erkenntnis jenseits des Verstandes liegt. Der Verstand und die Persönlichkeit werden nicht erleuchtet, weil das ihrer Natur nach gar nicht möglich ist. Deshalb ist der Verstand auch entweder gezwungen zu sagen, es gibt keine Wahrheit, weil er sie einfach nicht finden
kann, oder er entschließt sich, etwas zu glauben. Verstand und Persönlichkeit
werden eher als Nebengeräusche, die von der Wahrheit ablenken, gesehen. Deshalb wird heutzutage überall gelehrt, man müsse sein Ego überwinden. Aber man wird das Ego nicht los. Die Prägungen, die unsere Persönlichkeit formen, sind so tief im Nervensystem und in den Zellen verankert, dass sie bleiben solange der Körper existiert. Auch die weisesten, erleuchtetsten Meister haben immer noch Persönlichkeitsmuster laufen, sie agieren sie nur nicht mehr aus und beachten sie einfach gar nicht, so wie man eben ein Nebengeräusch auch einfach ausblendet indem man sich auf etwas wichtigeres konzentriert. Man kann nur üben, dem Verstand und dem Ego nicht die volle Aufmerksamkeit zu schenken, nicht auf die Gedanken und Geschichten zu hören, die ständig durch den Verstand ziehen, und quasi auf den Klang zwischen den Noten zu hören. Was man dort findet will und kann ich nicht in Worte kleiden, denn die Worte sind viel zu klein dafür, sie geben nur Bruchstücke wieder.


Vielleicht macht dich das neugierig, es selbst auszuprobieren und quasi jenseits des Verstandes und der üblichen Sinneswahrnehmung zu forschen, was denn da ist jenseits von den stofflichen und feinstofflichen Dingen. Für mich ist es ein wenig so als würde ich meine Antennen ausrichten auf so etwas wie das „Gewebe“ aus dem die Existenz alles Erschaffenen hervorgeht, die Grundsubstanz. Es ist das was zwischen, hinter, unter, über und in allem ist und selbst dann noch da ist, wenn nichts mehr ist. Dieses versuche ich wahrzunehmen.

Ob das nun die Wahrheit ist? Mein Verstand kann das nicht beantworten, denn er kann sich ja so ein Ding, das kein Ding ist und das selbst noch da ist, wenn eigentlich nichts da ist, nicht einmal vorstellen. Woher soll mein kleiner Verstand, der quasi nichts über dieses Universum und die Dimensionen jenseits von Raum und Zeit weiß, wissen, ob das die Wahrheit ist. Er kann es nicht wissen. Aber dieses Eintunen in jenes grundlegende Allumfassende und Allesdurchdringende und gleichzeitig Nichtsseiende löst eine Art inneren Frieden in mir aus, wo dann auch mal der Verstand schweigt. Und mein Verstand neigt dann dazu zu sagen, dass dieses Große, das mich so still
macht, so nah dran an der Wahrheit ist, wie nichts anderes.

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Ein supergute Frage hast Du hier gestellt. Und von allen Disziplinen, die die Wahrheit suchen ist die Wissenschaft eine die richtig Spass machen kann bei der Suche nach der Wahrheit. Man entdeckt die Schönheit der Natur. Das Wort "Schöpfung" verkneife ich mir hier mal, weil dann wieder ein Krieg zwischen den "Kreationisten" und den "Evolutionsgläubigen" vom Zaun gebrochen wird. Ein guter Tipp ist immer die Dinge zu überprüfen. In der Wissenschaft gilt der Grundsatz, dass eine noch so schöne Theorie durch das Experiment bestägt werden muss. - Allerdings gibt es auch so etwas ähnliches wie die "Spuren der Wahrheit". Wenn eine Theorie "schön" ist (vielleicht Symmetrien enthält) und wenn sie einfach ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie auch wahr ist.

Allerdings gibt die Wissenschaft kaum Antworten auf Fragen die sich um unsere Existenz drehen. Fragen wie: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Wer bin ich eigentlich? Was kommt nach dem Tod? Welche Frau passt zu mir? Warum bin gerade ich krank und alle anderen gesund? Ist vielleicht doch alles nur Zufall?

Und dann sind wir mitten in der Religion. Die Religionen haben wiederum den Mangel, dass sie meistens nur menschengemacht sind und oftmals nur auf Autosuggestionseffekte beruhen. Eine religiöse Zeremonie gleich welcher Art erweckt die Erwartung auf Besserung oder Erkenntnis oder Erleuchtung oder sonst noch was. Alles was danach in meinem Leben eintrifft wird sofort als Wirkung auf meine religiöse Aktivitität gedeutet und erscheint dann als wahr. - Kurzum Religion hilft nicht bei der Suche nach der Wahrheit.

Im übrigen sind ganz viele Wahrheiten tatsächlich nur relativ, was man aber meist erst entdeckt, wenn man den Sachen auf den Grund geht.  Aber Du hängst die Messlatte sehr hoch und fragst nach der absoluten Wahrheit.

In der Physik sind es die Naturkonstanten, die das Zeug haben zur Kategorie der absoluten Wahrheit zu gehören, allen voran die Lichtgeschwindigkeit. Aber selbst das könnte eines Tages kippen, wenn wir noch mehr über unsere schöne Welt herausbekommen.

Aber die Lichtgeschwindigkeit wird Dich nicht in existentielle Nöten trösten können. Aber eben darauf kommt es an.

Wenn Du etwas über die absolute Wahrheit herausbekommen willst, dann musst Du den fragen, der selbst absolut ist. Der Name Gottes wird im alten Testament mit Jahwe beschrieben. Kann man übersetzen: "Ich bin, der ich bin." Wenn es ihn gibt, dann muss er sich auch den Menschen zeigen und sich dann auch ähnlich wie eine Naturkonstante verhalten, die ja im Kern auch nicht mehr hinterfragbar ist, wie zum Beispiel das Plancksche Wirkungsquantum. Und er muss im Experiment erfahrbar sein.

Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Das hat nichts mehr mit Religion zu tun, sondern Gott hat den Beweis angetreten und ist in Jesus Christus Mensch geworden. Er hat sich erfahrbar gemacht. Mach einfach das Gebetsexperiment. Bitte ihn einfach, dass er in Dein Leben kommt. Du wirst sehr schnell merken, dass die Begegnung mit ihm eine äusserst erfrischende aber zuweilen auch eine ernüchternde Erfahrung ist.  Es ist wirklich so, dass die Wahrheit in dieser einen Person vereint ist. Du musst es einfach nur ausprobieren.

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Kommentar von BluBalu85
22.03.2016, 22:45

Genau solche Gedanken habe ich mir auch gemacht,...habe so viele Wege geprüft.
Und der einzige Weg die ganze Wahrheit zu erfahren, zu wissen warum es mich gibt und was das Leben eigentlich soll war für mich Gott zu fragen.
Es war nicht einfach diesen Weg einzuschlagen weil ich mir irgendwie blöd vor kam etwas im Himmel anzubeten oder um Weisheit zu bitten. Aber ich wollte mich zumindest Bilden,...mitreden können wenn es um Glauben geht,..zumindest mal diese Erfahrung machen statt die Augen zu verschließen... diesem Weg eine Chance in meinem Leben geben.
Und ich kann bis heute sagen dass es bis jetzt die beste Entscheidung von allen war.
Wenn man Gott und sein Wort kennen lernt,..wirklich versteht was er sagt und alle Vorurteile einfach mal ablegt versteht man schon ziemlich viel und es lässt sich vieles erklären. Auch wenn manche Dinge extrem Märchenhaft klingen muss man verstehen was das Wort Gottes einem wirklich damit sagen möchte.
Es ist nicht einfach zu erklären,..da muss jeder selbst seine Erfahrungen mit machen und für sich selbst entscheiden ob er Gott wenigstens EINE Chance gibt.
Studiere das neue Testament. Sei wissbegierig...und Du kannst die Wahrheit kennenlernen.

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Kommentar von SchakKlusoh
24.03.2016, 19:46

Die WAHRHEIT ist ein philosophischer Begriff.

In der Wissenschaft gibt es ihn nicht. Diese Deiner Absätze sind deshalb Unsinn.

<del>In der Physik sind es die Naturkonstanten, die das Zeug haben zur Kategorie der absoluten Wahrheit zu gehören, allen voran die
Lichtgeschwindigkeit. Aber selbst das könnte eines Tages kippen, wenn wir noch mehr über unsere schöne Welt herausbekommen.

...

und sich dann auch ähnlich wie eine Naturkonstante verhalten, die ja im Kern auch nicht mehr hinterfragbar ist, wie zum Beispiel das Plancksche Wirkungsquantum.
</del>

sondern Gott hat den Beweis angetreten und ist in Jesus Christus Mensch geworden

Und welchen Beweis gibt es dafür? Das ist doch ein Märchen.

Wieso betest Du nicht dafür, daß Gott hier etwas postet? Dann hätten wir alle etwas davon.

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Hallo Zetterin,

ich gebe Dir recht: Es gibt so viele religiöse Vorstellungen und weltanschauliche Konzepte, dass man darüber nur in Verwirrung geraten muss! Doch es gibt etwas, was dieses "Kneul" entwirren kann. Jesus Christus sagte einmal, wo Wahrheit wirklich zu finden ist: "Dein [Gottes] Wort ist Wahrheit" (Johannes 17:17). Die Bibel, Gottes geschriebenes Wort, ist die Wahrheit, durch die man religiöse und auch weltanschauliche Irrtümer aufdecken kann. Würden sich die Menschen an diese Quelle halten, dann gäbe es keine so vielen religiösen Irrwege und geistige Sackgassen.

Übrigens: nach der Bibel gibt es keine Feuerhölle, in der Gott Menschen für immer quält!  Die Höllenlehre zählt zu den zahllosen falschen religiösen Lehren, die man leider immer wieder durch die Bibel zu stützen sucht. Doch ihr wahrer Ursprung liegt ganz woanders, die die beiden folgenden Zitate zeigen:

„Unter den klassischen griechischen Philosophen ist Platon derjenige, der den traditionellen Gedanken von der Hölle am meisten geprägt hat“ (Die Hölle: zur Geschichte einer Fiktion von Georges Minois, Seite  63).

„Ab Mitte des 2.  Jahrhunderts  n.  Chr. verspürten Christen mit einer gewissen Vorbildung in griechischer Philosophie den Drang, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen .  .  . Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus“ (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band  25, Seite  890).

Die Höllenlehre ist somit keine biblische, sondern eine Lehre, die durch die Philosophie in die kirchliche Lehre Eingang fand. Die klare Lehre der Bibel über den Tod besagt, dass "sich die Toten nicht des Geringsten bewusst" sind (siehe Prediger 9:5,10). Sie befinden sich also in einer Art "Todesschlaf", aus dem sie Gott jedoch eines Tages durch die Auferstehung auferwecken wird.

Wie Du also an diesem Beispiel siehst, tragen die deutlichen Aussagen der Bibel dazu bei, Irrlehren von der Wahrheit zu unterscheiden. Die Bibel wurde zwar von Menschenhand geschrieben, doch hat sie dennoch einen übernatürlichen Ursprung, wie das in folgendem Bibeltext zum Ausdruck kommt: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17).

Wie hieß es am Anfang dieses Textes? Die Schrift sei "von Gott inspiriert". Was heißt das? Das heißt, dass Gott beim Verfassen der Texte der Bibel Einfluss genommen hat. Einiges von dem, was die Bibelschreiber niederschrieben, wurde ihnen direkt von Gott diktiert, bei den meisten Texten jedoch ließ Gott den Schreibern die Freiheit, eigene Gedanken und Empfindungen mit einfließen zu lassen und auch eigene Formulierungen zu verwenden.

Es war in etwa so, als wenn ein Chef seiner Sekretärin sagt, sie solle einen Brief in seinem Namen verfassen. Der Chef sagt ihr, worum es in diesem Brief gehen und welche Gedanken er enthalten soll. Er schreibt ihr aber nicht vor, wie sie die einzelnen Sätze formulieren muss. Das kann sie selbst entscheiden. Nachdem dann die Sekretärin den Brief geschrieben hat, liest sich der Chef diesen Brief durch und unterschreibt ihn, sofern er so geschrieben ist, wie er sich das gedacht hat. So gilt dieser Brief nicht als der Brief der Sekretärin, sondern als der des Chefs.

So ähnlich musst Du Dir das Zustandekommen der Bibel vorstellen. Gott gab also den Schreibern der Bibel gewisse Freiheiten, doch passte er auf, dass genau die Gedanken in sein Wort, der Bibel, aufgenommen wurden, die er darin niedergelegt haben wollte. Auch ließ er nicht zu, dass sich Irrtümer, Fehler, Ungenauigkeiten und Ungereimtheiten einschlichen.

Aus den genannten Gründen kann man also Gott als den eigentlichen Autor der Bibel ansehen. Ist allein das nicht schon Grund genug, sich näher mit ihr zu befassen? Sollte man dann nicht auch annehmen, dass die darin enthaltenen Mitteilungen und Aussagen wichtig für uns Menschen sind? Und vor allem: Sie lehrt uns die Wahrheit! Die Bibel ist zwar im Laufe der Jahrhunderte aus vielen Richtungen her angegriffen worden, doch hat sie sich in sämtlichen Aussagen als stets zuverlässig und genau erwiesen. Man kann sich also absolut auf sie verlassen!

LG Philipp

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Kommentar von Zetterin
23.03.2016, 09:45

Ich lehne die Bibel keineswegs ab aber genau wie alle anderen Seiten die auf mich einreden ist es doch wieder nur eine von vielen Dingen die versucht mich zu überzeugen. Die Leute sagen dann immer bete zu Gott, dass er in dein Leben kommt und sich dir offenbart. Wie oft hab ich das schon offen und aufrichtig gemacht und nichts ist passiert.

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Kommentar von Ottavio
23.03.2016, 12:43

Richtig ist, dass es in der Bibel (mal abgesehen von der Apokalypse) keine Feuerhölle gibt. Die gibt es bei Platon aber auch nicht, denn in den Hades gingen ja alle Seelen ein, wenn sie nicht gerade dazu verurteilt waren, herumzuspuken. Die Lehre von einem Totenreich der Verdammten stammt aus der parsischen Religion des Zarathustra, von der der Volksglaube des nachexilischen Judentums stark beeinflusst war. Von Feuer allerdings habe ich auch dort nichts gefunden. Die Dschehenna war die Müllkippe von Jerusalem: Höchste Form der Verdammnis war es, wenn ein Leichnam nicht begraben wurde, sondern auf der Müllkippe landete.

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Kommentar von SchakKlusoh
23.03.2016, 22:25

Das sind alles nur Behauptungen. Nichts davon ist beweisbar.

Die Bibel (genau wie der Koran und alle anderen Heiligen Bücher) ist in weiten Teilen einfach nur Unsinn und in vielen Teilen pures Märchen. Da ist nichts zuverlässig und genau.

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Ja, du hast absolut recht. Gott möchte geliebt  werden, nicht gefürchet!

Nach so vielen langen Antworten möchte ich es möglichst kurz machen:

Suche weiter nach ihr!  Denn wenn du ernsthaft suchst, dann wirst du auch finden. 

Ich habe auch ein paar Jahrzehnte lang gesucht und dache irgendwann, ich müsste nicht ganz normal sein, weil alle anderen mit irgendetwas zufrieden waren, nur ich nicht. und ich habe gar nicht verstanden, das sich während all dieser Jahre von Stufe zu Stufe weitergeführt wurde, immer entsprechend dessen, was ich verstehen und akzeptieren konnte. da waren einige  Dinge dabei, mit denen ich mich heute nie mehr beschäftigen würde, aber damals haben sie meinen Horizont und mein Verständnis erweitert.

Wenn du dich noch nicht mit der Vaishnava-Philosophie und mit Bhakti-Yoga befasst hast, dann wäre jetzt vielleicht der Zeitpunkt gekommen, es zu tun. Lies z.B. einmal "Bhagavad-gita wie sie ist."

Da bleiben keine Fragen mehr offen, du verstehst woher du kommst, warum du hier bist und wohin du gehen wirst. Und es ist unabhängig von jeder religiösen Zugehörigkeit.

Alles Gute für deine "Reise"!

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Ja, da gibt es einen Widerspruch. Die Frage lautet: Muss ich mich nun anstrengen und für meine Erlösung arbeiten oder ist alles schon gut so wie es ist, sodenn man es nur glaubt. Ersteres findet sich z.B. im Buddhismus. Da gibt es Erzählungen von Menschen, die als sie die Zusammenhänge begriffen hatten, sofort alles stehen und liegen ließen nur um an ihrer Erleuchtung zu arbeiten. Und hinter her sagten sie,  "...es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr." Anders im Advaita (NeoAdvaita), wo es heißt DU BIST DAS mehr gibt es nicht zu sagen oder zu tun. Ähnlich ist das bei den evangelischen Christen. Da heißt das "Rechtfertigungslehre". Bedeutet: Du bist schon in Ordnung,  wenn Du im christlichen Glauben verwurzelt bist. Dann musst Du nicht mehr an deiner Erlösung arbeiten.

Ich glaube es ist tatsächlich so, dass du nix tun musst - es ist alles ok. Zumal Du sowieso nix tun oder lassen kannst (aber das ist eine andere Geschichte). Aber zusätzlich steht es Dir (scheinbar) frei natürlich die eine oder andere Praxis aufzunehmen. Sei es nun christliche Kontemplation oder buddhistische Meditation oder ähnliches.

Unterm Strich bedeutet es Du kannst nicht zu dem werden was Du bist. Der Friede der Du bist ist nicht erreichbar durch Techniken oder Hingabe. Alles was Du erreichen kannst isses nicht. AAABER wenn Du mal sozusagen zwischendurch eine Kopfschmerztablette (bildlich gesprochen) einnehmen möchtest - es ist nicht verboten zu meditieren. Du kommst aus dem Zirkus nicht heraus. Aber du kannst zum Zirkusdirektor aufsteigen.  Hierzu ist zweierlei nötig. Zum Einen, dass man sich DEM öffnet, sich "bereitet" mit Meditation usw. und dann wie schon andere gesagt haben ein Quäntchen Gnade.

Oft reicht aber schon eine einzige kleine mystische Erfahrung, um Gewissheit zu erlangen und etwas Friede einkehren zu lassen. Und ich glaube das passiert sehr leicht und häufig.

Andererseits birgt eine Art - nennen wir es mal echte Erleuchtung, das Potenzial für eine dauerhafte positive Veränderung. Die Wurzeln, d.h. die Ursachen von dem, was man Sünde nennt, lassen sich nämlich nur auf solche Weise vollständig eliminieren. Also platt machen, so dass sie nicht wieder aufkeimen können. Dies lässt sich anders nicht erreichen. Der alte Adam muss so ersäuft werden, dass er nicht mehr von alleine an die Oberfläche kommt (permanente Veränderung) - in Anlehnung an und im Gegensatz zu dem Luther-Zitat:  "Der alte Adam in uns soll ersäuft werden. Nimm dich aber in acht, das Aas kann schwimmen!" Ich empfehle Dir die "Theologia Deutsch" in der Übersetzung von Alois M. Haas, erschienen im Verlag: Johannis, für 12,50 EUR.

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Die Antwort ist 42.

Nehmen wir mal an, das wäre die Absolute Wahrheit. Was machst du jetzt damit?

Ich befasse mich immer mehr mit der Suche nach der Wahrheit (über alles: Leben, Willen usw.) ...

Oder anders gesagt, du suchst die Antwort auf die letzte aller Fragen. Aber wie lautet die?

Wenn deine Frage lautet wie viel ist 6x7? Dann gibt es darauf eine absolute Wahrheit als Antwort. Bei sehr vielen Fragen gilt aber die Erkenntnis, das wir von der absoluten Wahrheit nichts sagen können.

Das wichtigste Beispiel für mich: Wenn man sich mit Erleuchtung und
Meditation befasst hört man immer wieder, dass es darum geht sein Ego zu
verlieren, dass man selbst so eine Art Gott ist ...

Selbst eine Art Gott? Hör noch mal genauer hin, wenn dir nächstes mal jemand sagt, dass dein Ego nicht existiert. Die meisten warnen dich ja auch davor, dass dein Ego dir etwas einredet; als ob das Ego ein eigenständiges Wesen wäre. Es ist aber nichts weiter als das Bild das du selbst von dir hast.

Du besitzt ein Selbstbild = genannt "Ego". Man könnte sagen: "Du hast ein Ego, also bist du.

Diese pseudoilluminierten Wirtschaftswunder, wollen dir einreden dass du nicht bist. Du bist auch kein Gott. Du bist ein Teil Gottes. Als Teil Gottes, musst du deinen Willen an den Willen Gottes anpassen. So wie eine Zelle ( zumindest wird das von diesen EsotherikerInnen so erklärt ) alles das tut, was den Körper gut tut. Würde sie selbst entscheiden, was sie tun will, dann wäre sie für den Körper schädlich.

Wenn du die Wahrheit suchst, dann

  • Stelle konkrete Fragen, statt allgemeine.
  • Sei dir bewusst, dass du wahrscheinlich keine 100%ige Sicherheit haben kannst, ob deine Wahrheit auch wirklich die Wahrheit ist.
  • Suche deine eigene Antwort! Das ist der wichtigste Punkt. Du kannst natürlich auch andere Fragen die dir ihre Antworten geben, aber auf der Suche nach der Absoluten Wahrheit, ist deine eigene Antwort, immer die beste.
  • Sei du selbst und lass dir dein Ego nicht nehmen. Vergleiche deine Ego ab und an mit dem Bild das andere von dir haben und achte darauf dass dein Ego nicht zum Wunschtraum mutiert, aber lass es dir nicht nehmen.
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Machen wirs mal andersherum: Was DIE absolute Wahrheit ist, weiß ich nicht. Eine Wahrheit allerdings kenne ich, dass der Mensch ein gesellschaftliches Wesen ist und es für alle Menschen zum Wohl ist, wenn sie sich so einrichten, dass sie friedlich und gegenseitig unterstützend miteinander umgehen. Und alles, was dieses friedliche und gegenseitig unterstützende gesellschaftliche Verhalten im Kern stört, ist mit Sicherheit unwahr. Dazu gehört jeder Anspruch, allein für sich die Wahrheit zu besitzen und sie anderen aufzwingen zu sollen. Damit haben vor allem die, die Religionen für ihre Machtansprüche missbraucht haben, möglicherweise in jeder Religion anzutreffende teilwahre Ansprüche in Misskredit gebracht. Ich empfehle Dir die Ringparabel in Lessings "Nathan der Weise" zu lesen. Darin ist zwar nicht die absolute Wahrheit, aber viel mehr, als jeder Guru verkündet. Der Anspruch, dass die absolute Wahrheit in einer Person zu finden ist, ist in sich widersprüchlich. Denn absolut bedeutet, dass alle Personen dann die gleiche Wahrheit finden müssten. Wer aber nur die Wahrheit findet, die ihn selbst sich mächtig und toll einbilden lässt, hat in Wirklichkeit den Kern zum Unfrieden gefunden.

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Wie soll man die absolute Wahrheit finden?


Gar nicht. Sie findet dich (von innen), wenn du sie am wenigsten erwartest, weil du so sehr mit deiner Suche (im Außen) beschäftigt bist :-)
Das ist wie mit der berühmten Brille auf der Nase: aus irgendeinem Grund (manche nennen es "Gnade") fällt plötzlich auf, dass sie ja schon die ganze Zeit da war/ist...
Anders formuliert: Solange es ein Subjekt gibt, das sich für einen Sucher hält und ein von sich getrenntes Objekt zu finden glaubt, wird das "Suchspiel" am Laufen gehalten...
Und was kannst du da noch "machen" (außer der groß angelegten Suchaktion in diversen Disziplinen)? Suche den Sucher in dir, der an eine absolute Wahrheit glaubt... oder "Sieh den, der sieht" (bzw. das, was dich bei deiner Sucherei schon die ganze Zeit beobachet :-)... eine Anspielung machst du ja schon: du kannst "deinem" Verstand nicht mehr genau trauen - wer ist das, der "seinen" Verstand bei dessen Spielchen beobachtet? Auf wen beziehst du den Verstand bzw. zu wem gehört er, wenn du "mein" sagst?

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Man kann nur dann die absolute Wahrheit erkennen, wenn die Möglichkeit der Erkenntnis dieser Wahrheit innerhalb des zugänglichen Erkenntnishorizonts liegt. 

Der Erkenntnishorizont der Wissenschaft liegt in dem Rahmen, welcher durch die uns bekannte Raumzeit festgelegt wird. Daher gibt es nichts für die Wissenschaft, was vor dem Urknall war, außerhalb dessen was den uns bekannten Beobachtungshorizont betrifft oder außerhalb dessen, was die für uns nachweisbare Raumzeit angeht - beispielsweise in einem Schwarzen Loch. Nichts desto trotz sind die Erkenntnisse der Wissenschaft durch entsprechende Beweise gesichert, auch wenn die Vergangenheit zeigte, dass Beweise und damit verbundene Annahmen auch schon zu Irrtümern geführt haben.

Der Vorstellungshorizont im Bereich von Religionen und Spiritualität bezieht sich nicht allein auf das irdische Dasein. Da es jedoch verschiedene Vorstellungen in diesen Bereichen gibt, jedoch keine durch Beweise gesicherten Erkenntnisse, ist es müßig, sich über Unterschiede zu streiten.

Somit führt dies wieder zum ersten Absatz. Man kann nur dann die absolute Wahrheit erkennen, wenn die Möglichkeit der Erkenntnis dieser Wahrheit innerhalb des zugänglichen Erkenntnishorizonts liegt. Das bedeutet, dass man wenn es eine Existenz außerhalb der irdischen, also außerhalb dieses Universums existiert, und diese andere Existenz den Schlüssel zur Wahrheit auch innerhalb der irdischen Existenz enthält, so kann man nur in dieser anderen Existenz diesen Schlüssel finden. Gibt es diese andere Existenz jedoch nicht, so kann man diesen Schlüssel und damit diese Wahrheit nur innerhalb der hiesigen Existenz finden. Folglich, weil man nie sicher sein kann, was es noch gibt, ist vermutlich der beste Rat, dass man das Beste aus seinem Dasein machen sollte, auch in der Hinsicht, dass man nach den höchsten Idealen streben sollte, um sich möglichst zum Positiven weiter zu entwickeln. 

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Jede Religion hat spirituelle oder mystische Zweige. Such dir raus was Dir gefällt. Das ist vollkommen egal, aus welcher Religion die spirituelle Praxis stammt. Aber es gibt auch viele Scharlatane oder Möchtegerne unter den Stätten spiritueller Praxis. Gut ist sicher, wenn die Tradition sehr alt ist, einem konsequenten Schema folgt und nach allem Dafürhalten auch die Resultate erbringen kann, die Du Dir wünschst. Ebenso ist es ein Zeichen von Seriosität, wenn finanziell nicht viel mehr verlangt wird als die Unkostendeckung.

Das was die absolute Wahrheit ist, ist unkennbar, unwissbar und bleibt stets im Verborgenen. Aber einen Abglanz hieraus, ein Echo, bzw. etwas "ganz nahe dem" ist erfahrbar. Hierzu musst Du nur die geeignete spirituelle Praxis in ausüben. Am besten in der Art und Weise, dass Du gar nichts hieraus erwartest. Denn Erwartungen oder auch Ängste verhindern ein Zustandekommen einer mystischen Erfahrung. Das wäre mein Rat: Probiere irgendwie eine mystische Erfahrung zu bekommen. denn sie ist das, was der Erkenntnis der absoluten Wahrheit am nächsten kommt.

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Ich habe mich vor vielen Jahren auch auf die Suche nach der Wahrheit begeben. Nachdem ich zur Erkenntnis gekommen bin, dass ich meinen Charakter veredeln muss damit ich ein besserer Mensch werden habe ich damit angefangen und bin sehr schnell an meine Grenzen gekommen.
Ich habe schon immer irgendwie an Gott geglaubt und somit angefangen mich mit den Weltreligionen auseinander zu setzen, wobei ich den christlichen Glauben als einzigen für wahr befunden habe. Nach etlicher christlicher Literatur bin ich schließlich zur Bibel gekommen, und als ich anfing diese zu lesen musste ich mit Entsetzen feststellen dass das traditionelle Christentum absolut nichts mehr mit diesem Buch gemeinsam hat! Ich bin dann auf die Knie gegangen und habe mein Leben Jesus übergeben und aufrichtig gebeten dass er mich leiten soll und mir die Wahrheit zeigen soll weil ich bereit bin mein Leben danach auszurichten und danach zu leben, egal was für Konsequenzen das für mich hat.

Wenn Gott einen die Wahrheit nicht offenbart wird man von selbst nicht darauf kommen da Satan, mit der Vielzahl an falschen Theorien und Religionen einem den Sinn verblendet.

Wenn du Gott aufrichtig darum bittest und ihn von ganzem Herzen suchst und bereit bist ihm zu folgen ohne Kompromisse, dann wird er dich leiten und dir die Wahrheit zeigen.

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Kommentar von Zetterin
23.03.2016, 16:01

Ich habe das Gefühl, dass hier niemand meine Frage versteht... Ich will nicht hören wer welche Anschauung hat und wer welche Wahrheit für sich entdeckt hat. Ich will wissen wie ich zu 100% überzeugt sein kann die Wahrheit gefunden zu haben und das ohne Zweifel. PS: Mit beten zu Gott er soll in mein Leben kommen hatte ich bisher genau 0 Erfolg.

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Ich denke das ist eine Frage, die nur du selbst beantworten kannst. Was für dich wichtig ist, ist für andere vielleicht nicht der Rede wert. Ich hab mir auch schon oft die Frage gestellt ( gut ich bin noch jung), aber ich tue das, was ich für richtig halte. 

Natürlich mache ich auch fehler, aber durch diese fehler wachse ich, denn sie sind ein teil von mir. ich bin jetzt nicht gläubig oder so, aber ich denke, dass an jeder Religion auc ein Stück Wahrheit dran ist, nur kennt jede Relegion/Wissenschaft eben nur ein Stück. Die teile muss man denke ich für sich selbst zusammenfinden und schauen, ob es passt.

Ich bin teilweise auch noch auf der Suche nach Wahrheit, aber teilweise hab ich sie auch schon gefunden und es fühlt sich auch richtig an für mich. Als kleines Kind musste ich überleben und ich wusste nicht wirklich warum, das hat mich stark gemacht und ich denke diese Erkenntnis ist schon wichtig :) , denn heute weiß ich wofür.

Ich will noch so viel erleben/sehen um noch mehr Wahrheit herauszufinden. Ich bin für mein leben selbst verantwortlich.

 

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Sehr gute Frage... 

Ich bin christlich aufgewachsen, konnte aber nie etwas damit anfangen, weswegen ich da ähnlich interessiert war bzw nach wie vor bin. 

Für mich persönlich ergeben Religionen keinen Sinn, und sind meiner Ansicht nach , für viele die einfache bequeme Antwort auf die frage die du quasi suchst.... Bsp Gebote... Brauch ich eine Religion oder gar einen Gott der mir sagt du sollst nicht stehlen, deinen nächsten lieben, nicht töten usw, oder bringt das nicht eigtl schon logischer verstand mit sich?! Oder würde ich ohne jenes jeden der mir zb unsympathisch ist bestehlen oder gar töten?? Anderer Seits denke ich mir dann auch, wenn Gott mich doch liebt, wieso schickt er mich dann in die Hölle wenn ich sündige? Wenn er doch so gnädig und allwissend ist... 

Vielleicht ist aber auch gerade das der Sinn, vielleicht sollst du ja alles hinterfragen , vielleicht musst du dich erst von Gott lösen und deinen eigenen weg beschreiten , bevor du quasi die Erleuchtung findest?! Das wäre zumindest wieder der buddhistische weg, frei im Geist... Und bzgl zu einer Art Gott werden, das halte ich doch für ein bisschen weit hergeholt, Erleuchtung hat nichts damit zu tun zu einem Gott oder halb Gott zu werden..Es kann dir aber zeigen das die grenzen nicht da liegen wo wir sie vermuten ....

Ich für meinen teil befasse mich daher inzwischen mit Buddhismus und Meditation, und suche nicht mehr nach Wahrheit oder dem Sinn des lebens, denn für mich ist Gutmütigkeit und mein leben zu leben der Sinn meines Lebens, in dem für mich viel Wahrheit steckt. Aber sie erklärt mir auch nichts, sie hilft mir eher Dinge zu hinterfragen, in der ich dann meine Wahrheit finde. 

Das wichtigste Gut eines Menschen ist sein freier Geist, denn den kann dir keiner nehmen...

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Kommentar von Zetterin
22.03.2016, 20:53

Ich selbst habe/hatte auch diesen Lebensstil bzw. diese Weltanschauung aber genau diese wird immer als sündig und als "Baum der Erkenntnis" und als Verführung Satans bezeichnet. Genau dieselben "Symptome" und das macht mir Angst, da ich falls es Gott gibt, nicht den falschen Weg gehen will aber ich brauche nun einmal Eigernerkenntnis!

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Früher gab es auch bereits Hochkulturen, wie die Maya oder die Sumerer. Interessanter weise gibt es zwischen den Schilderungen der Sumerer und den gnostischen Schriften den Nag Hammadi die über 2000 Jahre sind Zusammenhänge. Auch findet man Zusammenhänge zischen den Sumerern und der Schilderungen in der Bibel.

Aber zurück zu den Gnostikern. Bei ihnen gab es eine Schrifttafel ohne Namen. Auf ihr stand dass es vor Chaos im Universum eine Kraft gab, sie nannten sie Pistis Sophia. Jedoch war diese Kraft nicht vollkommen. Sie soll auch die Welt erschaffen haben, mehrere male. Durch ihre eigene Verwirrtheit schuf sie ein Wesen "Archont" genannt und hauchte ihm Leben ein, dieser soll auf der Erde gelebt haben. Sie vergaß aber ihm eine Seele zu geben. So wurde der Archont Herrscher über die Materie. Der Archont war mannweiblich und schuf mehrere mannweibliche Kinder. Sophia sah dass er für Unruhen sorgte und hüllte eines seiner Kinder in Licht. Das Kind erkannte die finsteren Machenschaften seines Vaters und wendete sich ab. Der Archont schuf laut den Gnostikern den ersten Menschen und sagte ihm dass er Gott sei.

Weiter weis ich es selbst nicht mehr, ist an manchen Stellen recht kompliziert, genaueres findet man in dem Buch "Der verratene Himmel". 

Die Gnostiker glaubten auch nicht an einen Gott.

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Kommentar von OlliBjoern
22.03.2016, 21:55

Noch einen Zusammenhang habe ich gefunden. Der Satz "vergaß ihm eine Seele zu geben" erinnert mich an die Edda. Die ersten Menschen waren Ask und Embla, sie existierten, aber sie hatten noch keine Seele (jedoch verwendet die Edda die Formulierung "sie waren schicksals-los").

Drei Götter kamen vorbei, Odin schenkte ihnen den Atem, Höner den Verstand, und Lodur den Lebenssaft.

Die Edda verzichtet auf jegliche Begründung, niemand weiß, wer die Menschen erschaffen hatte, und warum die Götter ihnen die "Seele", also Atem/Verstand/Lebenssaft verliehen hatten. Es war einfach so.

In den Wörtern selber stehen die Bezüge, "ask" ist das Wort für "Esche", also für einen Baum. Und dies ist ein direkter Bezug auf Yggdrasil, den Lebensbaum, der ebenfalls eine Esche war.

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Grüß Dich Zetterin!

Die absolute Wahrheit gibt es nicht!

Das liegt daran, das alles was Dir zugetragen wird über die Medien oder über andere, immer kritisch betrachtet werden muss. Es ist nämlich so, das jeder eigene Geschichten erzählt, weil er von dem, was geschieht sein Eigenes Erleben aufnimmt und wiedergibt. 

Und das muss nicht immer die Wahrheit sein.

Zwar gibt es eine Art Ehrenkodex, an den sich Zeitungen oder das Fernsehen halten sollen (Pressekodex)...

http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/

... aber er ist nur eine Empfehlung und ein Verstoß kann durch den Presserat nur gerügt jedoch nicht bestraft werden. Insofern gibt es also immer mehr oder weniger eine subjektive Note in allem was erzählt und berichtet wird, ganz gleich von wem.

Hans-Joachim Friedrichs, eine bereits verstorbener Journalist der ARD sagte mal: 

Ein guter Journalist soll sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit der Besten.

Und er hat recht! In seinem Namen wird auch ein gleichnamiger Preis im Fernsehen vergeben

Damit wollte er sagen, dass man so nahe wie möglich an der Objektivität bleiben sollte. 

Das ist aber nicht immer absolut einhaltbar. Dafür sind wir Menschen und machen Fehler.

So kommt es dazu, dass das, was Mitmenschen, Wissenschaftler, Politiker und Religiöse erzählen oder das Fernsehen bzw. Zeitungen und Magazine u.a. berichten, immer gegeneinander abgewogen werden sollte. Je mehr Informationsquellen man befragt, um so mehr kann man sich daraus einen Reim machen, wo die Wahrheit liegen könnte. In den wenigsten Fällen ist man ja tatsächlich vor Ort, wo etwas geschieht. Und trotzdem darf man auf das eigene Denken nicht verzichten und dabei nur auf sich selbst verlassen. Dazu muss man aber nun nicht unbedingt Journalist sein.

Du siehst, niemand kann die absolute Wahrheit für sich beanspruchen, immer nur die Wahrheit, die bei Berücksichtigung vieler Informationsquellen, am wahrscheinlichsten scheint. Eine gute Recherche, besonders wichtig bei Journalisten, kann das weitestgehend gewährleisten.

Auch wenn viele dasselbe sagen, ist das noch lange kein Beweis für die Wahrheit. Da muss man sehr vorsichtig sein. Ich selbst war auch journalistisch tätig und jetzt auch noch ein wenig, kann daher aus eigener Erfahrung berichten.

Summa summarum: 

Du musst selbst informationen suchen und niemand kann Dir abnehmen, für Dich das Wahrscheinlichste im Namen der Wahrheit herauszufiltern. Und dazu gehört das Lesen, das Hören und Sehen in den Medien und das Reden mit Menschen oder schlicht anders ausgedrückt:

Denken, sich bilden und Schlüsse ziehen! Und dafür trägst Du allein die Verantwortung!

Nachtrag: 

Was die Wahrheit über das Letzte im Sein angeht (Gott oder Göttliches), so trifft das genauso zu!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von SchakKlusoh
24.03.2016, 19:38

Entschuldige bitte, zwar schreibst Du gut und Du hast mit den Absätzen, einzeln betrachtet, recht, aber Du wirfst die WAHRHEIT als philosophischen Begriff und die Wahrheit sagen durcheinander.

Die Wahrheit ist eine scheue Geliebte. Man besitzt sie niemals ganz. - Hermann Bahr

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Die absolute Wahrheit kannst du ausschliesslich in Dir selbst finden, im Aussen dagegen wirst du nichts finden, vielleicht Fingerzeige, die dich in die richtige Richtung lenken. Erleuchtung bedeutet, dass du erkennst, wer du wirklich bist. Ein ueberaus maechtiges Wesen, welches ewig sein wird. Leider haben wir, als wir unsere Koerper in Beschlag nahmen, diese Amnaesie bekommen, wir wissen deswegen nicht woher wir kommen, wer wir wirklich sind und was das alles hier unten soll. Stellt man Fragen, bekommt man in der Regel keine Antworten oder eben Bloedsinn. Nach dem Leben werden wir dann in den Tunnel und das Licht gelotst, damit werden wir dem Reinkarntionszyklus wieder zugefuehrt, unsere Seelen werden so recyclet. Die, die uns schon seit Jahrmillionen an der Nase rumfuehren, sind sehr trickreich und schlau, aber nicht maechtiger als wir. Stelle es dir als Analogie so vor, wie wenn ein Pferd dich als Anfuehrer akzeptiert, obwohl du ihm weit koerperlich unterlegen bis. Du musst praktisch den ganzen Schwindel durchschauen, damit du eine Chance hast den Gefaengnisplaneten Erde zu verlassen und dahin gehst, wo du denkst was dein wirkliches Zuhause ist. Wenn du keinen Koerper mehr hast und die verwirrung ueberwunden, dann weisst du es wieder, es sei denn, du wirst von Wesen abgelenkt usw. Nun gut, suche weiter. Ich empfehle dir mal ein paar Buecher von Osho zu lesen. Alles Gute!

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Kommentar von Zetterin
22.03.2016, 22:48

Auch wieder nur eine von vielen Anschauungen die von den verschiedensten Leuten als Hirngespinst, Verführung Satans oder Sünde bezeichnet werden.

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Die empirische Wahrheit bemisst sich an den Tatsachen.

Die formal-logische Wahrheit bemisst sich an der fehlerfreien Schlussfolgerung.

Die religiöse Wahrheit bemisst sich an ihrer tröstlichen Wirkung.

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Kommentar von dompfeifer
23.03.2016, 17:26

Die absolute Wahrheit ist die Wahrheit ohne jegliche Relativierungen.

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Das ist eine richtig gute Frage!

Das Problem ist, daß es nur subjektive Wahrheiten gibt. "Das Wetter ist schön", ist subjektiv für Dich wahr, für andere vielleicht unwahr. Das bedeutet, Du kannst für Dich (eine) absolute Wahrheit(en)  finden, aber es ist unmöglich universelle Wahrheiten zu finden. Zwischen Wahrheit und Unwahrheit befindet sich ein großes Feld der Dinge, die Du nicht entscheiden kannst.

Hinter Wahrheit und Unwahrheit wirst Du ausserdem die Dinge finden, die Du nicht weißt und deshalb nicht weißt, ob sie wahr oder unwahr sind.

Wissenschaft läßt sich immer beweisen. Wissenschaftliche Theorien sind überprüfbar. Sie widersprechen sich niemals.

Ideologien, Religionen etc. sind Hilfsmittel um die Angst beherrschbar zu machen, die viele Menschen vor dem Leben haben. Sie bieten die Illusion es gäbe einen Plan oder einen universellen Sinn, eine Erklärung für alles oder Schutz vor Bösem, Sicherheit oder einen festen Punkt,von dem aus sich alles messen und bewerten liesse.

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Kommentar von grtgrt
23.03.2016, 11:38

Die Aussage, es gäbe nur subjektive Wahrheiten, ist falsch:

Natürlich gibt es auch objektive Wahrheiten. Bestes Beispiel hierfür sind mathematische Wahrheiten.

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es gibt ein schönes wort, dass heisst: RELATIV und bringt es auf den punkt, denn eine absolute wahrheit gibt es nicht, weil sie immer relativ vom betrachter selbst ist...........und dabei kommt es dann auf viele dinge an, z.b. dem weltbild, dem verständnis, der moralischen grenze, der geistigen entwicklung usw...usw...usw........

im bezug zur religion gibt es schon echte fakten und wahrheiten die beweisen, dass alle religionen nur erfindungen der menschen sind, aber das problem ist, dass mehr als 80 prozent der menschheit an religionen glauben, sie also fakten, beweise gegen ihren glauben immer ablehnen würden und auch wirklich als lügen bezeichnen........

wenn du eine mögliche wahrheit wirklich suchst, dann beschäftige dich mit der geschichte der religionen, gehe bis an die anfänge der menschheit zurück, verstehe ihr damaliges weltbild und dann verstehst du auch, warum sie geister/überwesen/götter erschaffen haben.............und warum mit der entwicklung der menschheit die religionen dann verfeinert und angepasst wurden...........und warum heute die menschen viel lieber an diese märchen glauben, als ihr leben selbst in die hand zu nehmen............:)

es gibt nur eine echte wahrheit, das ist nämlich der fakt, dass jedes leben einmalig ist, dass wir alle nur diesen einen planeten haben und dass es dem universums völlig egal ist, ob unsere sonne mal den geist aufgibt und dann alles mit in den tod reisst.............aber diese wahrheit sagt schon viel aus..............:)

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