Wie soll ich mich verhalten mit schwer depressiver Mutter in einem Haus?

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3 Antworten

Hallo!
Ich wünsche dir zunächst viel Kraft!
Es ist schwer, da gibt es kein deuteln. Versuche so etwas wie eine professionelle Distanz eines Arztes zu bekommen - so schwer das auch klingt. Depressive Menschen können ihr Umfeld mit runterziehen - das muss versucht werden zu verhindern. Sie sind krank und nicht böse oder gemein- das muss immer wieder gesagt werden. Ganz wichtig: Medikamente müssen regelmäßig genommen werden sonst wird es echt schlimm. Gönn Dir regelmäßig eine Auszeit ( Samstags Abend freimachen? Versuche so etwas zu arrangieren). Die Krankheit selbst kann sich stark ändern je nach Fortschritt( positiv wie negativ) oder Medikament. Geduld! Hier gibt es viele Methoden diese zu steigern.
Hat deine Mutter Freude an Tieren wie Hunden? Kannst du mal versuchen, anfangen mit einem Besuch im Tierheim( Spazieren gehen mit den Schützlingen , vielleicht eine Patenschaft...)
Viel Glück und alles Hute!

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Kommentar von Annilein77
16.01.2016, 15:22

Meine Mutter wird einmal in der Woche von einer vom ambulant betreuten wohnen betreut und die geht auch regelmäßig mit ihr zum Psychologen nur der ist auch machtlos wenn sie nicht will.  Sie stand ein halbes Jahr auf der Warteliste für eine Tagesklinik und lag dann an dem Morgen wo es losgehen sollte im Bett und sagte wieder einmal wie immer ihr wenn irgendetwas ansteht sie kann nicht aufstehen es geht ihr schlecht. Sie macht nichts duscht nicht mehr die Wohnung stinkt schon. Wenn es aber um Freizeit geht das wir mit ihr essen gehen dann geht sie gerne mit.  Wir sind schon mittlerweile so am Ende das wir am liebsten möchten das sie auszieht . Wir fühlen uns nur hilflos. Wir haben ihr das auch schon oft gesagt dann macht sie mal wieder etwas bis wir wieder ruhig sind und guckt wieder nur Fernsehen.

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Kommentar von JanRuRhe
16.01.2016, 15:28

Das glaube ich. Depressive Menschen sind - ich sag es mal so- nur die Negative Seite des ganzen Menschen. Kann sein dass deine Mutter mit der Tagesklinik einfach Angst vor der Veränderung hatte. Schau mal ob es bei dir in der Gegend eine Selbsthilfegruppen von Angehörigen mit Depressionen gibt ( vielleicht über die Arzthelferinnen des Psychologen). Das hilft wirklich, sich mit Leuten auszutauschen, die das gleiche mitmachen müssen.

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Du solltest dafür sorgen, dass Deine Mutter fachärztliche Hilfe bekommt. Du kannst auch zunächst mit dem Hausarzt ein vertrauliches Gespräch führen. Es ist die Frage wie sehr depressiv sie ist und ob schon suizidale Gedanken auftreten.

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Versuche ruhig zubleiben und versuchen den Grund heraus zubekommen

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