Wie soll ich mein (halbjähriges) Praktikum überstehen?

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1 Antwort

Das ist nicht einfach, das was du da beschreibst.Kann ich in Teilen auch sehr gut nachvollziehen.

Aber weißt du, wenn dich das dermaßen fertig macht, solltest du dir tatsächlich überlegen, ob der derzeitige Weg der richtige ist für dich. Noch dazu du geschrieben hast, der Beruf bzw. das Praktikum in den Ferien war in Ordnung.

Hättest du diese Symptome beschrieben, verbunden mit der Frage ob du auf dem Gymnasium bleiben, oder auf die nächst untere Schulart wechseln sollst, hätte dir sicher jeder geraten, die Schule zu wechseln. Verstehst du, was ich dir damit sagen will?

Setze dich in einer Mußestunde einmal hin und höre in dich hinein. Finde heraus, was deine Stärken sind, was dir Spaß macht und versuche in dieser Richtung deinem Weg zu folgen. Alles Gute, und den Mut zur richtigen Entscheidung.

Hmm. Ehrlich gesagt kenne ich sogar eine (ansprechende) Alternative. Zwei Jahre in einem Fremdspracheninstitut; allerdings nicht, um dann den entsprechenden Beruf auszuüben, sondern erstmal als Lückenfüller und außerdem als Weg, um intensiv zwei Sprachen zu lernen und eine davon zu perfektionieren. Sprachen mag ich gern, die sind nützlich und machen sich immer gut.

... und danach eben 2019 im Alter von 20 auf die FOS, um den zweiten Anlauf mit einer gefestigteren Psyche und einem klareren Lebensweg sprich mehr Motivation, da ich dann endlich einen Grund für das alles habe, irgendwo jedenfalls, gehen.

....... aber wenn ich die FOS abbrechen sollte, dann doch erst nach dem Halbjahr, oder nicht? .. dann ist das Praktikum ja aber schon vorbei. Das erste jedenfalls. Und ich sitze sinnlos rum, weil ich eh aufhöre. Kann ich denn einfach jetzt direkt aufhören? Aber wie soll ich dann die Lücke füllen, die bis September klafft? Ich mein, ich weiß wie ich sie nutzen könnte, für meinen Wunsch, Autor zu werden, aber den Lebenslauf macht das nix Gutes. Praktika? Das ist meine einzige Angst: Die Frage, wie ich die Lücke noch füllen sollte.

Einige Praktika, die halt jeweils ein, zwei Monate dauern. Denke ich. Aber die müsste ich auch erstmal finden. Ist es da schlimm, wenn ich drei Monate oder so bis vielleicht Januar keines habe, weil ich so kurzfristig nicht fündig wurde? Kennst du dich da besser aus?

Danke übrigens für die helfenden Worte.

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@User0042

Lieber Panderos,

deine Frage bzw. dein Problem beschäftigt mich nun schon längere Zeit (ob ich will oder nicht), ohne dass ich dir eine fundierte Antwort geben könnte, mit der ich selbst zufrieden wäre.

Sieh es mir nach, dass es noch einige Tage dauern kann, aber ich halte absolut nichts davon, mich in nichtssagenden Floskeln wie "Kopf hoch, das wird schon" etc. zu ergießen. Da ich zudem noch Fragen an dich habe, die tiefergehender Natur sein werden, sollte ich dich zunächst fragen, ob dir die Hinterfragung und Darstellung deiner psychologischen Problematik hier angenehm wäre.

Die Entscheidung liegt bei dir. Meine erste Frage wäre, auch wenn du sie nicht für prioritär erachten wirst: Worin konkret äußern sich die Auswirkungen deiner "Sozialphobie", und wann werden diese besonders deutlich? Gibt es "Multiplikatoren"?

Natürlich könnte ich dir empfehlen, einen guten Psychotherapeuten aufzusuchen. Ich denke vorerst, dass es keinen braucht.

Ich würde mich freuen, von dir zu hören. LG

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@PicaPica

Ach weh, tut mir leid, dass ich das nicht gesehen habe. :/

Ich habe mittlerweile die Schule (etwa zwei Wochen nach der Frage) abgebrochen und stehe nun (logischerweise) vor anderen Problemen, aber immerhin.

Worin konkret äußern sich die Auswirkungen deiner "Sozialphobie", und wann werden diese besonders deutlich? Gibt es "Multiplikatoren?

Das ... hm. Besonders deutlich werden sie glaube ich in solchen Fällen, in denen ich eben etwas zu erledigen habe und mir unsicher bin, ob ich das schaffe, mich aber nicht traue (oder auch gar nicht "darf"), ein zwanzigtausendstes Mal nachzufragen und so zu enttäuschen. Das kommt halt auf die Umstände und selbstverständlich auf die anzusprechende Person an.

Oh, und beim Telefonieren mit Fremden, mit denen ich zuvor schon per Chat Kontakt hatte.

Aber ich weiß nicht, ob das jetzt ohnehin hinfällig ist. In der Zukunft werde ich sicher noch so einige Schwierigkeiten mit der Schule und meiner Denkweise, dass ich irgendwie unfähig bin, haben, aber zur gegebenen Zeit hoffe ich einfach, dass ich endlich Perspektive finde.

Und ich habe mich übrigens für eine Psychotherapie entschieden. Lieber einmal zu viel als zu wenig, schätze ich.

Aber auf jeden Fall danke für dein Interesse. :)

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