Wie soll in der Zukunft gegendert werden?

Das Ergebnis basiert auf 63 Abstimmungen

Garnicht🗿 71%
Generisches Maskulinum 👦 16%
Andere ❓ 6%
Mit Doppelnennung 👦👩 3%
Mit Sternchen ⭐ (oder: Schrägstrich, Glottisschlag,...) 2%
Komplettes Umkrempeln der Sprache (Neue Wörter (z.B. Ens))◀️ 2%

14 Antworten

Andere ❓

Früher hat man gegendert, indem man am Anfang zum Ausdruck gebracht hat, dass Frauen und Männer gemeint sind "Sehr geehrte Damen und Herren"

Heute werden ja keine längeren Texte mehr gelesen und stattdessen alles aus dem Zusammenhang gerissen.

Wahrscheinlich wird in offiziellen Mitteilungen gegendert. Aber im Alltag wird man sich wohl auf die sog. "männliche" Form einigen, die im Deutschen nun mal gar keine Geschlechtsendung hat, was aber alle "männlich" nennen.

Vielleicht sollte man einfach die Grammatik-Bücher neu schreiben. Wär einfacher.

Garnicht🗿

Es sollte sich langsam herumgesprochen haben, dass Frauen Berufe und Funktionen genauso gut oder genauso schlecht ausüben können wie Männer. Also gibt es keinen Grund, mit dem Anhängsel '-in' Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu betonen und damit zu betonieren.

Wenn ich einen Arzt brauche, ist es völlig egal, ob mir eine Frau oder ein Mann hilft. Warum sollte ich dann sagen, "Ich brauche einen Arzt oder eine Ärztin"? Das macht die Sprache doch unnötig kompliziert. Wo ist das Problem, wenn ich von einer Frau sage, dass sie Arzt ist? Oder Kapitän, oder General ...

Wenn in einer Bäckerei alle Bäcker weiblich sind, muss es dann Bäckerinnerei heißen?

Ich bin gegen die Innerei, das sogenannte "Gendern", weil es die Gräben zwischen den Geschlechtern vertieft anstatt sie zuzuschütten. Sie würde zu einem bedauerlichen Verlust des Generischen, dem Gemeinsamen in der Sprache, führen.

Was sagt'n der Chef dazu? :)

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@Machtnix53

Das Adjektiv scheint notwendig zu sein, damit man es merkt. Ich denke, die Sprache wird der Veränderung (Frauen sind auch Menschen) über kurz oder lang von selber, ohne Regelung ... genügen. Persönlich wechsele ich völlig chaotisch zwischen weiblichen und männlichen Formen.

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@Literwaise

In diesem Fall habe ich es nur deshalb erwähnt, weil viele glauben, dass Frauen das "gendern" wollen.

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Andere ❓

wenn man bock hat gendert man und wenn es offiziell ist, also so briefe vom statt oder so kp

Andere ❓

Hallo,

ich bin selbstbewusst genug, so dass ich keine Lippenbekenntnisse brauche und auf jedwedes "Genderzeichen" - aber auch substantivierte Partizipien (Studierende, Mitarbeitende, Lehrende usw.) sowie andere "Wortungetüme" - verzichten kann.

Mein Zugeständnis auch für die Zukunft ist die Beidnennung, z. B. Studentinnen und Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer usw. Ich nutze aber auch - und es würde mir auch vollkommen ausreichen - das generische Maskulin - vor allem bei langen Texten - mit dem ich persönlich als Frau keine Probleme habe.

Da wird auf die Großschreibung, auf Buchstaben, Silben, z. T. sogar auf ganze Wörter, auf Punkt, Punkt, Komma, Strich verzichtet, weil es zu mühsam, zu umständlich, zu ... ist, zu langsam geht und den "Schreibfluss" stört, und dann werden mitten in gefühlt jedes 2. Wort Sonderzeichen (Sternchen, Doppelpunkte, Unter-, Schrägstriche usw.) eingesetzt? - Wie sinnvoll ist das denn?

AstridDerPu

Generisches Maskulinum 👦

Macht halt am meisten Sinn und ist auch am einfachsten.

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