Wie soll ich das Kunstprojekt umsetzen?

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1 Antwort

Das klingt nach Robert Castel und Exklusion.
Es geht - vereinfacht gesagt - nicht mehr darum den Nutzen (sozial) zu befriedigen, sondern durch andere Aspekte wie z. B. Ästhetik einen Nutzen zu vermitteln.
Du schaffst also ein Gefühl etwas zu benötigen, was "funktional" gesehen ggf. für die Tonne ist.
Durch die Exklusion stellst du dich also "einzigartig" und nicht mehr in den normalen menschlichen Austauschprozess.
Einfach gesagt: Wenn ich das Parfüm verwenden möchte wäre mir doch grundsätzlich die Flasche egal. Ich möchte drücken, das Parfüm kommt raus, fertig :)
Übertragen auf dein Projekt würde ich also einen Flakon sehen, der überhaupt keinen funktionalen Nutzen mehr hat.
z. B. sowas hier (links)
http://rlv.zcache.de/parfum_flaschen_gerahmter_druck_poster-rcd8562514e374c92b9d17388fff60be1_wvt_8byvr_324.jpg
Logistisch gesehen ein Horror :-) In der Handhabung, keine Ahnung.
Oder sagen wir eine Kugel die ständig durch die Gegend rollt :-)
Was meinst du? Liege ich mit dem Ansatz richtig?
Das James-Bond Parfüm für Männer hat z.B. so einen Drehverschluss der verhindern soll, dass man auf den Drücker kommt.
Ich hatte schon zwei mal einen Tester in der Hand wo sich dieser Schutz einfach nicht mehr entfernen lies. Ergo: Du sprüchst alles mögliche voll und kannst das Parfüm so leider nicht mehr nutzen.

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