Wie sinnvoll ist das...?


18.02.2021, 13:17

Weil ich es echt schlecht formuliert habe, verbessere ich es. Also:

Ist es sinnvoll, wenn nicht-Rassismus-Betroffene darüber debattieren/reden, aber Betroffene nicht fragen, wie es für sie ist?

6 Antworten

Das Thema Rassismus oder Sexismus oder sonst eine Diskriminierung aufgrund eines Merkmals finde ich sowieso etwas fragwürdig.

Ich finde, man müsste viel mehr mal darüber reden, wieso überhaupt gewisse Menschen abschätzig und von oben herab behandelt werden. Mal ehrlich, ist es richtig, eine Angestellte an der Kasse eine Supermarktes wie ein Mensch dritter Klasse zu behandeln? Hier fängt's doch an! Wir reden immer erst dann darüber, wenn die Person an der Kasse schwarz ist oder Ausländer oder alleinerziehende Mutter.

Dabei finde ich, sollten wir (die Menschen) mal grundsätzlich damit aufhören Leute irgendwie einzusortieren und dauernd runtermachen und mies behandeln. Denn das ist das wahre Problem. Würde grundsätzlich niemand mehr mies behandelt wegen was auch immer... dann gäb's auch keinen Rassismus und Sexismus mehr.

Naja generell würde ich sagen wenns nur weiße sind dann ist es nicht sinnvoll.

Wenn du nur Schwarze fragst aber auch nicht, denn Schwarze sind nicht die einzigen die von Rassismus betroffen sind und irgendwie vergisst das jeder.

Wenn man nen Dialog haben will braucht man generell einfach Leute unterschiedlicher Gruppen, sonst hast du immer ne einseitige Geschichte und jeder kann irgendwelche Theorien und sonstwas aufstellen aber letztendlich will man ja die Erfahrungen die jemand gemacht hat hören und verstehen.

Sprich wenn man über Rassismus redet braucht man auch die Diversität bei den Rednern, sonst kann mans gleich lassen.

Ich find das kommt so ein bisschen auf das Thema an: geht es um Alltagsrassismus und das empfinden von Rassismus, macht es null Sinn weiße einzuladen. Sprechen wir von einer Einordnung oder Bekämpfung von systematischen Rassismus, kann es schon sinnvoll sein auch weiße Experten einzuladen weil wir Teil des Problems sind auch der größte Teil der Lösung sein müssen (also wenn die eine Herangehensweise/Lösungsverfahren bringen). Ich hab auch das Gefühl, auch wenn es traurig ist, das sowas von einer weißen Person vorgetragen von der Mehrheit eher als gemeingeselschaftliches Problem aufgenommen wird.

Du findest, weisse Menschen seien grundsätzlich nicht von Rassismus betroffen?

Nun, diese Aussage für sich beweist das Gegenteil.

Sag mal, hast du meine Ergänzung gelesen?

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Weder werden PoC ausgeschlossen sich zu beteiligen, noch sollten Weiße ausgeschlossen werden! Allein darüber nachzudenken, wer an welchen Diskussionen teilnehmen darf, ist schon wieder diskriminierend.

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