Wie soll ich als Vater auf Drogen reagieren?

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39 Antworten

Vereinbare einen Termin bei der Drogenberatung und gehe gemeinsam mit ihm zu diesem Termin. Diese können ihm und dir weiterhelfen. Vor allem werdet ihr beide über Drogenkonsum und den Folgen informiert. Egal was er konsumiert, ob Alkohol oder Cannabis, es ist alles schlecht und man sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Viele versuchen den Konsum und die Folgen zu verharmlosen. Argumente das eines harmloser als das andere ist, sind einfach nur Schwachsinn, denn es ändert nichts an der Tatsache, das der Konsum von Alkohol oder Cannabis oder anderen Drogen negative Folgen haben. Unterhalte dich in Ruhe mit ihm darüber und mache ihm aber auch ganz klar deutlich wie du dazu stehst. Du solltest eindeutig Stellung dazu beziehen. Einen wirklichen Grund oder ein Argument, das für den Konsum spricht, wird er dir nicht liefern können, denn es gibt keinen wirklichen Grund dafür. Außer das er es cool findet und es macht weil es alle anderen auch machen. Vielleicht ruft du auch mal bei der Suchthotline an: http://www.suchthotline.info/

Da ist auch die Hotline der Bundesregierung, da kannst du dich vorab schon mal informieren. Ich wünsche dir alles Gute!

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Kommentar von rickdiver
04.12.2013, 10:56

Wenn sollte der Sohn alleine dorthin gehen, in Anwesenheit des Vaters wird er nicht offen sprechen...

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Kommentar von Bambi1964
04.12.2013, 13:19

DROGENberatung??? Wegen drei Joints?

Man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen -.-

In Holland ist das Zeug schon legal!

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Nimm es entspannt, solange es keine harten Drogen sind. Vor allem verteufle es nicht allzu sehr. Wer Cannabis über Gebühr verteufelt verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn er vor harten Drogen warnt.

Jeder 3te Deutsche hat schon mal einen Joint geraucht.

Das die wegen 3 Joints so eine Welle machen verstehe ich sowieso nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass es nicht rechtens ist einen Menschen wegen so einer geringen Menge Haschisch zu kriminalisieren. Stress wird das vermutlich keinen mehr geben. Das wird eingestellt wegen Geringfügigkeit.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/drogen-laender-pruefen-einheitliche-haschisch-freigrenze-a-901612.html

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Also ich würde ihm keine Standpauke halten... Sag ihm einfach nur, dass du enttäuscht von Ihm bist und geh mit Ihm zur Drogenberatung, bzw. einfacher ist es ggf. wenn du bei einer Entzugsklinik anfragst ob du mit Ihm vorbeikommen darfst und evt. dort 1-2 Patienten mit Ihm sprechen könnten.

Du solltest Ihn dann aber auch einige Minuten allein mit den Beratern/Patienten sprechen lassen. Da kommt ein offeneres Gespräch zu stande.

Generell halte ich die 2-3 Joints für nicht besonders besorgniserregend, allerdings kenne ich deinen Sohn auch nicht und jeder Süchtige wird dir erzählen, dass es mit den scheinbar "harmlosen" Drogen angefangen hat. Daher denke ich, dass es am Besten wäre in einer Entzugsklinik auf Tuchfühlung mit den armen, zerschossenen Seelen zu gehen. Das wird vermutlich mehr bringen als ein Gespräch mit dir, Lehrern oder Beratern in der Drogenberatung.

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Kommentar von hoax59
30.12.2013, 08:33

Stellvertretend mit diesem Kommentar bedanke ich mich für die vielen - mehr als erhofften - Zuschriften. Nein, wir haben ihn nicht bestraft; weder mit Liebesentzug noch mit Sanktionen. Nein, wir sagen auch nicht: "Schwamm drüber, das haben wir alle mal gemacht!" (ich übrigens niemals). Wir waren nun gemeinsam bei einer Beratungsstelle und harren im übrigen der staatlichen und schulischen Sanktionen, die auf uns zukommen. Wir haben viele STunden zusammengesessen, u.a. auch mit seinen engsten Freunden. Es läßt mich mittlerweile Kopfschütteln, wenn ich in die Materie so eintauche und höre, wie groß der Sumpf angeblich unter den Kids ist. Geschätzt sollen 40 Prozent auf den unterschiedlichen Schulen kiffen - sogar Lehrer... Kein Wunder, daß die Kinder meinen, es sei normal oder gehöre zum "guten Ton". Mag sein, daß eine Übergangsphase "Kiffen" zum Ausprobieren gehört wie Tabak und Alkohol. Es gibt allerdings Riesenunterschiede: Kiffen ist illegal. Fakt! Und während ich Tabak und Alkohol in einer verläßlichen Qualität kaufen kann, bin ich bei Joints allein vom "Dealer meines Vertrauens" abhängig. Mag sein, er streckt das Kraut mit Substanzen, die nicht dareingehören. Oder er bietet irgendwann etwas Stärkeres an, weil man ja so ein "guter Kunde" ist. Die Schnittstelle zur Kriminalität ist schlichtweg gegeben. Und es braucht gar keinen labilen Charakter, um sich in quasi-mafiösen Strukturen zu verstricken. Mich erschreckt auch, daß das Thema nicht auf dem Stundenplan der Schulen steht.

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also zu einem versuche nicht gegen deinen Sohn anzukämpfen denn dann wird er sich abkapseln von dir und evtl.sich komplett verschliessen.zum anderen versuch ihn so zu behandeln wie es auch davor war,also als mensch.wenn du ihm jetzt klarmachst,dass er ein verlierer oder eine riesen Enttäuschungn ist,bringt das euch beide ehrlich nicht weiter.hast du mal seine gesamt entwicklung beobachtet und was sagt sie dir aus rückblickend?zieht er sich zurück?sind seine Leistungen schlechter geworden,vernachlässigt er sachen wie Körperpflege etc.oder wäre es dir weiterhin;;nicht so aufgefallen,, es wäre gut für dich zu sehen,wo steckt miene Junge drin.Ist es dieses,,blöd gesagt,,mal paar Joints rauchen weils grad cool ist und jeder in dem alter das mal probiert oder driftet er komplett von der ;;normalen,,Gesellschaft.Es ist das eine darüber zu redewn ob es legal oder illegal ist und es ist das andere sich jetzt auf deinen sohn zu konzentrieren und ihm zu zeigen auf ganz lässige Art,was die schönen Dinge des lebens und der Zukunft sind.ihr sollt schliesslich beide Vorankommen.wenn er sich für den weg des ,,Kiffers,, entscheidet und es tagtäglich braucht um zu chillen und so,dann kann er sich natürlich schlecht vorbereiten auf einen sportmarathon oder eine körperlich starke leistungsanforderung.Und liebe kiffergemeinde,erspart euch jetzt bitte die Kommentare a la bist du doof mein kollege kifft und ist seiltänzer in einem.denn es geht nicht darum,es gibt sehr viele die joints rauchen und es jeden tag tun,aber jede hat nunamal seine eigenen Erfahrungen und es gibt IMMER welche die damit ,,klarkommen und super sind,, oder die die dadurch mal eben so ,,nebenbei,, abgeschissen sind und nur noch sich weggeballert haben und runtergefressen und so weiter...genauso gibt es viele die sie als einstiegsdroge ausnutzen,da sie nunmal stark gefährdet sind durch probleme und schwaches ego etc.oder verdrängungen familiärer Probleme,einfach mal sich drogen reinzuhauen,reicht dann der joint nicht kommt dann mal koks,pepp,heroin,bezodiazepine etc.alles schon erlebt.also lieber vater achte mal auf die Gesamtentwicklung der letzten Jahre und Monate und achte ob dir was auffällt.Ich hoffe natürlich es ist nur so ne Jugendsache,mal einen zu Kiffen und dass der Sohn ansonsten ein stabiler junge ist.Ich hoffe es gibt eurem Vertrauen auf Dauer keinen Riss und dass er es eben mal ,sorry, aus spass gemacht hat...hassmails und blöde Kommentare werden dankend abgelehnt.denn ich spreche hier von 20 Jahren Erfahrung von allen charaktären die mit joints und anderen Drogen zu tun haben und hatten.Alles ist möglcih und nichts ist unmöglich.Viel Glück

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Rede von deinen Gefühlen und zeige die auch, dein Sohn darf durchaus wissen, dass du enttäuscht und sauer bist. Auch wenn das heute viele Jugendliche tun, musst du das nicht cool finden. Zeige deinem Sohn, dass er sich dein Vertrauen wieder erarbeiten muss, das aber auch schaffen kann. Etwas Bammel vor der Polizei darf er auch haben, solche Erfahrungen sind manchmal sehr heilsam.

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Ein Jungendlicher muss Erfahrungen sammeln. Gute und schlechte. Es ist jetzt passiert. Etwas hilfreich für dich wäre ja, wenn du selber etwas Erfahrung mit den leichten Drogen hättest - wie fast jeder. Für die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen ist es nur eine kurze Phase und er wird dann von selber drauf kommen, dass es wichtigeres gibt.

Die Joints mitzunehmen war allerdings ein Fehler, der ihm einiges an Problemen bringen wird. Seit neuerdings bei Drogenvergehen auch eine "Nichteignung" zum Fahren von PKW unterstellt wird, und er ist ja fast in dem Alter, solltest du unbedingt im Guten mit ihm reden, damit er einsieht, dass er sich mit solchen Aktionen die zukunft verbauen kann.

Aber unbedingt hinter ihm stehen - nach dem Motto: "da hast du jetzt Mist gebaut, aber wir werden beide sehen, wie du da so gut wie möglich wieder rauskommst." Du must ihm jetzt ein verständnisvoller Vater und Kumpel sein.

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Schimpfen, toben, meckern, bestrafen, mit Konsequenzen bedenken - all das wären Möglichkeiten.

ABER! Sie bringen auf Dauer nichts. Denn echte Einsicht, dass Drogen im Endeffekt nichts bringen, muss von deinem Sohn ausgehen. Das wird nicht geschehen, wenn das Ganze (siehe oben) von anderen (insbesondere dir) erfolgt.

Überlege Folgendes:

  • wie stand ich mit 17 Drogen gegenüber
  • was könnte den "Reiz" es auszuprobieren ausgemacht haben
  • warum konnte er nicht nein sagen - aus Neugierde / aus "Angst" nicht (mehr) dazu zugehören
  • wie hätte ich reagiert, wenn meine Eltern mich erwischt hätten

Irgendeine Ursache hat es, dass manche Jugendliche anfangen zu trinken, zu rauchen oder zu kiffen.

Da wäre dann die nächsten Fragen

  • wie ist das Verhältnis zwischen euch?
  • hat er Freunde?
  • kommt er mit den Lehrern sowie Mitschülern klar? (Noten interessieren mich hier nicht)
  • wie sieht es mit dem Umgang anderer (nächster) Verwandten aus?

Ach ja - wie du reagieren sollst?

Sag ihm, dass du enttäuscht bist: "Ich bin sauer / verärgert / enttäuscht und frage mich, warum du diese Joints hattest". Nur schluck bitte Sätze wie "du bist unmöglich - was sollen denn die Nachbarn denken - du hast Hausarrest" runter. Das sorgt nur dafür, dass sich euer Verhältnis verschlechtert.

Biete ihm ein offenes Ohr an, wenn er reden will und wende dich selbst an eine Beratungsstelle.

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Kommentar von JakeMc2323
04.12.2013, 14:44

Bei bestimmten Personen können bestimmte Substanzen die Lebensqualität, auch bei einmaligem Konsum steigern. Das Drogen generell nichts bringen ist schlichtweg falsch. So gut wie jede Medizin ist eine Droge.

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Kommentar von inspireone
04.12.2013, 19:40

Tolle Antwort!

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also ich würde ihn nicht mehr beachten nicht mehr mit ihn reden für 1 monat dannach wird er es verstanden haben und zu dir gehen ,oder du gibst ihn eine fette strafe,allerdings ist er schon 17! hattest du schon öffters streit mit ihm (richtig doll) wurde er schon öters erwischt?? oder macht er sowas vlt. heimlich??

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Hi! Ist ein heikeles Thema, das Feingefühl erfordert. Strafe sollte hier nicht an erster Stelle stehen! Auch von den Behörden ist nicht viel Stafe zu erwarten, kommt aber auf das Bundesland an.Könnte aber zu einem Bußgeld oder Sozialstunden führen. Wichtig ist ruhig mit deinem Sohn zu reden, mit ihm uber deine Enttäuschung, hoffentlich aber auch von deiner Sorge um ihn zu sprechen.

Mal einen Joint zu rauchen ist nicht so schlimm, bin auch der Meinung, das das besser ist als Komasaufen. Häufiger Konsum vonCannabis, mehrmals die Woche und schlimmstenfalls dazu noch hoher Alkoholkonsum wären jedoch bedenklich. Und dann auch ein Fall für die Suchtberatung.

Es ist schwer das einem Jugendlichen das in diesem Alter begreiflich zu machen. 17 - was kostet die Welt - bald bin ich eh mein eigner Herr... usw. Wichtig wäre ihm die Folgen von Sucht aufzuzeigen, ohne deinen Sohn vorzuführen. Ihm den Unterschied zwischen Sucht und gelegentlichem Konsum deutlich zu machen.

Sei nicht zu streng, denn das bringt meist nix. Sollte er ein Bußgeld auferlegt bekommen, sollte er es natürlich selbst zahlen, oder abarbeiten.Als "Strafe" von dir vielleicht irgent was "aufklärendes", ein Stadtbummel im Bahnhofsmilleu, verbunden mit einem Vater - Sohn Gespräch.** Wenn er spürt das du dich ernsthaft sorgst und nicht nur Phrasen drischt, wird er sich bestimmt einem Gespräch öffnen.

Bedenke immer das du auch mal jung warst und das leider das Verbotene auf die Jugend einen besonderen Reiz auswirkt.

Viel Erfolg und alles Gute!

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Kommentar von inspireone
04.12.2013, 19:42

Tolle Antwort!

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Deine Enttäuschung kann ich verstehen. Aber ich kenne einige Familien, die sowas durchgemacht haben. Zwei näher bekannte Families sind echt supi. Sie haben auch einen super Kontakt zu ihren Kindern. Es sind ganz geradlinige Menschen. Aber einer der Kids machte viel Mist. (Bei beiden Fam.). Der ist vielleicht selbst schon enttäuscht von sich. Dann kommt ein schle. Gewissen in ihm auf. Vielleicht auch Wut über vergangene Sachen....im Teeniealter kriegen dann im Kopf der Kids die Beschuldigungen gegen die Eltern großen Raum, sodass es noch lange dauern kann, bis einie wirkliche Einsicht kommt.

Nüchterne, sachliche Grenzen, die nicht mit brachialer Gewalt durchgesetzt werden sollen, sondern die helfen, dass er lästige Konsequenzen tragen muss, sind angebracht. Noch ist er keine 18. So kann es vielleicht auch sinnvoll sein, ihm zwischen liebevoll und streng ihn anzuschieben, mit dir zu einem Beratungsgespräch bei der Caritas zu gehen. Oder aber nimm dir einen Abend für ihn. Hör ihm zu. Frag ihn. Hab Interesse. Lass ihn erzählen, was er sch. findet, was er mag, hör dir witzige Sachen an, was er mit seinen Kumpels so macht. Erzähl von deinen eigenen Verfehlungen aus der Jugend. Schaffe Vertrauen. Das kann voll einschlagen. Leider ist es heute so verbreitet, dass ich über einiges nicht mehr überrascht bin. Aber es ist nie falsch, die humorvolle Beziehung neu zu beleben. Da sollten Eltern bahnbrechend sein. Humor und auch ein paar Grenzen.Aber auch verpasstes Interesse umwandeln in Interesse. Aus deinem Sohn samt "Punkte" bei der Polizei, kann in 15 Jahren ein super Ehemann werden, der mit Geschick seine eigenen KInder erzieht. Er kann Verständnis haben für andere, die wie er Mist gebaut haben.... Sei ein wenig vorausschauend. Das ist alles oft nur am Anfang scheinbar heiß....

Außderdem kann aus Mist Dünger entstehen. Das meine ich jetzt nicht oberflächlich banal, denn ich kenne solche Kämpfe ;)

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Falsch!!!!

Wovon willst Du denn ent täuscht sein? Welcher Täuschung bist Du erlegen?

Dein Sohn ist in der Pubertät. Zur Pubertät gehört Alles auszuprobieren. Das ist Naturgesetz.

Nein. Komme mir nicht mit "Wir haben doch darüber gesprochen bla bla.

Dazu wird Dein Sohn die Ohren zu machen. Wie alle Jugendlichen denen ein Kind in den Brunnen gefallen ist. Denn all diese Rederei holt kein Kind aus einem Brunnen.

War es der Anfang der Klassenfahrt? Hat er sich womöglich bevorratet?

Es geht das falsche Gerücht in unserer Gesellschaft rum einen Joint zu rauchen sei nicht so schlimm wie ein Glas Alkohol zu trinken. Bei manchen Erkrankungen soll der doch sogar ein Heilmittel sein.

Es gibt aber auch Tatsachen. Schadet nicht sie zu kennen:

Das Gehirn baut sich bis zum 23. Lebensjahr zu 60% um. In dieser Zeit so Zeug zu rauchen stört diesen lebenswichtigen Umbauprozess.

Und dann würde ich in einem ruhigen - renne eben vorher einige Runden um den Blog wenn es nötig ist um auf die Erde zu kommen - Ton vorschlagen dass er mal darüber nachdenkt einige Sozialstunden freiwillig in einem Altenheim zu leisten.Sonntagsdienst nennt sich diese Möglichkeit. Geht auch in einem Krankenhaus.

Mein Vater seelig würde mich jetzt so lange rauchen lassen bis mir speiübel ist, so übel dass ich die Nase gestrichen davon voll haben würde.

Sicher kommt da Was nach. Wenn er freiwillig schon Sonntagsdienst angefangen hat wird Das positiv in der Akte vermerkt.

Ich lese hier den üblichen Kampf wegen Drogen. Dazu mal eine schlichte Tatsache:

In den 1990-igern hat der Deutsche Bundestag Dopamin, eine körpereigene Drogen wie Heroin die nun künstlich hergestellt werden konnte, aus dem Betäubungsmittelgesetz genommen. Begründung? Würde gegen Alzheimer helfen. Heute ist die Zahl der dadurch Abhängigen groß. Geschätzt denn selbstverständlich wird diesbezüglich keine ehrliche Zahl zu erheben sein da ja kein Buch mehr geführt werden braucht.

Dopamin ist viel gefährlicher als Cannabis. Da beißt keine Maus einen Faden ab. Und es ist absolut nicht die einzige gefährliche Droge die mal eben so verschrieben wird. Auch als Erkältungsmittel. Und dann gerne an Heranwachsende. Ganz legal. In unserem Namen, auf unsere Kosten.

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Kommentar von inspireone
04.12.2013, 20:00

Wie würdest Du das Gefühl des Vaters denn bezeichnen? Wenn er immer gedacht hat, dass sein Sohn das nicht macht dann ist er doch enttäuscht. Was ja auch sein Gutes hat, oder?

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ich bin nicht angesetzt was solche Themen in foren betrifft, also entschuldige ich mich wenn ich jemanden damit auf die füsse trette . O.o

da wollte ich wissen wie er dies tut, wo er dies tut und vorallem mit wem er damit in kontakt kommt. "grass" oder Haschisch ist immer mit vielen anderen kreisen gebunden ! leicht gesagt wenn ich erläuter das mein sohn dies tut "kiffen", aber meine Gedanken liegen dann an weitere phänomene, wie ausprobieren nach anderen . meine Hoffnung liegt dann an meinem Kind das er nicht wild am schnüffeln ist ! rabiat ausgedrückt, aber bekannt zu sagen, das andere Drogen auch viel damit zu tun haben ! damit zu tun im sinne von, das andere dieses zum ausgleich brauchen, deshalb dieser nachsehende gedanke !

diese kreise, ich sage mal Subkulturen aber auch Neulinge sind abzugrenzen . schwer vorzustellen, aber, die einen kiffen 24 std. die anderen wollen etwaig mal probieren und jene tun es um es zweckzuentfremden !

zu drein das ein, eine art Verkäufer im Hintergrund steckt, und mit viel Unglück besitzt dieser nicht wenig, das heisst, falls es Probleme mit dem gesetz geben sollte werden diese auch nicht wenig sein !

da wäre mir mummelig .

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Kommentar von janfred1401
04.12.2013, 13:03

Gras geraucht wird in wirklich allen Kreisen. Was ich mich schon gewundert habe, wer mir alles erzählt hat, das er ab und zu mal einen "durchzieht". Nichts mit "Subkultur". Geht von 15 bis zu Rentnern. Wahrscheinlich auch einer deiner lieben Nachbarn, spiesserhaft mit Schlips und Beamtenjob kann ein (gelegentlicher) Konsument sein.

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Naja, erstens weiß man nicht, wie lange der gute Sohn schon Joints raucht und zum anderen ist das eine Einstiegsdroge. Gerade bei Menschen, die in sehr jungem Alter regelmäßig zu Cannabis greifen, kommt es zu morphologischen Veränderungen im Gehirn. Die Entwicklung wird gestört. Ich kenne solche Probleme von jemandem, den ich kenne und muss sagen, dass er jetzt 37 Jahre alt ist, noch keinen Abschluss hat, außer dem Abitur und immer wieder arbeitslos wird. Jetzt ist er gerade gewaltätig geworden und muss sich demnächst deswegen höchstwahrscheinlich vor Gericht verantworten. Hinzukommt, dass er das Leben seines eigenen Kindes in Gefahr gebracht hat. Er hat keinerlei Besitz und sein nächster Aufenthaltsort wird eine Psychiatrie sein. Du solltest Deinen Sohn mal in eine Entzugsklinik mitnehmen, in eine geschlossene Psychiatrie, damit er sich das Leben dort mal ansehen kann. Wenn er danach immer noch kiffen will, ist er selbst schuld!

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Kommentar von lorenzianus
04.12.2013, 20:12

Jaja die BÖSE Droge Cannabis. Ist ja nicht so, dass die Leute, die in der Psychiatrie landeten schon vor ihrem Konsum psychische Probleme hatten. Außerdem wurde es schon zig mal bewiesen wurde, dass Cannabis keine Einstiegsdroge ist.

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Hallo. ich bin zwar erst 15 und weiss eig nix von Drogen aber ich kann verstehen dass du sehr entäuscht von deinem Sohn bist. Am besten zeigst du ihm dass du als Vater immer für ihn da bist und dass er dir alles erzählen kann. Ein sehr festes Band ist notwendig um einander zu vertrauen. Zeige deinem Sohn dass er keine Drogen braucht und versucht ihm auf jeden Fall zu vergeben und ihn mit allem was nötig ist zu unterstützen. :) Bestrafen bringt nicht viel. Es ist passiert und man kann nichts daran ändern. Hoffentlich konnte ich helfen! Viel Glück! :D

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Hmm, wegen 3 Joints nehmen die ihn vrübergehend fest? Merkwürdig. In dem Alter ist das aber erstmal nicht fatal, Sorgen würde ich mir an deiner Stelle machen, wenn was anderes als Gras / Hasch im Spiel ist. Wie gehts deinem Sohn denn? Wie sind seine schulischen Lesitungen, was sind seine Interessen? Kommt er "klar" oder wirkt er eher unzufrieden? Das sind die Punkte, wo du drüber nachdenken musst um ihn ggf. helfen zu können, der "Joint" ist aus meiner Sicht nur ein Symptom, dass etwas in seinem Leben nicht für ihn zufriedenstellend ist, um ihn wirklich zu helfen musst du die Ursache erforschen und nicht das Sypmtom bekämpfen. Ihn Vorfürfe / Ärger zu machen wäre aus meiner Sicht der falsche Weg, der das Problem eher verstärkt. Als ich mal aus NL nach hause kam und wir an der Grenze gefilzt wurden und ich es meinen Vater erzählen musste fragte er nur wieviel Kilo wir denn dabeihatten und er war völlig relaxt, als er erfuhr,dass es sich "nur" um ein paar Gramm handelte. Deinen Sohn gehts jetzt bestimmt schon becsheiden genug, er braucht eher jemanden, der es akzeptiert / Verständnis zeigt als noch mehr "draufgehauen" zu bekommen. Wenn seine schulichen Leistungen sonst ok sind würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen, Jugendliche probieren solche Dinge einfach ausund kommen bei intakten Rahmenbedingungen von selbst drauf, dass das kein Dauerzustand sein kann. Bei 3 Joints glaub ich nicht, dass überhaupt Anklage erhoben wird, wenn es doch zu nem Gerichtsverfahren kommt wird dein Sohn n Termin beim Jugendamt bekommen, muss da erzählen, was passiert ist und die machen sich ein Bild von ihm, vor Gericht das gleiche, wer da wahrheitsgemäß antwortet, was passiert ist (und idealerweise den Konsum nach dem Erwischt - werden einstellt) kann mit einer Einstellung des verfahrens rechnen - kann aber gut und gerne ein halbes Jahr dauern, bis da überhaupt etwas kommt.

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Rede auf jeden Fall mit ihn,aber schrei ihn nicht an und sei nicht all zu streng mit ihm das bringt genau soviel wie normales ruhiges reden und er ist nicht so schnell genervt. Rede mit ihm darüber,warum er drogen nimmt und ob du ihm helfen kannst.

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Für Eltern ist das eine blöde Situation. Man will ja das Beste für den eigenen Sproß. Ich würde emfehlen, sich mit z.B. Lehrern diesbezüglich abzustimmen, damit man gemeinsam die nötige Aufklärungsarbeit leisten kann. Eltern sollten zunächst signalisieren, dass sie dem Kind nicht ihre Liebe entziehen, wenn er so einen Mist macht, und dass sie bereit sind, offen und transparent mit dem Kind zu sprechen. Konsequenz ist gut, darf aber nicht mit Bestrafung verwechselt werden. Strafe verstärkt möglicherweise bislang unentdeckte Ursachen für den Kontakt zu Joints und verschließt auch die Tür, diese Ursachen aufzudecken. Ich würde evtl. darüber nachdenken, ihm Praktika in Suchtkrankenhilfe und Psychiatrie nahezulegen. Schlechtes Gras kann Psychosen auslösen, man sieht das gut in den offenen Aufnahmestationen, die sind voll von solchen Leuten. In der Suchtkrankenhilfe träfe er auf Leute, die Joints meistens als Einstieg für Schlimmeres ansehen, aus deren jeweils eigener Erfahrung. Letztlich wird er rechtliche Konsequenzen sowieso tragen müssen, egal wie die Eltern reagieren.

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Kommentar von NeoFromMatrixx
03.12.2013, 19:53

ich würde bezweifeln das sich alle Lehrer über die wirklichen gefahren (ebeen sehr wenige) bewusst sind, deshalb würde ich nich einen Lerhrer einbeziehe ohne zu wissen wie dessen einstellung ist...

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Kommentar von inspireone
04.12.2013, 19:52

Ursachen sind meistens schlichtweg die Pubertät. Zur Selbstfindung gehören Grenzüberschreitungen mit dazu. Bei einem sind sie kaum zu "sehen" bei dem anderen leider unübersehbar.

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Hallo

Erinnere dich an deine Jugend... du hast sicherlich auch Sachen gemacht wofür du Ärger bekommen hast :)

Soll nicht heißen das Drogen oke wären aber lieber wird er jetzt erwischt und du bestrafst ihn (angemessen) als das das er noch Jahre mit den Drogen weitermacht und womöglich noch an schlimmeres kommt als Marihuana!

Strafe muss sein aber versau ihm nicht das Weihnachten bzw stelle ihn nicht vor der gesamten Familie bloß, das wäre Kontraproduktiv! Welche Strafe aber angemessen wäre kann ich dir leider nicht sagen aber soviel, rede mit ihm und hinterfrage die Gründe für den Konsum, mach das in einer ruhigen Vater-Sohn Situation.

Du wirst sehen das ist tausendmal besser als ihn anzuschreien und Drohungen schlimmster Konsequenzen auszusprechen, euer Verhältnis kann sich dadurch entscheidend bessern.

Einst hatte ich ein solches Gespräch mit meinem Vater als ich Besoffen heim geschlichen kam :)

Alles gute

Mint

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Hallo

Mein Kommentar ist nicht unbedingt an den Vater des Jungen gerichtet, meiner Meinung nach hat er schon eine ziemlich klare Meinung über Drogen (siehe hilfreichste Antwort) ;-)

Trotzdem bitte ich Sie, als Fragesteller meine Antwort wenigstens zu lesen und sich ein paar Gedanken zu machen, aber vorallem bitte ich die Leute welche Drogen (vorallem Cannabis) immer so verteufeln.

Vorab: Cannabis ist eine Droge, ist mir klar. Es ist auch nicht gesund für den Geist und je nach Konsumform auch für den Körper nicht. Jedoch treffen diese beiden Negativaspekte nur bei chronischem Konsum zu. Ich selber konsumiere schon länger Cannabis. Habe mich mit der psychischen Abhängigkeit dieser Droge auseinandergesetzt und kiffe (nach Einstiegsschwierigkeiten) nur am Wochenende. Da das High-Gefühl so entspannend ist und sich ausserdem(in meinem Fall) sehr positiv auf meine kreativität auswirkt war es anfangs schwer, nicht öfters zum Gras zu greifen. Hat man jedoch das Konsummuster unter Kontrolle, ist Cannabis eine wunderbare Substanz.

Während meines Rausches geniesse ich das Essen sehr, ich lese unglaublich gerne, treibe oft Sport, diskutiere mit Freunden, höre intensiv Musik, oder denke einfach nur über das Leben nach.

Und so nebenbei: Ich konsumiere Cannabis mit einem Vaporizer, somit schädige ich mich körperlich nicht und das High-Erlebnis ist viel klarer und angenehmer :)

Kurz und knapp: Die Menge machts, ist bei jedem Genussmittel so ;)

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ruhig darüber reden und alles besprechen ohne laut zu werden, sonst eskaliert die situation

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