Wie sinnvoll ist eine Grundfähigkeitsversicherung für 9-jährigen?

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11 Antworten

Dieses Produkt erfreut ausschließlich das Versicherungsunternehmen.

Ich sehe die Leistungsvoraussetzungen als sehr kritisch an.
Das Bedingungswerk lässt zu viel Interpretationsfreiraum. Dies wird dem Kunden im Leistungsfall vermutlich zum Verhängnis.

Das gleiche gilt  auch für jeden anderen Anbieter.

Grundfähigkeitsabsicherungen  gehören verboten!

Man erkennt an diesen Produkten die Verzweiflungstaten der
Versicherungsunternehmen.

Es wird mit Vorteilen geworben, doch das eigentliche Nutzen kommt niemals bei den  Kunden an!

FINGER WEG VON GRUNDFÄGIHKEITSABSICHERUNGEN !

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darkhouse 07.11.2016, 13:51

Das ist eine sehr deutliche und unmissverständliche Auskunft, danke. Ich werde das ganz sicher im weiteren Verlauf beachten.

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MoechteAWissen 07.11.2016, 13:51

Nachtrag:

PS: Frage deinen Zurich-Vermittler mal bitte nach folgendem…

Wie reagiert die Zurich, wenn ich als Kunde Jahre nach dem
Abschluss der Grundfähigkeiten-Versicherung eine BU  mit einer monatlichen Garantie-Rente von 2000€ abschließe und diese zu einem noch späteren Zeitpunkt zu leisten beginnt?

Lass dich von seiner Antwort überraschen!

Ganz wichtig, seine Antwort MUSS zwingend im Beratungsprotokoll aufgenommen werden!!!

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darkhouse 08.11.2016, 10:16
@MoechteAWissen

Frage: Habe weiter recherchiert. Ist eine Kinderinvaliditätsversicherung eine vernünftige Alternative? Gut, sie ist teurer, aber auch weitreichender.

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MoechteAWissen 08.11.2016, 11:45
@darkhouse

Ja,  wäre eine Option.
Wobei man diese Produkte schlecht vergleichen kann.

Beachte bitte:
Die Zurich ist viel zu teuer und das Bedingungswerk der Unfallversicherung hat mehr Löscher als ein Schweizer Käse.


Schau dir mal :
VHV (Tarif Exklusiv) , Haftpflichtkasse Darmstadt (Vario Vollschutz), Barmenia (Premium-Schutz) an .

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Diese Grundfähigkeiten müssten im Versicherungsfall komplett ausfallen, wie sehen, hören oder sprechen.

Und nur durch diesen Ausfall würde eine Leistung gezahlt werden.

Dann taugt das Produkt nichts, denn es gibt da viel umfangreichere Tarife auf dem Markt.

Wir bieten ein ähnliches Produkt an, wo geleistet wird ab Pflegestufe 1, Invalidität ab 50 %, schwere Erkrankungen und Einschränkung der Grundfähigkeiten nach einem Punkte-Katalog und noch weiteren Leistungen.

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Diese Grundfähigkeiten müssten im Versicherungsfall komplett ausfallen, wie sehen, hören oder sprechen.

Wie sind diese bewertet? Der Verlust EINES Sinnesorgans muss den Leistungsfall auslösen, ansonsten ist der Vertrag ohnehin nutzlos.

Kostet 10 € mtl. bei 500 € Rente im Versicherungsfall und ginge dann zum
entsprechenden Zeitpunkt ohne Gesundheitsprüfung in eine BU über, wobei
deren Konditionen neu zu verhandeln wären.

500,- € Rente bringt einem Kind nicht so sehr viel. Ist ehr hilfreich für die Eltern. Sobald das Kind Einkommen hat sind 500,- € Rente ohnehin für den Po, da unter Sozialhilfesatz.

Wenn die Überleitung in eine BUV ohne G-Fragen läuft, welche Bedingungen müssten dann neu verhandelt werden?

Ist das eine sinnvolle Ergänzung zur Familienunfallversicherung?

Kann ich dir nicht beantworten, da ich nicht weiß was deine Familienunfallversicherung beinhaltet.

Mein Vertreter drückt ein wenig, kann mir vorstellen, dass bei solch langfristigen Bindungen gute Provisionen drin sind.

Kommt ein bisschen drauf an welcher Sparte das Produkt zugerechnet wird. Wenn es zum Sachbereich gehört sind die Provisionen überschaubar, bzw. es wird überhaupt keine für den Abschluss gezahlt, sondern nur für den Bestand Jahr für Jahr.

Könntest du mir Anbieter und Tarif nennen?

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darkhouse 07.11.2016, 10:57

Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG

Grundfähigkeits-Schutzbrief, Versicherungsbedingungen lassen sich als PDF anzeigen

Sicher, man muss die Rente, falls der Versicherungsfall mit bspw. 11 Jahren eintritt, schon als erwerbsunfähiger Erwachsener ansehen, und da ist das nicht viel, würde noch mit den Sozialleistungen verrechnet werden, so dass auch nur Vater Staat von den Prämien was hat.

BU könnte dann beitrags-/summenmäßig angepasst werden.

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HAllo,

wer drückt, will unbedingt verkaufen...

Welchen Bedarf hast du selber?

Hat dein Sohn eine Kinderunfallversicherung mit einer hohen Grundinvalidität (150.000 - 200.000€) und geringer Progression (225%) damit man viel Geld bekommt unterhalb von 25% Invalidität, bevor die Progression überhaupt greift, ohne schnick schnack, eine Pflegetagegeldversicherung (bis Volljährigkeit ist statistisch die Quote hoch, dann sinkt sie bis zum 65. Lebensjahr)....

Die gesetzliche Unfallversicherung (nur Schulweg, schule und schulische Veranstaltungen ) ist viel zu gering...

Guter Hinweis von Kevin, geht die Grundfähigkeitenversicherung in eine BU Option ohne erneute Gesundheitsprüfung über???..

und und und.

Wir können hier keine Grundberatung machen, dazu solltest du mal jetzt zur Abwechslung einen Versicherungsmakler aufsuchen und dich beraten lassen...

Beste Grüße

Dickie59

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Wenn ein Versicherungsvertreter dich unter Zeitdruck setzt, dann ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass er dir eine nutzlose Versicherung andrehen will. Der Zeitdruck ist für den Versicherungsvertreter wichtig, damit du keine Zeit hast, dich schlau zu machen. Gut, dass du hier trotzdem nachfragst. Ich habe noch nie von einer Grundfähigkeitsversicherung gehört, was aber nicht notwendigerweise bedeuten muß, dass die Versicherung nicht doch sinnvoll wäre.

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Ich halte eine solche Versicherung für ein Kind nicht für sinnvoll. Ein Kind erwirtschaftet ohnehin noch kein Einkommen und muss damit auch niemanden ernähren. Ich würde warten, bis das Kind ins Berufsleben startet und dann eine BU abschließen

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darkhouse 07.11.2016, 10:15

Okay, danke. Aber es könnte den Eltern im Versicherungsfall finanziell helfen.

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franneck1989 07.11.2016, 10:21
@darkhouse

Natürlich, aber man muss schauen wie dieser Versicherungsfall genau aussieht und welche Leistungen dann von anderen Stellen (z.B. Kranken-, Unfallversicherung) zu erwarten sind. Ich vermute, da bleibt dann kaum eine Versorgungslücke übrig.

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Apolon 07.11.2016, 12:17

Ich würde warten, bis das Kind ins Berufsleben startet und dann eine BU abschließen

Wobei man aber beachten sollte, dass man dann vielleicht eine BU gar nicht mehr abschließen kann, wenn das Kind zwischenzeitlich einen Unfall hatte oder eine chronische Krankheit vorliegt.

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Gegenfrage: Was willst Du mit der vergleichsweise lächerlichen Rentenzahlung von 500 Euro monatlich anfangen, wenn Dein Sohn beispielsweise vollständig erblinden sollte?

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darkhouse 07.11.2016, 09:50

Interessanter Gedanke. Hatte ich auch schon. Wie sieht es aus mit 1.000 € für 20 € mtl.? Das wäre Option.

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Die Frage stellt sich, wieso überhaupt eine Grundfähigkeitsversicherung?

Wieso nicht eine vernünftige Unfallversicherung mit entsprechenden Summen?

Bei einem Kind ist es wahrscheinlicher, dass er "verunfallt" als dass eine Grundfähigkeit komplett ausfällt. Zudem besteht in der Unfallversicheurng auch die Möglichkeit eine Rente mit einzuschließen.

Beispiel:

100.000€ Grundsumme mit 350% Progression. Mitversichert sind:

- Keine Anrechnung von Vorerkrankungen

- verbesserte Gliedertaxe

- Eigenbewegungen

- Ertrinken und ersticken

- Vergiftungen (inkl. Lebensmittelvergiftungen)

- Infektionen infolge Hautverletzungen durch Tiere (z.B. Zeckenbisse)

- Typische Kinderkrankheiten wie z. B. Keuchhusten, Kinderlähmung, Röteln

- Beiragsfreistellung bei Arbeitslosigkeit

- 500€ Unfallrente

- und noch unzähliges mehr

Das Ganze für 118€ pro Jahr. Macht meiner Meinung nach mehr Sinn.

Für Fragen gerne melden.

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darkhouse 08.11.2016, 10:33

Danke. Hab ich auch schon überlegt, haben ja eine Unfallversicherung für unsere ganze Familie. Voraussetzung ist dann eben ein Unfallereignis. Ich sollte deren Details mal detailiert abklopfen... Gibt auch die Meinung, dass ein Unfall seltener vorläge als Grund für eine Invalidität, wobei diese Invaliditätsversicherungen psychische Ursachen nicht abdecken. Und sehr teuer sind. Und körperliche Schäden sind bei gesunden Kindern wohl meist im Unfallgeschehen zuzuordnen.

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FLInvest 08.11.2016, 10:57
@darkhouse

Psychische Schäden nach einem Unfall wären in der o.a sehr wohl mitversichert. Ich habe selber einen kleinen Jungen der sehr aktiv ist. Dem habe ich eine Unfallversicherung abgeschlossen. Denn er erhält im Fall des Falles wesentlich schneller Leistungen aus einer Unfall- wie aus einer Grundfähigkeitenversicherung.

Wenn Bedarf besteht gerne melden oder selber rechnen. ;-)

http://finanzen-leibenzeder.de/index.php/online-rechner/unfall

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Ich halte einen solchen Vertrag für unsinnig und gehe von Provisionsmaximierung des "Kollegen" aus....

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eine erwerbsunfähigkeitsversicherung ist da schon sinnvoller, die greift sogar früher, als das der Staat greift und kostet nicht viel

kannst mir gerne ne pn schreiben ;)

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PolluxHH 07.11.2016, 09:39

Grundsätzlich richtig, insbesondere da hier "Vollausfall" gefordert ist, also der statistisch seltenste Fall, doch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung (deckt etwas weitergehende Risiken ab, entsprechende Grundfähigkeitsversicherungen, die schon ab Pflegestufe 2 zahlen, gibt es auch) ist regelmäßig erst ab 15 abzuschließen.

Dabei sind 500 € monatliche Rente irgendwo lächerlich. Der Mindestbetrag sollte deutlich über Hartz IV liegen, also über 1.000 €. Auf diesem Niveau bezahlt man hauptsächlich Provisionen etc., eine Anhebung des Rentenbetrages dürfte nur minimal erhöhend auf die Prämienzahlung wirken aufgrund der sehr geringen Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Versicherungsfalls.

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darkhouse 07.11.2016, 09:48
@PolluxHH

Ganz einfache Rechnung: 1.000 € Rente kosten dann 20 € mtl. - hatte ich sowieso vor, wenn das Gesamtkonstrukt sich hier als positiv rausstellen sollte.

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Sinnvoll ist der Abchluß nur für den Vertreter - der kassiert nämlich dann eine "anständige" Provision.

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darkhouse 07.11.2016, 13:06

Sehr gut beobachtet, das ist schon immer so gewesen, dass der Versicherungsvertreter von seinen Provisionen lebt.

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MoechteAWissen 07.11.2016, 14:01

Es spricht nichts gegen die Zahlung  einer Provision. Zumindest solange man als Kunde fair beraten wird. 

Provisionszahlungen, sind nun mal die gängige Zahlungsmethode in der Finanzbranche. Genau wie in zig 1000 anderen Berufsgruppen auch.

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