Wie soll ich damit umgehen und wie kann ich ihm helfen?

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12 Antworten

Versuch einfach, dich ein bisschen mit ihm darüber zu unterhalten und auch vll mit ihm zu reden, was er mit seiner Oma erlebt hat und so. Und ihm am besten zuhören, wenn er danach traurig ist und auch wenn er sagt er braucht keine hilfe, ihn nicht einfach links liegen lassen! er braucht hilfe, will nur nicht "schwach" dastehen.. sei so wie immer! Aber so wie sich das anhört bist du ja eine gute freundin für ihn! :) Das schafft ihr zsm! Dagegen kann man ja eben auch nix tun. wünsche dir viel glück beim trösten und sonstiges. 

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Kommentar von MonaLisa11
24.04.2011, 22:50

Mein Freund ist so einer, der verdrängt eher, als dass er verarbeitet. Wenn er Probleme hat sagt er, er hat es gleich wieder im Griff und nach spätestens einem Tag ist er wieder ganz normal. Und dann irgendwann Wochen oder Monate später kommt es wieder raus und dafür umso heftiger. Deswegen möchte ich auch nicht, dass er es verdrängt, aber wie kann ich mit ihm über so etwas reden, ohne mich ihm aufzuzwängen?
Aber trotzdem schon einmal danke für die antworten

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Wenn dein Freund ins Krankenhaus gefahren ist, um Abschied zu nehmen, ist das schon ein guter aktiver Schritt. Seine restliche Familie scheint sehr hysterisch, unbelastbar und egozentrisch zu sein, weil sie sich mit ihren Selbstmorddrohungen und -versuchen auch noch selber in "Szene" setzen müssen. DAS ist eigentlich die viel schlimmere Belastung, der dein Freund nun noch zusätzlich ausgeliefert ist.

Ich hätte ihn ja, an deiner Stelle, begleitet (außer er hätte es dezitiert abgelehnt). Dann hättest du ihn aktiv bei der "Beschwichtigung" der "ausgeflippten" Restfamilie unterstützen können. Die sind im Moment viel schlimmer, als die sterbende Oma.

Ich habe selbst schon Sterbebegleitung gemacht und man muss schon ein wenig "diszanziert" sein, auch wenn einem der Mensch, der stirbt und die Verwandten nahe stehen. Das Wichtigste ist, die Ruhe zu bewahren, nicht auszuflippen oder in Heulkrämpfe auszubrechen. DAS hilft niemandem. Also wenn du solche Qualitäten zu bieten hast, dann geh mit, wenn du dich damit überfordert siehst, warte ab. Eine weiter "Heulsuse" kann dein Freund jetzt sicher nicht gebrauchen. UND: aktives Abschiednehmen von einem Sterbenden ist eine große Hilfe bei der Verarbeitung des Schmerzes.

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Die Menschen sind nun mal unterschiedlich. Und jeder hat das Recht seine Gefühle so zu erleben wie sie sind. Also unterlasse doch bitte jeden Versuch ihn darin zu ändern. Sei lieber vorbereitet wenn es nach Monaten hoch kommt. 

 

Damit hilfst Du IHM dann tatsächlich. Jetzt muss er erst mal durch. Das ist anstrengend genug. Dazu noch eine Freundin an der Backe die immer laber will kann ganz schön nervend sein. Er braucht jetzt vielleicht alle Kraft um da durchzukommen. Hast Du da schon mal drüber nachgedacht? 

Trauerarbeit braucht dann sowieso ihre Zeit. Und sie steht jedem Menschen zu. 

 

Ich mache mir eher Sorgen darum dass ich das Gefühl habe Du willst ihn nicht so nehmen wie er ist. Vor allen Dingen möchtest DU bestimmen wie er bitteschön fühlen soll. Und das finde ich ein wenig daneben. Vorsichtig ausgedrückt. 

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Du hast genau richtig gehandelt. Behandel ihn einfach so wie immer. Wenn er dich braucht sagt er schon was. Wenn jemand in deinem Kreis sterben würde, würde es dich auch nur stören, wenn dich zusätzlich auch noch alle komisch behandeln.Sei einfach du selbst. Das ist was er braucht:) Spreche da aus Erfahrung :(

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Für manche Menschen ist der Tod keine große Sache. Ich möchte zb auch nicht unbedingt sterben, aber Angst vor dem Tod habe ich deswegen noch lange nicht. Vll weiß dein Freund, dass seine Oma mit sich im Reinen ist und bereit dafür ist, zu sterben. Menschen, die schon länger wissen, dass sie sterben werden, habe oft Zeit sich selbst darauf vorzubereiten und sie bekommen eine Sterbehilfe, dh nicht, dass es ihnen dadurch viel leichter fällt. Es könnte doch sein, dass die Dame ihre Gefühle auf deinen Freund projeziert und er zwar traurig ist, aber dennoch nicht daran verzweifelt.

Lg

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Sei einfach für ihn da.

Versuche den Alltag beizubehalten,denn anscheinend kann er am Besten damit umgehen wenn er so gut wie möglich so weitermacht wie bisher.

Frage ihn aber trotzdem nochmal ob du ihm irgendwie helfen kannst,das zeigt ihm,dass er nicht allein ist.

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du kannst nichts  tun, außer , wenn es denn soweit  ist, ihm beileid wünschen.

schreib auch an die betroffene familie eine beileidskarte, das kommt immer gut an.

das ist nun mal der  normale weg, und wenn er es gelassen sieht, dann wird er schon wissen dass es so sein muß.

es ist immer schwer wenn einer stirbt, aber die hinterbliebenen möchten dann meist ihre ruhe haben, also nicht aufdrängeln und  etwas zeit vergehen lassen.

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Alles Wichtige hast du schon gesagt. Jetzt denk dran: er gibt den Ton an, du bist da.

Du kannst ihn fragen: magst du erzählen? Vielleicht mag er, vielleicht auch nicht sofort. Dränge ihn zu nichts.  

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Auch wenn es dich mitnimmt, solltest du dich nicht aufdrängen.

Du hast ihm ja schon gesagt, dass du für ihn da bist, wenn er jemanden braucht.
Mehr musst und solltest du meiner Meinung nach auch nicht machen.

Jeder Mensch trauert anders und verarbeitet auch die Schicksalsschläge anders und das solltest du auch respektieren.

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Kommentar von MonaLisa11
24.04.2011, 23:18

In einem anderen Kommentar habe ich das ja schon geschrieben. Mein Freund hat so die Eigenschaft Dinge die ihn beschäftigen nicht zu verarbeiten und abzuschließen, sondern zu verdrängen, so dass sie später, wieder raus kommen und das um so heftiger. Mache mir einfach sorgen, weil er in der Vergangenheit schon ziemlichen scheiß angestellt hat um mit Problemen umzugehen.

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Bis jetzt hast du alles richtig gemacht, jeder Mensch verarbeitet seine Trauer anderst. Ich denke er möchte einfach Stark sein, und will euch nicht auch noch sorgen bereiten, in den schweren Zeiten.

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wenn es soweit ist, sei einfach da ...... wenn er es möchte nimm ihn in den Arm ..... Du bst nicht der letzte Depp, manchmal ist ne Schulter zum anlehnen genau was man braucht, auch ohne viele Worte

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lass ihn doch ,das du ihn schon oft gefragt hast ob er hilfe braucht reicht schon mehr als genug.

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