Wie soll ich mit der bipolaren Störung meiner Mutter umgehen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Das was du gerade durchmachen musst ist echt schwierig, ich kenne das. Meine Mutter hat auch eine bipolare Störung, mit 6 Jahren fiel mir das zum ersten mal auf. Meine Mutter war plötzlich so oft müde, sagte sie müsse sich für eine halbe Stunde hinlegen, verschlief den ganzen Tag und wachte erst Abends wieder auf um sich mit Wein zuzuschütten. Dann war sie wieder voll oben auf, versuchte die Obermutti zu sein, meine Freunde beneideten mich um ihre herzliche und offene Art. Kurz darauf verlies die jedoch die Familie, um mir dann das Leben zur Hölle zu machen. Ich lebte mit meinem Vater zusammen, dieser wiederrum war sadistisch veranlagt...Meine Mutter besuchte uns immer wieder, ging mit meinem Vater immer wieder zusammen und auseinander, die Trennungen wurden dabei immer schlimmer (Polizei, Gewalt, Frauenhaus..meine Mutter hat wohl noch eine abhängige Persönlichkeitsstörung) als ich 15 wurde, wurde dann mein Vater schwer krank und ich MUSSTE die Pflege- und Sterbebegleitung von ihm zu Hause alleine übernehmen. Trotz des kommenden MDK der schauen wollte ob er schon eine Pflegestufe benötigt und ihn noch als zu fit einstufte, dabei kackte er schon jeden Tag drei mal ins Bett, könnte sich nicht mehr allein waschen oder anziehen oder essen, ich musste nachts aufstehen und ihm Morphium aufgrund der Schmerzen geben, ihn umbetten, massieren usw... Alles neben der Schule bzw. den Abitur. Als ich 18 wurde war er dann verstorben, mittlerweile bin ich selbst in Therapie und das noch über Jahre hinweg. Meine damaligen Lehrer/innen haben mir nur bedingt geholfen, ich hatte aber glücklicherweise einen Pädagogiklehrer der sich für mich stark machte und mich in eine betreute Jugendwohngruppe vermitteln wollte, ich lehnte das Angebot ab, da es die Endphase der Erkrankung bei meinem Vater war und auch meine Abiabschlussprüfungen. ich hatte das Gefühl hin und hergerissen zu sein zwischen dem ganzen, auf der einen Seite für denjenigen da sein zu wollen und Angst/Schuldgefühle zu haben, vielleicht könnte derjenige sich etwas antun oder ähnliches. Auf der anderen Seite frei sein zu wollen, zu wollen das das alles aufhört und nur ein makaberer Scherz ist. Er hatte sich auch versucht bei uns in der Garage zu erhängen, er wurde nämlich während seiner Erkrankung auch schwer depressiv, konnte nie Glauben das er schon so früh gehen muss usw.

Im Endeffekt habe ich ein schlechtes Abi gemacht, kann demenstsprechend nun nicht studieren was ich will und hänge irgendwo zwischen Therapie und einer mehr oder weniger tollen Ausbildung rum. Ich kenne es wie es ist sich nicht wie ein Teenie fühlen zu können sondern schon sooo alt, die Seele mit Problemen überlastet, immer am schauen wie man den Tag überlebt und in einem Zwiespalt zu sein, zu viel Verantwortung zu tragen...

Deine Mutter MUSS begreifen wie belastend das für euch ist und nur ein therapeutischer Rahmen euch helfen kann. Wenn du die Möglichkeit hast zu gehen (sei es zur Verwandtschaft Onkel/Tanten usw) DANN GEH!! Heute würde ich's nämlich anders machen, da Menschen mit solchen schwerwiegenden psychischen Problemen oft erst Hilfe annehmen wenn sie merken das sie Unterstützung um sich herum verlieren und ihr Verhalten eine Konsequenz hat! Ich habe heute wieder Kontakt zu meiner Mutter, sie ist oft sprunghaft in ihrem Verhalten und ihren Ansichten, wie damals in der Beziehung zu meinem Vater, macht jedoch eine Therapie. Manchmal droht sie die Therapie abzubrechen, dann vermeide ich erstmal den Kontakt zu ihr. Schuldgefühle lasse ich mir nicht mehr einreden wenn dann wieder so Worthülsen von ihr kommen wie: ,,du machst mein Leben kaputt", ,,ich bring mich um und du allein trägst dafür die Schuld", ,,wenn du nicht geboren worden wärest dann wäre ich nicht so krank" usw. Fakt ist das dies eine Form der emotionalen Erpressung ist die dann jemand versucht einem einzureden damit. Soweit ich weiß sind Zwangseinweisungen immer erst dann möglich wenn Patienten sich wirklich versucht haben sich umzubringen, sonst wäre das eine Möglichkeit gewesen. Ansonsten kann ich dir auch empfehlen deinen Hausarzt aufzusuchen wenn du einen hast und deine Notlage erklären, oft haben die Nummern von Psychotherapeuten, ansonsten gibt es in jeder Stadt (Gesundheitsämtern) Sozialpsychatrische Dienste die einen beraten können. Es gibt auch Selbsthilfenetzwerke in vielen Städten, hier in Bremen bieten die Selbsthilfegruppen an gerade auch zum Thema bipolare Störung, Borderline usw. Vielleicht ist das nochmal die Möglichkeit deiner Mutter zu vermitteln was ihre Krankheit mit der Familie machen kann, wie wichtig auch ihre Tabletten sind usw. Vielleicht hilft ihr da das reden über die Krankheit mit Gleichgesinnten. Wenn das alles nichts hilft dann entschwinde aus dieser Umgebung, suche dir Hilfe und Fang dein eigenes Leben an damit dir selbst ein länger Leidensweg durch andere erspart wird.

Ich wünsche dir alles erdenklich gute, falls du fragen hast kannst du mir hier gerne privat schreiben.

WOW. Danke für diese unheimlich gute Antwort

es tut mir Leid, dass du den selben Mist durchmachen musstest. Wie bei dir ist meine Mutter gerade wieder auf den Trichter gekommen, mit einer meiner Schwestern abzuhauen. Ich kann leider nicht einfach so weg, da ich sonst niemand habe. Tja und wenn sie weg ist, hab ich zwar noch meinen Vater, der kaum zu Hause ist, und meine andere 4 jährige Schwester, die ich versuche möglichst normal aufzuziehen. Wo soll sie denn hin? Ich lasse sie garantiert nicht mit meiner Mutter mitgehen. Aber auch sie hat schon begriffen, dass mit ihrer Mama was nicht in Ordnung ist. Für mich persönlich habe ich festgelegt, mich an den Jugendpsychologen zu wenden. Ich möchte endlich jmd der mir glaubt.

Nimmt deine Mutter eigentlich Lithium? Weil meine Mutter eben nur ihre Depression wegbekommen will, und ihre Manie als gut empfindet. Kennst du das? LG

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@Brotboxxxx

Hallo,

meine Mutter hatte auch Lithium genommen aber nur sehr kurz, da sie sich durch eine Überdosierung selbst vergiftet hatte.

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Hallo!

Als erstes möchte ich sagen: es war ganz sicher nicht falsch, daß Du Dich an eine Lehrerin gewandt hast! Sondern im Gegenteil vollkommen richtig!

Mit einer solchen Problematik umzugehen, ist natürlich äußerst schwierig. Was ich Dir aber raten würde, ist, daß Du nicht versuchst (auch wenn es schwerfallen mag), die Verantwortung für Deine Mutter zu übernehmen. Denn zum einen würde Dich das enorm belasten, zum anderen ist es für Deine Mutter wichtig und unabdingbar, daß sie für sich selber Verantwortung übernimmt. Wenn sie Dir also etwa sagt, daß Du schuld seist, wenn sie sich das Leben nimmt, dann sage ihr klipp und klar, daß Du das nicht bist, sondern daß dafür alleine sie verantwortlich ist.

Es reicht auch nicht, wenn sie alleine Tabletten nimmt. Diese können bestenfalls etwas kaschieren, aber bringen keine tiefgreifende Wesensveränderung mit sich. Sondern was sie brauchen würde, wäre eine intensive Psychotherapie, vielleicht in einer Tagesklinik.

Ich weiß, daß das natürlich sehr schwer ist, aber vielleicht kannst Du sie irgendwie dazu motivieren, daß sie das in Angriff nimmt. Denn es geht letztlich ja auch um ihre eigene Lebensqualität - aber ebenso selbstverständlich um Dich bzw. Euch. Vielleicht kannst Du an ihre Verantwortung als Mutter appellieren. Oder gibt es niemanden in der Familie oder im Freundeskreis, der sie in diese Richtung motivieren könnte?

Jedenfalls solltest Du versuchen, Dir hier Unterstützung zu holen, denn der Zustand ist untragbar und für Dich alleine auch nicht zu bewältigen. Wenn Du älter wärst, würde ich Dir ja raten, ziehe einfach aus - aber das ist in Deinem Alter ja keine realistische Option. Denn vielleicht würde sie das dazu bringen, sich echte Hilfe zu suchen. Ich wünsche Dir wirklich, daß Du (oder sonst jemand) sie motivieren kannst, sich eine angemessene Therapie zu suchen, damit Ihr wieder eine glückliche Familie werdet!

Ich wünsche Dir alles Gute! Und Respekt für Deine Größe und Reife!

Liebe Grüße

Vielen Dank für diese ausführliche Antwort. Ich möchte unserer Familie auf jeden Fall wieder auf dei Sprüneg helfen. Leider hat meine Mutter einfach ziemlich große Angst zu einem Psychologen zu gehen. Sie hat Angst,dassihr waherer Charakter unterdrückt wird. Das Problem ist ja auch, dass Termine beim Psychologen kaum mehr zu bekommen sind. Haben sie zufällig eine Ahnung, was es für vertraunswürdige Alternativen gibt? LG

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@Brotboxxxx

Hallo!

Ich verstehe zwar nicht ganz, wie Deine Mutter das meint, daß ihr wahrer Charakter durch psychologische Hilfe unterdrückt wird. Aber vielleicht meint sie, sie könne dadurch in gewisser Weise manipuliert werden. Diese Bedenken sind nicht ganz unberechtigt, weil es auch Psychologen gibt, die sozusagen nach Schema F arbeiten und nur das für "normal" halten, was sie sich einstudiert haben, und das "Therapieziel" dann eben eine Angleichung an diese "Normalität" ist. Und diese sind dann natürlich auch nicht in der Lage, auf die individuelle Persönlichkeit des Hilfesuchenden einzugehen. Dennoch ist das nicht wirklich ein Problem, da man den Therapeuten ja wechseln kann, wenn er einem nicht zusagt oder keine Vertrauensbasis besteht.

Es gibt auch Alternativen, aber wie hilfreich und vertrauenswürdig diese sind, kann leider nur der Betreffende selber für sich herausfinden. Manchen etwa hilft Yoga, Meditation, Energetik, Reiki, Familienaufstellung usw. - Möglichkeiten gibt es viele. Aber, wie gesagt, das kann nur jeder für sich selber herausfinden, was ihm liegt. Helfen kann nur das, in das man auch Vertrauen hat, das einem anspricht und entspricht.

Das Wichtigste überhaupt aber ist zunächst, daß Deine Mutter überhaupt irgendeine Hilfe möchte. Daß sie also selber erkennt, daß es eigentlich besser laufen sollte, um es so auszudrücken. Denn solange sie selber alles für mehr oder weniger in Ordnung hält und es einfach so hinnimmt, fehlt natürlich der Antrieb zu einer Veränderung.

Du kannst übrigens auch ohne weiteres "Du" zu mir sagen :-). Wenn Du möchtest, kannst Du mir auch gerne eine persönliche Nachricht schreiben. Vielleicht kann ich Dir dann noch einige konkretere Tipps geben.

Liebe Grüße

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@whynot63

Hey:) Ich danke dir, und würde dir gerne eine persönliche Nachricht schreiben, jedoch klappt das irgendwie nicht. Das Problem ist, dass sie sich ihrer Manie wohl fühlt, und nur so vor neuen Ideen sprudelt. Vorhin kam sie auf den Trichter mit einer meiner Schwestern an die Nordsee zu ziehen.(Wir leben in Sachsen). Das mit dem unterdrücken ist so gemeint, dass ihr dieses aufbrausende und Kreative Verhalten genommen wird. Irgendwie kann ich sie dabei ja auch verstehen. Weißt du ob Bipo. erblich ist? Denn falls, würde ich alles tum um es im Keim zu ersticken. LG

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@Brotboxxxx

Hallo!

(Ich wollte Dir schon gestern antworten, aber die Seite war leider nicht erreichbar - ich hoffe, diesmal klappt es ... )

Ja, das ist auch verständlich, daß sich Deine Mutter in der positiven Phase sehr wohl fühlt, vor Begeisterung sprüht und allerlei Ideen entwickelt. Auch die Sorge, daß ihr die Kreativität genommen werden könnte, ist nachvollziehbar. Es ist eben auch die Frage, was sie etwa beruflich macht (deshalb auch meine Idee, daß Du mir eine persönliche Nachricht schreibst, weil man ja nicht alles öffentlich besprechen kann) - denn es wäre durchaus sehr gut, wenn sie ihre Kreativität auch entsprechend ausleben könnte. Nur viele Ideen zu haben, reicht nicht, weil sich diese ja in der Negativphase wieder verflüchtigen. Eine kreative Tätigkeit kann hier aber zumindest Brücken schlagen, so daß eine negative Phase zum einen nicht zu einem totalen Absturz führt, und sie zum anderen auch dann kreativ sein könnte, wenn vielleicht auch etwas gebremste. Zumindest aber würde sie nicht so abstürzen. Es kommt bei solchen Dingen ja immer sehr darauf an, wie man damit umgeht, also ob man einfach hilflos davon getrieben wird oder ob man daraus konstruktiv etwas machen kann. Und das ist durchaus möglich, man muß nur die richtigen Ansatzpunkte finden.

Ob solche psychischen Problematiken vererblich sind, dann ist etwas strittig. Ich glaube aber nicht, daß sie im eigentlichen Sinne (also genetisch) vererbbar sind, sondern wenn, dann eher über die psychologische Ebene, also wenn es z. B. im Elternhaus, in der Kindheit Probleme gab, die zu einer solchen Prägung geführt haben. Denn es ist wahrscheinlich, daß jemand, der meinetwegen in einer depressiv geprägten Umgebung aufwächst, selber dann auch die Neigung dazu hat, weil sich dies eben gleichsam als "Normalzustand" einprägt. Das heißt nicht, daß der Betreffende dann später auch unbedingt depressiv werden muß, aber die Anfälligkeit dafür ist erhöht. Weil das Muster eben ist: wenn irgend etwas schiefgeht, wenn man etwas Negatives erlebt, dann reagiert man mit Depression. Es ist gewissermaßen das, was man erlernt hat (aber man kann das auch wieder verlernen, d. h. es ist durchaus kein unabänderliches Schicksal).

Was ich Dich noch fragen wollte (ich muß das nun leider öffentlich tun): Gab es denn bei Deiner Mutter irgendeinen Auslöser, der ihren Zustand erklären könnte? Eine unglückliche Beziehung, einen Todesfall, irgendeine größere Veränderung in den Lebensverhältnissen? Und weißt Du etwas über ihre Kindheit? Also daß sie ihrerseits von ihren Eltern oder ihrem Umfeld belastet war (nicht genetisch gemeint, sondern eben psychologisch)?

Liebe Grüße

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Was dich angeht, vielleicht solltest du mal zu einem Psychologe oder sowas gehen, einfach um zu reden und evtl. Tipps zu bekommen.

Was deine Mutter betrifft, sie muss unbedingt wieder ihre Medikamente nehmen, da es ihr sonst noch schlechter geht. Man kann sowas nicht einfach ignorieren. Bipolare Störungen sind einfach zu ernst um das zu ignorieren. Viele Menschen die darunter leiden, haben während sie das Tief erleben, so schlimme Depressionen, dass sie suizidgefährdet werden. Deswegen muss sie einfach ihre Medikamente nehmen, auch wenn sie nicht möchte. Eventuell wäre eine Therapie für ein paar Wochen nicht schlecht. Ich glaube, dass es für sie, dich und generell deine Familie besser wäre. Aber vergiss nicht, dass hier wahrscheinlich niemand Experte für dieses Gebiet ist und du dich mal lieber bei einem erkundigen solltest. Viel Glück für die Zukunft!

Danke für die Antwort. Das blöde ist, dass sie nur Medikamente gegen eine Depression hat, welche ihr aber in der Manie herzlich wenig nützen. Ich habe einfach Angst dass sie rausfindet dass ich zu einem Psychologen gehe, weil sie selbst Psychologen hasst. Ich möchte ihr einfach nicht noch mehr weh tun. LG

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@Brotboxxxx

Es gibt auch meines Wissens nach Medikamente für bipolare Störungen, eigentlich müsste sie diese bekommen.

Sie muss das nicht herausbekommen. Sag du gehst zu einem Freund und von der Psychologe muss dich eh in Schutz nehmen, also hat deine Mutter so gut wie keine Möglichkeit das herauszubekommen :)

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