8 Antworten

Zuerst: Am besten ist eine Spiegelreflexkamera geeignet.

Dann auf den Modus "Zeitvorwahl" gehen und 1/2 - 1 Sekunde Belichtungszeit auswählen. Den Hund muss man die Anweisung geben, dass er "Sitz" machen soll. Mit "Bleib" bleibt er auch da, wenn du ihn gut genug trainiert hast ;-) Jetzt die Kamera auf einem Stativ positionieren und (am besten mit einem Fernauslöser) auslösen. Das fertige Bild musst du ggf. in Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm in ein Schwarz-Weiß Bild umwandeln.

Vorsicht: Wenn du so ein Bild tagsüber machst, dann kann es sein, dass das Bild überbelichtet wird. Dann benötigst du einen Grau- oder N(eutral)D(ichte)-Filter. Den findest du auf Amazon oder im Fotogeschäft. Von denen gibt es auch verschiedene "Stärken", aber dazu kannst du dann den lieben Herrn oder die liebe Dame im Geschäft fragen, welcher für dich geeignet ist (jedoch empfehle ich für solche Bilder einen sehr "schwachen").

Hoffe, dass ich dir helfen konnte und dass du das auch so hin bekommst - Viel Erfolg! :-)

Daniel

Kleiner Nachtrag: Ich sehe grade, dass du eine Canon hast, die "Zeitvorwahl" müsste dann der "Tv-Modus" auf dem Wahlrad sein (glaube ich). ISO so gering wie möglich halten und die Blende weit schließen (also einen großen Blendenwert eingeben).

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Sehr gute und umfassende Antwort.

Das gezeigte Bild stammt ja scheinbar aus einem Foto-Marathon, d.h. der Fotograf hat die Szene vermutlich nicht gestellt, sondern so vorgefunden. Und wahrscheinlich sogar ohne Stativ fotografiert - die Perspektive ist ja sehr tief, da kann man die Kamera auf dem Boden oder auf dem Bein abstützen.

Langzeitbelichtungen sind eine Mischung auf Erfahrung und Experimentierfreude. Es wird kaum jemand gleich beim ersten Foto die richtige Belichtung finden, da kann man fünf, sechs Einstellungen durchprobieren, bis es passt.

Zum Üben würde ich empfehlen, an einer belebten Strasse ein stilles Objekt (kann auch ein Laternenpfosten sein) zu fotografieren und zu versuchen, die vorbeifahrenden Autos als "verschwommene Streifen" hinzubekommen. Dann kann man sich über Fahrräder zu Fussgängern vorarbeiten - je langsamer die Bewegung, desto länger wird die Belichtungszeit dafür. :)

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Das Foto duerfte mit einer Belichtungszeit von etwa 1/8 Sec aufgenommen worden sein. Dabei wird alles, was sich zuegig bewegt unscharf. Die Kamera muss dabei natuerlich irgendwo aufgelegt oder optimalerweise auf ein Stativ geschraubt werden. Der Hund muss natuerlich waehrend dieser Achtelsekunde still halten.

Das ist eine Langzeitbelichtung. Es wurde einfach nur für einige Sekunden belichtet. Die Kamera stand selbstverständlich auf einem Stativ. Empfindlichkeit so weit herunter wie möglich, Blende stark geschlossen, eventuell einen Graufilter benutzen. Die Hauptschwierigkeit bei diesem speziellen Bild dürfte darin gelegen haben dafür zu sorgen das der Hund sich nicht bewegt.

Ist eine ganz einfache Langzeitbelichtung und dann halt auf BW gemacht.

Das Bild zeigt übrigens die U-Bahn Station Zieglergasse in der Mariahilferstraße in Wien.

PS: bei dem Hund sag ich auch lieber "sitz" als "na komm her" :-)

Hintergrund und Vordergrund sind scharf abgebildet, aber einige Elemente sind nachbearbeitet, sind verwischt.

Man kann, wenn man eine weit geöffnete Blende nimmt, und dann eine kurze Belichtungszeit einstellt, und den Vordergrund scharf einstellt, den Hintergrund unscharf bekommen.

Nein, das kann man so fotografieren, ohne hinterher irgendetwas zu verwischen, aber das wurde ja schon geschrieben.

Mit geöffneter Blende wird zwar der Hintergrund unscharf, aber durch die von dir vorgeschlagene kurze Belichtungszeit erreichst du keine Bewegungsunschärfe. Wie man bei dem Bild sehen kann, sind Vorder- und Hintergrund scharf, also kleine Blende und daraus resultierende lange Belichtungszeit und die damit verbundene Verwischung der sich bewegenden Menschen.

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@Hasibert

wollte es nicht so direkt sagen :-) Gut, er schreibt ja auch "man kann ..."

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@ghost40

Nach genauerer Betrachtung scheint mir das eine Doppelbelichtung zu sein, im Abstand von vl. 1/4 Sekunde. Die Kamera ist auf ein Stativ , das Auto, etwas links der Mitte, hinter der Säule, ist 2 x abgebildet, der Hund vorne hat stillgesessen.

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Das nennt man Makro, hat normal jedes Smartphone unter Kamera Einstellungen im Autofokus oder so

Oder du machst Szenen-Modus Sport

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Naja, Makro ist was etwas anderes denke ich ... nur wenn ich selbt mit meiner Canon fotografiere, sind die Menschen immer scharf oder nur leicht verschommen, nicht so schön verzerrt

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@Lana163

Wie das bei Canon und den ganzen Zeug ist weiß ich nicht, beschäftige mich damit nicht. Weiß aber dass bei Makro der Hintergrund verschwommen ist und das was im Vordergrund steht scharf.

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@Lemura2

Das heißt für dich ein Portrait mit verschwommenem Hintergrund ist ein Makro?

Bitte geh nochmal auf youtube und schau dir tutorials an du hast keine Ahnung von was du redest....

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"Das nennt man Makro"

sorry, aber von Fotografie dürftest du nicht viel verstehen! Von Makro spricht man bei einem Abbildungsmaßstab ab 1:4

Mit Schärfentiefe hat der Begriff nichts zu tun. Aber es gab ja schon einen user der auf einen Kommentar von mir geantwortet hat: Makro ist kein geswchützter Markenname :-)

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Garnicht außer alle rennen und der Hind sitzt :D

Google mal nach Langzeitbelichtung. Funktioniert nur mit bestimmten Kameras.

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