Wie soll ich mit starker Libido umgehen?

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7 Antworten

Ich glaube dass deine libido normal ist, du sthattest nur vorher einfach keine Lust und hast das jetzt neu entdeckt! Zieh dich sexy an, geh aus und such dir den nächsten Mann!!

Oh man, du hast das Problem, dass deine Libido zu hoch ist und bei ist es genau andersherum...

Ich habe eine wunderschöne Freundin, mit augenscheinlich gesunder Libido und ich selbst habe einfach 0 Bock. Das schlimmste dabei ist, dass ich noch weiss wie schön Sex einmal war, aber einfach nichtmehr dahin komme.

Aber ich möchte daran arbeiten und habe dabei auch schon einiges versucht (hauptsächliche Tipps aus diesem Artikel: http://penis-vergroessern.com/libido-steigern/ ).

Fakt ist wohl, dass du gesund bist und ich es nicht bin. Aber ich gebe dir Hoffnung nicht auf ;)

LG Chris

Warum kaufst du dir nicht einen "Massagestab" oder andere Sexspiele,man braucht doch nicht immer einen Kerl dazu oder schau dir ruhig mal ein paar Pornos an, da vergeht bei mir jedenfalls die Lust danach. Aber irgendwann kommt sicher der nächste und wenn man wirklich offen redet was beim Sex so Spass macht ist es mit dem nächsten Mann sicher genauso schön. Und ich wünsche dir diesmal den richtigen der dich wirklich liebt.

kanne86 21.01.2012, 21:24

ich habe einen Vib*ator den ich im Moment auch eifrig nutze ;-). Mein Problem ist vielmehr ein anderes. Ich hatte bisher erst eine Beziehung (bin 25), diese ging 4 Jahre lang und ich war sehr unglücklich. Der Sex war nicht gut, ich hatte sogar Schmerzen und eigentlich nie wirklich etwas empfunden. Danach wollte ich erstmal von Männern nichts wissen und hab mich auf mein Studium und meinen Job konzentriert. Völlig unerwartet habe ich dann diesen Mann kennen gelernt. Dieses Mal war alles anders, ok ich war auch ein paar Jahre älter als damals. Was ich vermisse ist Leidenschaft, die Interaktion mit einem Mann, sein Geruch, sein Stöhnen...... Das ist das was mir fehlt :-((((((

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answer777 22.01.2012, 09:04

Reden hilft? Nein, ein Mann muß auch eine Veranlagung dazu mitbringen. Der eine streichelt Dich fast bis zum Höhepunkt, für den anderen ist es das monotone hin und her bewegen der Hand auf Deinem Arm... - Der Mann muß schon Gefühl und Einfühlungsvermögen haben (ist meine Meinung)

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cybaer 25.01.2012, 14:54
@answer777

Und wenn er das nicht hat, dann muss Frau es ihm sagen (freundlich halt, spielerisch neugierig, anregend im Tonfall, nicht "vorwurfsvoll").

Guten Sex kann man lernen.

Nur wer nicht lernen will, dem ist nicht zu helfen ...

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Deine Frage und auch Dein weiterer Kommentar zeigen Dein "Problem" gut und deutlich auf. Was zusätzlich zu Deiner Frage/Situation als Problem im Raum steht, ist, daß Du jetzt in einer 1 zu 1 - Situation bist. D.h. Du ziehst nun Rückschlüsse aus der Tatsache: 2 Männer, einer "schlecht", einer "gut".

Ein Rückschluß kann sein: der "schlechte" war eine Ausnahme. Es kann aber genauso sein, daß der "gute" eine Ausnahme war. Aus meiner Erfahrung mit 40 Lebensjahren und auch aus den Gesprächen mit Freundinnen und Bekannten ergibt sich leider das Bild, daß die meisten "schlecht" sind. Woher soll man(n) es auch lernen? Viele denken nur an sich und meinen, was sie tun, muß wohl auch per se für die Frau schön sein ...

Aber ich merke, daß das etwas an Deiner Frage vorbei zu gehen beginnt.

Was kannst Du machen, um die Libido einzudämmen? Meine Meinung ist: Warum solltest Du sie eindämmen? Ich meine, dämme sie nicht ein! Warum? Wie hier schon geschrieben wurde, kann eine Frau eine hohe Libido durch die Einnahme von männlichen Hormonen senken. Frauen, die von Hause aus zu viele männliche Hormone in sich tragen, haben knabenhafte Figuren bei teils großen Brüsten mit geringer Erregbarkeit und eine extrem geringe Libido, auch oft Schmerzen beim Sex und verlieren somit erst recht weiter die Lust. Eine Spirale, die häufig zu frustrierten Mauerblümchen führt. Dabei müßten diese Frauen lediglich eine Hormontherapie beginnen. Umgekehrt sind die Frauen, je weniger männliche Hormone sie in sich haben, umso mehr mit triebhafter Libido ausgestattet. Körperlich sind diese Frauen meist am gebährfreudigen Becken, also salopp gesagt, dem breiteren Hintern, ausgestattet und haben eher einen sehr kleinen, dafür umso empfindlicheren (erregbaren) Busen. Dies sind die Extremtypen, d.h. einmal sehr wenig und einmal sehr viel männliche Hormone. Der Rest ist wie immer "dazwischen" gelagert.

Bei Männern läuft es analog mit weiblichen Hormonen: je mehr weibliche Hormone er hat, desto weniger Libido, je weniger desto "gieriger". Die Männer mit der niedrigen Libido sind die, die mit 40 noch alle Haare auf dem Kopf haben, die feurigen Liebhaber sind die mit der Leere auf dem Kopf. Manche Frau, die das beherzigt, kann sich einiges an Büchern zu dem Thema sparen - ja, es ist so einfach.

Such Dir also als potentiellen Partner lieber einen, bei dem die Haare schon beginnen, licht zu werden, der bringt Licht in Euer Schlafzimmer ;-)

Jetzt kommen wir zu dem Problem, das Du in Zukunft haben wirst: die "guten" Liebhaber sind meist auch die, die zu Affairen neigen. Die "schlechten" sind gerne die Treuen. Wobei man das nicht pauschalisieren kann. Aber 40 Jahre Lebenserfahrung und viele intensive Gespräche mit anderen bestärken mich in dieser "Tendenz".

Das Problem könnte bei Dir also werden: wie findest Du einen "guten", der nicht vergeben ist und der Dir trotzdem die Treue hält?

In keinster Weise würde ich Dir raten, die Libido zu reduzieren. Du hast das Glück, daß Du nun einen Vergleich ziehen kannst und "wissend" geworden bist. Du weißt jetzt, es gibt nicht nur "schlecht", sondern auch "gut". Du mußt nur den Guten finden.

Bleib jetzt also bitte selbstbewußt, erforsche Deine Libido und wenn der nächste Partner "schlecht" ist, dann ertrage es nicht wieder 4 Jahre lang, sondern stehe zu Dir und Deinen Wünschen und suche weiter. Leider kann man gut und schlecht nur durch Ausprobieren erfahren. Es bleibt spannend und einfach wird es nicht, das sagen Dir 15 Jahre mehr Erfahrung, denn mit 25 sah die Welt bei mir ähnlich aus, nur umgekehrt, denn ich bin ein Mann. Damals mit 25 hatte ich exakt die SELBEN Lebenserfahrungen wie Du, nur als Mann:

Ich war/bin mit großer Libido ausgestattet und meine erste Beziehung war eher desinteressiert am Sex und war trotz Feinfühligkeit kaum zum erotischen Hochgenuß zu bringen. Auch bei mir war es die zweite, die mir zeigte, das meine erste Freundin kein Maßstab für "normal" war, sondern daß es eben auch andere Typen gibt. Danach bleib es spannend, nun wußte ich, beides ist möglich und fortan wußte ich, was ich akzeptieren konnte und was nicht. Die intensivste Erfahrung war für mich, daß es bei Frauen so ist wie bei Männern: die "guten" neigten zu Untreue und genossen überall in vollen Zügen, während die "schlechten" zwar keine Lust auf Sex hatten, aber dafür (oder gerade deswegen) gerne treu blieben.

Es ist mir jetzt egal, ob und wie viele mir jetzt widersprechen, aber ich hatte bei Dir das Gefühl, daß ich Dir das alles schreiben sollte. Und die, die widersprechen, sollten ERFAHRUNG besitzen. Es ist mir klar, daß Männlein u Weiblein mit wenig Erfahrung hier gerne widersprechen, weil sie das nicht glauben. Tja, dann ist das wohl so. Und wer viel Erfahrung hat, der muß mit beiden "Grenztypen" Erfahrung haben. Denn die meisten bleiben ja einem Typ treu, was sie letztlich in ihren Erlebnissen bekräftigt.

Du hast mit 2 Partnern beide Typen erlebt - wie ich damals mit 25 auch. Nun weißt Du was möglich ist und was Du willst - finde es!

flunra39 22.01.2012, 12:19

answere 777, erstaunlich und beneidenswert, wie sich Dir die Welt (zumindest hinsichtlich Sex) sortiert. Die Gefahr aber, in die Du gerätst: Vorurteile produzieren. Hilft das Allen oder nur Dir ?

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Ich kann answer777 nur voll und ganz zustimmen.

Was seine Erfahrungen angeht, was seine Bewertungen angeht, was seine Empfehlungen angeht!

Ich habe früh in meinem Leben (aus Interesse) gelernt, wie man Frauen liebevoll und erregend behandelt - und meine Partnerinnen haben mich bestätigt, es mir gesagt und gezeigt. Gestandene Frauen, die zu mir sagten, sie könnten nicht mit mir Auto fahren, weil sie meine Hände auf dem Lenkrad sehen, und dabei nur daran denken könnten, was ich mit diesen Händen bei ihnen mache. Oder die sagten, sie würden spüren, wenn ich das Haus betreten würde, und sie sofort feucht würden, und das sie noch bei keinem anderen Mann auch nur im Ansatz zuvor erlebt haben. Oder denen ich zufällig wieder begegne, und die mir sagen, dass sie selbst nach vielen Jahren immer noch daran denken müssen, was ich damals mit ihnen gemacht habe.

Und ich kann, ebenso wie answer777, mit vielen meiner Geschlechtsgenossen leider nur sehr hart ins Gericht gehen (nicht, dass es bei Frauen wesentlich besser wäre, aber damit kann ich leben, weil es mich eh erregt, Frauen zu erregen, und ich auf der anderen Seite aber mitfühle, wenn Frauen schlechte Liebhaber hatten).

Ich schiebe das auf eine grundlegende Sexualfeindlichkeit, die tief in unserer "jüdisch-christlichen" Tradition verwurzelt ist. Die deswegen, selbst heute noch, in zu großen Teilen unsere Lebensrealität immer noch durchdringt (Erziehung, Medien, etc.).

Einerseits ist es IMHO in den letzten Jahren generell besser geworden (lockerere Einstellung zur Sexualität, mehr Wissen, mehr Gleichberechtigung, etc.). Andererseits ist durch Zuwanderung aus eher sexualrestriktiven Traditionen (Zuwanderung aus ost- und südosteuropäischen "Machokulturen", bzw. dem eher sexual- bis frauenfeindlichem Islam) auch vieles wieder schlechter geworden.

Ich kann nur jedem und jeder raten, sich seiner/ihrer Sexualität und der Möglichkeiten, die darin stecken bewusst zu werden. Und wer für den Partner einen "besseren" Sex macht, der hat ihn auch selber.

Und wenn man an einen Partner gerät, der noch nicht so weit ist: aktiv mit gutem Bespiel voran gehen, und auch selbst die Initiative zu ergreifen. Lesen, üben, und mit dem Partner reden. Mit ihm probieren. Dinge tun, die man eigentlich schon in der Pubertät hätte erforschen sollen.

Ich bin unendlich traurig, dass anscheinend viel zu viele Menschen nie diese unglaubliche Intensität der Sexualität genießen durften. Aber man soll ja niemals nie sagen! ;-)

Rudigems 25.01.2012, 15:12

Wie ist das mit der Frauenbewegung? Hatte die auch Eifluss auf das Sexleben von heute?

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cybaer 25.01.2012, 17:02
@Rudigems

Ja, klar.

Vor der sexuellen Revolution hatten "anständige" Frauen ja überhaupt keine eigene sexuelle Lust zu haben. Mit der SR kam dann das Bewusstsein, dass auch Frauen eine eigene Sexualität haben (und nicht nur zum Kinder kriegen da sind). Und mit der Frauenbewegung kam dann auch das Bewusstsein bei den Frauen, dieses Recht auf eine eigene Sexualität selbstbewusst einzufordern.

Dass heute auch mal eine Frau den ersten Schritt machen kann, dass sie den Partner verlassen kann (z.B. wenn sie mit dem Sexualleben unzufrieden ist), ja, dass sie, genau wie bislang nur ein Mann, auch mal eine "schnelle Nummer" bzw. "One-Night-Stand" ohne Reue haben kann, nur weil ihr danach ist, das sind Errungenschaften der Frauenbewegung.

Allerdings: Teilweise sind die "Hardcore-Feministinnen" auch wieder arg sexualfeindlich. Was in der Emma mitunter so über Sexualität zu lesen ist (und ich lese Emma regelmäßig - ist ein gutes Real-Satiremagazin ^^), das ist für mich purer, weiblicher "Machismo". Aber Alice Schwarzer & Co. liegen da nicht nur mit Sexualwissenschaftlern über Kreuz (immer schön zu merken, wenn sie mal einen interviewen), sondern auch mit ihren jüngeren Kolleginnen z.B. von der Missy.

Wenn ich (nicht von Alice selber, aber immerhin in der Emma) lese, dass Mädchen doch bitte keinen Oralsex bei Jungen machen sollen (also: Fellatio), weil es sie, O-Ton, "erniedrigt", dann muss ich an den südländischen Macho denken, für den es traditionell auch erniedrigend ist, wenn die Frau beim Sex oben ist und die Kontrolle hat, oder er die Frau oral befriedigen soll. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Und wenn man bedenkt, dass die Feministinnen ja für die Gleichberechtigung angetreten sind, um dieses dumme, aus Perspektive der sexuellen Erfüllung ja auch noch kontraproduktive Verhalten der "Machos" zu korrigieren, ist das doch ein ziemliches Armutszeugnis ...

Aber "Hardcore-Feministinnen" sind ja erfreulicherweise auch die Ausnahme. Generell kann man sagen, dass die jungen Frauen von heute weitaus entspannter und selbstbewusster mit ihrer Sexualität umgehen, als das in meiner Jugend noch der Fall war (ich kann mich z.B. an keine Freundin auf dem Gymnasium erinnern, die von sich sagte: "Klar masturbiere ich, und ich masturbiere gerne." Vollkommen undenkbar. Selbst wenn sie masturbiert hat. Selbst wenn sie vor mir masturbiert hat.)

Bei den ganz jungen Mädchen und Jungen hingegen besteht IMHO durchhaus wieder Anlass zur Sorge! Viele Jungen haben einen Migrationshintergrund aus eher frauenfeindlichen Machokulturen (man denke nur an die türkischen Jungen, die von der Mutter abgöttisch verwöhnt viel mehr Freiheiten haben, als die Töchter - aber auch russische Aussiedler sind eher machohaft- und dass ggf. gepaart mit einem geringeren Selbstwertgefühl, wenn sie die deutsche Sprache und Kultur nicht in dem Maße gewohnt sind, wie die "Ureinwohner"). Unsereiner hat sich beispielsweise während der Pubertät auch mit dem gleichen Geschlecht ausgetobt - es galt, dass die meisten Pubertierenden auch mit dem eigenen Geschlecht sexuelle Erfahrung gesammelt haben. Das war kein Indiz für "Homosexualität", sondern Ausdruck einer normalen Entwicklung. Heute sind schwulenfeindliche Sprüche leider wieder verbreitet auf den Schulhöfen ("dumme kleine Machos" halt).

Und bei den Mädchen gibt es den Trend, entweder alles in rosa zu tunken (Prinzessin hier, Beauty-Königin dort), oder sein Selbstwertgefühl direkt aus der sexuellen Verfügbarkeit für Jungs zu beziehen, wie man es in einschlägigen MTV-Videos der Dumm-Rapper mit ihren frauenfeindlichen Texten ständig sehen kann.

Da kann man sich schon Sorgen machen ...

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Komisch was hier es hier beiträge rasselt,hierüber ist scheinbar mehr wissen vorhanden,als über den normalen alltag!

geh mal zur tantramassage die hilft dir sicher weiter und länger anhaltend und du bekommst keine probleme

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