Wie soll ich beweisen, dass ich auf Abruf war?

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3 Antworten

Hallo,
gibt es jemanden, der bezeugen kann, dass du die Zeitarbeitsfirma angerufen hast an den Tagen, an denen du auf Abruf bleiben solltest?

Ansonsten vermute ich, dass du es gar nicht beweisen kannst, und dass es (wie so oft :( ) auf einen Vergleich hinausläuft, d.h. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich auf einen Betrag, der ausgezahlt werden soll, vmtl. die Hälfte von dem, was dir zusteht.

Hast du die Firma schon auf Ihren Vertrag hingewiesen? Manchmal hilft es, klarzumachen, dass man den Vertrag kennt und ggf. vor Gericht ziehen wird, um ihn durchzusetzen.

Viel Erfolg,
Caro

Moin,

genau DAS ist das Problem bei den Zuhälterbuden.

Der Malocher muss seine Arbeitskraft nachweisbar anbieten.

Dazu reicht, wenn abgetritten wird auch kein Einzelverbindungsnachweis das tatsächlich angerufen wurde.

Das heißt das vor Gericht:

Der EVN beweist nur, dass von dem einen zum anderen Telefonanschluss ne Verbinduzng bestand, aber nicht den Inhalt eines Gespräches.

Genau das Gleich gilt auch bei Einschreiben.

N Einschreiben berweist nur das der Post bekommen hat, sonst NIX.

Nachweisbar kannste deine Arbeitskraft z.B. anbieten mit E-Post.

Damit kannste Faxe versenden wie sonst ne E-Mail.

Damit kannste dann nachweisen DAS was gesendet wurde und auch genau WAS.

Zusätzlich würde ich dann noch ne E-Mail mit Lesebestätigung abschicken.

Leider MUSS der Malocher sich so absichern, wenn er in die Fänge der Zuhälterbranche geraten ist.

Wenn ich nochmal in die Situation komme, dass ich ne Zwangsbewerbung bei ner Leihbude machen muss, weerde ich dann wohl selbsz ne Klausel in den Vertrag schreiben, dass die Beweislast bei der Leihbude liegt.

Weiterhin würde ich grundsätlich keinen Vertrag unterschreiben der irgendwelchen Neppertarifen unterliegt. - gesetzliche Regelungen und fertig.

Danke IG-Metall, Danke Verdi, Danke DGB, Danke SPD. dass Ihr Neppertarife durchgewunken habt, die für die Leihkeulen schlechter sind, wie die gesetzlichen Regelungen.

Bitte mal hier lesen unter dem Punkt "Tarifzwang"

http://www.leistenschneider.org/glossar.asp#

Das heißt im Klartext, die Gewerkschaften verraten ihre eigen Zielgruppe.

Das, was die Gewerkschaften nämlich vollmundig und medienwirksam fordern, würde ohne die Neppertarife längst gelten.

In deinem Fall befürchte ich, dass du ein Beweisproblem bekommst, wenn du klagst.

habt ihr kein Zeitkonto ? andere Kollegen die dich gesehen haben ?

Zeitkonot hatten wir ja aber der Arbeitnehmer bekommt normalerweise keine papiere, die so was beweisen

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@welkon

das kannst du aber nachträglich verlangen und das Zeitkonto ist nicht beeinflussbar also solltest du dort gute Chancen haben...

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