Wie soll ich die Luecke im Lebenslauf erklaeren?

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13 Antworten

Viele Menschen haben "Lücken" im Lebenslauf. Manchmal braucht man einfach Zeit zum Nachdenken über die Zukunft. 

User newcomer hat hat vorgeschlagen, dass du die "Lebenslauf-Lücke" als Findungsphase / Orientierungsphase bezeichnet. Ich finde, dass ist eine ganz gute Idee. Wenn du allerdings lieber möchtest, dass dein/e zukünftigen Arbeitgeber dich als engagierte Person sehen, dann schreib noch etwas zur Erklärung hinzu.

Beispiele

1) Orientierungsphase, in der ich mich um meine Schwester / meinen Bruder gekümmert habe, der schulische Probleme hatte.

2) (erschöpften) Mutter im Haushalt geholfen, Großmutter im Altersheim regelmäßig besucht, im Garten geholfen und erste Erfahrungen mit Gemüseanbau gemacht, im Sportverein eine Organisationsaufgabe übernommen ...

Am besten suchst du dir eine (ehrenamtliche) Tätigkeit aus, die du auch wirklich mehr oder weniger gemacht hast.

Arbeitgeber schätzen in der Regel soziales Engagement.

diana11lila 16.04.2017, 18:25

Ich habe in Rumänien studiert und möchte jetzt in Deutschland arbeiten.

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Kommt drauf an, was du getan hast.

Hast du Pause gemacht? Oder bist gereist?

Notfalls kannst du es einfach als Orientierungsphase zur Studien-/Berufswahl bezeichnen.

Indem du schreibst, was du gemacht hast.

 Wenn du da etwas "türkst" kann das später zu einer Kündigung wegen Vertrauensverlust kommen.

Was war denn der Anlass für die Lücke?
Da müsstest du hier schon mal ein bisschen Information geben, damit man evtl. Forumulierungs- bzw. Argumentationshilfe geben kann.

Findungsphase Orientierungsphase

Tamtamy 16.04.2017, 10:39

'Orientierungsphase'  klingt recht gut.

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Hoegaard 16.04.2017, 10:41
@Tamtamy

Als ob sich davon irgendein Personaler täuschen ließe. 

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Otilie1 16.04.2017, 10:45
@Tamtamy

also da würde ich als arbeitgeber doch schon  mal genauer nachfragen , wohin orientiert ???

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Machtnix53 16.04.2017, 11:16
@Hoegaard

Wenn sie jemand haben wollen, der sich nicht orientiert, ist es wohl nicht der richtige Arbeitsplatz.

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Na ja, schreibe rein, was Du gemacht hast, also wohl nichts!

In der Zeit hast Du dich halt selbst finden wollen, Dein weiteres Vorgehen planen.

Schreib einfach irgendwas hin. Langzeitprakitkum oder Teilzeitjob. Sowas wird doch eh nie geprüft.

Hatte damals auch ne Lücke im Lebenslauf und trotzdem eine Ausbildung ohne Probleme bekommen.

Was hast du in dem Jahr gemacht?

Irgendwelche Kurse, Reisen die bilden?

was hats du denn da tasächlich gemacht das du es nicht reinschrieben magst - arbeitssuchend ?

Wie wär's mit der Wahrheit?

"Arbeitslosigkeit" - was anderes ist es ja ggf nicht und es weiß eh jeder, was hinter anderen Begrifflichkeiten steckt. Nicht?

Lücke im Lebenslauf? Warst Du ein Jahr im Koma?

Du wirst doch irgendetwas gemacht haben. Und wenn es ein Sabbatical war, eine Auszeit. Und das schreibst Du halt hin.

Wenn das nen Knastaufenthalt war dann sehr schlecht....

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