Wie soll ich den Trainingsplan aufbauen?

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5 Antworten

Huhu,

scheiß deine Pläne über den Haufen. Da hält man sich zum Glück des Pferdes eh nicht dran.

Wenn beim Longieren Probleme auftreten, kann man auch durchaus sinnvollerweise mehrmals wöchentlich longieren. Wenn das Pferd ein spezielles Problem unter dem Reiter hat, fällt das Longieren eventuell kurzzeitig weg. Wenn sich andere Probleme unterm Reiter bilden, wird vielleicht vermehrt an der Hand gearbeitet oder ähnliches.

Wenn das Pferd super drauf ist, arbeitet man auch schon mal länger am Lektionen. Wenn es mies drauf ist, ruft man nur kurz Sachen ab, die das Pferd mag. An einem heißen Tag arbeitet man lieber im Schritt und lässt die Galopparbeit ganz sein.

Wetter, Befinden vom Pferd, Platzverhältnisse, freie Plätze/Hallen, Motivation des Reiters, aktuelle Defizite... alles Sachen, die die Tagesform und das "Programm" beeinflussen.

Liebe Grüße

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Wie ich es mache: 

Ich komme, hole mein Pferd und merke spätestens beim Putzen, wie er drauf ist. Danach entscheide ich, was ich mache und ob überhaupt. 

Wenn er sehr motiviert ist, gerne anspruchsvollere Longenarbeit, wenn er eher keine Lust hat, dann gehe ich eher ins Gelände. 

Von festen Trainingsplänen würde ich dir immer abraten, da man Gefahr läuft, sich darauf zu versteifen. Besser ist es, wenn du dir eine Liste machst mit Dingen, die du in der Woche machen willst und die durchstreichst, die du schon erledigt hast. 

Also zB Cavaletti-Training, reiten, Longe, ausreiten, Zirzensik, Doppellonge. 

Das wären 6 Möglichkeiten, die du auf eine Woche aufteilen kannst, um Abwechslung zu schaffen. Es gibt aber noch deutlich mehr Möglichkeiten, weil ja (hoffentlich) auch noch Unterricht etc dazu kommt. 

Beim Reiten würde ich mich darauf verlassen, was mein Trainer dazu sagt, wie ich das gestalten soll. 

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Ich würde überhaupt keinen solchen Plan machen, sondern erfühlen, was das Pferd jeweils braucht, um sich wohlzufühlen und um meine Ziele  zu erreichen.

War man am Wochenende auf dem Turnier, empfiehlt sich Montag Schrittreiten im Gelände. War man am Sonntag bummeln, wird am Montag fleissiger geritten usw. 

Wie lange ich in jeder Einheit welche Gangart reite, käme völlig auf die Tagesform an.

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Einen richtig perfekt durchdachten Plan gibt es nicht. Du musst dein Pferd erstmal kennenlernen um stärken und Schwächen zu finden, an denen man arbeiten muss oder sollte. Das Training muss man dazu auch von der Tagesform des Pferdes und des Reiters abhängig machen.

Hast du beispielsweise schlechte Laune, denk gar nicht erst daran zu reiten, lass das Pferd dann einfach laufen oder so, denn mit schlechter Laune reiten ist immer bescheiden

Wenn du merkst, dein Pferd hat mal nen schlechten Tag oder ist angespannt, reit einfach locker vorwärts abwärts bis es losgelassen ist, und hör dann auf

Finde heraus, wie lange dein Pferd in der Lösungsphase braucht, um locker zu werden oder wie lang es Schritt gehen muss um richtig aufgewärmt zu sein.

Arbeitest du an Lektionen, die dein Pferd nicht gut kann, dann lass ihn im Gegenzug zur Belohnung etwas ausführen, das ihm Spaß macht, wenn er das zu Lernende gut umgesetzt hat. (Das Pferd einer Freundin hat beispielsweise Schwierigkeiten mit dem Außengalopp, wird beim traversalen reiten aber total locker)

Hat dein Pferd einmal einen Tag hart gearbeitet, geb zur Entspannung am nächsten Tag locker ausreiten.

Das kann man endlos so weitermachen. Pass deinen tages- und Trainingsablauf dir und deinem Pferd an, und plane nicht zu sehr im Voraus :)

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Also ich würde den Trainingsplan auf jeden Fall abwechslungsreich gestalten. Das heißt mal longieren (auch mal mit Trabstangen), normal reiten (dressur), ausreiten, springen, bodenarbeit oder freispringen. Einen Stehtag halte ich auch für sinnvoll, damit sich das Pferd "ausruhen" kann. Aber es ist auch in Ordnung wenn du mal mehrere Tage hinter einander reitest, je nachdem ob du Lust dazu hast. Dann würde ich aber vielleicht auch mal ein paar Trabstangen hinlegen um das Pferd zu beschäftigen. 

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