wie soll ich damit umgehen? depressionen.. burnout..

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3 Antworten

Ich kann Sookie nur zustimmen.

Die Veranlagung scheint bei Euch in der Erbmasse zu liegen. Der Unterschied ist nur, dass der Vater mit der Erfahrung ein dickeres Fell bekommen hat und die symptome besser verbergen konnte. Außerdem wollte er nicht schwach erscheinen und als "Fels in der Brandung" immer eine Schulter für die Probleme der Kinder frei haben. Irgendwann war er jedoch überfordert, der Fels zerbrach in viele kleine Stücke.

Nun steht er sinnbildlich vor einem großen Steinhaufen, der wieder zu einen Felsen zusammengepuzzlet werden soll. Es gilt folglich dem Vater klar zu machen, dass er auch als kleiner Fels geliebt wird.

http://www.dailymotion.com/video/xtufy_bob-marley-three-little-birds_music#.UQfcYvIb384

Depression ist eine Krankheit und es liegt nie an einzelnen Menschen, wenn man die bekommt. Ihr scheint beide die Veranlagung zu haben. Vielleicht kannst du dich mit deinem Vater darüber austauschen, weil ihr dasselbe Schicksal teilt.

Kinder sind nicht für ihre Eltern verantwortlich,sondern es sollte eigentlich umgekehrt sein!

Und dein Therapeuth wird dir auch sagen....wo es lang geht.

DerRumpelrudi 29.01.2013, 15:12

Gut, dass Du nicht mit mir zusammen wohnen mußt/darfst. Dann hätte ich dich liebend gern als Schmarotzer aus der familiären Solidargemeinschaft entlassen.

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oxygenium 29.01.2013, 15:56
@DerRumpelrudi

ich würde mich schon ganz alleine aus so einer Familie entlassen,indem ich mich da rausnehmen würde aus dem kranken System.

Aber leider in der heutigen Gesellschaft meinen Kinder immer noch die Verantwortung für die Eltern auf sich zu nehmen und hier siehst du das gute Beispiel was dabei herum kommt.

Da haben die Therapeuten heute eine menge zutun und müssen dann die ganze Familie therapieren.

Und wer leidet am meisten darunter??? Ich meine mal im Unterricht gehört zu haben laut Statistik...die Kinder.

Schönen Tach noch.

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DerRumpelrudi 01.02.2013, 18:23
@oxygenium

Stimmt vom Basisgedanken durchaus. Der Fehler vieler Eltern liegt darin, dass sie die Freunde der Kinder sein wollen. Sie ziehen sich somit feige aus der Elternrolle zurück.

Was Kinder jedoch benötigen sind Eltern, denn Freunde suchen sie sich selbst bzw. mit Freunden kann man Schluß machen.

Vermutlich beruht Dein Gedankenweg genau aus dieser schlechten Erfahrung heraus. Meinerseits wollte ich niemals der Freund meiner Kinder sein, sondern nur der Vater. Als Freund hätte ich mich abqualifiziert.

Sie lieben mich als Vater und nicht als Freund.

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