Wie soll ich mich verhalten mit schwer depressiver Mutter in einem Haus?

3 Antworten

Hallo!
Ich wünsche dir zunächst viel Kraft!
Es ist schwer, da gibt es kein deuteln. Versuche so etwas wie eine professionelle Distanz eines Arztes zu bekommen - so schwer das auch klingt. Depressive Menschen können ihr Umfeld mit runterziehen - das muss versucht werden zu verhindern. Sie sind krank und nicht böse oder gemein- das muss immer wieder gesagt werden. Ganz wichtig: Medikamente müssen regelmäßig genommen werden sonst wird es echt schlimm. Gönn Dir regelmäßig eine Auszeit ( Samstags Abend freimachen? Versuche so etwas zu arrangieren). Die Krankheit selbst kann sich stark ändern je nach Fortschritt( positiv wie negativ) oder Medikament. Geduld! Hier gibt es viele Methoden diese zu steigern.
Hat deine Mutter Freude an Tieren wie Hunden? Kannst du mal versuchen, anfangen mit einem Besuch im Tierheim( Spazieren gehen mit den Schützlingen , vielleicht eine Patenschaft...)
Viel Glück und alles Hute!

Meine Mutter wird einmal in der Woche von einer vom ambulant betreuten wohnen betreut und die geht auch regelmäßig mit ihr zum Psychologen nur der ist auch machtlos wenn sie nicht will.  Sie stand ein halbes Jahr auf der Warteliste für eine Tagesklinik und lag dann an dem Morgen wo es losgehen sollte im Bett und sagte wieder einmal wie immer ihr wenn irgendetwas ansteht sie kann nicht aufstehen es geht ihr schlecht. Sie macht nichts duscht nicht mehr die Wohnung stinkt schon. Wenn es aber um Freizeit geht das wir mit ihr essen gehen dann geht sie gerne mit.  Wir sind schon mittlerweile so am Ende das wir am liebsten möchten das sie auszieht . Wir fühlen uns nur hilflos. Wir haben ihr das auch schon oft gesagt dann macht sie mal wieder etwas bis wir wieder ruhig sind und guckt wieder nur Fernsehen.

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Das glaube ich. Depressive Menschen sind - ich sag es mal so- nur die Negative Seite des ganzen Menschen. Kann sein dass deine Mutter mit der Tagesklinik einfach Angst vor der Veränderung hatte. Schau mal ob es bei dir in der Gegend eine Selbsthilfegruppen von Angehörigen mit Depressionen gibt ( vielleicht über die Arzthelferinnen des Psychologen). Das hilft wirklich, sich mit Leuten auszutauschen, die das gleiche mitmachen müssen.

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@JanRuRhe

Das haben wir auch schon alles gemacht die haben uns geraten von unserer Mutter mehr zurück zu ziehen weil sie alle Aufgaben an uns verteilt. Das haben wir auch gemacht weil sie War teilweise jeden Tag den halben Tag auch bei uns in der Wohnung. Wir haben irgendwie schon alles versucht das geht schon über zwei Jahre so. 

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Du solltest dafür sorgen, dass Deine Mutter fachärztliche Hilfe bekommt. Du kannst auch zunächst mit dem Hausarzt ein vertrauliches Gespräch führen. Es ist die Frage wie sehr depressiv sie ist und ob schon suizidale Gedanken auftreten.

Versuche ruhig zubleiben und versuchen den Grund heraus zubekommen

Vater-Kind-Kur. Mutter mit Sorgerecht, ohne Umgangsrecht

Hallo,

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Die Mutter ist manisch-depressiv und kommt mittlerweile alleine nicht mehr klar. wohnt im betreuten Wohnen und hat eine Betreuerin und ist zurzeit OHNE Umgangsrecht.

Danke schön.

Tina

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Warum bin ich meiner Mutter egal?

Hallo Leute, ich bin ein Mann und 22 Jahre alt und lebe mit meinem 24 und 15 jährigen Bruder zusammen im Haus meiner Mutter. Ich arbeite als einziger neben meiner Mutter und möchte nun aber studieren gehen. Ich habe vor kurzem erfahren das ich Probleme mit meinem Blutfett (Cholesterin) habe und meine Ernährung umstellen muss. Das einzige Problem dabei ist, das meine Mutter von mir erwartet das ich, wenn ich "gesünder" essen möchte, meine eigenen Einkäufe machen soll und es mir selbst kochen soll. Obwohl sie meinen Brüdern weiterhin Essen zubereitet. Findet Ihr das normal? Ich habe ihr gesagt das ich gerne Burger und rotes Fleisch und Käse und so weiter (bei Cholesterinüberschuss sollte man es mit tierischeren Fetten zurückschrauben) ja gerne essen würde, aber es halt nicht darf, weil ich sonst in ein paar Jahren ernsthaft krank werden könnte. Sie sagte darauf das ich übertreibe und dann meinte ich das meine Gesundheit ihr wohl schnurz wäre. Daraufhin kamen nur wehrlose Kommentare das ich Zuhause kein Geld zur Miete hinzugeben würde und deswegen nichts zu melden habe. Meine größte Frustration ist, das mir langsam klar wird das meine Mutter wahrscheinlich gar kein Bock mehr auf uns hat und uns deswegen loswerden will. Sie sagte auch etwas in der Richtung, das egal ob ich nun studieren gehen möchte oder weiterhin arbeite, auf jeden Fall in spätestens einem Jahr ausziehen soll und mein großer Bruder auch, obwohl er noch nicht mal seine schulische Ausbildung zu Ende gemacht hat! Ich verstehe meiner Mutter langsam nicht mehr... hinzu kommt das, die Sache mit dem Essen das Einzige ist was ich mir wirklich von ihr wünsche, Wäsche waschen und sonstige Einkäufe ausser Essen und Trinken erledige ich ja schon komplett selbstständig.

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LG Pascal

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LG :)

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