Wie sind nach den Geschichten von Jesus Geburt und dessen Kreuzigung und Auferstehung eigentlich Weihnachtsmann und Osterhase entstanden?

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8 Antworten

Das ist eine sehr, sehr lange Traditionsgeschichte.

Das Weihnachtsfest war in den antiken vorchristlichen Religionen das Fest der Wintersonnenwende. Im Gebiet des heutigen Deutschlands streifte zu dieser Zeit der Gott Wotan (Woden, Odin) in Menschengesalt durch das Land, um den unartigen Kindern ihre Fehler aufzuzeigen (mit der Rute) und den artigen Kindern eine Freude zu machen. Das Brauchtum, sich in der Winterzeit zu beschenken, wurde auch nach der Christianisierung fortgesetzt. Die Aufgabe übernahm nun aber neutrale und nichtheidnische Knecht Ruprecht, mancherorts wurde das Beschenken auch vorgezogen und vom heiligen Nikolaus übernommen (6. Dezember). Erst seit ungefähr der Zeit der industriellen Revolution bringt auch das Christkind in Deutschland die Geschenke.

Die Kunstfigur des Weihnachtsmannes gelangte infolge des Nikolaus-Brauchs auch nach Amerika, wo der Weihnachtsmann bis heute Santa Claus heißt. Seine traditionellen Farben Rot und Weiß verdankt Santa Claus der Firma Coca Cola, die den Weihnachtsmann als Werbefigur benutzte. Durch den weltweiten Erfolg der Cola gelangte auch die Werbefigur nach Deutschland, wo dessen Äußeres nun gleich zwei Figuren Pate stand: Der Weihnachtsmann (der vor allem in den reformierten Regionen nach und nach Knecht Ruprecht ersetzte)  und häufig auch der Nikolaus tragen seitdem auf allen Kinderweihnachtsfeiern Rot-Weiß. In den meisten katholischen Gegenden wird der Weihnachtsmann zwar oft ebenfalls dargestellt und verwendet, trotzdem bringt auch heute noch dort vielfach immer noch das Christkind die Geschenke.

Das Brauchtum mit dem Osterhasen ist dagegen jünger und bereits seit der Reformationszeit belegt. Eier und Hasen gelten seit jeher als Symbole der Fruchtbarkeit, und da Ostern jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang stattfindet, ist es in unseren Breiten auch ein Fest der wiedererwachenden Natur. 

Mit dem Christentum haben beide Figuren, Weihnachtsmann und Osterhase, also nicht wirklich etwas zu tun. Es sind eher Figuren des traditionellen Brauchtums als der Religion.

Der Weihnachtsmann ist eigentlich der säkularisierte Nikolaus. Nikolaus von Myra soll als Bischof viel für arme Leute getan haben (einmal soll er durch den Kamin, gewissermaßen anonym, Geld in eine Hütte geworfen haben, und so den armen Eltern erspart haben, die eigenen Töchter auf den Strich schicken zu müssen) und dabei zuweilen auch Wunder vollbracht haben (so wurde aus einem Getreideschiff viel Korn für die hungernden in Myra entladen, aber das Schiff wurde nicht leerer). Wieviel davon stimmt und was dazugedichtet wurde ...

Deshalb gabs zu Nikolaus immer eine mehr oder weniger große Bescherung für Kinder, Worüber sich dann Martin Luther ärgerte, denn die Kleinen sollten doch Jesus lieben lernen und nicht irgendsonen "Heiligen". Also schlug er vor, den Kindern  ichts zu Nikolaus zu geben, sondern sie stattdessen zu Weihnachten "vom Christkind" (also dem "neugeborenen" Jesus) zu beschenken.

Nur hat sich der Nikolaus in Form des Weihnachtsmanns die Rolle des Beschenkers zurückerobert. Was wohl auch "pädagogische" Gründe hat: ein Bischof kann den Kindern besser ins Gewissen reden, recht artig zu sein und ihnen drohen (so was heißt dann wohl schwarze Pädagogik) als das Christkind. Zuweilen hatte der Nikolaus mit dem Knecht Ruprecht auch noch den "Folterknecht" mit dabei, der böse Kinder in den Sack steckte ;)

In den USA kam der Nikolaus meist nicht am 5., sondern zu Weihnachten, und dank Coca-Cola richtig freundlich zurecht-designet hat er sich in der ganzen Welt verbreitet.

Der Osterhase hat wohl was damit zu tun, dass mit Ostern die Fastenzeit zuende ging. Also zu Ostern durften wieder Eier, Hasen, Gänsebraten etc. gegessen werden. Das führte zu einer Verbindung von Ostern mit Eiern und Hasen.

Als mit der Reformation die Fastenzeit abgeschafft wurde, haben die Eier- und Hasenbräuche ihren Sinn verloren, und dann wurde eben mit der Geschichte vom Osterhasen eine neue Story erfunden (erstmals 1682 schriftlich festgehalten, laut Wiki). Das ist dann auch von den Katholiken übernommen worden, weil es eben nicht religiös, sondern "volkstümlich" war.

Die Bräuche sind im Umfeld der beiden großen Feste entstanden. Der Weihnachtsmann ist eigentlich der Nikolaus. Das war ein früher Bischof aus dem 4. Jhrdt.  der heimlich die Armen beschenkt hat. Deshalb entstand der Brauch den Kindern Geschenke zu bringen. Das war aber vor Weihnachten, den sein Todestag ist der 6. Dezember. In roten Gewändern wurde er schon im Mittelalter gemalt, weil das die Farben der Bischöfe waren. Bei den orthodoxen sind es goldene Gewänder. Nicht Coca Cola hat die Farbe eingeführt, sondern die haben das übernommen. Da die ev. Christen nichts mit Heiligen zu tun haben wollten und das Christkind einführten, gibt es nun zwei Geschenkebringer. Der Santa Claus als Weihnachtsmann ist weltweit bekannt, das Christkind eher im deutschsprachigem Raum. Der Ostereierbrauch hängt damit zusammen, dass in der Fastenzeit früher bei den Katholiken und auch heute noch bei den orthodoxen Christen keine tierischen Produkte gegessen wurden. Den Hühnern konnte man das Eierlegen ja nicht verbieten. So hat man sie abgekocht und an Ostern durfte man sie wieder essen. Zur Kinderbespaßung auch mal bunt bemalt und versteckt.

Der Weihnachtsmann könnte eine Säkularisierung des Heiligen Nikolaus sein.

Der Osterhase soll aus einem Gebäck, das ein Osterlamm darstellen soll, hervorgegangen sein - die Ohren sollen mal misslungen sein und wie Hasenohren ausgesehen haben

Das sind Säkularisierungstendenzen. Der Osterhase entstand in der Zeit der Aufklärung, so dass auch Kreise ohne religiöem Hintergrund Ostern feiern konnten und der Weihnachtsmann ist mit Coca-Cola assoziert und steht für den Siegeszug von Softdrinks auf der ganzen Erde.

Fredderred 23.12.2016, 17:12

Ja genau deshalb bin ich für den fantaman. Für mich stand fanta immer über coca-Cola.

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Rowal 23.12.2016, 19:34
@Fredderred

Das ist dann schon wieder katholisch, denn Fanta ist das Lieblingsgetränk von Benedikt XVI

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Die Frage gefällt mir! Eine kurze Anwort von mir dazu - Jesu Geburt, Tod und Auferstehung sind für uns Menschen so gravierend und rettend, dass seinem Widersacher, dem Teufel, etwas einfallen mußte, um diese wichtigsten Ereignisse der Welt ins Alberne, ins Heidnische herabzuziehen.

Dass Satan hinter diesen "heiligen" Traditionen steht, sieht man schon an einem simplen Beispiel, dem sog. Weihnachtsstern. Satan wußte, dass Jesus geboren war und das sahen auch drei Astrologen im Osten, wahrscheinlich kamen sie aus Babylon. Sie sahen "seinen Stern" und, folgten ihm. Führte dieser Stern die Drei aber schnurstraks nach Bethlehem? Nee, erst mal zu Herodes, dem sie dann erzählten, dass sie zu dem neugeborenen König der Juden wollten. Da waren sie doch bei dem Richtigen!  Herodes bat dann die drei Astrologen, auf der Heimreise bei ihm vorbeizuschauen,  um ihm zu erzählen, wo er den neuen König finden und anbeten könne. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass Herodes aus Angst um seinen königlichen Posten alle Jungen  bis zu drei Jahren töten ließ.

Jesu Tod und Auferstehung wird durch so alberne Traditionen vom Osterhasen und Ostereiern ins Lächerliche gezogen. Wahre Christen kommen  auch ohne diesen Vergleich des erwachenden Frühlings aus. Aber der Teufel hatte doch Erfolg, oder? Der Weihnachtsmann und der Osterhase sind doch im Vordergrund! Die Menschen lieben diese Feste! Besser, die Leute feiern diese gleich als heidnische Feste, als solche, die die Kassen tüchtig klingeln lassen. Dann brauchen sie sich nicht diesen heuchlerischen Anstrich zu geben. In den Kirchen stehen ja auch Tannenbäume und Ostern liegen dort auch bunte Eier!

Was mag die Hauptperson, Jesus Christus, eigentlich dabei empfinden, wenn er sieht, wie die Menschen ums goldene Kalb tanzen? Er sieht es und wird als gerechter Richter richten.

War wohl doch nicht so kurz, meine Antwort!

helmutwk 23.12.2016, 16:30

Dass Satan hinter diesen "heiligen" Traditionen steht

Wieso bezeichnest du sie als "heilig" und wertest sie damit auf?

In den Kirchen stehen ja auch Tannenbäum

Der Tannenbaum in der Kirche am 24. Dezember hatte ursprünglich nichts mit Weihnachten zu tun, sondern mit Adam und Eva (finde du mal einen grünen Baum im Dezember ...).

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stine2412 23.12.2016, 23:00
@helmutwk

Oh, oh Helmutwk, ich werte doch nicht auf!! Außerdem habe ich Satan erwähnt, der dahinter steht. Ich habe doch nicht umsonst "heilig" in Anführungszeichen gesetzt! Für viele mögen aber diese Traditionen schon was Besonderes sein. Alle Traditionen sind ja auch nicht verkehrt, aber eben solche wie Weihnachten/Ostern schon, sofern man ihnen einen christlichen Anstrich geben will.

Ich weiß von Adventisten aus unserer Gegend, die berichteten, dass sie jetzt auch einen Tannenbaum Weihnachten in ihrer Gemeinde aufstellen, weil sonst die Jugend wegbleibt. Es tut vielen leid, Zugeständnisse machen zu müssen.

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helmutwk 24.12.2016, 14:20
@stine2412

Alle Traditionen sind ja auch nicht verkehrt, aber eben solche wie Weihnachten/Ostern schon, sofern man ihnen einen christlichen Anstrich geben will.

Weihnachten und Ostern kann man keine christlichen Anstrich geben, weil sie einen christlichen Ursprung haben.

Man kann natürlich den Ursprung bis zur Unkenntlichkeit verdünnen, wenn es Weihnachten nicht um die Geburt Jesu, sondern um den Weihnachtsmann und Ostern nicht mehr um die Auferstehung, sondern den Osterhasen geht.

Nur sind beispielsweise Ostereier älter als der Osterhase (und erklären sich aus der Fastenzeit vor Ostern), und der Weihnachtsbaum hat, wie gesagt, seinen Ursprung in der Darstellung der biblischen Geschichte, die am Tag vor Weihnachten (also dem 24.12.) traditionell dran war, also 1.Ms 3.

Also besser erst mal informieren (und nicht auf antichristlichen Seiten oder Seiten von Sektierern), und dann bewerten.

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stine2412 24.12.2016, 16:22
@helmutwk

Helmut, irgendwie redest du im Kreis, mal so mal so. Bleibe doch entweder auf der christlichen Seite, dann aber bitte mit biblischen Belegen oder genieße die heidnischen Bräuche. Weihnachten hat keinen christlichen Ursprung! Ostern genauso wenig, da Jesus auch dieses Fest nicht gebot zu feiern, sondern wir sollten seines Todes gedenken. Die Juden feiern diesen Tag, den 14. Nisan, seit dem Auszug aus Ägypten als Passah, wir ZJ als Gedächtnismahl. Wenn du Weihnachten und Ostern als  christliche Feste feierst, dann hast du die biblische Wahrheit bis zur Unkenntnlichkeit verdünnt.

Übrigens = Passah = Pass over = gestorben

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helmutwk 25.12.2016, 12:55
@stine2412

Bleibe doch entweder auf der christlichen Seite, dann aber bitte mit biblischen Belegen oder genieße die heidnischen Bräuche. Weihnachten hat keinen christlichen Ursprung!

Was du offensichtlich meinst ist, dass Weihnachten keinen direkten biblischen Ursprung hat. Indirekt gibt es mit Lk 2 und Mt 2 natürlich eine biblische Grundlage.

Merke: nicht alles, was nicht direkt biblisch ist, ist heidnisch.

Übrigens = Passah = Pass over = gestorben

So was wird "Volksetymologie" genannt: eine volkstümliche Erklärung der Wortherkunft, die mit der Realität nichts zu tun hat. So was gibt es häufig, beispielsweise wird Sucht gerne von "suchen" abgeleitet, tatsächlich stammt es von dem ausgestorbenen Wort "siechen (soch, gesochen)" (=krank sein).

Passah ist Hebräisch (eig. "Pessach") und stammt von einem hebräischen Verb, dass "überspringen, auslassen" bedeutet. Pass over ist eine Nachbildung, die ähnliche Bedeutung mit ähnlicher Aussprache verbindet (was in Deutschen so nicht möglich ist). Nur gibt es keine Verbindung zu "gestorben", jedenfalls nicht im Hebräischen.

Die Juden feiern diesen Tag, den 14. Nisan, seit dem Auszug aus Ägypten als Passah, wir ZJ als Gedächtnismahl.

Und Jesus hat geboten, an diesem Tag ("sooft ihr esset") an seinen Tod zu denken. Weshalb die ersten Christen Karfreitag und Ostern in der Passahwoche gefeiert haben. Später haben sie dann ihre eigene, grob am jüdischen Kalender ausgerichtete, Datumsberechnung gemacht. Zu Karfreitag denken wir an Jesus als unser Passahlamm und zu Ostern an die Befreiung und das neue Leben, das Er uns durch Seine Auferstehung gebracht hat: so wie Er Sein Volk aus Ägyptern befreit hat, so hat Er auch sein Volk aus der Knechtschaft des Teufels befreit.

Wenn du Weihnachten und Ostern als  christliche Feste feierst, dann hast du die biblische Wahrheit bis zur Unkenntnlichkeit verdünnt.

Worin besteht denn bitteschön die "Verdünnung", wenn die Geburt Jesu, Sein Tod am Kreuz und Serine Auferstehung verkündet wird?

Angesichts von Rö 14,5 widerspricht es der biblischen Wahrheit, sich über bestimmte Tage als besonders oder nicht besonders zu streiten - jeder soll dem folgen, was er für gut hält. Du musst weder Weihnachten noch Ostern feiern - aber wenn du Leute verurteilst, die das tun, bist du von der biblischen Wahrheit abgewichen.

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stine2412 25.12.2016, 17:04
@helmutwk

helmut, das mit  dem pass over stimmt, es wird im Englischen für verstorben gebraucht. Auch stimme ich dir zu, dass jeder die Feste feiern will, die er mag. Ich verurteile niemanden, ich mache nur darauf aufmerksam, dass Weihnachten und Ostern keine christlichen Feste sind. Und wer das nun mal absolut als solche sehen will - na gut, dann soll er.  Ich muss nicht mit diesem Strom mitschwimmen!

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helmutwk 25.12.2016, 21:14
@stine2412

helmut, das mit  dem pass over stimmt, es wird im Englischen für verstorben gebraucht.

Das ist dann aber ne rein englische Angelegenheit und hat mit dem Bibeltext nichts zu tun.

ich mache nur darauf aufmerksam, dass Weihnachten und Ostern keine christlichen Feste sind.

Erinnerung an die Heilstaten Gottes im NT sind nicht christlich? Was für ne Logik ist denn das?

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stine2412 25.12.2016, 21:29
@helmutwk

Also Helmut, was hat denn nun Ostern und Weihnachten mit den Heilstaten Gottes (du meinst sicher die Wunder Jesu) zu tun? Daran solltest du tagtäglich denken voller Dankbarkeit!!! Laß uns die Diskussion beenden, du begreifst es doch nicht!

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helmutwk 25.12.2016, 21:58
@stine2412

Heilstaten Gottes (du meinst sicher die Wunder Jesu)

Hast du so wenig Ahnung vom christlichen Glauben, dass du nicht weißt, was die Heilstaten Gottes sind? Im AT die Befreiung Israels aus Ägypten, im NT die Befreiung der Menschen von der Herrschaft Gottes. Geschehen dadurch, dass Er, durch den die Welt geschaffen wurde, Mensch wurde und auf die Erde kam ...

Jh 1,10 Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht.

11 Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. 
12 All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.
13 Sie
wurden es weder aufgrund ihrer Abstammung noch durch menschliches
Wollen, noch durch den Entschluss eines Mannes; sie sind aus Gott geboren worden.

Und genau darum geht es zu Weihnachten.

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stine2412 26.12.2016, 11:32
@helmutwk

Helmut, du schriebst vom NT!!!!!!!!!!!! Selbstverständlich konnte  Jesus nichts aus sich heraus machen, das betonte er des öfteren. Mich wundert nur, dass du so vehement das Weihnachtsfest verteidigst! Dabei weiß es heute fast jeder Schüler, dass Jesus nicht am 24.12. geboren wurde! Auch in diesem Jahr haben die Medien darüber berichtet.

Alles, was du anführst, sind biblische Wahrheiten, die das ganze Jahr gelten!

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helmutwk 26.12.2016, 13:03
@stine2412

Helmut, du schriebst vom NT!!!!!!!!!!!!

Geburt Jesu und Erlösung durch Sein Opfer sind nun mal NT, ich habe, da du auf die Wunder zu sprechen gabst, kurz das AT als Vergleich erwähnt, wo es bei Heilstaten auch nicht um irgendwelche Wunder geht, sondern vor allem um die Rettung Israels aus Ägypten.

Mich wundert nur, dass du so vehement das Weihnachtsfest verteidigst!

Ich sage, dass diese Feste eine christlichen Ursprung haben, also von Christen "ausgedacht" sind. Wobei bei Ostern ja noch die jüdische Vorgeschichte (Passahfest) dazukommt.

Grundsätzlich gilt:

Rö 14,5 Der eine macht einen Unterschied zwischen heiligen Tagen und gewöhnlichen Tagen; der andere macht keinen solchen Unterschied. Wichtig ist, dass jeder mit voller Überzeugung zu dem stehen kann, was er für richtig hält. 

Wie ich schon sagte: Wenn du Weihnachten und Ostern nicht feiern willst, ist das deine Sache und auch nicht schlimm. Genauso wenig ist es schlimm, wenn das jemand feiert.

Nur falschen Behauptungen wie deinen über den heidnischen Ursprung werde ich widersprechen.

Alles, was du anführst, sind biblische Wahrheiten, die das ganze Jahr gelten!

Es spricht aber nichts dagegen, sie einmal im Jahr besonders zu betonen, indem ein entsprechendes Fest gefeiert wird.

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Der Hase ist ein altes Fruchtbarkeitssymbol.

Der Weihnachtsmann ist aus eine lokale Tradition entstanden. In Italien bringt ja die Befana die Geschenke. Sie reitet auf einem Besen und hat auch sonst alle Attribute einer Hexe - eischließlich der Warze auf der Nase.

den Weihnachstmann hat Coca Cola erfunden, der Hase  ist eine deutsche Erfindung aus dem 17. Jahrhundert ist ein Synonym für Fruchtbarkeit und passt zum Frühling

Wippich 23.12.2016, 13:49

Für Fruchtbarkeit steht das Ei und die Henne und wurde dann durch den Hasen ersetzt.

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Baoshan 23.12.2016, 13:57

" den Weihnachstmann hat Coca Cola erfunden"

Das wäre mir neu....

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Barolo88 23.12.2016, 14:05
@Baoshan

 

1920: Premiere in der Coca-Cola Werbung

Als Santa 1920 seine Premiere in der Weihnachtswerbung der The Coca-Cola Company feierte, war er noch ein eher streng aussehender Herr. Auch sein Nachfolger von 1930 schaffte den Durchbruch noch nicht. Der amerikanische Künstler Fred Mizen hatte den zweiten Weihnachtsbotschafter gezeichnet wie er in einem Kaufhaus stand und von einer Menschenmenge umringt eine Coke trank.

Die heute bekannte Figur des Coca-Cola Santa Claus gibt es seit 1931. Verantwortlich für sein Aussehen ist der Cartoonist und Grafiker Haddon Sundblom. Er entwarf den freundlichen Gesichtsausdruck und den weißen Bart und kleidete ihn in den Coca-Cola Farben Rot und Weiß. Sundblom ließ den Weihnachtsmann symbolisch und gleichzeitig real aussehen.

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