Wie soll ich das verstehen(Chemie)?

 - (Schule, Chemie, Naturfasern)

2 Antworten

So, wie das klingt, sollst du dir einmal die Strukturformeln aufzeichnen und anhand derer physikalische Eigenschaften wie z.B. unterschiedliche Festigkeit, Elastizität etc erklären.

Dazu hat dir DedeM schon einige gute Hinweise gegeben.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium mit Spezialisierung in Biomolekularer Modellierung

Moin,

was du tun sollst, steht doch da! Aber als kleiner Tipp: Wolle (tierische Faser) besteht unter anderem aus Proteinen (Stichwort Keratin). Proteine sind (chemisch) Polyamide, die vor allem von Biologen auch gerne als Polypeptide bezeichnet werden. Sie bestehen also aus aneinander gehängten Aminosäuren...
Pflanzliche Fasern (wie zum Beispiel Baumwolle) sind dagegen vor allem aus Cellulose aufgebaut. Cellulose gehört zu den Polysacchariden (ist also ein Vielfachzucker).

Und nun suchst du im "Netz der Netze" Eigenschaften von Wolle und Baumwolle (zum Beispiel in Bezug auf Wascheigenschaften, Tragekomfort, Beständigkeit gegen Temperatur oder Chemikalien usw.), vergleichst sie miteinander und untermalst alles mit Ausschnitten aus den jeweiligen Makromolekülen (die du unter Bildersuche auch im Netz findest), mit deren Hilfe du versuchst, wenigstens ein paar der gefundenen Eigenschaften zu erklären. Auch dazu gibt es im Netz sicherlich viele Seiten, die das thematisieren (oder zumindest andeuten). Und fertisch!

Viel Erfolg dabei...

LG von der Waterkant

Man könnte alles damit erklären. Es muss differenzierter sein, aber der zu erklärende teil wird nicht klar definiert

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Seiten wie z.b.?

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@Pentra

Ich meine sowas wie das hier

http://www.bio-faedchen.de/shop_content.php?coID=15

Wolle: empfindlich gegen Hitze oder Chemikalien; Baumwolle weitaus weniger
Warum? - Polyamide (Proteine) denaturieren schnell (Veränderung der Sekundär- und Tertiärstruktur); Baumwolle ist hier wesentlich unempfindlicher, weil sie ein Polysaccharid ist...

Wolle: guter Wassereinlagerer, aber an der Oberfläche Wasser abweisend; Baumwolle bindet Wasser (und fühlt sich daher schnell nass an)
Warum? Wolle besteht aus aneinander geketteten Aminosäuren, die bis zu 20 verschiedene Seitenketten haben können. Manche sind hydrophil, andere hydrophob; da sich die Aminosäureketten aber von Protofibrillen über Mikrofibrillen zu Makrofibrillen zusammenlagern, ist die Oberfläche Wasser abweisend, im Inneren der Faser kann aber viel Wasser eingelagert werden, ohne dass sich die Wolle danach nass anfühlt.
Baumwolle ist - wie gesagt - ein Polysaccharid (Vielfachzucker). Zucker sind Polyhydroxycarbonylverbindungen. Wie diese chemische Bezeichnung schon sagt, sind in Zuckermolekülen immer relativ viele Hydroxygruppen enthalten. Diese können Wassermoleküle über Wasserstoffbrückenbindungen "festhalten". Das heißt, Wasser lagert sich an Baumwollfasern äußerlich an, so dass sich Baumwollwäsche schnell nass anfühlt.

Viel findest du übrigens auch bei wikipedia; natürlich in der Regel nicht in den ersten drei Zeilen... Du musst halt ein bisschen lesen und suchen!

Strukturen findest du zum Beispiel hier:

http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/bs11-9.htm

oder hier:

https://www.quora.com/Is-cellulose-a-disaccharide

Und nun du!

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