Wie soll ich reagieren, wenn mein Hund knurrt und "frech" ist?

9 Antworten

Das ist ein völlig normales Verhalten und es ist absolut in Ordnung, daß du nicht auf die hörst, die nach einer Kastra schreien.

Die anderen Rüden sind Konkurrenten! Nicht aus unserer Sicht, aber sehr wohl aus der Sicht eines Jungspunds, der sich noch beweisen will.

Mit 2 Jahren kommt so was wie ein Rückfall in die Pubertät, nur etwas schlimmer, wie mir übrigens auch einige Besitzer von Hündinnen übereinstimmend berichtet haben.

Geh deinen Weg, lenk den Hund ab, überzeuge ihn, mit dir zu arbeiten. Wenn er darauf eingeht, hast du gewonnen. Dieses Imponiergehabe umzulenken ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Dazu sollte es auch übrigens Tipps von den Trainern geben.

Unser Kleiner ist gerade mal ein Jahr alt, daher bin ich gespannt, wie sich das in einem Jahr darstellen wird. Er entdeckt jetzt gerade das Melden für sich, wir sind auf der Hut, was die Ausprägungen betrifft.

Wie bei uns Menschen ist es eben so, das auch Hunde jemanden nicht mögen.
Allerdings ist es dann ratsam sich von den anderen Hund zu entfernen, immer wieder versuchen die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken.
Immer dann betont, nein sagen (Was auch immer du sagst wenn er was nicht machen soll)

Mein Hund versteht sich fast mit jeden, außer schäferhunde. Und dann mag er einen einzigen Hund hier aus der Gegend nicht. So ist das halt.
Meiner fängt aber nur an, wenn ein anderer Hund anfängt zu knurren oder was auch immer, Dann erst fängt meiner an.

Prinzipiell finde ich es total in Ordnung, wenn ein Hund nicht jeden anderen Hund "leiden" kann. Ist bei uns Menschen ja auch so. Wichtig ist aber, dass sich ein Verhalten nicht hochschaukelt und der Hund lernt, einem "unsympathischen" Hund entspannt zu begegnen. Das sollte man eigentlich in einer Hundeschule lernen.

Meine Hündin ist jetzt 3,5 Jahre alt. Bis sie ca. 2 Jahr alte war, hat sie sich auch mit fast allen Hunden verstanden. Jetzt wählt sie aus. Ich nehme sie bei fremden Hunden an die Leine, damit sie nicht drauf losbollern kann (obwohl sie nie was macht) und wenn sie an der Leine ist, ist sie auch komisch, wenn ein Hund zu aufdringlich wird.

Hunde müssen nichts unter sich klären, wieso auch? Wenn mein Hund den anderen doof findet, nehme ich meine an die Leine und gut. Ist sie an der Leine aggressiv, suche ich eine kompetente Hundeschule auf.

Ja, die Hormone verändern das Verhalten stark, damit muss man und Hund aber auch umgehen können. Eine Kastra käme für mich vorerst nicht in Frage. Klar, es gibt wirklich Hunde, die kastriert werden müssen, aber als "Erziehungsmaßnahme" eine Kastra zu nennen, finde ich echt fragwürdig.

Such dir eine bessere Hundeschule, die auf die Probleme deines Hundes eingeht. Ist er sehr sensibel/ängstlich? Ist es auf dich als Person bezogen? Etc., und dann kann man an dem Problem arbeiten.

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