Wie sind eure Erfahrungen im Studium?

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4 Antworten

Mein Tipp ist vielleicht etwas simpel, aber mehr kann man gerade am Anfang eigentlich gar nicht raten: Lass dich drauf ein! Sowohl auf das Studium als auch auf die Stadt und das neue Leben.

Es ist kein kleiner Schritt, an einem neuen Ort etwas Neues zu beginnen und das ist immer etwas respekteinflößend. Aber dem Großteil dort geht es ganz ähnlich.

Due wirst aber sehen, wenn du offen bist für Menschen und das Studium, dann geht es mehr oder weniger von allein. Die Kontakte kommen so oder so (Ersti-Woche, Studium, Sport, Vereine etc.) und das Studium  - so ging es mir zumindest - ist erstmal so aufregend und faszinierend, dass du gar nicht merkst, wie die Zeit verfliegt.

Also, mach dir keine Gedanken (bitte vor allem nicht über deinen Abi-Schnitt, den kannst du jetzt vergessen, es ist Studium angesagt!), sondern geh dahin und leb dich ein.

Viel Spaß und Erfolg!


Melyna0608 04.07.2017, 22:33

Danke für deine Antwort...ich glaub manchmal braucht man einfach bestärkende Worte, wenn man zum ersten Mal das gemachte Nest verlässt xD

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Freiburg ist eine sehr schöne Stadt!
Mit dieser Fachrichtung kenne ich mich zwar nicht aus, aber ein grundsätzlicher Rat:
Geh vor Semesterbeginn zu allen Einführungsveranstaltungen und sieh zu, dass du da möglichst schnell viele nette Kommilitonen kennen lernst.
In den ersten Wochen bilden sich meistens die Arbeitsgruppen und wer da den Anschluss versäumt, weil er sich nicht traut, Leute anzusprechen, der steht unter Umständen etwas alleine da.

Zu deinen sonstigen Fragen und Zweifeln, da kann ich es mir nicht verkneifen, eine wichtige Frage hinzuzufügen:
Hast du realistische Vorstellungen davon, wie der Bedarf am Arbeitsmarkt ist, also wie die Job-Aussichten nach diesem Studium sind?

Viel Erfolg für dich!

Melyna0608 04.07.2017, 22:32

Deinen Rat werd ich mir zu Herzen nehmen, den Start zu verpassen hat sich bei mir immer als tödlich herausgestellt^^

Joa der Arbeitsmarkt...ich weiß, dass es nicht gerade ein Studiengang ist, der einem die besten Aussichten gibt. Ich werde einige Praktika machen müssen, mich durchbeißen müssen und Glück brauche ich wohl auch. Laut meinen Infos kommt es auch auf die Spezialisierung im laufe des Studiums an. 

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Ja, studieren ist das Richtige. Und wenn man sich nicht dabei selbst im Wege steht, kann das die beste Zeit des Lebens werden. Du wirst nämlich kaum noch mal mit so vielen Leuten Deines Alters und Deines Niveaus zusammenkommen.

Ob nun ausgerechnet Germanistik das Richtige ist - pffff. Also ich kann mit solchen Blümchenfächern nichts anfangen. Und arbeitslose Akademiker gibt's weiß Gott genug. Mußt Du doch wissen, als was Du später mal arbeiten willst, und wie da der Markt aussieht. Hast Du Dich etwa mit dem Thema noch nicht befaßt?

Meine Stiefmutter ist z.B. promovierte Germanistin. Frau Doktor hat sich allerdings die meiste Zeit als Immobilienmaklerin(!) durchgeschlagen.


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Btw.: Was sagt ein arbeitsloser Jurist zu einem angestellten Germanisten?

"Eine Currywurst mit Pommes Schranke, bitte!"

Zu deinem Fach und dem Ort kann ich zwar nichts konkretes sagen, aber ich denke auch, du solltest dir da jetzt nicht zu viele Sorgen machen. Komm erstmal in der Stadt an, und schau, ob dir die Studienrichtung liegt. Falls eins von beiden dir wirklich nicht gefallen sollte, wäre das auch kein Weltuntergang, sondern es gäbe bestimmt die Möglichkeit, zu wechseln. 

Ansonsten bieten die Unis meistens für Studienanfänger auch viele Veranstaltungen an, damit sie sich im Studium und in der Stadt zurecht finden und neue Leute kennenlernen. Schau einfach mal, was da bei euch angeboten wird, und nutze da die Möglichkeiten. 

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