Wie soll ich den Medienkonsum meines Sohnes 13 Jahre einschränken oder kontrollieren?

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12 Antworten

Bist du überhaupt in Beziehung mit deinem Sohn anstatt den erzieherischen Zeigefinger zu erheben?

Er versucht dir zu zeigen, wo seine Grenzen sind, die du zu übersehen scheinst.

Vielleicht hat er "alles" an Materiellem - aber was ist mit einem achtsamen Umgang mit ihm?
Kannst du ihn verstehen? Weißt du noch, wie du in dem Alter warst und was du dir von deinen Eltern gewünscht hast?

Noch mehr Strenge, Konsequenzen, Verbote, Strafen - all das wird keine Besserung bringen (auch wenn das hier so einige immer wieder gerne empfehlen), sondern eure Beziehung noch mehr zerstören.

Die Medien sind nicht das Problem.

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Verbote brigen weniger, als Alternativen zu bieten und vernuenftigen Umgang mit Medien vorzuleben.

Mein Sohn ist auch 13, und ich weiss wie verlockend es ist, non-stop Youtube zu schauen und zu zocken. Aber er hat in der Schule ein forderndes Schulprogram  (Ausland, KA ob es sowas in D auch gibt) und trainiert jeden Tag 2-3 Std + Wettkaempfe und Familienausfluege am Woende, das schraenkt dann die Zeit fuer Medienkonsum ein.

Der Rest der Familie ist auch nicht scharf auf TV, vielleicht 2 mal die Woche dass die Kiste ueberhaupt laeuft, das praegt dann die Kinder schon, Ich mache mir bloss Sorgen weil sie mich den ganzen Tag am PC sehen, da ich als Freelancer von zuhause arbeite. Aber mein Sohn hat jetzt angefangen, selbst Spiele zu programmieren (was ich besser finde, als sie nur zu konsumieren) - vielleicht praegt das auch nicht unbedingt zum schlechten.

Zusammengefasst: biete deinem Sohn Alternativen zum Medienkonsum und pass auf, was er von dir lernt.

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Ich kenne da jemanden, der heißt Naturmacht, der war früher mal auch ein bisschen so wie dein Sohn XD

Verbote bringen da leider eher wenig, weil Kinder in dem Alter noch nicht in der Lage sind, zu erkennen, welche langfristigen Folgen massiver Medienkonsum haben kann. Im schlimmsten Fall wird man von den Medien abhängig, sozusagen süchtig. Ganz besonders dann bringen Verbote nichts, weil die davon Betroffenen es dann einfach heimlich machen. Und die Möglichkeiten für den heimlichen Medienkonsum sind vielfältig!

Ich würde auch vorschlagen, dass du deinem Sohn Alternativen anbietest. Und zwar solche, die zu seinen Interessen passen. Ich verbringe beispielsweise viel zeit am PC, sowohl beruflich als auch privat, aber ich habe ein sehr stark ausgeprägtes Interesse für Tiere und für die Geschichte und gehe gerne schwimmen, zum Bowling (wenn ich genug Leute dafür auftreiben kann) oder in Freizeitparks wie Phantasialand oder De Efteling. Dementsprechend gehe ich in meiner Freizeit auch liebend gerne in Zoos (wenn auch beruflich bedingt nicht oft), um mal ein Beispiel zu nennen. Dann habe ich Spaß beim Beobachten der Tiere und dem Lesen der Informationen über sie, ohne stundenlang am PC zu sitzen.

Wofür interessiert sich dein Sohn denn so? Da solltest du dir mal eine Liste erstellen und diese dann mit deinem Sohn durchgehen. Natürlich musst du dir auch den Interessen entsprechende Alternativen überlegen, die du deinem Sohn dann vorschlagen kannst.

Und falls du ihm den Medienkonsum doch mal verbieten musst, solltest du am besten eine Sperre für diese Medien einrichten. Am Computer kann man beispielsweise in der Regel einstellen, wie lange das Kind daran spielen darf. Und ich meine, mich erinnern zu können, dass es so etwas auch für die Handhelden von Nintendo (also Nintendo 3DS und so) gibt, zumindest bei den halbwegs neueren Modellen. Oder du richtest ein Passwort ein, das eingegeben werden muss, um das entsprechende Medium/Gerät überhaupt nutzen zu können. Oder zu kappst den Internetzugang deines Sohnes, falls er - wovon ich aufgrund deiner Aussage, dass er "alles hat, was man sich nur vorstellen kann", ausgehe - eigene Geräte besitzt, mit denen er ins Internet gehen kann (PC, PlayStation3, PlayStation 4 etc.).

Aber diese Maßnahmen solltest du wirklich nur dann ergreifen, wenn es auch wirklich keine andere Möglichkeit mehr gibt (außer einer Suchttherapie, aber eine Therapie wäre nun wirklich die Maßnahme gegen das Worst-Case-Szenario)! Versuch es am besten erst einmal mit den Alternativen.

Wenn du magst, kann ich dir auch ein paar Alternativen vorschlagen. Dafür müsstest du mir halt nur sagen, wofür sich dein Sohnemann so interessiert. Ich bin selber "erst" 22, von daher kann ich das Ganze ja vielleicht auch aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten als du. Gerade in der Schule hab ich selber oft erlebt, dass jüngere Lehrer doch häufig besser zu den Schülern durchdringen können als ihre älteren Kollegen, weil die jüngeren Lehrer die Schüler von heute eben besser verstehen und sich evtl. auch besser an ihre eigene Schulzeit erinnern können, also daran, wie sie selber in dem Alter waren und so. Das funktioniert auch in anderen Bereichen des Lebens gut.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

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Dein Sohn scheint Dich ja gut im Griff zu haben. Er ist mit 13 Jahren natürlich grad in der Pubertät und da wird logischerweise gerne gegen alles mögliche rebelliert.

Du schreibst, dass er alles hat. Das finde ich schon mal überhaupt nicht gut. Wie soll er denn einen vernünftigen Umgang mit den Medien bekommen, wenn er alles hat? Die Hälfte würde wahrscheinlich völlig genügen.

Du musst mit ihm reden, ihm klar machen, dass es nichts bringt, wenn er ständig irgendwelche Spiele spielt oder im Internet surft oder TV sieht. Was auch immer er da alles macht.

Ein Verbot allein bringt gar nichts. Du kannst ihm nicht nur etwas wegnehmen und ihn dann im Dunkeln stehen lassen. Du musst ihm eine Alternative anbieten. Mach was mit ihm zusammen. Es gibt tausend Möglichkeiten, je nach seinen Fähigkeiten oder auch Interessen.

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Man kann doch einem Kind nicht einfach digitale Medien kaufen und bezahlen und es dann seinem Schicksal überlassen. Es hat keine Ahnung von Gefahren und Missbrauch. Es ist einfach nur fasziniert und gebraucht diese Dinger Tag und Nacht.

Du musst klare Regeln aufstellen! Z.B.:

-Smartphone - nur bei dringenden Mitteilungen; auf keinen Fall bei jedem Piepser! Und wenn die Mami schreibt, der Sohn muss nach Hause kommen heißt es, der Akku war leer. Sofort Verwarnung, noch einmal, dann ist das Handy weg.

- Spielkonsolen - nur nach Beendingung der Hausaufgaben und der Lernzeit für ca. eine Stunde; bei Missachtung - Verbot.

- Computer, Laptop - nur zum Recherchieren für die Schule und eine halbe Std. zum emails checken; bei Missachtung - Verbot.

Ich würde von Vorneherein ganz klare Regeln aufstellen. Bei der kleinsten Missachtung gäbe esschon eine Verwarnung. Die Kinder müssen wissen, was folgt. Knallhart würde ich da durchgreifen und das gleich von Beginn an.

Du musst auch Bescheid wissen, was deine Kinder im Internet machen, mit was sie sich beschäftigen und auf keinen Fall so lange wie sie wollen. Nachts geht gar nicht.

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Ich wäre wirklich auch dafür, dass da ein junger Lehrer oder so mal mit dem Jungen und dir redet, denn ich bin selbst erst 12 und habe manchmal das Gefühl, das meine Schwester (26) mich besser versteht als meine Mutter.

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Sicherung raus, Akkus wegschliessen und anfangen, das Kind zu erziehen.

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Natürlich musst du ihm es wegnehmen und wegsperren und falls er es trotzdem klaut, gibts halt mal einen Monat kein Taschengeld (oder was ihm halt sonst noch wichtig ist). Mit 13 können sich die wenigsten eigenverantwortlich die Medienzeiten einteilen, da braucht es deine Hilfe. Gib ihm sein Smartphone, PC, etc. nur stundenweise und als Belohnung für besondere Leistungen...

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Man kann im Router eine Kindersicherung einstellen,  wo man für jedes Gerät die WLAN Zeiten extra bestimme kann.

Meine Kinder motzen gar nicht rum. Sie wissen von wann bis wann wlan ist und ruhe ist.

Mein 13 jähriger hat 2.5 std. ... 

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Kommentar von flocke97
17.06.2017, 21:36

Naja aber man kann ja auch ohne WLAN spielen etc

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Da Hase du wohl schon von Anfang an, an der Erziehung deines Sohnes viel falsch gemacht. Du musst dich durchsetzen und konsequent bleiben und endlich aufhören, deinem Kind alles zu geben, was es sich wünscht. Jetzt liegt es an dir, wie gut du durchhälst.

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Geht es nur um den Computer oder auch um Smartphones usw.?

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Kommentar von flocke97
17.06.2017, 21:36

Um alles....

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doch na klar kannst du ihn machen lassen.

Alles was verboten ist, das ist nur noch mehr interessant. Verbote bringen da wirklchi nichts.

Also soll er sich doch selber am Fernsehen und Internet satt sehen.

Ob man es gut findet ist natürlich eine andere Frage.

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