Wie soll ich mit der Bisexualität umgehn bzw. wie soll ich das meiner Familie "beibringen"?

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3 Antworten

Hallo, du machst dir einfach viel zu viel Gedanke, was aber normal ist. Warum muss das deine Familie unbedingt wissen? Müssen die doch nicht, und man muss es nicht eindeuten lass die doch ruhig schlafen...Das was du eben Fragst und Beschreibst, wird sich mit der Zeit von alleine Regeln, glaub mir noch siehst du es alles nicht, aber es wird sich alles ergeben...lass laufen...mach dir kein Kopf...warte ab...

Anscheinend hat deine Mutter eine relativ konservative Einstellung... trotz allem... denke ich, dass es besser ist früher oder später die Wahrheit zu sagen ;) Ich hatte mal endlos viel Stress mit einer extrem konservativen Familie die Lesben überhaupt nicht ausstehen können... :D Aber das ist halb so schlimm wie es sich anhört ;) hat im Endeffekt mehr gebracht es anzusprechen. Also... nimm den Mut zusammen :) Muss ja nicht in den nächsten Tagen passieren... Aber gehen wir davon aus, du hast eine Freundin und sie fragen dich... dann sag besser die Wahrheit.. und am besten du fängst das Gespräch anders an.. und zwaaaar: Mama/Papa es ist doch immer besser die Wahrheit zu sagen oder? Und wenn ich euch etwas sage dann seid ihr ja auch nicht so sauer, weil ich ja die Wahrheit sage und euch nicht anlüge oder? Und dann lässt du es raus ;)

Viola196 04.12.2013, 22:23

Spätestens wenn ich eine Freundin hab sollteich sagen das ich bi bin^^

Aber momentan bin ich so einzelgängerisch unterwegs das ich nicht mal eine/n Freund/in hab! :/

Aber das kann sicha ja noch ändern! :D

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Wie alt bist Du denn?

Viola196 04.12.2013, 20:49

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Jurius 04.12.2013, 20:57
@Viola196

O.K., dann (in dem Alter) würde ich das sowiso noch als "Findung der sexuellen Identität" ansehen. Du wirst Dich -wahrscheinlich- später mehr auf 1 Geschlecht festlegen. Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Vor allem ist es erst einmal ganz allein Deine Sache und nichts was Du Deiner Familie "beibringen" mußt. Meine persönliche Meinung zu dem Thema (auch aufgrund von Erfahrungen, ich selbst bin ein Mann und hetero, habe aber mehrere lesbische und bi-sexuelle Frauen in meinem Freundeskreis) ist ohnehin, dass jeder Mensch von Natur aus bisexuell ist. Der eine mehr, der andere weniger. Eine Frau fühlt sich z.B. (um es mal blöd in Zahlen auszudrücken) zu 80% zu Männern hingezogen und zu 20% zu Frauen. Und dann ist es normalerweise die "Umwelt" und die "Erziehung" usw. die versucht, die "unnormalen" 20% "abzustellen", so dass man sich nur noch auf 1 Geschlecht fixiert. Würde man der Natur ihren Lauf lassen und nicht "moralisch und erziehend" eingreifen, würden wahrscheinlich sehr, sehr viel mehr Menschen bisexuell leben und nichts dabei finden. Dir kann ich nur den Tip geben: Lass der Zeit Ihren Lauf und Dich nicht von außen beeinflussen. Es wird so kommen, wie es kommen soll ... und so ist es dann auch gut.

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Viola196 04.12.2013, 21:09
@Jurius

Ganz tolle antwort vor allem der letzte satz nur würde ich es nicht mehr als "Findung der sexuellen Identität" ansehen. sondern eher das ich wirklich bi bin. (so wie du gesagt hast zu +/- 80% hetero und zu 20% homo) ich hab relativ früh relativ schlechte erfahrungen mit Jungs und auch schon Männern gemacht und bin mir da zimlich unsicher.

Aber: ´´Es wird so kommen, wie es kommen soll ... und so ist es dann auch gut.,,

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