Wie soll ich mit meinem Bruder umgehen, der kurz vor der Räumungsklage steht?

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5 Antworten

Ich glaube, ich würde ihm helfen.

Jedenfalls vorübergehend würde ich ihn bei mir wohnen lassen.

Für ihn ist ein Job wichtig. Vor allem sollte er auch ein Insolvenzverfahren machen. Damit würde er von seinen Schulden wieder los kommen. Ich würde ihn ermuntern, das anzupacken und notfalls mit ihm zur Schuldenberatung. Wenn er die Schulden weg hat,  wird er nicht mehr so viel Stress haben und sein Leben wieder in den Griff bekommen.

Dass er seinen  Pflichtteil eingefordert hat, etc. würde ich ihm nicht nachtragen. Offenbar war er damals ja bereits in Schwierigkeiten und brauchte das Geld. Zumal er auch mit dem Pflichtteil nur die Hälfte seines Erbes bekam. Ich denke, man sollte im Leben alte Geschichten ruhen lassen und nach vorne schauen.

Aber: Eines erscheint mir wichtig: Die Hilfe sollte kein Dauerzustand werden. Das Wohnen nur vorübergehend. Etc.

Das ist meine Meinung. Aber letztlich muss man das als Betroffener selber entscheiden.


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Kommentar von mondeofahrer
27.07.2016, 22:54

Ich danke Ihnen.

Die Sache mit dem Pflichtteil habe ich Jürgen verziehen. Es war nur traurig, dass er in der Zeit damit ankam in der sowieso alles schief ging und ich durch Vaters Tod schwere Depressionen erlitt.

In meinem Gästezimmer würde ich Jürgen wohnen lassen. Das auch kostenlos, solange er sein Essen usw. bezahlt. Ich wäre auch bereit ihm einen Job zu besorgen und ihm sobald er Geld hat, auch eine kleine Wohnung zu organisieren (die er dann selbst zu zahlen hat).

Danke für den Hinweis auf die Schuldnerberatung. Wo findet man diese?

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Lass es, es gibt nur Ärger. Auf keinen Fall bei Dir einziehen lassen. Gib ihm höchstens etwas Geld und sag aber, das sei das einzige und letzte Mal

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Kommentar von mondeofahrer
27.07.2016, 22:43

Vielen Dank für Ihre Sichtweise.

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Wenn ich so lese, wie du auf die Beiträge hier reagiert scheinst du ja recht stark daran interessiert zu sein ihn bei dir wohnen zu lassen. Für den Übergang halte ich das auch für eine sehr gute Lösung, da er es sonst nur unnötig schwerer hat die Lasten aus Schulden, Arbeitslosigkeit und Wohnungssuche zu über stehen.

Dir muss dabei aber bewusst sein, dass das auch mit zusätzlichen lasten für dich verbunden ist, und Jürgen wohl eher wenig Lust hat dir beim verarbeiten des bisherigen Verhältnisses irgendwie zu helfen. Vermutlich wird er eher einen Neuanfang wollen, dir also keine Antworten schuldig sein. Wenn du glaubst das du vergessen kannst und die Zeit und Kraft hast ihn durch diese schwere Zeit zu begleiten würde ich ihn einziehen lassen (Rechtlich abgesichert natürlich).

Hast du aber bedenken dabei würde ich vielleicht eher eine Wohnung in der Nähe suchen und ihm die ersten Mieten vorstrecken. So ist er nah genug, dass du ihm helfen kannst, aber nicht so nah, dass du ihn permanent um dich hast.

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Wenn du die Emotion heraus lässt, sagt dir dein Verstand klar, es nicht zu machen. Auf Grund von Emotionen trifft man falsche Entscheidungen.

Lasse ihn nicht bei dir einziehen, das wird nicht gutgehen. Grenze dich klar ab, sonst wirst ihn nicht los.

Gibt ihm eine Anschlussfinanzierung und das nur ein einziges Mal. Sage ihm das auch so und mache es auch schriftlich

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Kommentar von mondeofahrer
27.07.2016, 22:55

Vielen Dank für Ihre Sichtweise.

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Hallo, das ist eine schwierige Situation. Ich würde ihm ggf. wenn es machbar ist, ein Zimmer mit Bad und Kost gegen Bezahlung für den Übergang zur Verfügung stellen. Eine Arbeit ihm besorgen. Wenn er wieder Fuß gefasst hat, ihm das Wohnrecht im Haus kündigen. Dies alles in einem Vertrag festhalten.

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Kommentar von mondeofahrer
27.07.2016, 22:52

Ich danke Ihnen.

Eine solche Variante habe ich mir schon überlegt, das schwebt mir vor und damit könnte ich durchaus leben. 

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