Wie soll ich mein Geld investieren?

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10 Antworten

60% verzinste Anlagen, 30% Aktienfonds und 10% Immobilienfonds.

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TheImpecccable 28.02.2017, 14:37

Und wem legt man so eine Aufgabe am besten in die Hände?

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archibaldesel 28.02.2017, 14:39
@TheImpecccable

Dem Fondsmanager. Es gibt auch Vermögensverwaltungen auf Fondsbasis, bei der du die grundsätzliche Strategie und die Sicherheitsmechanismen (z. B. Kapitalerhalt oder max. Verluste) vorgeben kannst. Dann bekommst du alle sechs Monate einen Bericht damit du weißt, was passiert. Mehr musst du dann nicht machen.

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casybeny 28.02.2017, 16:01

Wo bei man erst die persönliche Situation berücksichten muss !! Eventuell kommt auch ein Kauf einer Immobilie als Investment in frage . Mit 25.000 € Eigenkapital und Vermietung trägt diese sich dann von selbst . Aber bei solchen Sachen sollte man sich auch auf Profis verlassen die schon lange und Erfolgreich im Geschäft sind .

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Es ist immer eine Frage des persönlichen Risikoprofils und mentalen Stärke auch mit temporär schlecht laufenden Märkten umzugehen.

Bei einem Anlagehorizont von bis zu 20 Jahren, würde ich 80 % der Summe in ca. 20 fundamental gut bewertete Einzelaktien, welche relativ konstante Erträge in den letzen 5 Jahren geliefert haben, investieren.

10 % in einen offenen Immobilienfonds

bis zu 10 % Tagesgeld für Eventualitäten des Lebens

Günter

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Bei der Laufzeit und dem Anlageverhalten bleibt als Kernpunkt nur ein Fonds oder eine fremdgenutzte Immobilie. Einen Teil ggf. in Festgeld und etwas konservativer (Anleihen).

Du hast bei der Herangehensweise zwei Möglichkeiten.

  1. Du eignest dir das Wissen selbst an über Bücher, YouTube und ggf. Kurse und handelst dann aufgrund deines Wissens.
  2. Du beauftragst jemanden damit dies für dich zu tun. Dieser jemand kostet natürlich Geld und sollte rechtlich auch auf deiner Seite stehen.
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TheImpecccable 28.02.2017, 14:40

Auch wenn das jetzt eine blöde Frage ist. Aber beteiligt man sich dann an einer Immobilie? Denn mit 100K kommt man ja nicht weit. Danke

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archibaldesel 28.02.2017, 14:49
@TheImpecccable

Es gibt offene und geschlossene Immobilienfonds, die eine entsprechende Beteiligung ermöglichen.

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kevin1905 28.02.2017, 14:50
@TheImpecccable

Nein, die Immobilie sollte ganzheitlich erworben werden.

Das eigene Kapital muss auch größtenteils dafür gar nicht verwendet werden, da man eine Kapitalanlageimmobilie fremdfinanzieren kann.

Ein gewisses Eigenkapital (10-15%% zzgl. Kaufnebenkosten) sollte aber vorhanden sein um eine positive Bonitätsbewertung zu bekommen.

Bei Immobilien steht und fällt alles mit der Lage und dem Objekt selbst. Hier darf man KEINE Kompromisse machen oder nachlässig arbeiten, sonst riskiert man teure Investitionen für Renovierung oder Kernsanierung, Leerstand oder Mietnomaden bzw. Messies.

Genau deshalb der Hinweis, dass wenn es um die Anlage von 6-stelligen Vermögenswerten geht man sich intensiv mit der Materie beschäftigen muss oder jemanden hat, der dies (kostenpflichtig) für einen tut.

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Hallo, ich persönlich bin grundsätzlich eher ein Freund von gemanagten Lösungen. Man legt sich nicht auf ein einzelnes Produkt oder einen Fonds fest, sondern auf eine Strategie, die dann von Profis umgesetzt wird. Dadurch kann dann auch bei evtl. auftretenden Krisen sehr schnell umgeschichtet werden und das Gesamtrisiko wird geringer.

Bei der Summe bietet es sich an, das Geld aufzuteilen. Ich würde ca 2/3 bis 3/4  in eine mehr konservative ETF-Vermögensverwaltung stecken - v.a. wegen guten Streuung und der geringen Kosten, z.B. bei Ahorn-Invest: https://www.ahorninvest.de/?beratercode=finanzkontor-sankt-georg

Den Rest würde ich dann etwas riskanter managen lassen, z.B. in ein Forex-Depot. Hier ist mal ein live Beispiel eines Kunden, der im Herbst angefangen und seitdem schon zweimal aufgestockt hat (am besten mal die Grafik umstellen auf "Monatl. Wachstum"): https://www.fxblue.com/users/452904

Immobilienfonds oder Immobilien mag ich im Moment nicht mehr so gerne und empfehle diese daher eher nicht..

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Du könntest ein Depot bei einem Discountbroker (z.b. Onvista, flatex etc.) eröffnen und für den Großteil des Geldes einen Indexfonds auf den MSCI World kaufen, den breitest gestreuten Aktienindex.

Indexfonds kosten viel weniger als "aktiv gemanagte" Fonds, bei denen Analysten mit mehr oder weniger Erfolg versuchen, die besten Einzelaktien herauszupicken - und über den langen Anlagezeitraum ist auch eine Rendite zu erwarten, die über der von Anleihen liegt.

Zur besten Auswahl findest Du Erläuterungen unter www.finanztip.de.

Den Rest kannst Du auf (evtl. wechselnde) Tagesgeldkonten legen, bis das Zinsniveau wieder so weit ansteigt, dass man mit Anleihen wieder vernünftige Zinsen bekommt.

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Hallo

Denke das meiste ist schon gesagt worden. Sie haben zwar schon viele Angaben gemacht , aber für eine seriöse,und auf Sie abgestimmtes Investment bedarf es erst einer persönlichen Analyse.

Pauschal würde ich es genau so sagen wie archibaldesel :


60% verzinste Anlagen, 30% Aktienfonds und 10% Immobilienfonds.


Für diesen Zweck suchen Sie sich einen unabhänigen Kaufmann für Versicherungen und Finanzen . Ein Ansprechpartner für alle finanziellen Angelegenheiten.


LG

casybeny



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Es gibt ein paar wenige UNABHÄNGIGE Finanzberater. Die lassen sich ihren Service natürlich bezahlen. Aber dafür musst Du keine Angst haben, dass sie Dich über's Ohr gehauen und Dir irgendeinen Scheiß angedreht haben, der ihnen die höchste Provision bringt.

Ich persönlich würde mich bei der Summe an so einen unabhängigen Berater wenden.

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jsch1964 09.03.2017, 13:01

Volle Zustimmung, obwohl alleine die Tatsache, ob jemand mit Provisionen oder mit einem Honorar bezahlt wird, nichts über die Qualität der Arbeit aussagt. :-)

Honorarberater sind darauf angewiesen, regelmäßig wieder Termine mit den Kunden zu machen, um auch weiter Geld zu verdienen. Da sind Provision-Produkte manchmal kundenfreundlicher, weil dann am Anfang einfach eine Strategie festgelegt wird, die dann eine ganze Zeit lang von alleine läuft. Der Berater bekommt dabei einen Anteil der laufenden Kosten und muss nicht immer wieder neue Termine vereinbaren, um irgendwelche "Anpassungen" vorzunehmen.

Generell geben sich unabhängige Berater (egal, ob mit Provision oder Honorar) aber sicher mehr Mühe und sind kundenorientierter.

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Naja du könntest das Geld z. B. über www.auxmoney.com
 an andere Menschen "verleihen" und verzinst zurückgezahlt bekommen.

Allerdings muss man eine Gebühr von Auxmoney mit einrechnen.

Mit deiner Summe sollte sich das aber trotzdem lohnen.

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kevin1905 28.02.2017, 14:54

Allerdings muss man eine Gebühr von Auxmoney mit einrechnen.

1% der Anlagesumme.

Hohen Renditen bei Privatkrediten steht ein entsprechendes Ausfallrisiko gegenüber.

Die guten sauberen, dafür natürlich geringer verzinsten Kredite, werden meist über die automatischen Portfoliobuilder abgegriffen.

Kann man sicher nebenbei mit einem Teil des Geldes machen, aber ich würde hier nicht das gesamte Kapital einbringen wollen. Vielleicht 10.000,- € aufgeteilt auf mind. 10 verschiedene Kreditprojekte.

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Ein bekannter von mir hat einen Investmentfonds, deren Gebiet ist der Devisenmarkt, mit dem könntest du dich bei Interesse in Verbindung setzten.

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Ich würde die Summe in ETFs und Aktien anlegen.

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TheImpecccable 28.02.2017, 14:35

Und wer kümmert sich darum? ich habe davon keine Ahnung.

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