Wie soll ich weiterhin mit Diabetes Typ 1 umgehen?

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11 Antworten

Ich weiss, das ist mit 18 mitunter nicht so einfach, weil man noch sehr viel Wert auf die Meinung und das Wohlwollen der anderen legt.

Wie hier schon empfohlen wurde - erzähl Deinen Freunden davon, zeig ihnen, wie man Blutzucker misst. Lass sie auch mal ihren eigenen messen. Das nimmt meist die Scheu davor und den Glauben, es wäre schmerzhaft.

Hab Zuckerlösung und die Notfallspritze (GlucaGen HypoKit) dabei und erklär ihnen die Anwendung.

Luete, die sich dabei von Dir abwenden, sind nichts, das man Freunde nenn kann. 

Typ 1 Diabetes und Diabetes generell ist nichts, dessen man sich schämen muss. Schämen müssen sich nur die anderen, die unfähig sind, damit umzugehen. Oftmals ist es aber einfach nur fehlende Information und die die kannst Du liefern. :)

Hallo!

Es ist gut, wenn dein Umfeld bescheid weiß! Sie können dann entsprechend handeln.

Schule sie auch ruhig im Umgang mit dem Zuckergerät und gib ihnen Anweisungen, wie sie wann zu reagieren haben. Oft steckt hinter der Ablehnung nur Angst!!!

Trage einen Diabetiker-Ausweis, ein Blutzuckergerät, deine Medikamente und Traubenzucker immer bei dir. Auch einen Medikamentenplan solltest du bei dir haben und eine Adresseninfo für den Notfall.

Peinlich ist nur die Reaktion deiner "Freunde". Sowas ist kein Grund für eine Distanzierung, zumal auf sie ja nur Einschränkungen in Bezug auf die Getränkeauswahl (Wasser, Tee, Kaffee, Light-Produkte) zu kommen und dich halt nicht mit Alkohol und Süßkram nötigen dürfen. Sonst ist alles beim Alten.

für deine Krankheit kannst du nichts, sie ist auch nicht geerbt, sondern du hast als Säugling noch Kuhmilch/Produkte verabreicht bekommen, der Verursacher ist das Kasein aus der Kuhmilch, leider musst du lebenslang Insulin spritzen, was Besseres gibt es nicht

Du sollst andere ignorieren, wenn du das Gefühl bekommst, sie behandeln dich nicht angemessen, eine Erklärung brauchst du niemanden abzugeben, du hast leider diese Krankheit und du musst sie behandeln wie es üblich ist und damit basta

Du brauchst dich dafür nicht zu schämen.
Und du musst das auch nicht verheimlichen.
Deinen Freunden kannst du es so erklären wie in deiner Frage. Dass du es halt nicht so gerne erzählst. Eben wegen solchen Reaktionen.

Wen interessiert es was andere über die Krankheit denken. Das gehört zu dir alles. Die Spritzen helfen dir und man sollte froh sein, dass es etwas gibt was dir hilft.

Diabetes ist in meiner Familie sehr stark verbreitet. Deshalb weiß ich wie wichtig es ist, zu wissen wie man in einem Notfall helfen kann.

Verheimliche es nicht und mach dir nichts aus solchen Leuten.
Ich weiß es ist leichter gesagt als getan, aber tu es für dich damit die Leute wissen wie sie dir helfen können im Notfall. Ich weiß ja nicht wir gut du eingestellt bist aber zur Sicherheit meine ich das.

Liebe Grüße

Tja, es ist ein Leben mit TYP 1.

Um es für dich etwas erträglicher zu machen -- es ist eine auoimmun Krankheit -- also, du selbst kannst gar nix machen -- du hast diese Krankheit und unsere Gesellschaft ist so fortschrittlichund dazu in der Lage, mit dieser Kankheit umzugehen. (zum Glück gilt ein erweiterter Darwin -- nicht nur körperliche Stärke sondern vor allem geistige Stärke dient der Fortentwicklung des Menschen)

Typ 1 ist eine Krankheit, die du hast -- die du aber nichtg eigenverantwortlich geholt hast.

Ich kenne natürlich deine Umgebung nicht -- wahrscheinlich sind Raser und Skifahrer dabei.

Wenn ein Skifahrer stürzt, sich die Beine bricht oder Querschnittgelähmt ist, ist er moralisch verantewortlich dafür, dass er die Gesellschaft für seine Heilung oder ein lebenswertes Leben.

Diese Person hat sich diese Krankheiten selbst zu gezogen -- hätte es verhindern können.

Diabetes Typ 1 hast du keine Möglichkeit, dies zu verhindern -- moralisch stehst du also besser da, als der Raser, der noch jemnden totgemacht hat.

Du kannst nichts für diese Erkrankung.

Menschen, die das spritzen z.B. ekelig finden sind einfach dumm.

An deiner Stelle würde ich offen und selbstbewusst damit umgehen. Vielleicht würde dir eine Diabetes-Selbsthilfegruppe helfen. Dort tauscht man sich auch über solche Dinge aus, nicht nur über Insulin spritzen oder Diät. Oder frage deinen behandelnden Diabetologen danach. 

Wichtig wäre es nur, dass die Menschen, mit denen du Umgang hast und deine Freunde gut Bescheid wissen, wegen der Symptome einer Unterzuckerung o.ä. 

Ansonsten würde mit das irgendwo runter gehen, wenn Menschen sich deswegen von mir abwenden.

Ich wünsche dir alles Gute und bleib stark.

Du solltes offen damit umgehen und auch dazu stehen.

Diabetes ist keine Krankheit für die man sich schämen muss, das haben viele Leute.

Es ist überhaupt nicht eklig, wenn du dich spritzen musst, das sind dumme Menschen und die solltest du ignorieren.

Deinen Freunden solltest du das sagen, dann wissen sie bescheid und rechtfertigen musst du dich überhaupt nicht.

Wenn Freunde sich deswegen von dir distanzieren, dann sind das die falschen Freunde.

Geh damit um wie früher den es vor anderen Verheimlichen ist immer doof und anstrengend.

Diabetes ist nicht wovor man sich schämen muss denn man sollte alles für Diabetes erkrankte machen das sie damit gut klar kommen.

Ich selbst habe Diabetes Typ 1 seit ich 14 bin und hatte immer mal wieder so etwas. Egal ob Arbeitkollegen, Freunde oder Famillie alle werden damit kein Problem haben. Doch das wichtigste ist das du damit auch keins hast. 

Hoffe könnte helfen 

LG Julius Krick 

Du solltest deinem näheren Umfeld schon deine Krankheit näherbringen. Erstens ist sie nicht dein Verschulden und zweitens nimmst du den Leuten die Angst davor. Es kann ja sein, dass du in ihrer Gegenwart unterzuckerst, dann sollten die wissen, was zu tun ist.

Was andere schwätzen, sollte Dich wenig kümmern. Diabetes 1 ist eine schlimme Krankheit und Du mußt Dich als erste Priorität sehen, nicht "andere". Ich weiß nicht, ob Du eine implantierte Insulinpumpe hast. Wenn Du wirklich 2x täglich Nadelinfusionen brauchst, ist irgendwann der ganze Körper ein Stacheligel und schmerzt von oben bis unten.

Daher empfehle ich Dir, streng nach low carb zu leben. Dann kannst Du das Stechen reduzieren, z.B. nur 1x am Tag oder 1x in zwei Tagen.

Weg mit allem Zuckerzeug, weg mit Getreide, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Kuchen.

Das ist doch kein Grund zum Schämen. Geh offen mit deiner Krankheit um, wüsste auch nicht, wieso andere Menschen das abstoßen könnte. Mir wäre das egal :)

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