Zu viele Überstunden schon in der Ausbildung; wie soll es mit mir weitergehen (verzweifelt)?

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4 Antworten

Zur rechtlichen Situation:

https://www.igmetall.de/recht-so-ueberstunden-waehrend-der-ausbildung-10509.htm

http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/ausbildung/wie-viele-ueberstunden-sind-ok/

Das heisst im Klartext, dass bei Dir auf Arbeit einiges schief läuft. Auch der Anruf Deines Chefs war in dieser Form absolut inakzeptabel.

Deine Verantwortung und Pflicht ist es, Dich aus diesem System rauszunehmen:

1. Lass Dich umgehend für 1-2 Wochen krankschreiben, damit Du Dich erholen kannst.

2. Führe ein Gespräch mit Deinem Chef, in dem Du die gesetzlichen Bestimmungen auch für Dich einforderst.

Sollte Dein Chef nicht darauf eingehen, solltest Du Dich mal an die IHK wenden und dort um Rat fragen.

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Vllt. würde dir eine Kur ganz gut tun! Nimm dir ein paar Tage frei und entspanne dich! :) 

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xkelvinxxxxx 06.02.2016, 00:19

keine schlechte Idee viele meiner Kollegen meinten ich sollte zum Artzt gehen weill es sein kann das ich Burnout habe aber das habe ich bis Gestern nicht geglaubt!

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xYuix 06.02.2016, 00:21
@xkelvinxxxxx

Du bist einfach überarbeitet! Geh auf eine Kur. Das wird dir gut tun.

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xYuix 06.02.2016, 00:23
@xkelvinxxxxx

Lass dir vom Arzt eine Kur verschreiben. Den Rest zahlt die Krankenkasse.

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xYuix 06.02.2016, 00:24
@xkelvinxxxxx

Wenn Sie bereits mit dem Arzt/der Ärztin Ihres Vertrauens alle notwendigen Therapien an Ihrem Wohnort ausgeschöpft haben und sich die gewünschte Verbesserung einfach nicht einstellen mag, dann können Sie eine Kurbeantragen.

 

Zuerst klären Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, welche Art vonKur für Sie infrage kommt: Ambulant oder stationär? Vorsorge oderRehabilitation? Mutter-/Vater-Kind-Kur oder Kompaktkur?

© Rheinland Pfalz Tourismus GmbH

Ihr Arzt kennt Ihre Krankheitsgeschichte genau und kann deshalb sehr gut einschätzen, welche Therapien und Kur-Anwendungen die beste Wirkung versprechen. Gemeinsam legen Sie dann die Ziele der Kur und deren Schwerpunkt der Behandlung und vielleicht auch gleich einen passenden Kurort fest und stellen den Kurantrag.

 

Der Kur- bzw. Badearzt vor Ort wird dann mit Ihnen den für Sie passenden Behandlungsplan festlegen. Bei Ihrer Krankenkasse erhalten Sie alle notwendigen Auskünfte und Antragsformulare.

Tipp:

 

Stationäre Kuren und ambulante

 

Rehabilitation

 

dürfen nur besonders qualifizierte Mediziner verordnen. Fragen Sie deshalb vorher Ihren Arzt/Ihre Ärztin, ob die Berechtigung dazu vorliegt. Falls nicht, kann er/sie sicher einen Kollegen empfehlen – oder Sie fragen bei Ihrer Krankenkasse nach.

Sobald Sie den Antrag gestellt haben, prüft Ihre Krankenkasse, ob Sie alle notwendigen medizinischen Unterlagen eingeschickt haben und ob diese aussagekräftig sind. Ist das der Fall, wird eine neutrale medizinische Institution, wie z.B. der Medizinische Dienst oder ein Amtsarzt, Ihren Antrag prüfen. Er unterstützt die Krankenkasse dabei, sich ein Urteil zu bilden. Oft erfolgt diese Begutachtung anhand der Krankenakte und auf schriftlichem Wege, es kann aber auch eine körperliche Untersuchung angeordnet werden.

Tipp: 

Sollen Sie eine Ablehnung ohne vorherige persönliche Untersuchung erhalten, können Sie in Absprache mit dem Arzt Widerspruch einlegen. Informationen und Hilfestellungen dazu erhalten Sie auch beim Deutschen Heilbäderverband e.V.

Wenn die Kur anerkannt wird, übernimmt Ihr Leistungsträger wie die Krankenkasse, Rentenversicherung, Beihilfestelle o.a. die Kosten für Ihre Behandlung und ggf. sogar den dazugehörigen Aufenthalt. Wie viel das genau ist, hängt von vielen Faktoren ab und wird immer individuell berechnet. Für alle gleich ist allerdings der gesetzliche Eigenanteil von 10 EUR pro Tag.

Wissenswertes zum Dazuzahlen

Der gesetzliche Eigenanteil

Wie bei den meisten anderen Leistungen der Krankenkassen fällt auch bei Kuren eine Selbstbeteiligung an. Sie wird direkt an die Einrichtung gezahlt, also an die Kur-Klinik oder das Reha-Zentrum. Bei ambulanten Kuren geht die Eigenleistung an den jeweiligen Leistungserbringer (z.B. den Physiotherapeuten).

Der Eigenanteil bei stationären Kuren - inklusive der Mutter- oder Vater-Kind-Kuren - beträgt 10 EUR täglich. Das gleiche gilt für die ambulante Rehabilitation.

Bei der ambulanten Kur beteiligen Sie sich mit 10 % an den Kosten für die Kurmittel, die Ihnen der Kurarzt verschrieben hat. Pro Verordnung bzw. Rezept fallen noch einmal jeweils 10 EUR an.

Übrigens: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren müssen noch nichts dazu bezahlen!

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xYuix 06.02.2016, 00:28
@xYuix

Quelle: Die Kur - Gütesiegel des Deutschen Heilbäderverband 

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Erzähle es deinem Arzt und lasse dich zwei Wochen krank schreiben und zwar immer wenn zu viele Überstunden anstehen. Als Auszubildender bist du kein Arbeitstier.

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xkelvinxxxxx 06.02.2016, 00:26

das stimmt schon werde ich sowieso machen müssen aber fühl mich halt wie ob ich meine kollegen im stich lasse 

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DottorePsycho 06.02.2016, 15:06
@xkelvinxxxxx

Das kann ich verstehen. Diesen Gedanken musst Du aber loslassen. Wer hier in der Pflicht ist, ist Dein Chef; er hat noch jemanden einzustellen!

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Ellisdi 09.02.2016, 23:31

Du lässt deine Kollegen nicht im Stich, da sie deine Arbeit nicht mitmachen müssen, sondern der Arbeitgeber einen Ersatz für die Zeit bringen muss und wird. Lege diese Moral ab, du lebst nur einmal und keiner wird es dir danken, dass du nie krank warst und am Ende dafür richtig schlimm psychisch krank bist.

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Gib' deine Lehrerstelle auf. Es wird ja nicht besser. Bei dem Beruf eines Kochs musst du ja immer mit Überstunden rechnen. Such dir besser etwas anderes.

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xkelvinxxxxx 06.02.2016, 00:18

mia geht es ja nicht um die Lehrstelle oder den Überstunden mia geht es um meine Gesundheit! und wie ich mit der umgehen soll?

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Katzenhai3 06.02.2016, 00:20
@xkelvinxxxxx

Das nennt man...... burn out.....so etwas kann man nur mit einem Psychologen besprechen.

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