Wie soll ich die Frage 'wo war Gott in Auschwitz' verstehen? Was könnte man als Antwort / persönliche Meinung schreiben?

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15 Antworten

Die Frage ist, ob Gott so ist, wie wir Menschen uns ihn vorstellen, also jemand, der uns hier auf der Erde ein angenehmes Leben möglichst frei von Leid verschafft.

Der Gott, der uns in der Bibel begegnet, ist nicht so, denn er lässt uns Menschen freie Hand, auch wenn wir uns gegenseitig Leid zufügen, und er lässt es auch zu, dass uns anderweitig Leid widerfährt (Hiob, Kapitel 1 und 2).

Die Bibel und die Erfahrung lehren, dass Gott nicht die Verhältnisse auf dieser Welt neu ordnen will, sondern, dass er ganz persönlich mit jedem einzelnen Menschen in Beziehung stehen will, auch wenn dieser leiden muss. Auch dafür ist Hiob ein gutes Beispiel.

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Kommentar von jackthegiant
09.03.2017, 14:39

Die Bibel lehrt einen Scheiß. Du und alle Menschen können froh sein,dass es sowas wie eine französische Revolution gab.

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aus christlicher Sicht ist die Antwort Jesus: und der starb bekanntlich leidend am Kreuz. Das Leid geht nicht an Gott vorbei, sondern direkt durch sein Herz. dieses Herz ist Jesus Christus.

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Ich formuliere die Frage mal anders:

Wie konnte Gott solche Grausamkeiten wie Auschwitz zulassen,  wenn er doch in der Bibel als "lieber Gott" dargestellt wird?

Die Antwort darauf ist ein sehr kompliziertes philosophisches Thema. 

Google mal nach dem Begriff "Theodizee".

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Kommentar von Thelostboy342
03.11.2015, 22:06

Das ist wohl wahl
Ich danke dir ;)

Der Begriff ist mir allerdings neu haha

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Dies entstammt aus der Feder eines jüdischen KZ-Häftlings, welcher sinngemäß meinte, dass, wer Auschwitz erlebt hat, nicht an einen Gott glauben kann...

Damit stellte er die Theodizee-Frage wieder in den Raum...

Doch das ist nur das Verschieben des schwarzen Peters...

Als wenngleich auch kleiner Gegensatz könnte man doch zB Schindler entgegenstellen, welcher aus Uneigennutz gehandelt hatte. Warum wird hier nicht der Allmächtige Gott ins Spiel gebracht...

... sondern nur bei negativen Ereignissen und Geschehnissen?

da doch niemand soetwas zulassen würde

Warum haben es die damaligen Deutschen zugelassen, dass dies mit all den Regierungsfeindlichen; Hopmos, Behinderten etc. und den Juden geschehen war?

Gruß Fantho

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Kommentar von Thelostboy342
04.11.2015, 07:18

Auch ein interessanter Gedankengang!

Hmm, vllt kommt es auf die Dimensionen an?^^

Ich meine, Schindler rettete 11 hundert menschen wenn ich mich recht erinnere, was natürliche beachtlich ist für die NS Zeit.

Jedoch starben allein in Auschwitz um die 1 Millionen

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Du sollst alles so verstehen, wie du es eben verstehen kannst.

Als persönliche Meinung kannst du nur deine Meinung schreiben.

Wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst, schreibst du halt, dass du bedauerst, es nicht nachvollziehen zu können.

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Kommentar von gottesanbeterin
05.11.2015, 18:16

Als Antwort auf die Frage: "wo war Gott in Ausschwitz" würde ich schreiben: genau dort, wo er auch war, als sich die Geschichte zwischen Kain und Abel zugetragen hat.

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Oh, da hast die so ziemlich heißeste Kartoffel der Religion entdeckt. Das Problem nennt sich Theodizee und beschäftigt Menschen seit der Antike. Leidende Menschen trotz einem angeblich gütigen Gott an der Seite ist nicht neu; Auschwitz ist "nur" ein sehr plakatives Beispiel. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

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Das haben wir in der Schule auch schon mal gehabt. Meine Religionslehrerin meinte, dass Gott bei den Menschen war und mit ihnen mitgelitten hat.

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Kommentar von Fantho
04.11.2015, 01:13

Meine Religionslehrerin meinte, dass Gott bei den Menschen war und mit ihnen mitgelitten hat.

Sorry, wenn ich das jetzt so schreibe, aber dies ist eine Super Ausrede und völlig von einer Unkenntnis gezeichnet!

Das sage ich als Gottglaubender Mensch, um vorweg dem Vorwurf eines Atheismus entgegen zu treten...

Gruß Fantho

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Gott gibt es nicht. Ansonsten hätte er sein "auserwähltes Volk" nicht grundlos so leiden lassen.

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Kommentar von Fantho
04.11.2015, 01:15

Auch diese Aussage ist von einer Unkenntnis gezeichnet, und zwar in jedem Satz...

Gruß Fantho

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Gott hat noch Trilliarden Planeten zu betreuen, Sterne kommen und gehen, da muss Gott dafür sorgen, dass immer zwei geschaffen werden, dass Dinos für genug Energie sorgen, wenn die Menschen dann Erdöl brauchen usw., wie soll er sich da um jede Ameise kümmern.

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Deswegen gibts den Tod, das das Elend irgendwann ein Ende hat. Wer erniedrigt wird den erhöht Gott. Aber erst im Tod.

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Kommentar von Thelostboy342
05.11.2015, 17:06

Ziemlich düster klingt das

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Kommentar von stoffband
09.11.2015, 08:18

die welt ist düster

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''Wieso hilft Gott nicht den armen Menschen oder denen die leiden !? Ich befürchte Gott hätte mich das selbe gefragt..'' kennste den Zitat ? gilt für Krieg Armut etc.. 

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Du weißt aber schon, was in Auschwitz war?


Jedenfalls ist es so zu verstehen, dass man sich fragt, wie Gott solche Grausamkeiten zulassen konnte, die den Juden angetan wurden. Aus religiöser Sicht lässt Gott kein leid zu. Warum also dort?

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Kommentar von Thelostboy342
03.11.2015, 22:11

Ja^^

Genau, nur komm ich mit dieser Frage nicht ganz zurecht :D

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Dieses Leben ist ein Test und nicht das Paradies.

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Kommentar von LibertyFire
03.11.2015, 22:13

Warum sollte das Leben ein Test sein? Weil Mohammed das behauptet hat? Welchen Sinn macht es, den Menschen zu testen, wenn Gott sowieso die Zukunft kennt? 

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Kommentar von Geansehaut
03.11.2015, 23:38

Damit im Jenseits wenn über Hölle oder Paradies geurteilt wird niemand ausreden hat.

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Da war ich noch nicht geboren.

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