Wie soll man am besten Vorgehen bei Betrugsversuch?

8 Antworten

Du kannst es natürlich zur Anzeige bringen. Die Bank wird dann Auskunft darüber zu erteilen haben, ob der Käufer den Überweisungsauftrag auch eingestellt hat bzw. was mit der Buchung passiert ist. Ob dich der Aufwand glücklich macht, musst du selbst entscheiden. Und ja: Wenn das, was du sagst, den Tatsachen entspricht - du also bewusst getäuscht worden bist (bzw. dies versucht worden ist), ist das ein strafbarer Versuch eines Betruges.

Woher ich das weiß:Beruf – Studium und Berufserfahrung

Eine Strafanzeige kostet nur Zeit und die solltest du dir nehmen. Einziger Ermittlungsansatz ist natürlich die Adresse, an die das ganze geschickt hast. Mit ein bißchen Glück war der Betrüger so doof, die eigenen Anschrift für die Ware zu nennen.

Die Überweisung und die Fotos vom BPA können eigentlich nur Fake sein, oder ist die Lieferanschrift identisch mit dem Wohnort auf dem BPA?

Geld kam nie an - aber Du bekamst ein Foto der Überweisung und der Vorder- und Rückseite des Personalausweises?

Also wenn die Überweisung nicht nach 3 Werktagen auf Deinem Konto ist, dann handelt es sich um Betrug - ich fürchte nur, der Personalausweis gehörte dann auch jemand anderem? Aber Du hast doch die Adresse, wo Du die Ware hingeschickt hast?

Frag nochmal nach, wo das Geld bleibt - und wenn es nicht kommt, zeige den Kunden bei der Polizei seines Wohnortes an (geht online, das ist schneller).

Wieviel ist die Ware denn wert, die Du verschickt hast?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich hätte 1200€ ungefähr verlieren können

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@TrumpZug

Dann solltest Du den Betrugsversuch bei der Polizei anzeigen - vor allem bei Ebay melden!

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Anzeige wird nichts bringen. Wenn der Betrug nicht statt gefunden hat weil du nichts los geschickt hast ist es unmöglich zu beweisen dass die Person dich betrügen wollte, egal wie offensichtlich sowas ist.

Bullshit. Betrugsversuch wird auch bestraft.

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@ShadowPlaysHD

Natürlich wird das bestraft, wenn klar ist dass es ein Betrugsversuch war. Es lässt sich aber nicht beweisen wenn der Betrug nicht stattgefunden hat.

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Die Ware wurde doch verschickt - auf Wunsch des Kunden, bevor das Geld eintrifft.

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@Dichterseele

Du verstehst nicht. Angenommen er bringt das zur Anzeige. Darauf hin argumentiert dann der Käufer dass er sehr wohl Absichten hatte die Ware zu bezahlen. Der Verkäufer kann nicht beweisen dass der Käufer wirklich versucht hat die Ware nicht zu bezahlen. Ergo erfolglos.

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@IchFrageEinfach

Wenn der Käufer eine fingierte Überweisungskopie schickt, damit der Verkäufer die Ware los schickt, bevor das Geld eingegangen ist, war das ein Betrugsversuch.

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@Dichterseele

Hmm.. hab überlesen dass er die Überweisung angeblich schon getätigt hat. Wenn das so ist kann man es versuchen ist aber immer mit Mühe und Zeit in Verbindung zu setzten wenn sich der Käufer juristisch wehrt.

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Eine Anzeige ist auf jedenfall eine gute idee. (ich glaub sogar eine Schadensersatzklage wäre angebracht?)

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