Wie soll ich denn ein Studium finanzieren?

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8 Antworten

Indem man seine erlaubten 20 Wochenstunden arbeitet (mit Wochenendarbeit sind 25 erlaubt).
Damit kämst Du bei Mindestlohn auf 850,- brutto, netto ca. 750,- als Student.

Habe ich selber jahrelang so gemacht und zusätzlich noch mehrere Nachhilfeschüler betreut.

Anstrengend? Da kannst Du drauf wetten.
Möglich? Ja, wenn man sein Ziel im Auge behält und sich zusammenreißt.
Zwischendurch habe ich es echt verflucht, aber inzwischen bin ich auch in finanzieller Hinsicht froh, durchgehalten zu haben.

Rheinflips Tip ist übrigens auch eine Überlegung wert!

Für die Zeit des Studiums kannst du Wohngeld beantragen (auch wenn dich die Sachbearbeiter erstmal abwimmeln wollen, auch Studenten haben einen Anspruch auf Wohngeld).

Du könntest den Unterhalt von deiner Mutter verlangen (Eltern sind ihren Kindern gegenüber unterhaltspflichtig bis diese einen Berufsabschluss haben).

Du könntest als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule arbeiten.

Du könntest Betreutes Wohnen in einer WG für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen beim Sozialamt beantragen, dann müssten eigentlich die Wohnkosten übernommen werden.

Ich wünsche dir alles Gute. Wo ein Wille ist, ist ein Weg!

Statt einem Studium könntest du auch eine Ausbildung bei einem Berufsbildungswerk machen. Da bekommst du ein Übergangsgeld vom Amt und deine Lebenshaltungskosten plus Miete sind dadurch normalerweise abgedeckt. Bei einem Berufsbildungswerk wird auch auf psychische Probleme eingegangen, d. h. wenn du mal nicht so stabil bist, greift man dir dort unter die Arme.

Du könntest 

-dich für dein Studium nur in Städten bewerben in denen die Mieten gering sind. Oder aufgrund deiner psychischen Erkrankung versuchen eine günstige sozialwohnung zu bekommen. 

-ein teilzeit Studium machen und nebenbei viel arbeiten, die Studienzeit ist dann allerdings länger 

-versuchen elternunabhängiges bafög zu bekommen. Lass dich am besten mal direkt im bafög Amt beraten. 

-ein Vollzeit Studium mit kleinem nebenverdienst anfangen. Du kannst Nachhilfe geben oder später im Studium als OE-tutorin oder studentische Mitarbeiterin arbeiten 

-falls alles nicht reicht, kannst du immer noch mit einem kleinen studienkredit aufstocken. Es gibt sehr gute Konditionen von der KfW. 

Viel Erfolg dabei :) 

Naja also es gibt sehr viele WG-Zimmer für unter 350€, solange du nicht in München studierst. Ich würde mich um Bafög und andere Stipendien bemühen und nebenbei Arbeiten. Außerdem einsern sparen und beim einkaufen auf die Preise achten. Kannst sonst nicht näher an deinem Zuhause studieren? Saisonkarten werden häufig von den Unis spendiert.

Deine Mutter ist unterhaltspflichtig.  Du könntest aber nach einer Erstausbiildung evtl Elternunabhängig Bafög  bekommen. 

Wovon lebst du denn jetzt? Da muss deine Mutter doch auch für dich bezahlen.

Ansonsten kannst du dir das Studium ja von deiner Mutter mit finanzieren lassen und nach dem Studium zahlst du es ihr zurück.

Dann musst du halt erst ein paar Jahre arbeiten und was ansparen. Andere müssen das auch.

bewirb Dich bei einer Studentenverbindung.

Bekommst günstig ein Zimmer, gute Studentenjobs.

Oder harke das Studium ab und beginne eine Ausbildung.

Die kranke Mutter auf Unterhalt verklagen wohl das aller letzte, .dann lasse dich lieber wegsperren

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