Wie soll ich mit meiner Lebenssituation umgehen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hi lokiii Deine Situation tut mir sehr leid .ich bin mutter eines autistisches Kindes und kann irgenwie verstehen warum es in deinem leben soviele UPS und downs sind. Mein sohn ist 6 Jahre alt und leidet an den frühkindlichen autismus er kann weder sprechen noch verstehen .ich sehe seine Zukunft auch nicht sehr toll aber das leben geht weiter. Für dich habe ich folgenden vorschlag. Gehe zu einem Therapie Zentrum und lass dich beraten .du hast viele Anlaufstellen als adhs Patient.meik sohn bekommt auch Therapien und irgendwie hilft es auch wenn es nur kleine Schritte sind. Dein Beitrag hat mich sehr sehr traurig gemacht weil ich meinen sohn darin gefunden habe ( teilweise). Du kannst zumindest ausdrücken wie dein leben läuft .ich weiß nicht mal ob er es können Wird. Such dir Hilfe in Therapie Zentren und du hast doch bestimmt Familie.die könnten dir auch helfen. Viel Glück .und kopf hoch wenn du Schon soviel geschafft hast wirst du auch den Rest schaffen....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Teil 2:

Generell bin ich vom Gemüt her Melancholiker und sehr
sensibel. Bis vor kurzer Zeit war ich unglücklich verliebt, was mich sehr
mitnahm. Gepaart mit dem üblichen Gefühl von Einsamkeit entwickelte ich
Depressionen. In der Schule muss ich manchmal über Stunden meine Tränen
unterdrücken, bis ich alleine sein kann um mich auszuweinen. Manchmal gehe ich
auch während dem Unterricht auf das Klo um zu weinen. Während dieser
Depressiven Zeit (die noch immer andauert) habe ich oft das Gefühl das Leben
mache keinen Sinn, und ich sei nutzlos. Bei Gedanken an meine Zukunft sehe ich
nur schwarz.

Oft denke ich auch mein Leben zieht bei mir vorbei und ich verpasse es. Da
kommt mir oft der Gedanken, das jeder ein erfülltes Leben hat, außer ich. Nachdem
ich mich ausgeweint habe geht es mir aber meist ziemlich gut. Das ist sehr
seltsam, nicht wahr?

Das klingt jetzt wahrscheinlich so als ob mein Leben total
unspannend währe, ist es aber nicht immer. Ich gehe schon manchmal mit Freunden
etwas unternehmen und mache seit letzter Zeit auch wieder Sport (Kraftsport,
Jogging). Unter Freunden und während ich Sport betreibe fühle ich mich sehr
gut.

Schulisch bin ich seit neuerem sehr schlecht unterwegs. Aufs
Lernen kann mich nicht  mehr konzentrieren
und bekomme nichts mehr in meinen Kopf. Das zieht nochmal extra tief nach
unten.

Wichtige Termine(Schulprüfungen, Führerscheinprüfungen)
verschiebe ich dauernd, anstatt sie einfach zu machen. Manchmal bin ich sehr
impulsiv und will alles auf einmal machen. Dann rase  ich zum Beispiel mit dem Auto meiner Mutter.

 Zu anderen Zeiten bin ich aber wieder
sehr unmotiviert und will nichts außer im Bett zu liegen, am Computer zu sein
und zu Fernsehen.

Gibt es hier Anzeichen für andere psychische Krankheiten
außer ADHS, oder bilde ich mir das alles nur ein?

Gibt es Strategien mich dauerhaft fürs Leben zu motivieren?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Lookiii 24.01.2016, 00:47

??




0

Krass, das hätte genau von mir kommen können..ich hatte/habe lange genau die gleichen Probleme gehabt. Es ist mittlerweile schon viel besser, vor allem seit ich einen Freund habe, der sehr viel Geduld mit mir hat.

Ich versuche dir einfach mal zu sagen, was mir so geholfen hat:

Um mich mehr zu motivieren und besser zu konzentrieren habe ich mir eine starke Routine angeeignet. Ich habe angefangen ein Heft zu gestalten für To-Do Listen, ich nehme mir jeden Tag eine Viertelstunde Abends, um meinen nächsten Tag zu Planen und schreibe das alles auf. Das hilft mir nicht aus den Augen zu verlieren, was ich machen will. Um Spaß daran zu haben gestalte ich das alles schön so mit Farben und Aufklebern.

Ich studiere seit einiger Zeit und das war für mich ein guter Neuanfang, ich habe mir einfach vorgenommen dahinzugehen, um zu lernen und nicht, um mit Leuten rumzuhängen. Das hat mir meine soziale Angst etwas genommen und mir geholfen mir nicht mehr so viele Sorgen zu machen, wie andere mich finden, oder ob ich vielleicht ein Außenseite sein könnte. Ich habe mittlerweile einfach akzeptiert, dass ich eher so der Einzelgänger bin, meine Freizeit verbringe ich gerne alleine und das ist okay so, in der Uni sind trotzdem alle nett zu mir.

Wenn ich meinen A**** mal wieder nicht hochkriege, mache ich einmal alle Fenster auf und trinke ein großes Glas Wasser, um mich geistig "aufzuwecken" und mache dann etwas Haushalt, um meinen Kreislauf in Schwung zu halten, danach fühle ich mich meistens viel besser.

Ich versuche generell immer alles aufzuschreiben, was ich so erreichen will oder was mich stört etc, denn wenn ich es visualisiert habe, werde ich davon nicht so schnell abgelenkt. Manchmal gucke ich auf tumblr nach motivierenden fotos von anderer Leute Schreibtische oder Lernmaterialien, klingt komisch, aber mir hilft das sehr.

Ich hoffe das hat dir zu mindest etwas geholfen (:

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi, mir gehts ähnlich. Klingt dumm aber mir hilft es ab und zu auf Home parties zu gehen, bisschen zu trinken, mit neuen Leuten zu reden etc. Man hat zwar mal den Eindruck, aber die andern Leute sind auch nicht so entspannt wie sie tun. Und es gibt garantiert ne Menge Leute (sicher auch weibliche ;))die dich gern kennenlernen würden, du musst es nur versuchen. Mit deinem Aussehen sollten die Leute dem nicht abgeneigt sein. Ist doch außerdem cool, dass du einiges bereits gemacht hast (ich rede von TT und Taekwondo etc). Du brauchst nicht viele Freunde, nur gute Freunde. Mit der Aufmerksamkeitsstörung kann man nicht viel machen, da hilft nur, es immer weiter zu versuchen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich fühle mich wie du. Ich bin auch sehr introvertiert und habe kaum Kontakte. Das Leben ist schwer zu meistern aber zu sagen das man Störungen hat macht mich echt wütend. man past nicht in die Gesellschaft. Na und.Piiep drauf :D. Außerdem mag ich weder Fußball noch ps4 oder Xbox oder der ganze andere kramm. Ich verstehe einfach nicht wie menschen so naiv sein können und nicht verstehen wie die Zeit an einem vorbei saust. Leute wie du und ich erkennen es aber und versuchen es zu ändern. Ich wollte damit nur sagen das du nicht alleine so denkst. Ich konnte mich gut mit deinem Text Personifizieren und ich freue mich auch zu sehen das es noch andere Leute gibt die genauso denken wie ich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?