Wie soll ich meinen Hund beibringen alleine zu sein?

7 Antworten

Hast du jetzt echt 6 Monate den Hund noch niemals alleine gelassen? Meiner Meinung nach wird es dann sehr schwer.

Die die noch gar nie Minutenweise schon mal alleine waren und gewohnt waren, das der Mensch immer da ist nehmen es schwierig auf, wenn der Mensch plötzlich fehlt.

Ich bringe es den Hunden von Tag 1 an bei. Erst mal nur 2 - 3 Minuten wenn man auf Toilette geht oder Post holen, dann steigert man das langsam bis man mal auch 20 Minuten weg ist.

Da soll es weder Bellen noch Jaulen geben und nich so quasi wenn er aufhört wird gekommen und gelobt.

Man sollte wenn man damit anfängt, den Hund gut ablenken. Ein Kalbshaxenknochen tut da gute Dienste oder ein Rindertrockenhautprodukt. Da sind sie dann beschäftigt und man geht raus und kommt wieder rein - mehrmals und immer wieder. Bald stören sie sich da nicht mehr dran.

Mit einiger Zeit wird dem Hund klar, die kommt ja wieder und er nimmt das gehen und kommen kommentarlos hin.

Ich persönlich mache gar nichts mit Hund wenn ich gehe - (also kein Tschüss, kein Knuddeln) sondern nimm meine Sachen und gehe einfach. Das gleiche wenn ich wieder komme (kein Hallo, kein Knuddeln).Man sollte das als natürliche Sache für den Hund beibringen.

Mit 6 Monaten sind meine Hunde in der Regel gut schon mal 1/2 bis 1 Stunde alleine und das komplett ohne irgendwelche Probleme.

Ich wünschte wir hätten die Info schon 3 Monate früher bekommen. Natürlich haben wir ihn schon für ein paar Minuten alleine gelassen, wenn wir mal die Post hollen zb. Aber wenn wir die Türe hinter uns verrigeln, fängt es mit dem bellen an. (Wenn wir die Post hollen verrigeln wir sie nie.) Aber danke

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@Sophie223444

Leg dem Hund immer bevor du weg gehst einen Kauartikel hin, die sind dann so beschäftigt, das ihnen das das du gehst nichts ausmacht und wenn sie es bemerken ist der Knochen immer noch interessanter. Aber da bist du dann ja schon wieder da usw. usw.

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@friesennarr

LOL, wieder so ein fachlicher Rat für die Tonne.

Noch nie nen Hund mit Trennungsstress kennengelernt, den interessiert nämlich kein Kauartikel mehr, bei denen wo der Kauartikel wirkt, ist kaum Trennungsstress vorhanden.

Im übrigen lässt man einen Hund bis zum 6. Monat gar nicht alleine, ist wie mit Kleinkindern, die Gefahr von Verletzungen ist zu groß.

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@Elocin2910

Was würdest du den eher raten? Also wie ich am besten damit umgehen kann und ich den Stress verringen kann? Den wirklich schön ist es für die kleine wahrscheinlich nicht ständig an Trennungsstress zu leiden. Ich hatte nämlich auch gehört, dass man bis 6Monate warten soll, deswegen fangen wir auch erst jetzt an.

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@Sophie223444

Das ist auch richtig und die Gründe dafür findest Du in meiner Antwort.

Leider ist es sehr weit verbreitet, dass man es wie hier beschrieben machen soll und in Einzelfällen kann das auch klappen, aber eben frühestens ab dem 4. Monat aber das ist von Hund zu Hund verschieden.

Zumal bedacht werden sollte, das der Hund einiges an Zeit braucht bis er im neuen Heim ankommt und eine Trennung von der gewohnten Umgebung immer ein traumatisches Erlebnis beinhaltet.

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@Elocin2910

Immer diese Motzerei ohne zu lesen. Zum Beibringen, nicht zum Alleinelassen - mir wirst du vor nicht zu lesen und selber machst du das?.

Man lässt keinen Hund mit Kauartikeln alleine - das solltest du wissen.

Aber um dem Hund die anfängliche Zeit zu erleichtern hilft es scheinbar doch.

Meinst du nur du hast die Weisheit mit Löffeln gefressen? Dann gib dem FS gescheite Dinge an die Hand wie das ganz eingach geht

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@friesennarr

Ich weiß das, ich weiß aber auch, das Hunde die sich mit Kauartikeln auskennen, sehr gut damit alleine gelassen werden können.

....und auch hier habe ich geschrieben, das es von Hund zu Hund verschieden ist.

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@friesennarr

Weil das nicht erwähnt worden ist und weil Du davon ausgehst, dass das alles der Hundehalter weiß und am wichtigsten, weil Du davon ausgehst, dass jeder Hund es so lernen kann wie von Dir hier beschrieben und das ist falsch, es bedarf eben oftmals ein wenig mehr als nur das was man auf der Hundewiese hört.

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@Elocin2910

Du sollst aufhören einen immer nieder zu machen.

Und doch es funkt bei jedem gleich wenn man da ordentlich dran bleibt und kein Gedöns drum macht funkt das..

Meinst du im Ernst das deine paar Sätze den Hundehalter erleuchten und er von Stund an alles richtig macht?

Lass es einfach es nervt.

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@friesennarr

Siehst Du, Du hast weder genügend theoretische geschweige dennoch praktische Kenntnisse, dann wäre Dir nach wie vor bewusst das Deine Aussagen auf Vermutungen und nicht auf Tatsachen beruhen!

Nein, hab ich auch nirgendwo geschrieben, aber er oder sie denkt drüber nach und das alleine ist mehr als man von Dir behaupten könnte!

...im übrigen ist mir auch nach wie vor egal, was Dich nervt und was nicht, es geht hier um Lebewesen und nicht um Plüschtiere!

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@friesennarr

Hab ich auch nirgendwo geschrieben, aber wenn Fs sich einliest dann sicherlich und das schreibe ich weil schon meine 8 Pflegehunde und x Kundenhunde es so gelernt haben. Nicht zuletzt weil dadurch das vegetative Nervensystem beteiligt ist und bekanntlicherweise (Dir natürlich nicht) ist dieses autark und vom Hund nicht willentlich beeinflussbar.

Lerne einfach etwas über physiologische Eigenschaften bei Hunden und Du wirst Dich wundern was diese Tiere lernen können und vor allen Dingen wie leicht es manchmal sein kann.

Deine Ratschläge jedenfalls helfen allenfalls bei Hunden die keinen Trennungsstress oder nur kaum welchen zeigen!

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Rein und raus gehen in kurzen Abständen, egal ob der Hund bellt oder nicht. Sehr oft wiederholen. Mit der Zeit, merkt der Hund, dass du immer wieder kommst und hört zu bellen auf, dann loben und Leckerli geben.

Langsam die Zeiten des Draußenbleibens verlängern.

Der Hund steht unter Stress und unter starkem Stress, Trennung der Familie bedeutet in freier Natur den sicheren Tod.

In einer Wolfsfamilie werden die Jungen in den ersten Monaten niemals alleine gelassen es ist immer jemand da und da dieses Verhalten das überleben sichert, ist es auch bei unseren domestizierten Hunden noch genetisch verankert, denn Lautäusserungen haben einen biologischen Sinn, sie sollen eben die Familienmitglieder zurückrufen.

Wir als Menschen stellen somit die Ersatzfamilie dar.

Die wenigsten Hunde bleiben richtig problemlos alleine zu Hause und an der Menge der Hunde die Trennungsstress zeigen, kann man gut erkennen, das es ein Verhalten ist, welches tief drin sitzt.

Das rein und rausgehen ist nett, sollte aber erst ab frühestens dem 4-6 Lebensmonate trainiert werden, je nach Hundetyp.

Viele Hunde hören nach einiger Zeit auf zu bellen, das heißt aber nicht das sie nun mit dem alleine sein klar kommen, sondern stehen sie unter Stress, dieser Stress führt dann nach der Alarmphase und der Widerstandsphase zur Erschöpfungsphase, dabei werden dann dringend benötigte Reserven wieder aufgefüllt.

Kommt es immer wieder in relativ kurzen Abständen zu Stress ist ein stetig erhöhter Cortisolspiegel festzustellen, welcher unter anderem das Immunsystem schwächt.

Es gibt viele verschiedene Ansätze im Internet warum ein Hund es tut, angefangen bei Rangordnungsproblematiken über Protestverhalten bis hin zu Kontrollverhalten, welche allesamt eines gemeinsam haben, nichts davon wäre durch wissenschaftliche Forschungsarbeiten zu untermauern.

Der Stress aber den der Hund beim alleine sein erlebt ist nachweisbar, das wäre durch eine Speichel- Urin oder eine Blutprobe der Fall.

Das alleine sein sollte somit durchdacht und ans Lerntempo des Hundes angepasst werden.

Der eine lernt es durch ständiges verlassen des Raumes vielleicht auch in Verbindung mit Fressbarem und direktes wieder reinkommen und beim anderen tut sich da gar nichts und man hat das Gefühl es wird nur noch schlimmer.

Helfen können Dinge wie eine Ruhe-/Sicherheitszone, konditionierte Entspannungsreize z. B. Düfte oder Melodien, sind die gut aufgebaut greifen sie über das vegetative Nervensystem innervieren somit das parasympathische System (Parasympathikus auch als Ruhenerv bzw Entspannungsnerv bekannt) und senken nachweislich das Stresslevel.

Wichtig in dieser Zeit des Trainings eben je nach Hund, der Hund sollte nicht alleine gelassen werden.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wow 0.0, hätte nie gedacht, dass so eine Antwort kommt. Danke, wir werden es weiter mit ihr versuchen um jeglichen Trennungsstress vermeiden zu können :)

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@Sophie223444

Warum ist das eine Wow Antwort? Nicht ein einziger anwendbarer Tipp.

Erklär mir mal bitte was du von der Antwort umsetzen kannst?

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@friesennarr

Was steht im vorletzten Absatz?

Genau die Dinge die angewandt werden können und eben je nach Hundetyp auch helfen können.

Der Unterschied zwischen dem was ich schreibe und dem was Du schreibst ist, das ich das vom jeweiligen Hundetyp abhängig mache, Du aber pauschal für jeden Hund das gleiche empfiehlst.

Zumal Du offensichtlich nicht die nötigen Erfahrungswerte und Kenntnisse hast die nötig sind um eben zu wissen was passiert wenn ein Hund unter starkem Trennungsstress leidet.

Deshalb die vorherigen Ausführungen.

Bei diesen Ausführungen ist unschwer zu erkennen, das es sich dabei um physiologische Vorgänge und verhaltensbiologische Vorgänge handelt, diese dienen dazu um ein gewisses Verständnis beim Hundehalter zu erzeugen, denn Trennungsstress ist ein heikles und für Hunde die ihn aushalten müssen sehr schlimmes Thema!

Wenn es bei allen Hunden so einfach wäre wie von Dir beschrieben, gäbe es keinen einzigen Hund mehr der etwas in der Wohnung zerstören würde.

Auch habe ich immer geschrieben je nach Hundetyp und das ist der entscheidende Faktor. Der eine Hund lernt es problemlos innert sehr kurzer Zeit und auch schon sehr früh, andere aber lernen es sogar nie und das ist immer abhängig vom jeweiligen Hundetyp!

Auch impliziert Deine Aussage das Hunde die es nicht von Welpenalter auf kennen, es nur sehr schwierig lernen. Auch das ist falsch, so gibt es auch Hunde die ohne jegliches Training überall alleine bleiben,

Des weiteren schreibst Du von Tag 1 an. Ein Hund der frisch sein neues zu Hause gewechselt hat, noch dem traumatischen Stress des Halterwechsels unterliegt, diesen dann schon alleine zu lassen auch nur für ein paar Minuten ist in meinen Augen nicht nur Kenntnislosigkeit und Empathielosigkeit sondern auch Tierquälerei.

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@Elocin2910

Meinst du alles was du so von dir gibst ist automatisch richtig - dann bist du aber sehr von dir überzeugt.

Ich bin definitiv kein Tierquäler - sowas hier zu schreiben ist echt mies. Ich klebe nicht am Hund für 24 Stunden am Tag, auch nicht von Tag 1 an. Das was da "alleine" lassen ist sind Minutenwerte, die keinem Hund dieser Welt was aus machen - anscheinend nur deinen.

Wenn man aber 6 oder mehr Monate mit dem Hund 24 / 7 zusammen ist und dann plötzlich anfängt das zu üben gibt es immer schwierigkeiten - niemals hab ich behauptet, das es nicht mehr geht, sondern das es schwieriger wird, wie bei Kindern eben auch. Was sie von klein auf lernen und immer die gleichen Rituale hat wird wesentlich leichter erlernt, als wenn ich es lange Zeit auf eine Art mache und dann plötzlich anders.

Aber - nochmal. Wenn du meinst die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und dich erhebst als einzig Wissende - dann las mich raus und lass meine Antworten in Ruhe - das stinkt langsam echt gewaltig.

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@friesennarr

Auch dazu, was Dir gewaltig stinkt oder was nicht, ist mir Latte und es geht auch hier um ein Lebewesen.

...und man fängt allenfalls mit Sekunden an und nicht mit Minuten, aber selbst solche grundlegenden Sachen sind Dir nicht bekannt.

...und nochmal wie schon mehrfach erwähnt es macht auch Deinen Hunden was aus und das wäre auch problemlos nachweisbar, mit einer Speichel- Urin- oder Blutprobe, nur dafür müsstest Du etwas lernen und das scheint keine Deiner Stärken zu sein.

Wenn Du zum Nachteil eines Lebewesens solch einen Unfug schreibst, dann bleibt einem als tierlieber Mensch nichts anderes übrig, denn Tierquälerei mag ich eben nicht!

Es bleibt also dabei, Du hast die Wahl halte Dich entweder aus Themengebieten Dir in keiner Weise Deine Stärke sind raus oder aber ich werde es nach wie vor richtig stellen. Dafür gibt es hier die Möglichkeit und das ist auch gut so.

...und wie auch schon mehrfach erwähnt, so darfst Du mir gerne wissenschaftlich fundierte Gegenbeweise vorlegen, nur dürfte das eben schwierig werden, da solche nicht existieren!

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Der eine lernt es durch ständiges verlassen des Raumes vielleicht auch in Verbindung mit Fressbarem und direktes wieder reinkommen und beim anderen tut sich da gar nichts und man hat das Gefühl es wird nur noch schlimmer.



Ich darf das nicht schreiben, aber du schon? lol

Nicht ein einziger greifbarer Tipp in diesem Megatext.

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