Wie sind Ritter in voller Rüstung auf ihr Pferd gestiegen?

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11 Antworten

unwürdig vielleicht, aber unumgänglich. Vielleicht eine grube für's Pferd, dann könnte er auch allein aufsteigen

Ein vollgepanzerter Ritter konnte ohne fremde Hilfe aufs Pferd steigen. Obwohl der äußere Anschein trügt, war ein Kämpfer in einem Vollplattenpanzer beweglicher als man glauben mag.

Kräne wurden erst im 16. Jahrhundert benutzt, also zu einer Zeit, in welcher der traditionelle Ritter schon längst von den Schlachtfeldern Europas verschwunden war. Da jedoch immernoch Ritterturniere abgehalten wurden, entwickelten sich Panzerformen, die eigens für solche Zwecke ausgelegt waren. So gab es unter anderem Rüstungen, in denen der linke Arm "starr" unter der Rüstung verborgen war (da man hier keine Schilde mehr benutzte). Mit dieser Rüstung konnte man logischerweise nicht aufsteigen. Nur hierfür wurde ein Kran oder Flaschenzug verwendet.

Die schwere, starre Rüstung mit dazugehörigem Kran sind also eher "Sportgeräte" die es im Mittelalter noch gar nicht gab. Wäre ein gepanzerter Ritter auf dem Schlachtfeld dermaßen unbeweglich gewesen, hätten die meisten dieser Männer wohl ein schnelles unrühmliches Ende gefunden.

Es ist tatsächlich so, dass ein vollmontierter Ritter mit Hilfe eines Dreibeins auf sein Pferd gehievt wurde. Daraus entstand die Kampfvariante, den Gegner mit der Lanze vom Pferd zu stoßen. Am Boden war er dann leichter vom Fussvolk zu bekämpfen.

Selbst Vollplattenrüstungen aus dem späten 15. und 16. Jahrhundert sind so beweglich, daß man damit sogar Purzelbäume schlagen kann. Kein Problem, damit auf's Pferd zu kommen.

Diese Gestelle und Aufstiegshilfen gab es aber dennoch. Reine Sportrüstungen für die Tjost (Lanzenkampf) waren oftmals so auf Schutz optimiert, daß man sich darin kaum bewegen konnte.

Die sind nicht in Rüstung aufgestiegen. Ritterrüstungen aus festem Material sind erst angelegt worden als die Menschen schon auf dem Pferd draufsassen.Deshalb haben Rüstungen ja auch so viele Schrauben und Nieten.Vielleicht waren die sogar mit dem Sattel verschraubt.? Das würde auch erklären warum es immer eine Reiterstaffel und eine Läuferstaffel gab.Die hätten doch sonst einfach abspringen können. Bin mir sogar fast sicher,daß Schrauben und Nieten immer aussen an den Rüstungen angebracht sind.So wie bei der Reitbekleidung heute die Nähte.

die sind tatsächlich mit einem kranähnlichen gebilde aufs pferd gehievt worden.

hat irgendjemand zu seiner aussage 'mit gestell' oder ähnliches eine quelle?

Bitte entschuldigt, aber eure Antworten sind zu köstlich.Am Besten die mit der Grube,in die das Pferd rein muß.Sowas macht ein Gaul nicht mit.Erst recht nicht wenn vor einem Krieg mal so Tausende sofort losmüssen.Da geht man besser zu Fuß, oder bleibt zu Hause.

Haha am besten ist das mit dem Strick um den Hals!Dabei wären wohl vorher mehr Ritter gestorben als hinterher.Die Pferde hätten sich köstlich amysiert.

nur mit hilfe,sowohl knappe als auch schemel. und wenn sie runtergeplummst sund beim kampf,war das pech....dann hatte der feind leichte beute

Von einem Kran ist schon sehr übertrieben ;) 100% von mehreren Knappen!°

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