Wie soll ein Pädophiler Mensch jemals glücklich werden?

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5 Antworten

Hallo lacri35 ! Ich spreche zwar nicht für Pädophile generell da jeder anders ist, jedoch kann ich dir sagen, daß du mit diesen Vermutungen absolut richtig liegst. Ich bin heute 34 & habe bereits mit 13 begonnen unter meiner Natur zu leiden. Damals konnte ich mit dem immensen Druck der Sexualität, welche gerade am "aufblühen" war jahrelang überhaupt nicht umgehen. Noch schlimmer war diese im Konflikt mit der Tatsache, daß mich die ganze Welt, bis auf vielleicht meine Eltern und nächsten Verwandten hassen würde, wenn es jemals raus kommt. Ich habe als ich es überhaupt nicht mehr aushalten konnte, dann reine Verzweifelungstaten begangen, die ich so selber von Herzen überhaupt nicht wollte. (Exhibtionismus) und die mir später insgesamt 3,5 Jahre Gefängniss & 10 Jahre Kontrollen & Auflagen durch die Justiz eingebracht haben. Erst seit 2 Jahren bin ich aus diesen Mühlen raus. Ich habe evtl. noch so viele Jahre vor mir und ich weiß nicht, wie ich dazu die Kraft & Energie noch aufbringen soll. Die ständige Angst kommt dazu. Ich sehe oft heute blaulicht, obwohl ich überhaupt nichts getan habe. Therapien habe ich gemacht & mache ich und es ist eigentlich sinnlos. Dazu kommt die immer wiederkehrende Wut & Verzweifelung darüber, von allen Seiten als krank, pervers oder gefährlich betrachtet zu werden. Das ist das, was ein Leben mit meiner Natur so schwer bis gar nicht erträglich macht. Es setzt mir auch besonders zu, daß Typen, die Kinder brutal ausbeuten oder egal auf welche Art selbstsüchtig schänden, die eigentlichen Verantwortlichen dafür sind, daß die Gesellschaft nicht versteht, was Pädophilie in Wirklichkeit bedeutet. Von wahren Kinderliebhabern, "ich zähle mich dazu" gibt es nur sehr sehr wenige. Die meißten oft grauenhaften Sexualdelikte an Kindern werden und wurden schon immer von Stiefvätern, nahen Verwandten od. Bekannten oder tatsächlichem dem "bösen Onkel" begangen. Dabei sind diese keine wahren Pädophile, sondern benutzen Kinder als Ersatzobjekte, oder um ihre Macht an einem völlig wehrlosen Subjekt ausüben zu können. Diese richten WAHREN Schaden an und es hat nichts mit Liebe zu tun. Ich fühle nichts als unendliche Sehnsucht, Liebe für Kinder (ja, leider auch sexuell gesehen), Verzweifelung, Ohnmacht, Angst und Hass auf diese heuchlerische, doppelmoralische & kinderfeindliche Erwachsenenwelt, die mich am liebsten allein wegen meiner zarten Gefühle für Kinder auf der Stelle erschießen möchte. -All diese Tatsachen und noch unzählige mehr, richten meine Geist täglich ein Stück mehr zu Grunde. LG.

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Kommentar von lacri35
30.08.2016, 00:45

Als allererstes möchte ich sagen, dass es wirklich mutig ist sich hier zu bekennen. Das zollt mir großen Respekt vor dir. Es ist in jeden falle immernoch ein No.go Thema und daher muss man als Betroffener auch sehr vorsichtig abwägen was und wie man dazu etwas schreibt. Ich hab mir schon gedacht, dass ich mit meinen Vermutungen nicht falsch liege. Es muss wahrlich erdrückend sein, damit leben zu müssen. Sich tagtäglich erneut zu prüfen und keinen Impuls nachzugeben, setzt doch sicher ein hohes Maß an Eigenkontrolle, aber auch an permanenter Verhaltenskontrolle voraus, oder?

Ich mein aufgrund der Angst und Panik davor, dass es jemanden in deinen Umfeld geben könnte, der dich als Pädophilen enttarnt. Blickt man nicht ständig auf sich selber um ja nicht aufzufallen, oder wie ist dies genau?

Im übrigen denke ich, dass diese Menschen so verabscheut werden und quasi, immer von allen Schichten der Gesellschaft vorverurteilt, sich da auch nicht sicher sein können, ob selbst die eigenen Eltern diese nicht verstoßen.

Weisst du schlimm finde ich, dass es mit Sicherheit genügend, wenn nicht sogar die Mehrzahl der Pädophilen, sich nichts zu schulden kommen lassen, aber sich eigentlich bis zu den Polkappen durchschlagen müssten, wenn es bekannt würde, dass sie diese Neigung haben. Das Leben muss allein durch diese psychische und sexuelle Prägung von Beginn an um ein vielfaches schwerer sein, als ohne diese Neigung. Und ich glaube auch, dass es nicht leichter sondern immer schwerer wird damit leben zu müssen.

Und eines ist mit Sicherheit gewiss: Pädophile sind wohl mit die einsamste Lebensform auf der Erde!?

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Die Frage ist schon ein paar Tage alt, doch als jemand, der sich selbst mit dieser Thematik beschäftigen muss, möchte ich dennoch darauf antworten.

Ein Pädophiler wird nie erwarten können, rundum und immer absolut glücklich sein zu können. Das wird ihm/ ihr wie auch jedem anderen Menschen niemals möglich sein, weil es immer Dinge geben wird, die nicht möglich sind oder einfach in den Bereich der Träumereien gehört. Somit haben wir Pädophile dieses Kapitel des Unglücklichseins nicht für uns allein gepachtet... ;)

Dennoch kann ein Pädophiler durchaus ein glückliches Leben führen, wenn er seine Neigung annimmt! Damit meine ich nicht, dass er sie als unveränderbar akzeptiert und eigentlich loswerden will! Damit meine ich wirklich, die Gefühle gegenüber den Kindern - egal ob nun sexuell oder Liebe oder beides gemeinsam - als ehrliche und eigene Gefühle anzunehmen und anzuerkennen!

Klar, das Ausleben von erwachsener Sexualität mit Kindern ist für einen Erwachsenen nicht möglich. Doch auch darin unterscheiden sich Pädophile nicht von "Normalos", weil auch die nicht immer ihren Wunschpartner oder überhaupt einen Partner für sich finden.

Dennoch ist das Ausleben einer pädophilen Neigung grundsätzlich möglich, wenn man darauf achtet, wie viel Kontakt die Kinder zum Erwachsenen wünschen. Es gibt so viele Möglichkeiten, für Kinder da zu sein, die nichts mit Sexualität zu tun haben. Wenn also die Kinder diese Aufmerksamkeit des Erwachsenen gern annehmen, spricht nichts dagegen, diese den Kinder auch zuteil werden zu lassen. Wenn die Kinder diese Aufmerksamkeit nicht (mehr) wünschen und der Erwachsene sich darauf einstellt, dann kann er sicher sein, dass die Kinder auch später wieder gern auf ihn zukommen.

Folgende Dinge sind für einen Pädophilen weitere wichtige Grundlagen für ein glückliches Leben (keine vollständige Aufzählung): - Er darf sich die medial vorherrschende Meinung nicht zu Eigen machen. Er weiß doch selbst genau, was er will und vor allem, was er nicht will. Somit weiß er selbst genau, ob er das "Monster" ist, von welchem er glaubt, dass "alle Welt" ihn dafür hält! - Er kann sicher sein, dass er von seiner Umgebung i.d.R. viel weniger kritisch gesehen wird, als er sich selbst sieht. Wenn er also seine eigene Paranoia zurück- "fährt", kann er sich viel ausgeglichener auf seine Umgebung einlassen - auch bzw. erst recht, wenn in dieser Umgebung Kinder sind. - Er muss lernen, dass Offenheit - also ein Outing - gegenüber seinem Umfeld zwar ehrlich ist, aber im Gegenzug für den Pädophilen UND auch den Eingeweihten zukünftig eine große Belastung darstellen kann. Schließlich werden selbst die unwichtigsten Handlungen eines Menschen immer in dem Licht gesehen, was man von ihm weiß. Wenn man also vorher absolutes Vertrauen beim Umgang mit Kindern genossen hat, so wird zukünftig dieser Umgang mit der pädophilen Betrachtung gefiltert... Es ist also vor einem Outing zu berücksichtigen, was - außer Ehrlichkeit - das Ziel dieser Offenbarung ist. (eigener Wunsch nach Fremdkontrolle?, Ehrlichkeit gegenüber einer evtl. erwachsenen Partnerin?, ...?)

Ich bin seit über 35 Jahren pädophil. Eingestanden habe ich es mir vor über 15 Jahren. Nur meine Frau weiß etwas davon, alle anderen brauchen es nicht zu wissen.

Ich bin glücklich mit meiner Pädophilie – auch ohne (reale) Sexualität mit Kindern.

Frank Denker

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Ich halte das nicht für das gleiche wie lebenslanger Knast.

Pädophilie ist doch nicht das einzige, was nicht ausgelebt werden darf. Es gibt viele Regeln, an die wir uns zu halten haben. 

Wenn jemanden zum Beispiel Motorradfahren glücklich macht, er sich aber in einem Helm zu eingeengt fühlt, hat derjenige Pech gehabt (oder er muss in ein Land ziehen, wo keine Helmpflicht besteht).

Wenn jemand einen Drang verspürt, Menschen umzubringen und ihn dies glücklich machen würde, so darf er sie trotzdem nicht umbringen. 

Wäre es das gleiche, wie wenn man ihn einsperren würde, dann gäbe es keinen Grund, nur potenzieller Mörder zu bleiben. Denn was hat man schon zu verlieren?

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Kommentar von lacri35
29.08.2016, 20:27

Ich finde diese Vergleiche als nicht sehr gelungen. Denn das sexuelle Empfinden zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Auch was das emotionale betrifft, verlieben sie sich ja in ein Kind. Dürfen dem aber nicht nachgeben. Liebe ist meiner Meinung nach auch ein Grundbedürfniss, wenn auch vielleicht nur psychisch. Und das sehe ich dann schon als lebenslange Gefangenschaft!

Sie dürfen niemals ihre Liebe, ihre Gefühle und ihre sexuelle Befriedigung ausleben. Niemals! Für mich ist das wie gesagt eine traumatische Haft im eigenen Körper der Betroffenen.

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Ich glaub echt, dass niemand als Pädophiler geboren wird. Das entwickelt sich mit der Zeit, weil der Mensch niemals Chance auf ein glückliches Sexleben hatte. So wie es z.B. Bauern gibt, die Sex mit ihren Tieren haben, weil sie keine abkriegen oder zu weit weg von der Zivilisation leben! Dann kommt es zu diesen Perversionen. Hat's immer gegeben, wird es leider immer geben.

Ich denke auch unter Pädophilen wird es unterschiedliche geben. Die einen brauchen gar keine richtige Beziehung mehr, denen reicht es vllt. sich ein paar Bildchen anzugucken oder ab und an nach Thailand zu fliegen. Andere, ja, werden wohl eher leiden.


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Kommentar von PANTONE
29.08.2016, 19:59

Ich denke schon das man mit einer gewissen Neigung Geboren wird und diese sich durch eine schlechte Kindheit negativ festigen kann. Pädophilie ist eine Neigung genau wie die Homosexualität, der Betroffene kann selbst nichts dafür.

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Ich denke man kann seine Neigungen nicht unterdrücken jedoch umwandeln in positive Energie.Ich unterscheide auch zwischen pädophil und pädosexuell.

Ich kenne die Homepage welche sich "Schicksal und Herausforderung" nennt;die Seite ist von Pädophilen welche verantwortungsvoll mit ihrer Neigung umgehen wollen

Diese Seite kann ich jedem empfehlen,welcher sich mit der Thematik beschäftigt.

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